Das 100 Jahre alte Ökonomiegebäude wurde denkmalgerecht zum modernen Verwaltungsgebäude umgebaut. Historische Details wie Holzschalung und Taubenschläge wurden rekonstruiert. Innen optimieren maßgeschneiderte Trennwände, Schallschutz und clevere Raumkonzepte die kleine Fläche.
Design-Built-Projekte im Landlab Schloss Wiehe haben an der FH Erfurt bereits eine Tradition. In vergangenen Semestern wurden bereits die ersten fünf Projekte im Schloss durch Studierende realisiert. Die Bachelorarbeit im SoSe 2026 stellt sich der Aufgabe, ein weiteres Musterzimmer zu entwerfen, zu planen und realisieren.
Das historische Holzblockhaus in Mönchspoint wurde behutsam saniert: Die äußere Form blieb erhalten während ein "Haus-im-Haus" modernes Wohnen, Energieeffizienz und flexible Raumgestaltung ermöglicht. Regionale, nachhaltige Materialien und die Wiederverwendung alter Balken und Schindeln verbinden historische Substanz mit zeitgemäßer Wohnqualität.
Der Kinder- und Jugendcampus Remchingen vereint Kita, Mensa und Schülerbetreuung zu einem lebendigen Bildungsort. Die zwei kompakten Baukörper fügen sich selbstverständlich in das bestehende Schulumfeld ein und schaffen mit offenen Freiräumen, einer Dachterrasse und vielfältigen Aufenthaltsbereichen Raum zum Lernen, Spielen und Begegnen.
Umbau und denkmalgerechte Modernisierung des Kornhauses Kempten zu einem offenen, multifunktionalen Kulturhaus. Erhalt der historischen Substanz, ergänzt durch neue Nutzungen wie Veranstaltungen, Ausstellungen und Gastronomie. Verbesserte Erschließung, Barrierefreiheit und Technik sichern flexible und nachhaltige Nutzung.
Das Wohnhochhaus CARL mit 14 Geschossen und 27 Wohnungen wurde in Holzhybrid-Bauweise errichtet und ist aktuell das höchste dieser Art in Süddeutschland. Die Fassade aus Vollholz wurde durch markante, geschossweise umlaufende Brandschutzkrempen aus Sichtbeton ermöglicht.
Die 5-gruppige Kindertagesstätte in Holzbauweise leuchtet von weiten durch ihre farbenfrohen Giebelhäuschen und die aufgelockerte Bauweise. Das hügelig angelegte Außengelände lädt durch viele detaillierte Spielbereiche zur Erkundung ein.
Das Quartier aus drei Wohn- und einem Kitagebäude ist Teil der Umwandlung des ehemaligen Areals der Mannheimer Turley Barracks. Entstanden ist ein moderner Stadtteil mit urbaner Mischung aus vielfältigen Wohnformen, innovativem Arbeiten, Gemeinbedarf und Stadtteilkultur.
Das über zehn Jahre leerstehende und stark vernachlässigte Denkmal, ein bedeutendes Zeitzeugnis der Sommerfeld’schen Siedlungsentwicklung Kleinmachnows, wurde denkmalgerecht instandgesetzt, saniert und durch zwei architektonisch klare und zurückhaltende Neubauten ergänzt.
Durch Pragmatismus zur Poesie _ Wiederbelebung eines im Zuge der Flutkatastrophe im Juli 2021 zerstörten denkmalgeschützten Gebäudes in der Eifel durch poetischen Pragmatismus.
Im Gewerbegebiet Schammach galt es, eine Heimat für die Firma CADFEM und ihre 180 Mitarbeiter zu schaffen. Der Firmensitz soll die Philosophie des Unternehmens widerspiegeln und ein zeitgemäßes Arbeiten mit einer Balance aus Schreibtischarbeit, Sport, Ausgleich und Inspiration ermöglichen. Das Bürogebäude ist in Holzskelettbauweise konstruiert.
Umgestaltung der neugotischen Stiftungskirche St. Nicolaus sowie Gestaltung der Außenanlagen und Errichtung eines Lern- und Gedenkortes in Hamburg-Alsterdorf
Errichtung einer 5,5-zügigen Grundschule als Clusterschule mit Ganztagesbetreuung, Mensa u. Verwaltungsräumen. Erster Baustein eines neuen Stadtquartiers. Räumliche Organisation der Jahrgangscluster jeweils um eine zentrale Clustermitte mit Anschluss an einen Innenhof. Zentrales vertikales Erschlie- ßungselement als Atrium mit Sitztreppenanlage.
Ein detailreicher, denkmalgeschützter Bauernhof vor den Toren Münchens. Eine neue Nutzung, die Lage und Bestand gerecht werden musste. Historische und ökologische Baumaterialien als Leitlinien der Sanierung. Und die Nachfahren des Erbauers als Bauleute, mit besonderer Bindung zum Gebäude ausgestattet. Hier war Hingabe und Idealismus gefragt!
Der Ende 2020 fertiggestellte 5-geschossige Neubau wurde für eine genossenschaftlich organisierte Baugemeinschaft errichtet. Das Haus ist Wohn-, Arbeits- und Lebensort für fast fünfzig Menschen. Der nachhaltige Holz-Hybrid-Bau hat die enge Verschränkung der privaten Wohneinheiten mit den gemeinschaftlich genutzten Räumen und dem Quartier zum Ziel.
