Das schlichte, präzise Raumkonzept der Heilandkirche wird wiederbelebt und auf die Anforderungen eines zeitgenössischen Kirchenkonzeptes weiterentwickelt. Der Altarbereich wird tiefer in den Kirchenraum erweitert und neu definiert. Die Vergrößerung des Altarbereichs und die flexible Bestuhlung lassen eine vielfältige Nutzung des Kirchenraums zu.
Der Neubau der Neuapostolischen Kirche soll als markantes Gebäude in exponierter Lage am Rande eines Grünzugs mitten in Pliezhausen in Erscheinung treten. Die Kirche setzt sich als skulpturaler Baukörper bewusst von der angrenzenden Wohnbebauung ab. Das geneigte Kirchenschiff steigt quer zum Hang an und bildet einen Hochpunkt zur Straße.
Nach der Fusion von ehemals sechs Gemeinden zu einer Großgemeinde bestand der Bedarf nach einem zentralen Gebäude in der Innenstadt Bottrops mit den Funktionen Gemeindebüro, Gemeindesaal, Beratungsstellen, Geschäftsführung und zweigruppige Kindertagesstätte. Der Neubau ist mit der historischen Martinskirche verbunden.
Die Kirche kann sich aufgrund der zurückhaltend klaren Erscheinung gut in die heterogene Umgebung integrieren. Jedoch durch den dynamisch in die Höhe wachsenden Baukörper des Kirchensaales wird ein signifikanter Hochpunkt gesetzt, der deutlich und selbstbewusst den Neubau als Kirchenbau mit expressiver Außenwirkung im Straßenraum erfahrbar macht.
Aufgrund der Lage des Parkhauses auf dem Areal des früheren Klosters sowie der geringen räumlichen Distanz zur spätromanischen, im 12.-13. Jhd. erbauten Reglerkirche hatte die Stadt Erfurt besonders hohe qualitative Ansprüche an die Planung, um der besonderen städtebaulichen und denkmalpflegerischen Situation gerecht zu werden.
Die neue Propsteikirche ist aus dem Organismus der umgebenden Stadt heraus zu entwickelt. Ihre Präsenz erhält sie durch den hohen Kirchenbaukörper und den Kirchturm, vor allem aber durch die einladende Offenheit des Pfarrhofs. Mit seiner Hülle aus gemauertem Rochlitzer Porphyr bekennt sich der Bau zu Region und Tradition.
Transformation der von Hans-Schwippert 1960 gebauten Betonkirche „St. Bartholomäus“ in Köln-Ehrenfeld zu einer Grabeskirche. Mit über 2000 Urnenkammern wird die Kirche als Kolumbarium („Taubenschlag“) zu einem Ort der letzten Ruhe.
blocher partners gestalteten den Neubau des Rathauses im niedersächsischen Bissendorf als Ensemble aus Verwaltungsbau und Bürgersaal. Die zwei versetzten Baukörper formulieren den zentralen Kirchplatz neu. Ein markantes Satteldach verleiht dem Bürgersaal Präsenz und markiert mit prägnanter Silhouette das Ortszentrum der Gemeinde.
Die Kindertagesstätte St. Raphael in Wuppertal gehört zur Diözese Köln. Sie steht auf einem leicht ansteigenden Gelände der Gemeinde etwas unterhalb der 1911 im neogotischen Stil erbauten Kirche St. Raphael...
Die städtebaulich schwierige Sitution Berlins historischer Mitte sucht seit Jahren nach Lösungen. Das Mittel zur Lösung stellen hier die Kunsträume selbst, die als von oben belichtete Kuben sich städtebaulich geschickt positionieren und somit das Umfeld neu strukturieren.
Die Klosterkirche St. Georg befindet sich inmitten einer ehemaligen Gutsanlage in Götschendorf. In russisch-byzantinischer Bautradition erbaut, fügt sich der Neubau als ein viergiebeliges, sockelloses Volumen in die Umgebung ein.Geschlämmte Ziegelsteine in Kombination mit graustichigen Holzschindeln der Dächer bestimmen das Erscheinungsbild.
Als Teil der Vitalisierung der Blaibacher Mitte entstand auf nur 10x20m ein Konzerthaus, liebevoll auch "Kiste" genannt. Unter der aufbäumenden Kiste mit Granitsteinfassade faltet sich der Platz hinab zu einer öffentlichen Sitztreppe. Diese führt über das Foyer und durch einen überhöhenden Rundgang zum Konzertsaal.
WATAN ist ein Ort der sich intensiv mit der komplexen Flüchtlingsproblematik beschäftigt und das Thema Heimat und Familie in den Vordergrund stellt. Basierend auf einer vorgebenen Grundstruktur im Erdgeschoss können die Flüchtlinge ihr neues zu Hause mit vertrauten Mitteln selbst errichten.
Die städtebauliche Komposition des Neubaus stellt der denkmalgeschützten Betonkirche von 1963 einen klaren, minimalistischen Baukörper zur Seite. Sowohl die Setzung de Neubaus entlang der Straße als auch die Öffnung des Saals zum öffentlichen Raum signalisieren ein offenes, einladendes Haus.
Mit dem Umbau der Christuskirche entstand im Zentrum Hannovers ein internationales Chorzentrum. Für den deutschlandweit einzigartigen Mädchenchor wurde ein Nutzungskonzept entwickelt, das wegweisend ist – auch im Hinblick auf die immer wichtiger werdende Frage nach möglichen Umgestaltungen sakraler Gebäude.
"Gründungsviertel - Neues Wohnen auf historischen Parzellen im UNESCO-Welterbe Lübecker Altstadt." Offener einstufiger Ideenwettbewerb zur Fassadengestaltung von drei Stadthäusern Wettbewerbsbeitrag
Neubau einer Versammlungsstätte mit Saal und Bühne für 160 Personen, sowie Clubraum mit Küche für 50 Personen in der Ortsmitte von Hohenaspe (SH). Langgestreckter, eingeschossiger Mauerwerksbau mit roten Verblendsteinen, weißen Fenstern und ruhigen Satteldächern. Innengestaltung hauptsächlich in Naturholz, Weißtönen und hellgrüne Bezügen.
An ein unter Denkmalschutz stehendes Kirchenensemble in Hamburg-Volksdorf wurde ein zweigeschossiger Kindergarten mit insgesamt 4 Gruppenräumen als flachgedeckter Baukörper von 18,54 x 21,56 m angebaut. Der Anbau sollte sich gestalterisch vom Bestand absetzen, ohne jedoch den Blick auf die Kirche zu stören.
watan der begriff „watan“ geht auf das arabische „heimat- oder vaterland“ zurück, er vereinigt „orient und okzident“ und wird auch in der türkischen sprache verwendet. so wird im vorliegenden entwurf - das thema „flüchtlingen eine neue heimat geben“ zur aufgabe gemacht - ein sicherer zufluchtsort in der türkei.