Der viergeschossige Holzmodulbau am Wissenschaftspark Tübingen verbindet serielle Bauweise, Nachhaltigkeit (BNB-Silber, Effizienzhaus Plus) und gestalterische Präzision. Die PV-Fassade mit versetzten Fenstern und lasierten Holzelementen schafft Ordnung und Variation. Innen prägen gedeckte Blautöne und rosa „Glitch“-Elemente die Identität.
Das neue Rathausfoyer ist mehr als ein Eingangsbereich. Es ist ein öffentlicher Raum für Information, Begegnung und Aufenthalt – ein räumlicher Übergang zwischen Stadtgesellschaft und Verwaltung und damit ein wichtiger Baustein für die Belebung der Darmstädter Innenstadt.
Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund wurde im historischen Katharinenkloster grundlegend saniert und erweitert. Dabei entstand ein moderner Museumsbau, der die wertvolle historische Substanz mit zeitgemäßen Ergänzungen verbindet. 2017 gewann das Büro Reichel Schlaier den Architekturwettbewerb mit einem Entwurf, der Alt und Neu harmonisch vereint.
Mit dem Campus Schneider Geiwitz entwickeln Nething Architekten im Ulmer Gleisdreieck eine neue Typologie für Kanzleibauten: ein prägnantes Ensemble aus transformiertem Bestand und turmartigem Neubau, das die urbane Topografie weiterdenkt und zeigt, wie nachhaltiges Weiterbauen Architektur, Kultur und Stadt neu verbindet.
Der Solitär mit Vollklinkerfassade und hohem Fensteranteil ist klar und harmonisch strukturiert. Die bodentiefen Öffnungen schaffen lichtdurchflutete Arbeitsbereiche. Die BIM-basierte Planung sieht ein nachhaltiges Energiekonzept mit Geothermie, Photovoltaik und extensiver Dachbegrünung vor.
Das Cecilien-Gymnasium Düsseldorf wurde um einen Neubau erweitert. Der Neubau umfasst Klassen-, Fach-, Multifunktionsräume und eine Mensa. Das Gebäude ist barrierefrei und energieeffizient, nutzt Regenwasser zur WC-Spülung.
Errichtung einer 5,5-zügigen Grundschule als Clusterschule mit Ganztagesbetreuung, Mensa u. Verwaltungsräumen. Erster Baustein eines neuen Stadtquartiers. Räumliche Organisation der Jahrgangscluster jeweils um eine zentrale Clustermitte mit Anschluss an einen Innenhof. Zentrales vertikales Erschlie- ßungselement als Atrium mit Sitztreppenanlage.
In den letzten verbliebenen unsanierten unter Denkmalschutz stehenden Hallen des ehemaligen Schlachthofes zog nach 30 Jahren Leerstand, Verfall und Brandschäden wieder neues Leben ein. Die denkmalgerechte Sanierung und bauphysikalische Ertüchtigung entsprach vom fachlichen und finanziellen Aufwand her dem eines kompletten Neubaus.
Ein kleines Haus für eine 5-köpfige Familie. Die Form des Hauses wurde durch die historische Architektur der Region inspiriert. Das markante Holz der Fassaden stammt vollständig aus einem Gebäude-Abbruch. Die südliche Fensterfront bietet einen grandiosen Ausblick auf die Tatra-Gebirge.
Durch die innenarchitektonischen Konzeption wurde eine angemessene Bühne für Mode in all ihren Facetten geschaffen. Der individuelle Zuschnitt auf die funktionalen und ästhetischen Bedürfnisse, bieten der Familie Leesberg Raum, das über Jahre gewachsene Wissen und Gespür um den Stil Ihrer Kundschaft herauszuarbeiten und prägnant zu inszenieren.
Ein Haus für den Künstler Leo Schötz als Ort zum Arbeiten und Leben. Das Atelier- u. Wohnhaus befindet sich auf einem Wiesengrundstück zwischen Pulling und Blaibach im vorderen Bayerischen Wald auf rund 400 m Meereshöhe. Die Wiese, der Wald, der Fluss Regen und die Verbindungsstraße bilden geographisch Linearstrukturen in der Landschaft.
Im neuen Servicebereich der Sparkasse Pforzheim Calw regt die integrierte Dauerausstellung zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Sparverhalten an und gewährt Einblicke in die regionale Edelmetall-Branche. Auf 1000 qm finden sich rund 270 Exponate, 10 verschiedenen Themenbereichen zugeordnet. 11 interaktive Hands-On-Stationen können bedient werden.
Im Kontext des Weltkulturerbes, der Zeche Zollverein mit ihrer herausragenden architektonischen Qualität und ihrem unschätzbaren historischen Wert, ist für jede bauliche Ergänzung äußerste Zurückhaltung angebracht.