Bis zu 87 Kinder in einer Krippengruppe und in drei Regelgruppen können in dem Kinderhaus betreut werden. Das Gebäude wurde als selbstbewusstes Ensemble entworfen
Das Wohnhaus eines ehemaligen Vierseithofes stammt aus dem Spätbarock (Mitte 18. Jahrhundert) und wurde behutsam saniert, sowie mit einem Erschließungsanbau erweitert. Um den baulichen Anforderungen für die Tagespflege und auch dem historischen Kontext gerecht zu werden, musste das räumliche Konzept neu gedacht werden.
Als Schlussstein des Wiederaufbaus der Franckeschen Stiftungen Halle wurden die letzten Gebäude des historischen Kernensembles saniert, darunter das ehemalige Druckerei- und Magazingebäude der Cansteinschen Bibelanstalt von 1742 und die beiden historischen Feldscheunen. Unter größtmöglichem Substanzerhalt wurden Räume für neue Nutzungen geschaffen.
Das Westhouse Augsburg versteht sich als inspirierende und kreative Spielwiese für diverse Begegnungen bei Arbeit und Freizeit und setzt Prinzipien der Nachhaltigkeit in der energiesparenden und umweltfreundlichen Holzhybridbauweise sowie in den multifunktional nutzbaren Räumen um.
J13 Eidechsen Energiegewinn Gebäude (Lizergy) Firmengebäude mit Verwaltung, Werkstatt und Lagerhalle als energiepositives Bauwerk, das aktiv einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung unserer Natur und Heimat leistet.
Respektvoller Umgang mit den vielfältig modellierten Wänden, Decken und Böden aus dem Bestand, präzise Fügung alter und neuer Bauteile und Möbel, sensibler Einsatz von Materialien und deren Oberflächenbearbeitung und sorgfältige Führung von Kunst- und Tageslicht charakterisieren die Räume der Burg nach dem Umbau.
Zeitgenössischer Wiederaufbau eines fränkischen Hofensembles zur Haselnussproduktion. Wohnhaus mit Austragsteil, Rösterei, Hofladen und Wirtschaftgebäude unter ökonomischer Wiederverwendung vorhandener Baumaterialien im Sinne von re-use und Erhalt dörflicher Gemeinschaft.
In Kapstadt hat sich ein historisches Getreidesilo zum Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst gemausert. Die Architekten des Heatherwick Studio ließen die betonierten Wandungen der Kornkammern aufsägen und schufen damit ein Atrium von beinahe kathedralenhaftem Charakter.
In einem bis zu 12m hohen Hallenteil der Reinbeckhallen wurden zwei Häuser als „Haus im Haus“-Konzept eingestellt. Zum einen sollte der ursprüngliche Charakter der Industriehalle mit seiner räumlichen Qualität erfahrbar bleiben, zum anderen hatte das Konzept pragmatische Gründe zur Ausbildung unterschiedlicher Heizzonen im Winter.
Die älteste Kirche in Kehl, die klassizistische Christuskirche, wurde durch Sanierung und den Neubau eines Gemeindehauses in monolithischem Ziegelmauerwerk zu einem multifunktionalen Gemeindezentrum erweitert.
Für das brachliegende Industriegelände der Bodanwerft in Kressbronn sollte mit einer festgelegten Nachnutzung als allgemeinen Wohnungsbau ein neues Quartier zwischen Stadt und See entstehen.
Der als Stadtbibliothek genutzte, denkmalgeschützte barocke Adelshof wurde revitalisiert. Sanierungsstau und die Spuren der 70er Jahre waren zurückzunehmen. Die Neuordnung sollte behutsam an die Historie angepasst werden. Räumliche Anmutung und Materialeinsatz sind zwischen alt und neu als erlebbare Symbiose herausgearbeitet.
Modernisierung einer 50er Jahre Schlichtwohnanlage zu einer barrierefreien, altersgerechten Wohnanlage mit zeitgemäßem Wohn- und hohem energetischem Standard (Kfw-70 Haus) unter der Prämisse durch die Nutzung des Bestandes und der darin gespeicherten kumulierten Energie bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten zu schaffen.
Die Mitte des 19Jh. entstandene Brauerei Schall & Schwencke. 1990 hat ihren Betrieb eingestellt. 2011 kaufte der Architekten Ulrich Bunnemann das 37.000 m² große Grundstück. 2019 soll der neue ökologische Stadtteil fertiggestellt sein. Der ehemalige Siloturm diente der Brauerei als Getreidelager.
Das Mehrgenerationhaus "Lebensort Vielfalt" ist ein einzigartiges Modellprojekt in Europa. Unter dem Stichwort Inklusion sind in dem Haus Räume der Schwulenberatung, eine Wohngemeinschaft für demenzkranke schwule Männer und 24 Apartments für generationenübergreifendes Wohnen unter einem Dach vereint.
Der industrielle Charakter des Gebäudes wurde aufgenommen und konsequent weiterentwickelt. Dabei wurde an der hofseitigen Fassade das Ziegelmauerwerk freigelegt und mit einer mineralischen Schlämme homogenisiert. Auch im inneren wurde dem Charakter des Gebäudes durch Verwendung von wenigen naturbelassenen Materialien Rechnung getragen.