Die Neumünsteraner kennen es, das Alte Stahlwerk an der Rendsburger Straße. Nun wurde es zum Lifestyle Hotel umgebaut und ging damit einen Weg, den ausgediente Industriebauten jederorts bestenfalls gehen können: Vom Ort der schweren Arbeit über lange Jahre des Ruinendaseins bis hin zu einem neuen In-Treffpunkt voller Erinnerung an das Alte.
Bries ist ein temporärer Strandclub. Das weiße Textildach besteht aus zwei Schichten, von denen die obere den Sonnenschutz bildet und einen Schatten auf die darunter befindliche, wasserführende Haut wirft. Die Trägerstruktur des temporären, rund 360 m² großen Daches bildet ein Stahlgerüst aus 24 Stützen und 9 Längsträgern.
Das Gebäude reflektiert das Raumprogramm. Vier klimatisch höchst anspruchsvolle Magazinblöcke sind eingepackt in einen silbrig glänzenden Umschlag, der die darunter liegende Klimahülle schützt. Die öffentlichen Bereiche schieben sich als urbane Raumlandschaften in die Zwischenräume. Die Architektur öffnet sich zum Deutschen Platz.
Fließende Übergänge, offene Strukturen und autarke Gebäudeabschnitte - ergänzt durch wohl positionierte Bereiche der Privatheit - bündeln die Wohnbedürfnisse und Lebensvorstellungen einer großen, kommunikativen Familie. Ein Haus als räumliches Zentrum – das das Ankommen und Zusammenkommen aller fordert und fördert.
Der Entwurf für die Kindertagesstätte mit 75 Plätzen liegt die Zielstellung zu Grunde, den vorhandenen Baumbestand weitgehend zu erhalten und den Kindern eine möglichst große Freifläche für Spiel und Bewegung anzubieten. Konzipiert wurde deshalb ein zweigeschossiger Baukörper mit einem begrünten Flachdach.
Die Umgestaltung des Masrah Al Qasba Theatre in Schardscha ist das erste realisierte Projekt von magma architecture in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Besucher des 300 Sitze fassenden multifunktionalen Auditoriums werden in einen kontinuierlich skulptural geformten Raum gehüllt, der an die Landschaften des Emirats Schardscha erinnert.
Städtebauliche Schließung einer Häuserlücke des 2. Weltkrieges. Besondere architektonische Betonung lag auf der Ecksituation der Straße. Innenraumgesaltung in enger Anlehnung an äußere Fassadenkonturen unter Verwendung hochwertiger Materialien und Techniken. Integration von Erdwärmepumpen sowie Bauteilaktivierung.
Ein Waldstück wurde für den Neubau der Schule am Kiefernwäldchen gewählt. Um der Grundstückssituation Ausdruck zu verleihen, wurden 3 „Baumhäuser“ entwickelt, die sich zwischen die Bäume einfügen. Sie sind in Holzbauweise errichtet und durch schräg gestellte Holzstützen aufgeständert. Die Verbindung der Baukörper erfolgt mit überdachten Stegen.
Ein Projekt der Peter Maffey Stiftung und Prof. Hans Georg Näder. Das Tabalugahaus ist ein Ort, an dem traumatisierte, behinderte und benachteiligte Kinder, in einer intakten Gemeinschaft Kraft schöpfen und sich von Ihrem belasteten Alltag erholen können. Zwei nebeneinander stehende Gebäude von 1620 und 1908 wurden verbunden.
Umbau und Erweiterung des bestehenden Ladengeschäftes der Meister Beuchert Hörsysteme GmbH. Anbau eines Treppenhausturmes. Hinzunahme des Obergeschosses als Erweiterung der Geschäftsfläche sowie Einrichtung eines Mitarbeiterbereiches. Barrierefreier Ausbau des Erdgeschosses.
In der neuen Vinothek werden die hochwertigen Produkte des Weingutes präsentiert. Materialien wie Schiefer, Eiche und Gold inszenieren die Qualität der Weine und schaffen eine innovative Architektur. Das Flaschenfenster, farbige Glasscheiben, die bis ins Detail entworfene Einrichtung und ein effektvolles Beleuchtungskonzept erwarten den Besucher.
