Die Bauherren, wünschten sich ein offenes Haus mit direktem Zugang ins Freie von möglichst allen Räumen. Das ruhig in einem Wohngebiet gelegene Grundstück in Stuttgart-Feuerbach bot hierfür sehr gute Voraussetzungen: am Rande des Wohnviertels in einem Seitental mit unverbaubarem Blick auf Obstwiesen und Wald.
Gestalterisch als Einheit behandelt, entwickelt jede Doppelhaushälfte unterschiedliche Qualitäten. So ist die größere Einheit auf drei Wohnebenen organisiert und besitzt ein Staffelgeschoß mit Dachterrasse, die kleinere Einheit leistet sich Geschosse. Eine mehrgeschossige Sichtbetonwand verbindet und trennt die beiden Häuser gleichermaßen.
Die Gebäudeform ergibt sich aus der Stapelung verschiedener Kuben, die jeweils die unterschiedlichen Wohnbereiche beherbergen. Mit Tiefhof, Erdgeschossterrassen und Aussichtsbalkon im OG besitzen alle Nutzungen einen direkten Bezug zum Außenbereich. Zum öffentlichen Raum geschlossen, öffnet sich das Gebäude großzügig nach Süden und Westen.
Bauen im Bestand ist eine Herausforderung. Zurückhaltung zur Straße, Offenheit zum Garten. Eine filigrane Glasfassade über drei Geschosse. Sichtbeton und veredelter Estrich geben den Ton an. Das Energiekonzept setzt auf Selbstversorgung: Geothermie, Fotovoltaik plus hinterlüftete, hoch wärmegedämmte Fassade.
Haus P ist ein Ferienhaus für eine siebenköpfige Familie aus Hamburg. Der Entwurf zitiert den traditionellen Baustil des Allgäus, während gleichzeitig ganz eigenständige zeitgenössische Architektur entsteht.
Das Wochenendhaus in Bammental besticht durch seine monolithische Form und seine Einbettung in die Landschaft. Durch die komplett zu öffnende Glasfassade verschmilzt Innen und Außen, der Sichtbeton-Swimmingpool liegt bündig in der Fläche. Die Einbindung der Garage verlängert den Baukörper zum wohlproportionierten Langhaus.
Eine energetische Hülle umschließt das eigentliche Wohn- und Geschäftshaus mit Nebenräumen und gibt ein zusätzliches Luftpolster. Die transluzente Fassade der Halle mit eingeschnittenen Glasöffnungen sorgt für Sichtverbindung von Innen nach Außen.
Das Thema „Doppelhaus“ sinnhaft interpretiert: ein Ganzes aus zwei individuellen Bedürfnissen geformt – dabei, neben aller Gemeinsamkeit, viel Raum für Privatheit und ein hohes Maß an Individualität bietend.
Das vom Bauherrn in Eigenleistung errichtete Wohnhaus mit einer Sichtbetonfassade zeigt ein von Hand gefertigtes Werk mit all seinen natürlichen Eigenschaften. Auf der Westseite weist der monolithische Betonkubus Öffnungen und Einschnitte auf. Eine über zwei Geschosse gezogene Glasfläche öffnet die Front für den Eingangsbereich.
Der Neubau des Reihenendhaus "aus der Reihe" besitzt trotz der Außenmaße von 6m x 9m einen unverwechselbaren, großzügigen Raumeindruck und eine kommunikative Offenheit. Die klare Geometrie und Reduktion der Materialien schaffen eine angemessene Volumetrie im kontextuellen Umfeld der Wohnbebauung.
Innerstädtische Wohnbebauung in der Weimarstrasse in Stuttgart, bestehend aus 3 Baukörpern um einen Wohnanger mit insgesamt 54 Wohneinheiten, einer Gewerbeeinheit und einer Tiefgarage.
Das Grundstück liegt sehr zentral in Kamp Lintfort, zwischen dem Einkaufzentrum EK3 und der neuen Hochschule Rhein-Waal. Im Zuge des entstandenen Campusgeländes, soll sich das neue Apartmenthaus für Studenten in dieses Ensemble einreihen.
Wohnhaus auf 3 Ebenen Reizvoll und zugleich herausfordernd war die Steilheit des Grundstücks sowie dessen Größe mit nur ca. 270 qm. Dies führte zur Entwicklung des sehr kompakten Baukörpers, welcher alle Bereiche wie Eingang, Garage und großzügige Terrassen in einem Volumen vereint.
Die Planung der Außenanlagen des Umwelt-Technologie-Zentrums in Berlin- Adlershof erfolgte im Zusammenhang mit den Gebäudeplanern Eisele, Fritz, Bott,. Die mäanderförmig angeordneten 5-geschossigen Baukörper umschließen einen 20 m breiten Innenhof, der den Nutzern als Aufenthalts- und Veranstaltungsfläche zur Verfügung stehen soll.
