Nach einem Erdbeben im Küstenort Chamanga, Ecuador planten und bauten Studierende der Hochschule München, der Portland State University und lokale Architekten im Rahmen eines DesignBuild Projektes ein Kulturzentrum. Der zweigeschossige erdbebensichere Neubau wurde mittels lokalen Ressourcen wie Bambus, Holz und Lehm erbaut.
Das Wohnhaus Windeckstraße befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Neubau der Europäischen Zentralbank im Frankfurter Ostend. Durch den Rücksprung von der Baulinie entwickelt der L-förmige Baukörper eine großzügige Vorgartenzone. Neben Erkern und Balkonen bezieht sich auch die profilierte Klinkerfassade auf den gründerzeitlichen Kontext.
In idyllischer Lage am Ufer der Altmühl setzt das mehrgeschossige Wohn- und Geschäftsgebäude mit seinen Terrassierungen neue städtebauliche Akzente. Die Kubatur ist in zwei Gebäudeteile gegliedert, die sich in die Maßstäblichkeit der „Spitalstadt“ einfügen. Die zentrale Lage schafft beste Rahmenbedingungen für hochwertiges Wohnen und Arbeiten.
Der Entwurfsansatz besteht aus einer hochwertigen Mischung individueller Wohntypen, die verschiedene Lebensformen berücksichtigen und durch eine gemeinsame Architektursprache verbunden werden.
Das neue Wohnensemble schließt eine ehemalige Baulücke zwischen der Alten Schönhauser 5 und der Rückerstraße und vereinheitlicht damit die vorhandene Blockrandbebauung. Die Fassaden sind mit Egernsunder Klinker verkleidet und durch weiß geschlämmte Fensterrahmen strukturiert.
Mittels Dacheinschnitten in je zwei Zweifamilienhauseinheiten aufgeteilt, umschließen insgesamt fünf Hauszeilen einen großzügigen begrünten Innenbereich, der durch Baumgruppen räumlich in zwei Gartenhöfe gegliedert ist.
Das Dach des 5-geschossigen Gründerzeit -Stadthauses wurde angehoben und mit einer neuen Dachhaut aus opaken und transparenten Elementen überformt. Sie bilden eine homogene Kulisse f. d. straßenseitigen Zwerchhäuser des denkmalgeschützten Altbaus.
Als Rückzugsort im überschaubaren Kontext der Siedlung auf dem Land ist Haus Lindetal ein Appell an Zurückhaltung, Präzision, Eleganz und Rustikalität. Baukonzept des Hauses ist die Verwendung lokaler Baustoffe in handwerklicher Verarbeitung vor Ort.
Das modern kühle Penthouse sollte mit Möbeln ergänzt werden, die das schlichte durchbrechen: edles, stark gemasertes Palisanderholz und ein grün-rosafarbener Naturstein geben dem Raum einen frischen und wohnlichen Charakter.
Eine Seitenflügelwohnung mit vielen kleinen, dunklen Räumen entlang eines Flures sollte zu einem zeitgenössischen, offenen Wohnen umgestaltet werden. In den offenen Raum wird eine Box wie ein massiver Block eingestellt: dieser gliedert den Raum in verschiedenen Zonen und nimmt die Funktionen der Küche, der Bibliothek und des Bades im Inneren auf.
Der Pavillon ist wie ein Folly in einen Landschaftspark eingebettet. Er verknüpft sich über seine Fassaden und deren Öffnungen mit den jeweiligen Landschaftsbezügen. Der einzige öffentliche Bezug ist der Blick vom See aus. Hier liegt er in respektvoller Distanz zum Ufer, jedoch selbstbewusst wie ein romantisches Versprechen an seine Umgebung.
Auf dem Gelände einer ehemaligen Fleischerei sind 27 Wohnungen und eine Tiefgarage mit 55 Stellplätzen realisiert worden. Um auf die kleinteilige städtebauliche „Körnung“ zu reagieren, wurden drei Baukörper entwickelt, die durch Dachlandschaft und differenzierte Kubatur als Doppelhäuser in Erscheinung treten.
Das Studentendorf Schlachtensee, entstanden 1957-59, stellt ein bedeutendes Beispiel der Nachkriegsmoderne dar. Seit 2006 wird es unter Berücksichtigung der bauzeitlichen Architektursprache saniert und revitalisiert. Die Gebäude wurden an zeitgemäße Wohnbedürfnisse angepasst und hygienisch, brandschutztechnisch und energetisch saniert.
Die BayWa AG wünschte sich eine Aufstockung ihrer in den späten 1960er Jahren errichteten 18-stöckigen Zentrale. Dies gab Anlass für die Erneuerung aller Fassaden und die Neustrukturierung aller Büroetagen. Der ehemals monolithische Baukörper wurde dabei optisch in acht sternförmig und versetzt zueinander angeordnete Hochhausscheiben aufgelöst.
