Mit dem Ensemble „MittenIm“ ist in Niederwerrn ein neuer Ort der Begegnung entstanden: Zwei Neubauten aus Recyclingbeton und Holz fügen sich mit transformiertem Bestand zu einer identitätsstiftenden Ortsmitte. Möglich wurde die sozial nachhaltige Weiterentwicklung durch eine aktive Immobilienpolitik der Gemeinde und die Beteiligung der Bevölkerung.
Vom geschlossenen Kloster zum offenen Wohn- und Begegnungsort: Durch die Aufstockung und Weiterentwicklung eines historischen Gebäudeensembles entstanden 43 neue Wohneinheiten sowie Angebote für Pflege, Versorgung und Gemeinschaft. Das Projekt zeigt, wie sich bestehende Bausubstanz zu einem zukunftsfähigen Quartier weiterentwickeln lässt.
Das Projekt folgt dem Credo von Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal: “Niemals abreißen, abbauen oder ersetzen, immer erweitern, ändern und neu verwenden!” Die bestehende Kinderkrippe wird umgebaut, der Kindergarten neu errichtet und der ehemalige Kindergarten als Familienzentrum umgenutzt.
Geflüchtete Menschen leben nicht am Rande unserer Gesellschaft sondern werden Teil von ihr. Es entsteht ein Ort der Vielfalt, Kreativität und Solidarität.