Revitalisierung und Erweiterung eines ehemaligen Getreidespeichers mit Lagerhalle zu einem Verwaltungsgebäude. Der Ziegelturm des Getreidespeichers wurde durch Treppenhaus, Aufzugskern und Geschossdecken ergänzt. Die Lagerhalle wurde aufgestockt und um einen 3-geschossigen Anbau erweitert. Die EnEV 2009 wurde um 30% unterschritten.
Der Straßenraum zwischen den aus den 1930er Jahren stammenden Fischhallen aus Backstein wird von einer neuen dritten Halle geschlossen und vereint die historische Struktur zu einem Museum. Das Konzept erfordert nur minimale Eingriffe in die bestehende Substanz, spart Kosten und erhält den ursprünglichen Charakter der typischen Industriearchitektur.
Die Neugestaltung, sowie technische und energetische Sanierung, des Paul Weber Hauses, durch die neuen Besitzer, Dr. Theiss Naturwaren GmbH, ist von großer Bedeutung für die Stadt Homburg.
Das folgende Zitat aus dem Erläuterungsbericht zu unserem Wettbewerbsentwurf, 2009, bildet das Leitmotiv für alle unsere Überlegungen: „Dieser besondere und großartige Kirchenraum muss aufgeräumt und zunächst von allem befreit werden, was dort nicht hineingehört. Die meisten Wünsche und Zielvorstellungen werden dann gleichsam von selbst erreicht.“
Der hier neu entstandene Raum, der Kasse und Teile der Ausstellung beherbergt, ist im Wesentlichen geprägt von den Wänden der Ruine und einer neuen, gewölbten Decke. Dieses neue Gewölbe hält Abstand zum ruppigen Bestandsmauerwerk, durch diese verglaste Fuge fällt Tageslicht und ermöglicht die Belichtung der entlang der Wände präsentierten Exponate.
Die ehemaligen Werksgebäude der Triumph Adler AG in Nürnberg wurden in drei Bauabschnitten zwischen 1920 und 1969 errichtet. Nach einer Umnutzung zu Büros in den 1990er Jahren wurde das Ensemble klassisch moderner Industriearchitektur in den Jahren 2009 bis 2012 umfassend saniert und modernisiert.
Leitgedanke des architektonischen Modernisierungskonzeptes ist es, die Eigenarten des Bestands zu nutzen, in dem die Lösungskonzepte des interdisziplinären Entwurfs nicht nur funktionale und technische Optimierung beinhalten, sondern zugleich auch tragendes Element der architektonischen und gestalterischen Ausprägung sind.
Unsere Leitidee für die orthopädische Komfortstation in der Kreisklinik Jugenheim ist eine ‚Galerie mit drei Kabinetten‘, in denen die Kunstwerke von Prof. Joan Sofron an den Flurwänden entlang einer ‚Kunstzeile‘ präsentiert werden. Den unruhigen Flurwänden des Bestands setzen wir eine abgerundete Kernzone als klare einheitliche Form entgegen.
Das Bürgerhaus Sonne in Alsbach beweist, dass barrierefreie Übergänge auch dauerhaft schadensfrei bleiben – wenn die Bauherren auf die richtigen Lösungen setzen.
Die Sanierungsmaßnahme bot die großartige Möglichkeit, das mehrfach überformte Marstallgebäude aus funktionalen, konstruktiven, energetischen und architektonischen Zwängen zu befreien und eine auf historischer Grundlage fußende zukunftsweisende Architektur für ein modernes Vermessungsamt zu ermöglichen.
Im Spannungsfeld zwischen Herdprämie und der Förderung neuer Betreuungsplätze hat sich eine gesellschaftliche Debatte entwickelt und zu Kitabauten als aktuelle Aufgabenstellung für Architekten geführt.
Umfassende Modernisierung eines, in Teilen denkmalgeschützten Gebäudekomplexes incl. Ärztehaus in der Mainzer Altstadt: Dach- und Fassadensanierung, Erweiterung des Penthauses, Realisierung barrierefreier Zugänglichkeit sowie Reaktivierung ungenutzter Flächen u.A. zu Wohnzwecken.
Das Stachus Untergrundbauwerk am Karlspatz, Stachus in München ist eine bedeutende Schnittstelle des öffentlichen Nahverkehrs, sowie eine stark frequentierte Handels- und Gastronomiezone. Diese sollte durch eine Neugestaltung in einen öffentlichen Stadtraum transformiert werden.
