"Mir wurde klar, dass in gewissen architektonischen Zusammenhängen das Reinhalten des Prinzips wichtiger werden kann als die Herstellung vernünftiger Verhältnisse." Christoph Sattler in Chicago zum Steigungsverhältnis der Treppe in der Nationalgalerie in Berlin
In die Hügellandschaft des Kraichgaus eingebettet, entsteht eine Wohnskulptur mit energetischem Anspruch in der Carl-Orff-Strasse in Sulzfeld. Vor- und Rücksprünge prägen die skulpturale Erscheinung und formen differenzierte Aussenräume mit unterschiedlichen Aufenthaltsqualitäten auf verschiedenen Ebenen.
12 Reihenhäuser spannen sich entlang des Mangfallkanals in unmittelbarer Nähe zur alten Spinnerei in Kolbermoor. Die Grundrisse sind flexibel nutzbar mit zum Teil sich über zwei Stockwerken erstreckenden Räumen. Großzügige Fenster, wechselnde Gebäudehöhen und Balkone schaffen eine abwechslungsreiche Silhouette und verbinden Innen- und Außenbereich.
Oberhalb von Esslingen gelegen, in herausragender Aussichtslage mit weitem Blick von der Schwäbischen Alb über die Filderebene bis nach Stuttgart zeigt sich das Gebäude von der Straßenseite aus eher geduckt und verschlossen, öffnet sich jedoch zur talseitigen Aussichtslage über großformatige Panoramafenster.
Auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes im Hamburger Karolinenviertel wurden moderne Wohneinheiten in einen historischer Quarantänestall geplant. Dieser "Stall" wird nun zum Passstück zwischen der Großstruktur des Schlachthofs und dem “lebendigen und familiären Wohnviertel” .Eine neue Antwort auf den Umgang mit erhaltungswürdigem Altbestand.
Moderne, identitätsstiftende Gestaltung im Zusammenspiel mit nachhaltiger, ressourcenschonender Bauweise im Rahmen einer optimierten Wirtschaftlichkeit für ein zukunftsfähiges Gebäude. Verwendung von Produkten aus einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und wirtschaftlicher Betrieb über den gesamten Lebenszyklus.
Das Gartenhaus aus der Nachkriegszeit wurde zu einem modernen Wohnhaus umgebaut und auf den Stand heutiger Ansprüche gebracht, ohne dabei seine Besonderheiten zu überdecken. Mit wenigen Eingriffen wurde die gesamte Raumstruktur neu konzipiert und somit ein enges, verwinkeltes Raumgefüge in eine großzügige Wohnebene verwandelt.
Strategie zur Nachverdichtung der Innenstadt im Kontext von Industrie und Gewerbe. Soziale Durchmischung durch typologische Vielfalt. Das Problem disperser Stadträume wird zur Qualität. Den veränderten Wohnvorstellungen entsprechend, werden einzigartige Lebensräume mit ungewöhnlichen Qualitäten als Identitätsträger vorgeschlagen.
Wohnanlage bestehend aus 4-geschossigem Mehrfamilienhaus mit 15 Wohnungen und 5-geschossigem Mehrfamilienhaus mit 8 Wohnungen mit gemeinsamer Tiefgarage
Ein Holzmassivbau im Dorf. Der Riegel des Mehrfamilienhauses passt harmonisch in die bestehende dörfliche Struktur des Neumarkter Ortsteils. In seiner klaren Form zitiert das Gebäude die Proportionen der Stadel der umliegenden landwirtschaftlichen Anwesen. Unterm Strich erreicht das Haus spielend den KfW 40 Energiestandard.
Neubau eines altersgerechten Wohnhauses mit 17 Wohneinheiten (15 barrierefreie und 2 behindertengerechte Wohnungen), Tiefgarage und Gemeinschaftsräumen. Nebengebäude mit Aufenthalts-/Veranstaltungsraum und zugehörigem WC-Bereich
Das hoch gelegene Wohnhaus am Hang genießt einen wunderbaren Ausblick über Hersbruck. Transparenz bestimmt das Haus nach außen ebenso wie nach innen. Energie aus der Tiefe, Weitblick in der Höhe, Architektur + Innenarchitektur aus einem Guss.
