Das von KUP–ARCH gestaltete Wohnquartier im Norden Brixens verbindet Flusslandschaft und Hangkante. Fünf gedrehte, terrassierte Baukörper fügen sich präzise in die Topografie ein. Die Architektur prägen grauer Putz und bis zu 3 m tiefe, mit Holzlamellen gefilterte Loggien. Ein autofreier Innenhof und ein öffentlicher Platz beleben das Quartier.
Durch Pragmatismus zur Poesie _ Wiederbelebung eines im Zuge der Flutkatastrophe im Juli 2021 zerstörten denkmalgeschützten Gebäudes in der Eifel durch poetischen Pragmatismus.
Für das im Essener Stadtteil Freisenbruch gelegene Grundstück wurden im Anschluss an die Renovierung und Erweiterung einer Kindertagesstätte insgesamt 63 Wohnungseinheiten neu gebaut. Eine aufgelockerte Bebauung ersetzen die an dieser Stelle vorhandenen, nicht mehr zeitgemäßen drei Altbauriegel aus den fünfziger Jahren.
Früher Trafo-Station, heute Einfamilienhaus mit industriellem Loft-Charakter: Das Gebäude 068 besticht durch seinen besonderen Charme, den die Bauherren unbedingt bewahren wollten. Die Werkgemeinschaft Landau entwickelte daher ein Konzept, das die vorhandenen Qualitäten des Baus trotz Totalsanierung mit behutsamen Eingriffen betont.
Mit einer energetisch günstigen Planung und geeigneter Haustechnik sowie in Kombination mit Wänden aus hochwärmedämmenden Ytong-Steinen, entspricht das Haus dem KfW-Effizienzhaus-70-Standard, ohne dass ein zusätzliches Wärmedämmverbundsystem aufgebracht werden musste.
Das historische Direktorenhaus wurde denkmalgerecht saniert und auf allen Etagen für eine Ausstellung hergerichtet, auf dem historischen Grundriss des ehemaligen Knabenhauses entstand ein neues Eingangsgebäude und im westlichen Geländebereich wurde ein Garten angelegt, der an die ehemaligen Schulgärten erinnert.