Das neu errichtete Wohngebäude tritt in den Dialog mit seiner historischen Umgebung. Monochrome Klinkerfassaden, rote Fenster und Balkongeländer sowie plastisch ausgearbeitetes Mauerwerk prägen seine Identität. Gemeinsam mit der sanierten Fabrikantenvilla von 1780 bildet es ein Ensemble, das Vergangenheit und Gegenwart vereint.
In dem Neubau werden die Funktionsbereiche der Hauptamtlichen Wache, des Rettungsdienstes sowie die Freiwillige Feuerwehr mit den Löschzügen Millrath und Trills und der Kinder- und Jugendfeuerwehr zusammengefasst.
Architektonische Sequenz – ein symbolischer Faden verwebt Wissenschaft und Architektur: Der L-förmige Erweiterungsbau für Humangenetik und Diagnostik verbindet Forschung, Behandlung und Arbeit. Fassaden- und Raumsequenzen übersetzen das Prinzip der genetischen Sequenzierung in eine identitätsstiftende Architektur.
Die neue Firmenzentrale in Hohenbrunn, im ländlichen Teil des Landkreis München, besteht aus einem dreigeschossigen Bürogebäude und einer hochwertigen, vollunterkellerten Lagerhalle. Das Ensemble schafft Identität im Gewerbegebiet und vereint anspruchsvolle, nachhaltige Bauweise mit funktionaler Logistikarchitektur – als "veredelter Rohbau".
Die ursprüngliche städtebauliche Gestaltung des Ensembles in transformierter Form wiederherzustellen, ist die zentrale Idee für den Flügel Ost am Festspielhaus Hellerau: Ein lichtdurchflutetes Foyer stellt die Verbindung zwischen dem Festspielplatz und der umliegenden Gartenstadt wieder her – und erschließt zwei große Säle und Künstlerresidenzen.
Die neue Feuerwache entsteht als kompakter, nachhaltiger Bau in Holzhybridbauweise mit DGNB-Platin-Standard. Recycelter Klinker, PV-Anlage, Wärmepumpe und Speicher reduzieren den CO₂-Ausstoß um ca. 800 t. Dachbiotop, Fassadenbegrünung und Nistkästen stärken Biodiversität im sensiblen Landschaftsraum.
Die preisgekrönte „Villa im Wald“ im Münsterland besticht durch eine Architektur, die den Baumbestand respektiert statt ihn zu verdrängen. Mit variablen Dachhöhen bis 6,3m und integrierten Innenhöfen verschmilzt der skulpturale Klinkerbau mit der Natur. Lichtdurchflutete Räume und rohe Materialien schaffen eine Symbiose aus Weite und Geborgenheit.
Die Straßenmeisterei Maulbronn aus den 1960er-Jahren wurde durch einen energetisch autarken Neubau in Holzbauweise ersetzt. Der Werkhof bündelt Hallen, Büros und Sozialräume unter einem Dach. PV-Anlage, Wärmepumpe und Speicher machen ihn zum Plusenergie-Gebäude – funktional klar organisiert und architektonisch präzise gestaltet.
Der 4-geschossige, barrierefreie Neubau des Technikcampus Hilden mit Holzfassade über quadratischem Grundriss und die angrenzende Lagerhalle sind nachhaltig und energetisch anspruchsvoll und stechen positiv aus der industriell geprägten Umgebung hervor. Die flexible Grundrissstruktur lässt Open Space-Bereiche, Teambüros, Einzel- & Doppelbüros zu.
Ein historisches Gebäude aus den 1930er-Jahren wurde durch eine umfassende Kernsanierung und Dachstuhlerweiterung in 16 moderne, großzügige Eigentumswohnungen mit historischem Charme und optimaler Infrastruktur verwandelt.
Haus 2+ ist ein Geschäftshaus für sechs Kleinbetriebe im genossenschaftlichen Kulturquartier Holzmarkt 25. Der strahlendrote Holzbau dockt als „freundlicher Parasit“ an das Treppenhaus eines Konzertsaals an und nutzt eine alte Kellerdecke als Fundament. Regional vorgefertigt, sortenrein verbaut und verschraubt, sind alle Bauteile wiederverwendbar.
Für FORVIA wurde in Hannover ein Gebäudekomplex für die Entwicklung von Autositzen, Produktion von Kleinserien sowie Validation geplant. Unter einem Dach arbeiten unter modernsten und optimalen Arbeitsbedingungen ca. 800 Fachkräfte und Spezialisten.
Das Ensemble bestehend aus Turm, Brücke und Parkhaus dient nicht nur als Bindeglied zwischen Stadtkern und Park. Auf dem Parkhausdach ist außerdem ein öffentlicher Platz entstanden. Ebenso bietet der Bertholdturm neben seiner Funktion als Erschließungsweg eine Aussichtsplattform mit Blick auf die malerische Landschaft.
Stets eine große Herausforderung: der verantwortungsvolle Umgang mit dem Bestand. Der Betriebshof Bad Cannstatt zeigt, wie Industriebauten durch kluge Eingriffe an neue Bedürfnisse angepasst und durch Erweiterungen nachhaltig ergänzt werden können. Beim Um- und Neubau wurde mit unbehandelten Materialien gearbeitet, die sich neu verwenden lassen.
