Die neue Firmenzentrale in Hohenbrunn, im ländlichen Teil des Landkreis München, besteht aus einem dreigeschossigen Bürogebäude und einer hochwertigen, vollunterkellerten Lagerhalle. Das Ensemble schafft Identität im Gewerbegebiet und vereint anspruchsvolle, nachhaltige Bauweise mit funktionaler Logistikarchitektur – als "veredelter Rohbau".
Die ursprüngliche städtebauliche Gestaltung des Ensembles in transformierter Form wiederherzustellen, ist die zentrale Idee für den Flügel Ost am Festspielhaus Hellerau: Ein lichtdurchflutetes Foyer stellt die Verbindung zwischen dem Festspielplatz und der umliegenden Gartenstadt wieder her – und erschließt zwei große Säle und Künstlerresidenzen.
Die Mensa Wilhelmstraße in Tübingen (1966, Paul Baumgarten) ist ein denkmalgeschütztes Beispiel der Nachkriegsmoderne. Die Sanierung verbindet den Erhalt prägender Bauelemente wie Sichtbeton und pavillonartiger Speisesäle mit einem zurückhaltenden Neubau und entwickelt das Ensemble funktional und städtebaulich weiter.
Mit dem Campus Schneider Geiwitz entwickeln Nething Architekten im Ulmer Gleisdreieck eine neue Typologie für Kanzleibauten: ein prägnantes Ensemble aus transformiertem Bestand und turmartigem Neubau, das die urbane Topografie weiterdenkt und zeigt, wie nachhaltiges Weiterbauen Architektur, Kultur und Stadt neu verbindet.
Da Forschende im Helmholtz Pioneer Campus für begrenzte Zeit arbeiten, ist Flexibilität entwurfsbestimmender Faktor. Dies manifestiert sich etwa in dem zentralen Atrium mit über die Geschosse angeordneten Kommunikations- und Arbeitsbereichen. Als markanter Rhombus positioniert sich der Neubau selbstbewusst auf dem Areal des Helmholtz Zentrums.
Ein historisches Gebäude aus den 1930er-Jahren wurde durch eine umfassende Kernsanierung und Dachstuhlerweiterung in 16 moderne, großzügige Eigentumswohnungen mit historischem Charme und optimaler Infrastruktur verwandelt.
Mit der Sanierung des Gebäudes in der Weißfrauenstraße 1-3 und einer visionären Fusion konnte ein Stück Frankfurter Nachkriegsgeschichte neu belebt und zukunftsweisend weiterentwickelt werden.
Die Planung des 2024 in München eröffneten Übernachtungsschutzes mit medizinischer Einrichtung lag Hild und K ganz besonders am Herzen. Entgegen der Monotonie gängiger Containerbauten gestalteten sie diese Zuflucht für extrem benachteiligte Menschen äußerst sorgsam.
Haus 2+ ist ein Geschäftshaus für sechs Kleinbetriebe im genossenschaftlichen Kulturquartier Holzmarkt 25. Der strahlendrote Holzbau dockt als „freundlicher Parasit“ an das Treppenhaus eines Konzertsaals an und nutzt eine alte Kellerdecke als Fundament. Regional vorgefertigt, sortenrein verbaut und verschraubt, sind alle Bauteile wiederverwendbar.
Der etablierte Standort eines Verbrauchermarktes im Ortskern von Harpstedt war in die Jahre gekommen und ließ sich nicht bedarfsgerecht erweitern, so dass an anderer Stelle ein neuer Markt mit 5.650 m² Grundfläche in Holzbauweise errichtet wurde.
Zwischen Hermann-Löns-Straße und dem Friedberger Volksfestplatz stehen sich das Schulgebäude und die 2-Feld-Halle am Schulhof gegenüber. Die zentrale Pausenhalle der Schule verbindet über eine Sitzstufenanlage das Erdgeschoss mit dem Untergeschoss des Gebäudes, in dem sich die Fachräume zum großen Innenhof des Gebäudes öffnen.
Neubau des Kundenzentrums der Firma Karl-Mayer-Stoll im Industrie-Areal in Reutlingen-Betzingen. Das Gebäude vereint unterschiedliche Funktionen und Anforderungen: Repräsentation, Kundenempfang, Schulung, Maschinenschauflächen und Arbeitsplätze. Auffällig gestaltete Außenfassade - Wirkung als Solitär im Industriegebiet.