Büro als Stahlbau eingehängt in bestehende Hallenkonstruktion aus Betonbindern; schwebend zwischen Außenraum und Innenraum mit Blick auf die Flugzeuge in der Halle und auf die Start- und Landebahn.
Anfang 2012 eröffnete Globetrotter Ausrüstung eine neue Filiale in Frankfurt. Diesmal handelte es sich nicht um eine Revitalisierung im Bestand wie bei den anderen 7 Filialen deutschlandweit, sondern Prof. Moths Architekten entwarf gleich einen kompletten Neubau, der eine korrespondierende Einheit aus Innen- und Außenbereich bildet.
hubraum4 - das sind die Architekten Henriette Huster-Braumann und Peter Braumann. Mit ihrem Büro haben sie die Neugestaltung der Praxis entworfen und entwickelt, als auch die technische Sanierung umgesetzt. Farbkonzept, Möbel, Grafiken und Konzept für die neue Website stammen aus der Gestaltungsfeder des Büros.
Nach einem Entwurf des Architekturbüros LAVA realisiert der Landesverband Bayern im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) eine Jugendherberge in völlig neuem Design.Das Konzept berücksichtigt in einem hohen Maße sowohl die geänderten Nutzungsbedürfnisse der jungen Gäste und Familien als auch die Möglichkeiten,die in der vorhandenen Bausubstanz liegen.
Behutsame Modernisierung der Ortsbücherei der Gemeinde Gingen an der Fils zur Steigerung des Erlebniswerts und Gewinnung neuer Nutzer, besonders von Kindern.
Die Paradiesgasse führte im Mittelalter in die Furt. 2011 wächst das 8 m breite Wohnhaus auf dem Trümmergrundstück mit 143 m². Es entstehen 6 Wohnetagen, die Straßenfassade schiebt die Obergeschosse in den Luftraum. Ohne Formenzitate vergangener Zeiten, mit einem winzigen Garten, ist das schmale Stadthaus vielseitig wandelbar.
Auf einem der Felsen, welche für das schwedische Küstenbild der Schären typisch sind, findet das guesthouse seinen Ort. Die exponierte Lage bietet eine Aussicht über Inseln, Natur, Meer und Schären. Der Innenraum des kleinen geusthouse fügt sich mit der Landschaft als eine Einheit zusammen und bietet ein überraschendes großzügiges Wohnerlebniss.
Die neue Sport- und Kulturhalle in Pegnitz nimmt mit ihrer Außenfassade und der inneren farblichen Gestaltung Bezug auf die ortstypischen Besonderheiten und steht sowohl der Grundschule als auch den örtlichen Vereinen zur Verfügung.
Die Umnutzung des U-Turms in ein Museum setzt ein wichtiges Zeichen über die Stadtgrenzen Dortmunds hinaus. Die Revitalisierung ehemals industriell genutzter Gebäude zu Bauten für die Kultur veranschaulicht die zunehmende Bedeutung von Dortmund als Stadt der Hochtechnologie und der Wissenschaften ebenso wie als lebenswerte Stadt.
Eines der aufregendsten Bauprojekte Deutschlands, THE SQUAIRE am Frankfurter Flughafen. Schon von weitem strahlt der Baukörper Dynamik und Mobilität aus, was sich natürlich auch im Inneren widerspiegeln sollte. Gleichzeitig sollten ruhebedürftige Reisende hier einen Rückzugsort zum „Entschleunigen“ vorfinden.
Als kubischer Baukörper in exponierter Lage präsentiert sich das neue Hörsaalgebäude auf dem ansonsten städtebaulich heterogenen Universitätscampus. Die Transparenz des Foyers erlaubt den ständigen Einblick in das Geschehen und lenkt durch die farbliche Akzentuierung im Kontrast zur anthrazitfarbenen Fassade auch abends die Aufmerksamkeit auf sich.