Der Werkhof besteht aus einem kräftigen Holzgerippe. Überzüge auf dem Dach ermöglichen das weit auskragende Vordach und grosse Spannweiten in der Halle. Das weite Vordach und die Fassade aus wiederverwendeten Leitplanken von der naheliegenden Autobahn geben dem Zweckbau seine Identität in der Gewerbezone.
Eine Werkhalle als monolithischer Körper aus unbewehrtem Leichtbeton, der Fenster und Öffnungen paradigmatisch thematisiert, steht erfahrbar für Verantwortung, Nachhaltigkeit und Innovation im Alltag.
Sanierung eines 18- bzw. 16-geschossigen Wohnhochhausensembles mit 166 Wohneinheiten im Stadtteil Osdorf in Hamburg. Mit seinem starken Farbkonzept und der Betonung der privaten Freiräume kann das Hochhaus als wegweisendes Beispiel für die ästhetische Transformation von Wohngebäuden in schwierigen Lagen dienen.
Schulz GmbH + Co. KG erweitert ihre Produktions- und Lagerkapazitäten. Die Frontfassade des Gebäudes, mit einem weit auskragenden Dach, besteht aus silberfarbenem eloxiertem Streckmetall mit blauer Hinterlegung. Es wurde auf reduzierte Materialien und hohe Funktionalität gesetzt. Großzügige Fensterbänder ermöglichen den Blick in die Landschaft.
Der etablierte Standort eines Verbrauchermarktes im Ortskern von Harpstedt war in die Jahre gekommen und ließ sich nicht bedarfsgerecht erweitern, so dass an anderer Stelle ein neuer Markt mit 5.650 m² Grundfläche in Holzbauweise errichtet wurde.
Zwischen Hermann-Löns-Straße und dem Friedberger Volksfestplatz stehen sich das Schulgebäude und die 2-Feld-Halle am Schulhof gegenüber. Die zentrale Pausenhalle der Schule verbindet über eine Sitzstufenanlage das Erdgeschoss mit dem Untergeschoss des Gebäudes, in dem sich die Fachräume zum großen Innenhof des Gebäudes öffnen.
Der Neubau wurde in Hybridbauweise mit Sichtbeton und Holzrahmen realisiert. Die Fassaden bestehen aus einer Kombination aus Holz-Rhombusschalung, Faserzementplatten und Trapezblech. Mittels Geothermie, Wärmepumpen, Photovoltaik und Deckenstrahlheizung / Kühlung wird eine von fossilen Energieträgern freie Energieversorgung sichergestellt.
Die neue Farbenfabrik in Erlenbach am Main ist Teil des sogenannten MoFa Gebäude-Konzepts. MoFa steht für Modulare Fabrik und besteht aus einem schlüsselfertigen Projekt für Kunden, die an einer ganzheitlichen nachhaltigen Lösung interessiert sind. Dabei bilden das Produktionssystem, das Rohstoffkonzept und das Gebäude eine Einheit.
Die Fettschmelze war Teil des städtischen Schlacht- und Viehhofs in Dresden und wird nun als Büro genutzt. Die Sanierung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz unter Berücksichtigung auf Einhaltung des einheitliche Gestaltungskonzept des gesamten Ensembles.
Aus einem Brandereignis resultierte ein Totalverlust einer Werkzeugmaschinenhalle der RWTH Aachen. Ein L-förmig anliegender Gebäudeteil blieb aufgrund der Trennung durch eine Brandwand erhalten. Durch die Wiedererrichtung des Hallenbaukörpers sowie der Sanierung des Bestandsbaus konnte der Grundstücksflächenverbrauch nahezu beibehalten werden.
Der klar umrissene rechtwinklige Neubau stellt eine ordnende Struktur im städtebaulichen Umfeld her und steht in einem spannungsvollen Dialog mit dem Geländegefälle. Um das Raumprogramm zu gliedern und den Polizeihof mit den Fahrzeugen nicht in den öffentlichen Raum hineinwirken zu lassen, sieht der Entwurf das Konzept einer Hoftypologie vor.
Am ehemaligen Grenzstreifen zwischen Ost- und West-Berlin gelegen, ist der Spreeturm von kulturellen Umbrüchen geprägt, die sich in der Gestaltung des Gebäudes an der Mediaspree widerspiegeln.
Mit der Umplanung des ehemaligen Verkehrsknotenpunkts aus den 1970er Jahren im Rahmen der Neugestaltung des Altstadtrings entstanden neue Potentiale für Straßen, städtische Mobilität und öffentliche Räume. Der freistehende Pavillon auf dem Europaplatz markiert den nördlichen Eingang zur Freiburger Innenstadt.
Einfamilienhaus mit Einblick, Ausblick und Weitblick. Die klare Zonierung im Inneren lässt sich an der Fassade gut ablesen. Das Resultat: viel Licht und Luft und ein sehr offenes und weitläufiges Raumgefühl im Innenraum.