Der Neubau besteht aus drei Baukörpern: Fahrradhaus, Garage und Haupthaus bilden einen städtebaulichen Dreiklang aus klein, mittel und groß. Die drei Baukörper staffeln sich von der Straße bis zum Haus und bilden ein homogenes Ensemble.
Die "Cranachhöfe" in Essen-Holsterhausen tragen zu einer lebhaften Stadtteilentwicklung bei. 42 öffentlich geförderte Wohnungen, 29 seniorengerechte Mietwohnungen, acht Büros und Gewerbeeinheiten, eine fünfzügige Kindertagesstätte sowie eine Tiefgarage prägen diese neue Quartiersmitte.
Vertrauen. Zueinander. In das Konzept. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung, um die individuelle Wohnform und die Idee einer schönen, harmonischen Atmosphäre erreichen zu können. In der Aussenraumgestaltung. In der Innenraumgestaltung. In jedem Detail. Reduziert auf das für die Bauherren Wesentliche.
Für den Forschungscampus der Robert Bosch GmbH in Renningen haben wir eine dynamische Coworking-Fläche geschaffen, welche einen disziplinübergreifenden Austausch und eine Zusammenarbeit unter größtmöglicher Flexibilität ermöglicht. Ein ehemaliges Labor wird auf 350 m² zur Experimentierfläche für Prototyping, flexibles Arbeiten und Netzwerken.
Das neue Versand-/Distributionszentrum in Landsberg ist der globale Versorgungs-Hub für alle Produkte des Combi-Dämpfer-Segmentes. Die 10.000 m² große Stahlhalle ist im Süden an die mehrgeschossige Bürospange angeschlossen, die neben Büroräumlichkeiten auch ein Betriebsrestaurant und eine Produktionsküche erhält.
Das Feuerwehrhaus mit integrierter Rettungswache beinhaltet getrennte Nutzungseinheiten für die freiwillige Feuerwehr Frimmersdorf-Neurath und eine Dependance der Rettungswache des Rhein-Kreises Neuss.
Das Feuerwehrhaus Kaarst-Büttgen, eine städtebauliche Ergänzung zu den bestehenden Solitärgebäuden, dem Schwimmbad im Süden und der Sporthalle im Osten.
Der Neubau der Jugendherberge Bayreuth setzt neue Maßstäbe für die zeitgemäße, funktionale und gestalterisch anspruchsvolle Neuinterpretation von Jugendherbergen. Dazu gehören innovative räumliche Konfigurationen, Nachhaltigkeit (funktional, baulich, sozial) und die Möglichkeit sportliche Angebote mit dem Bauwerk verschmelzen zu lassen.
Sport ist Bewegung, Dynamik, Kraft und Geschwindigkeit. Das spiegelt sich im Innen- und Außenbereich des neuen L&T Sporthauses wieder. So präsentiert sich der Neubau mit einer dynamischen Fassadengestaltung und vielen Aktivitäten im Inneren. Es entsteht ein Treffpunkt für alle, die sich für Sport und Bewegung begeistern können.
Hafven ist ein neu entwickelter Gebäudetypus zur Bildung,Technologie, Forschung und Produktion. Von außen betrachtet wirkt das Gebäude geschlossen, gleichzeitig neigt es sich seinen Nachbarn entgegen und vermittelt die unruhigen Höhenverhältnisse der Umgebung. Im Inneren befindet sich ein Innenhof, der sich auf jeder Ebene geometrisch wandelt.
Im Zuge der Neugestaltung des Joffre-Areals wurde zur Wärmeversorgung der Umgebung die ehemalige Kleiderkammer zu einer Heizzentrale mit Pufferspeicher umfunktioniert. Die Gebäudehülle ist in seiner Erscheinung unverändert geblieben. Bei Nacht erleuchtet das Gebäude und transportiert optisch die Energie nach außen.
Dieses Einfamilienhaus leigt direkt am Stadtpark und am Botanischen Garten der Stadt Gütersloh. Das architektonische Konzept sieht ein Mäander vor: Wände und Decken schwingen sich um die Räume. Der Flachdachbau ist nicht mit dem Grund verwurzelt, sondern davon abgesetzt und vermittelt einen schwebenden Eindruck.