Der viergeschossige Holzmodulbau am Wissenschaftspark Tübingen verbindet serielle Bauweise, Nachhaltigkeit (BNB-Silber, Effizienzhaus Plus) und gestalterische Präzision. Die PV-Fassade mit versetzten Fenstern und lasierten Holzelementen schafft Ordnung und Variation. Innen prägen gedeckte Blautöne und rosa „Glitch“-Elemente die Identität.
Mit dem Ensemble „MittenIm“ ist in Niederwerrn ein neuer Ort der Begegnung entstanden: Zwei Neubauten aus Recyclingbeton und Holz fügen sich mit transformiertem Bestand zu einer identitätsstiftenden Ortsmitte. Möglich wurde die sozial nachhaltige Weiterentwicklung durch eine aktive Immobilienpolitik der Gemeinde und die Beteiligung der Bevölkerung.
Der Entwurf transformiert das ehemalige Super Cinema zu einem kulturellen und sozialen Zentrum. In einer von Zersiedelung geprägten Region schafft die behutsame Umnutzung des Bestands einen neuen Identifikationsort. Ergänzt durch Ateliers, Gemeinschaftsflächen und eine naturnahe Freiraumgestaltung entsteht ein lebendiger Treffpunkt für die Stadt.
Ausgehend von der gesellschaftlichen Relevanz von Frauenhäusern untersucht der Entwurf die Umnutzung des historischen Wunderbaus in Wuppertal zu einem Frauen*haus. Durch behutsame Erweiterungen entstehen geschützte Wohn-, Gemeinschafts- und Freiräume, die Sicherheit, Teilhabe und Rückzug ermöglichen und den Bestand zeitgemäß weiterentwickeln.
Neubau eines Wohngebäudes mit 21 Wohneinheiten inkl. Freiraum und Grundstücksplanung. Das Bauwerk verfügt über drei Geschosse und ist vollständig unterkellert. Das Effizienzhaus wurde darüber hinaus im KfW-55 Standard errichtet. Prägendes Element ist die neun Meter hohe Lochfassade im Eingangsbereich aus einem hochwertigen Wasserstrichziegel.
Die Arbeit untersucht, wie Thüringer Travertin als regionaler Baustoff wieder konstruktiv eingesetzt werden kann. Anhand von drei unterschiedlichen Steinqualitäten werden Strategien der Fügung, Ertüchtigung und Wiederverwendung erprobt. Drei prototypische Projekte in Bad Langensalza verbinden Materialgewinnung, Baukultur und lokale Kreisläufe.
Die denkmalgerechte Transformation der mehrfach umgebauten und zwischenzeitlich gewerblich genutzten Villa führt die überlagerten Raumstrukturen wieder einer Wohnnutzung zu. Rückbau, energetische Ertüchtigung und präzise Eingriffe stärken die Qualitäten des Bestands und machen die unterschiedlichen Zeitschichten des Hauses lesbar.
Der Josephkonsum wurde 1912 vom Konsum-Verein Leipzig Plagwitz eröffnet und vom Architekten Emil Franz Hänsel entworfen. Mit der Fertigstellung des Umbaus und der Erweiterung 2026 eröffnet nun der ehem. Josephkonsum als Büro- und Arbeitswelt für diverse Leipziger Unternehmen und Gastronomien im KfW-Denkmal-Standard.
Die Renovierung der historischen Villa am Comer See verbindet Bestand und zeitgenössische Eingriffe in einem präzisen Dialog. Ein monochromes Farbkonzept stärkt die räumliche Wirkung: helle Töne zum See, dunkle Nuancen in den Rückzugsräumen. Haus und Garten wurden behutsam weiterentwickelt und als zusammenhängendes Ensemble neu interpretiert.
