Mit dem Ensemble „MittenIm“ ist in Niederwerrn ein neuer Ort der Begegnung entstanden: Zwei Neubauten aus Recyclingbeton und Holz fügen sich mit transformiertem Bestand zu einer identitätsstiftenden Ortsmitte. Möglich wurde die sozial nachhaltige Weiterentwicklung durch eine aktive Immobilienpolitik der Gemeinde und die Beteiligung der Bevölkerung.
Vom geschlossenen Kloster zum offenen Wohn- und Begegnungsort: Durch die Aufstockung und Weiterentwicklung eines historischen Gebäudeensembles entstanden 43 neue Wohneinheiten sowie Angebote für Pflege, Versorgung und Gemeinschaft. Das Projekt zeigt, wie sich bestehende Bausubstanz zu einem zukunftsfähigen Quartier weiterentwickeln lässt.
Das historische Holzblockhaus in Mönchspoint wurde behutsam saniert: Die äußere Form blieb erhalten während ein "Haus-im-Haus" modernes Wohnen, Energieeffizienz und flexible Raumgestaltung ermöglicht. Regionale, nachhaltige Materialien und die Wiederverwendung alter Balken und Schindeln verbinden historische Substanz mit zeitgemäßer Wohnqualität.
Die Kita wurde als konstruktiver Holzbau mit sichtbar belassenen Oberflächen erstellt. Ihre haptischen und atmosphärischen Qualitäten machen sie zu einem Haus zum Anfassen. Jeder Gruppenraum verfügt über ein räumlich integriertes Kletterelement, das sich als Ausguck über die begrünte Dachfläche erhebt.
Das Projekt folgt dem Credo von Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal: “Niemals abreißen, abbauen oder ersetzen, immer erweitern, ändern und neu verwenden!” Die bestehende Kinderkrippe wird umgebaut, der Kindergarten neu errichtet und der ehemalige Kindergarten als Familienzentrum umgenutzt.
Die Parktoilette im Park an der Ilm unternimmt den Versuch, den Ort "Öffentliche Toilette" zu mehr als einem industriell gefertigten Zweckbau zu machen. Bedient wurde sich an historischen Vorbildern und ihren Fügungen, die in eine angemessene, zeitgenössische Sprache übersetzt sind.
Geflüchtete Menschen leben nicht am Rande unserer Gesellschaft sondern werden Teil von ihr. Es entsteht ein Ort der Vielfalt, Kreativität und Solidarität.
Leben in der ökologischen Mustersiedlung - Ein Holz-Beton-Hybridbau, der die Qualitäten des Baustoffs Holz für bezahlbaren Wohnraum und Nutzungsmischung in bester Lage aufzeigt.
Eingebettet in ein heterogenes Stadtgefüge entsteht ein neues Schulzentrum in Berlin-Schöneberg. Das Rudolf-Steiner-Bildungszentrum bildet den zweiten Baustein des Waldorf Campus Berlin. Der Neubau wird als Berufsschule von der Emil-Molt-Akademie und der Freien Fachschule für Sozialpädagogik genutzt.
Das Hoffnungshaus Rohrackerweg ist ein Gebäude eines modularen Baukastensystems in Holzbauweise für Integratives Wohnen von Geflüchteten und Einheimischen. Die weiche, geschwungene, positive Formensprache kontrastiert zur funktionalen und rationalen Containerarchitektur vieler temporärer Flüchtlingsunterbringungen.
Wiederherstellung eines historischen Kaufmannshauses in der Fußgängerzone Leipzigs und des verlorenen Dachaufbaus zur Errichtung eines Dachgeschoss Lofts
Das H7 ist ein nachhaltiges siebengeschossiges Bürogebäude in Holz-Hybrid-Bauweise. Die Besonderheit des Gebäudes liegt in der sichtbaren Verwendung des Baustoffs Holz für wesentliche Elemente der tragenden Konstruktion. Die Fassadenhaut aus grün glasierten Terrakotta-Tafeln wurde eigens für das H7 entwickelt.
Das langgestreckte Seegrundstück zwischen dem Kleinen Wannsee und der Königstrasse wurde 2013 von einer Eigentümergemeinschaft erworben. Die Villa im seeseitigen Teil war zu sanieren und im nördlichen Teil durch einen Neubau mit 6 Wohneinheiten (90 – 140 m2) und eine Tiefgarage mit 12 Stellplätzen zu ergänzen.