Die Rudolf-Steiner-Schule, eine Waldorfschule, liegt in Berlin-Dahlem im Übergang zum Grunewald. Auf dem weitläufigen bewaldeten Grundstück bildet der Neubau der Sport- und Mehrzweckhalle zusammen mit drei Bestandsbauten (Sporthalle, Saalbau und Backsteinvilla) ein neues Ensemble um den zentralen „Grillplatz“.
Im Herzen Berlins, nur zwei Kilometer vom Alexanderplatz und Gendarmenmarkt entfernt wurde im Sommer 2011 ein modernes Loftgebäude mit 55 Wohnungen errichtet
Bet- und Lehrhaus in der Altstadt von Hamburg für die drei großen, monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam. Es verbindet die Stadt mit dem Glauben und fordert und fördert den Dialog der Religionen untereinander sowie den Dialog der Gläubigen mit den Nichtgläubigen.
Ein Leben in Schlichtheit und Askese dominiert den Alltag einer Ordensschwester. Der Entwurf stellt diese Thematik in den Mittelpunkt. Ein Weg wird aufgezeigt, geprägt durch religiöse Abkehr vom weltlichen Leben und der Hingabe zum Göttlichen. Am Ende des Weges wird ein Ort des Ankommens und Emporsteigens generiert. Die Kapelle.
NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz in München. Neubau mit Dauerausstellung, Wechselausstellung, Vortragssaal, Learning Center, Seminarräumen, Bibliothek, Verwaltung.
Vier leicht zueinander verschobene Geschosskubaturen aus tragendem Sichtbeton zeigen Fragmente historischer Architekturzeichnungen als sandfarbene Reliefserien. Die innere Nutzung ist klar gegliedert in EG-Empfang, Sanitärräume im UG, zwei Ausstellungsräume im 1. und 2., das Archiv im 3. OG und einen lichten Besprechungsraum mit Terrassen obenauf.
Das vom Fußballclub Rot-Weiss e.V. Essen genutzte Georg-Melches-Stadion war baufällig und wurde abgerissen. Parallel zum Spielbetrieb wurde der Neubau leicht versetzt zum alten Stadion errichtet. Eckenausbau und Aufstockung zum Zweirangstadion sind möglich. Es entstand ein reines Fußballstadion, das auch für Events und Konzerte genutzt werden kann.
Das neue Gebäude der Firma Fior&Gentz auf dem ehemaligen Kasernengelände in Lüneburg bietet in seiner architektonischen Umsetzung die Zusammenführung der einzelnen bis dato im Stadtgebiet verstreut liegenden Abteilungen des Unternehmens. Durch seine klare Gliederung steht das Gebäude als Kontrapunkt zur historisch großvolumigen Standortarchitektur.
Einem aus dem Boden herausgeschobenen Steinblock gleich steht das Gebäude in der Landschaft. Erdfarbene, rauhe Betonschichten kennzeichnen das Gebäude. Im Innern entwickelt sich ein lebendiges zweigeschossiges Raumgefüge mit Bistro, Ausstellungs- und Vortragsräumen um ein zentrales, lichtdurchflutetes Atrium.
Der Neubau zeichnet sich aus durch eine klare Grundrissstruktur, der ein strenges Konstruktionsraster zugrunde liegt. Die Schichtung der Geschosse wird durch steigende Raumhöhen betont. Die Gebäudeklarheit (Schichtung, Konstruktion, Orientierung) spiegelt sich in den Fassaden wider. Die Schichtung wird durch die horizontale Bänderung ablesbar.
Beim Neubau der Schule in Riedstadt handelt es sich um eine zweigeschossige Grundschule mit Ganztagesbereich im ‚Passivhausstandard’. Das Gebäude präsentiert sich als kompakter Baukörper mit markantem Eingangsbereich und begrüntem Walmdach. Ein lichtdurchflutetes Atrium mit asymmetrischer Sichtbetontreppe bildet das Herzstück der Grundschule.
Als städtebauliches Pendant, parallel zu den denkmalgeschützten Pavillons angeordnet, bildet der Neubau für die bestehenden Ateliers und Werkstätten ein Gegenüber aus und schafft gleichzeitig einen zentralen, klar definierten Grünraum, der die Arbeitsräume im Freien erweitert und den Grünraum als identitätsstiftendes Merkmal der Akademie stärkt.
Die große Kubatur der Theaterfunktionen verbirgt sich unter einer durchgehenden Dachplatte. Diese fährt die Grundstückskanten nach und verbindet die heterogene Gebäudesubstanz des historischen Bestands. Die aufragenden Kuben der Proberäume und des Bühnenturms bilden maßstäbliche Hochpunkte und Gliederungen innerhalb der Dachlandschaft der Altstadt.