Die Erweiterung und Sanierung des Realgymnasiums schuf in drei Bauphasen 42 Klassen, Sport- und Freiflächen auf engem Grundstück. Nachhaltige Materialien, natürliche Lüftung, PV-Anlagen und Gründächer prägen das Projekt. Flexible Lernräume und barrierefreie Erschließung verbinden Alt- und Neubau zu einem zukunftsfähigen Schulcampus.
Das historische Holzblockhaus in Mönchspoint wurde behutsam saniert: Die äußere Form blieb erhalten während ein "Haus-im-Haus" modernes Wohnen, Energieeffizienz und flexible Raumgestaltung ermöglicht. Regionale, nachhaltige Materialien und die Wiederverwendung alter Balken und Schindeln verbinden historische Substanz mit zeitgemäßer Wohnqualität.
Umnutzung und Umbau einer denkmalgeschützten Reithalle zur offenen Markthalle mit Wohnen, Arbeiten und öffentlichen Angeboten. Der Bestand bleibt prägend, Eingriffe erfolgen behutsam. Eingeschobene Holzkuben („Haus im Haus“) strukturieren den Raum. Ein zentraler Zugang stärkt Begegnung, Austausch und Gemeinschaft.
Früher kleinteilig und abgeschirmt zur Umgebung, öffnet sich der neue Ratskeller hin zur Straße und dem Marktplatz. Das Innere ist in warmen Holztönen und dunklem Stein gehalten.
Das Zivilschutzzentrum Sarntal vereint Funktionalität, Nachhaltigkeit und regionale Identität. Die Architektur setzt auf Beständigkeit und lokale Materialien. Fassaden aus Titanzinkblech und mobile Faltscherenläden prägen das Gebäude. Im EG nutzen Feuerwehr, Weißes Kreuz und Bergrettung Hallen und Lager; das OG bietet Büros und Schulungsräume.
Die Villa vereint einen klassischen Stil mit modernen Elementen, großen Fenstern und einer symmetrisch angeordneten der Fassade. Sie besteht vollständig aus Wittmunder Klinkern der Sortierung 198, welche an traditionelle Ringofenklinker und Torfbrandklinker erinnern.
Jüdenhof Dresden verbindet historische Stadtrekonstruktion mit zeitgemäßer Baukultur: In monolithischer Bauweise mit dämmstoffverfüllten Poroton-Ziegeln entstanden sieben Geschosse ohne zusätzliche Außendämmung. So knüpft das Ensemble an bewährte Traditionen an.
Wie reagiert zeitgenössische Architektur respektvoll auf historischen Bestand? Mit dem Projekt auf dem Turley Areal verknüpft Max Dudler einen 120 Jahre alten Kasernenbau mit monolithischen Neubauten zu einem atmosphärisch dichten Quartier, in dem Geschichte und Gegenwart selbstverständlich ineinandergreifen.
Die drei markanten Häuser entfalten gemeinsam mit der vorhandenen Bebauung eine identitätsstiftende Ensemblewirkung für die junge Hochschule Geisenheim. Die Neubauten werden in einer durchgängigen Form- und Materialsprache entwickelt, um dem Campus eine attraktive Mitte mit hohem Identifikationspotenzial zu verleihen.
Ein wertiger Klinkersockel, die horizontal gegliederte Putzfassade mit farblich abgesetzten Brüstungsbändern und die differenzierte Volumetrie werten den öffentlichen Raum auf.
Der Baukörper des Gebäudes ist kompakt und modern. Er besteht aus zwei klar ablesbaren Volumen: einem massiven Sockel aus rotbraunem Backstein und einem darüberliegenden Kubus mit Aluminiumhülle. Durch ihre Verschiebung entstehen Überhänge, Einschnitte und geschützte Freibereiche.
Innovatives Bauprojekt mit Recycling-Beton, Stampflehm und Schweizer Stabbuche: Hybridtragwerk, hochhaustaugliche Verbundknoten und Dachkonstruktion aus Baubuche. Innenausbau mit maßgefertigten Schreinerarbeiten und moderner Pfosten-Riegel-Fassade.