Umlaufende Terrassen und hochwertige Materialien prägen die Identität des pagodenförmigen Wohngebäudes. Eine Reling aus schmalen Metallstangen betont dessen horizontale Gliederung. Diese ist ebenso durch den architektonischen Kontext inspiriert wie die Fassaden mit ihrem regelmäßigen Rhythmus aus hellen Stützen und kontrastierenden Fenstern.
Umbau eines Einzelhauses aus dem Jahr 1929. Aus einem Haus mit ehemals zwei Geschosswohnungen wurde ein Einfamilienhaus entwickelt. Die innere Struktur wurde so verändert, dass eine lichte Großzügigkeit und eine Verbindung zum Garten hergestellt wurde. Dabei wurde der ursprüngliche Charakter des Hauses gestärkt.
An der Kreuzung zwischen Leopold- und Hohenzollernstraße im Herzen Schwabings gelegen entwickelt sich die Figur des Gebäudes aus den durch den Staffelbauplan Theodor Fischers geprägten spezifischen Bauformen und Traufhöhen dieses sensiblen Ortes.
Scheinbar wie ein Umhang legt sich die neue Gebäudehülle um das sanierte Wohnhaus. Das Gebäude wurde entkernt und u.a. mit neuen großflächigen Fenstern ausgestattet. Im Inneren reduziert sich der Entwurf auf das Wesentliche und lässt Einblicke in die Geschichte des Hauses zu.
Das Futurium Berlin ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude im Herzen von Berlin – eingebettet zwischen Spreebogen und Hauptbahnhof. Innerhalb dieses Ensembles entwickelt das Futurium eine eigenständige skulpturale Form. Es ist als Plusenergiegebäude konzipiert und erreicht in der Nachhaltigkeitsbewertung den Status BNB-Gold.
Die Addition drei einfacher Volumen für die Gesamtkomposition sowie die Substraktion von Teilvolumen aus dem Ensemble als Leitthema für jegliche Art von „Einschnitten/Nischen/Leibungen - die Arbeitsweise des „Bildhauers“ der aus dem Vollen meiselt - stehen als Motiv für diese Villa auf einem Traumgrundstück am Starnberger See.
Im Umfeld einer heterogenen Villenbebauung und unter Berücksichtigung restriktiver Grund- und Geschossflächenzahlen im Münchener Süden nutzt „Haus H“ alle Kenngrößen ultimativ aus und strahlt freundlich in die Umgebung.
Das sanierungsbedürftige Parkhaus in Köln wies eine zu geringe Auslastung auf. Auf dem Parkhausdach folgt die Aufstockung in 2 bzw. 3 geschosshohen Riegeln der Gebäudekontur, sodass ein begrünter Innenhof als Ruhezone und privater Freiraum entsteht. 31 Wohnungen mit 43 eigenen Stellplätzen entstehen über den verbleibenden 250 Stellplätzen.
Das zwölfgeschossige Gebäude im Hamburger Münzviertel wurde als Teil eines nach und nach entstehenden Ensembles von insgesamt fünf spitzwinkligen Bauten fertig gestellt. Der als Passivhaus errichtete Neubau bietet rund 342 Einzimmer- und 11 Zweizimmer-Apartments.
Am Steilhang, rund 300 Meter über dem Westufer des Gardasees, im parkartigen Außenbereich mit fantastischem Blick auf den Lago, reicht die Grundfläche eines alten Rusticos nicht aus, um das geforderte Raumprogramm für ein Wohnhaus mit Gästetrakt aufzunehmen.
Bezugnehmend auf die vorgefundene Bebauungsstruktur entsteht ein freistehender Solitär, der sich in Maßstab, Materialität und Fassadenstruktur in die Bautradition Nymphenburgs einordnet.
Das Grundstück zeichnet sich durch eine starke Hanglage aus. Anstelle eines großen Baukörpers verteilt sich das Raumprogramm auf zwei getrennte Volumen, die sich als kompakte Baukörper entwickeln. Die archetypische Bauform nimmt die lokale Formsprache auf, zeitgemäß übersetzt in Materialität und Anforderung an Raumnutzung.
„Am Feldrand“ Neubau eines Wohnhausensembles in Lichtentanne mit Haupthaus, Nebengelass mit Orangerie und Garage. Ein zeitgemäßes modernes Landhaus, was ländliche Typologien neu interpretiert, ohne jedoch folkloristische und protzig zu sein.
Wie definiert man "regionale Bautradition“ und was ist deren Typus? An Stelle eines historischen Bauernhauses, das nicht sanierungsfähig war, entstand ein Neubau, der regionale Bezüge zu den im Dorf Woffenbach bei Neumarkt vorherrschenden historischen Bauernhöfen herstellt.
Das lichtdurchflutete Holzhaus für einen Bootsbauer und seine Frau steht am See. Der zentrale Wohnraum ist an den Schmalseiten um Schlafzimmer, Bad und Werkstatt erweitert. Das Dach des Hauses mit seiner sichtbaren Konstruktion erinnert an ein auf's Dollbord gekipptes Boot. In den silberlasierten Holzwänden reflektiert das Sonnenlicht.