Als Ergebnis der City-Offensive 2006 wurde das brachliegenden Kleinbahnhofsgebiet revitalisiert. Da die Wilsdruffer Innenstadt kaum Raum für Vereinstätigkeiten bot, wurden mit der Umnutzung und Sanierung des Kleinbahnhofs Defizite kompensiert. Der neu gestaltete Güterboden eignet sich sowohl für die Vereinsnutzung wie auch als Veranstaltungsraum.
Der unter Denkmalschutz stehende Erlweinbau, umgangsprachlich auch Röschenhof genannt, ist heute, nach Aufwändigen Sanierungsarbeiten, ein Ort für Kongresse, Tagungen, Ausstellungen, Festveranstaltungen und Feiern jeder Art.
Generalsanierung des Theodor-Heuss-Gymnasium Freiburg in zwei Bauabschnitten. 2. Bauabschnitt Klassentrakt. Neue Fassade ist eine hochwärmegedämmte Vorhangfassade in Holzständerkonstruktion mit einer Verkleidung aus grünen Eternittafeln. Auszeichnung Beispielhaftes Bauen Freiburg 2006-2014
Die Kernburg der Dömäne Marienburg stellt ein in Niedersachsen einzigartiges, mittelalterliches Baudenkmal dar. Durch den Ausbau des sogenannten Hohen Hauses entstanden ein Atelier und Seminarräume. Aufgrund seines besonderen Charakters wurde der Raum im 2.OG als Fest- und Veranstaltungssaal mit einer darauf abgestimmten Beleuchtung ausgestattet.
Das traditionsreiche, seit 1888 bestehende Unternehmen wird bereits in dritter Generation von Jörg G. Bucherer geführt und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende.
Am Rande des alten Dorfkerns von Zitzschewig, einem heutigen Ortsteil von Radebeul, steht ein altes Winzerhaus aus dem Jahre 1827. Das denkmalgeschützte Wohnstallhaus eines ehemaligen Zweiseitenhofes konnte im Sinne der Erbauungszeit angemessen saniert werden. Ergänzungen sind angenehm klar vom Bestand differenziert.
Im Zuge der Renovierungsarbeiten am Verwaltungsgebäude stand die Idee im Fokus, dem Gebäude eine funktionale und gleichzeitig visuelle Dynamik zu verleihen.
Die Friedenskirche erfährt im Zuge ihrer Innenrenovierung eine liturgische Neukonzeption, die den zeitgemäßen gottesdienstlichen Anforderungen entspricht. Die Einheit der liturgischen Elemente Taufstein, Altar, Kanzel und Orgel auf der Mittelachse wird durch das Einfügen der neuen Stufenanlage wieder hergestellt.
Ungedämmte Ziegelwände und ein Brise-Soleil als Wärmebrücke, das ehemalige Institutsgebäude für Lebensmittelchemie auf dem Frankfurter Bockenheim Campus war eine wahre Energieschleuder. Nach seiner Sanierung durch SSP erstrahlt das Gebäude Heute in neuer Frische und erfüllt die Anforderung der ENEV bei gleichbleibendem Erscheinungsbild der Fassade.
In Zusammenarbeit mit der zuständigen Denkmalbehörde wurde ein repräsentatives Erscheinungsbild erarbeitet. Dabei wurde Wert darauf gelegt, nicht nur die vorhandene Substanz zu sanieren, sondern auch einige Spuren der invasiven Eingriffe früherer Jahre zu restaurieren
Umnutzung und Modernisierung der Wilhelmschule zu einem Bürogebäude. Die historische Gestalt der ehemaligen Grundschule in Kamp-Lintfort bleibt erhalten und durch einen repräsentativen neuen Eingangsbereich mit einem leuchtenden Brüstungselement ergänzt. Die neue Struktur im Inneren verfolgt die Idee des Raumbandes.
In einem ersten Modernisierungsabschnitt wurden die öffentlich zugänglichen Bereiche der Zahnarztpraxis umgestaltet. Hauptaugenmerk lag dabei auf der Erhaltung der Grundstruktur der Räume und die Einarbeitung bestehender Möbel in das Gesamtkonzept. In Anlehnung an die aktuellen Visitenkarten der Praxis wurden die Raumfarben gewählt.
Ziel der Baumaßnahme war es, den Dienstsitz des Bundessozialgerichtes in Kassel durch funktionelle Neuordnung, Teilerweiterung, architektonische Überarbeitung, Sanierung der Bausubstanz und komplette Erneuerung der Infrastruktur entsprechend den Anforderungen eines obersten Gerichtshofes des Bundes zu modernisieren.