Das Chalet präsentiert sich als moderne Neuinterpretation alpiner Baukultur. Klare Linien, natürliche Materialien und eine präzise ausgearbeitete Architektur schaffen ein Zuhause. Holz, Stein und Glas greifen präzise ineinander und bilden ein harmonisches Ensemble, das die besondere Lage des Objekts unterstreicht, ohne sich ihr aufzudrängen.
Generalsanierung des Außenbereiches des Johannes-Gymnasium unter ökologischen Aspekten mit nachhaltig gefertigten Betonsteinpflaster Vios RX40 von KANN.
Der Waldorf Campus Berlin in Schöneberg wurde zwischen 2015 und 2021 errichtet und umfasst einen Kindergarten mit Hort, die Johannes-Schule, das Rudolf‑Steiner‑Bildungszentrum sowie eine Sporthalle. Das Freiraumkonzept reduziert versiegelte Flächen konsequent und nutzt stattdessen wassergebundene Wegedecken und Rasengittersteine.
Der rund 1.000 Quadratmeter große zweigeschossige Erweiterungsbau der Kita Breslauer Straße fügt sich harmonisch in die umgebende Wohnbebauung ein und verbindet ein helles, modernes Design mit den Bedürfnissen der U3-Kinder.
Als Teil einer städtebaulichen Modernisierungsstrategie vereint es das Stadtarchiv, das Museumsdepot mit integriertem Forschungszentrum für die Museen der Stadt Regensburg sowie die Kunstsammlungen des Bistums Regensburg und das Bischöfliche Zentralarchiv unter einem Dach. Das Gebäude setzt auf eine klimastabile Bauweise.
CHÂTEAU VALTICE ist eines der ältesten und größten Weingüter in der Tschechischen Republik. In den Weinkellern des Familienunternehmens reifen die Weine der Lednice-Valtice Region im Südosten des Landes. Das neueste Gebäude des Weingutkomplexes wird wegen seiner Innenarchitektur mit 20 Arkadenbögen liebevoll die „Weinkathedrale“ genannt.
Der Neubau, in Brandenburg an der Havel, stellt sich direkt neben das alte Krematorium. Dieser versucht ihn aber nicht zu übertreffen, sondern orientiert sich an Giebel und Säulenstellung und entwickelt so eine klare, einfache und führende Struktur, die den Betroffenen an die Hand nehmen soll.
Der Court of the Living Earth ist ein Gerichtshof für die Rechte der Natur – ein lebendiger Organismus statt klassischer Bau. Architektur wird zum Vermittler zwischen Mensch und Ökosystem, integriert sich in Kreisläufe und macht das Unsichtbare spürbar. Ein Prototyp für heilende, symbiotische Architektur.
Das Quartier aus drei Wohn- und einem Kitagebäude ist Teil der Umwandlung des ehemaligen Areals der Mannheimer Turley Barracks. Entstanden ist ein moderner Stadtteil mit urbaner Mischung aus vielfältigen Wohnformen, innovativem Arbeiten, Gemeinbedarf und Stadtteilkultur.
Nach zuletzt einigen Jahren Leerstand ist die denkmalgeschützte ehemalige Marktschule in Idar-Oberstein von Grund auf saniert und zu einem in Rheinland-Pfalz einzigartigen Mehrgenerationenprojekt umgebaut worden: „WLaM – Wohnen und Leben am Markt“ vereint eine Kindertagesstätte und ein Pflegeheim für Senioren unter einem Dach.
In exponierter Lage oberhalb von Stolberg im Harz ergänzen seit 2024 sieben exklusive Private Spa-Suiten das Hotel FreiWerk. Der moderne Holzbau verbindet Natur, Design und Kunst zu einem stilvollen Rückzugsort mit privatem Wellnessbereich – nachhaltig gebaut und sensibel in die Umgebung eingefügt.