Umbau einer konventionellen Dachgeschosswohnung von 1929 in Berlin Grunewald zu einer modernen Wohnung, die mit offenen Räumen dem Lebensgefühl einer jungen Familie entspricht.
Die Straßenfront ist sehr zurückhaltend gestaltet. Nach Süden öffnet sich im EG und im Souterrain die Fassade transparent mit raumhohen Verglasungen, mit Ausblick ins Morsbachtal. Die Innengestaltung zurückhalten, dunkles Parkett. Die Treppe aus rohen Stahlstufen und Wangen führt ins UG. Wohnen, Essen und Küche bilden eine große, räumliche Einheit.
Nach über 115 Jahren industrieller Nutzung dämmerte die Industriebrache der ehemaligen Kammgarnspinnerei fast 10 Jahre vor sich hin. Schrittweise erfolgte seit 2009 die Revitalisierung der historischen Bausubstanz. Entstanden sind auf einer Teilfläche vier individuelle Lofts und ein Bürokomplex, die Tradition und Moderne miteinander verbinden.
In der Brühlervorstand in der Landeshauptstadt Erfurt entstanden in mitten von Gebäuden des Klassizismus durchmischt mit Gebäuden der Achitekturspracher der Wendezeit zwei moderne Wohnhäuser.
Die Forderungen des Bauherren waren bei diesem Projekt äußerst skurril: Maximal mögliche Anzahl an PKW-Stellplätzen, die als Kundenparkplätze dienen sollten, sowie eine Zweiraum-Wohnung mit Balkon. Das Ganze auf einem 196 qm kleinen Grundstück. Diese Randbedingungen waren ungewöhnlich und reizvoll zugleich.
Das Wohnhaus interpretiert die Typologie der umliegenden Bauernhöfe neu. Im EG liegen die Individualräume geschützt zum Hof, oben erstreckt sich ein offener Wohnraum mit Panoramafenster. Auf Nachhaltigkeit wurde großer Wert gelegt, wie z. B. bei verwendeten Materialien, Energieverbrauch und –träger. Natürliche Oberflächen erhöhen den Wohnwert.
Leben um den Patio. Drei Kuben gliedern sich um den zentralen Innenhof, ein „ Wohnhaus“, ein privates „Schlafhaus“ und ein „Nebenhaus“. Sie bilden einen Außenraum, der zur Einheit mit dem Innenraum verschmilzt. Die Hülle aus schwarz lasiertem Holz, lässt das helle Innere nach außen treten.
Eine 1934 erbaute Doppelhaushälfte wird im KfW-Effizienzhaus 40-Standard saniert und mit einer Wohnflächenerweiterung versehen. Durch ein innovatives Technikkonzept, großzügige Grundrisse und die Verwendung von Materialien mit einem hohen ökologischen Anspruch wird das Gebäude auf die Bedürfnisse eines neuen Benutzerprofils ausgerichtet.
Haus R, gelegen am Nordhang eines Tales, mit einzigartigem Panoramablick. Angrenzend an Streuobstwiesen und Obstbäume. Die Orientierung der halböffentlichen Aufenthaltsräume wird, entgegen der Aussicht, der im Osten und Süden befindlichen Wiese zugewandt - einen Übergang zwischen Innen- und Außenraum hergestellt.
Städtische Nachverdichtung durch Nutzung der Dachlandschaft als Bauland - die Herausforderung war der zeitgenössische Umgang mit der Aufstockung auf ein bungalowartiges Wohnhaus aus den 60er Jahren. Auf das auskragende Flachdach wurden 3 einzelne Baukörper errichtet, welche durch einen Glasgang verbunden sind.
Bei dem Umnutzungskonzept der Kirche Herz-Jesu stand der vollständige Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes im Vordergrund, sodass auch nach dem Umbau der äußere Eindruck eines Sakralbaus erhalten blieb u. das städtebauliche Erscheinungsbild nicht beeinträchtigt wurde.