Das Grundstück mit seinem stark trapezförmigen Zuschnitt liegt südlich des Chiemsees und der Autobahn A8. Durch diese Lage und die Anforderungen an Wohnen und Gewerbe war die Ausrichtung der beiden Gebäudeteile unmittelbar vorgegeben.
Eine jahrzehntelang bestehende Baulücke mit einem zur Erschließungstasse nur knapp über 9,00m breiten, steil ansteigenden Baugrundstück und im weiteren Verlauf breiter und langgestreckt dem Hang bergwärts folgend, stellte zunächst die Frage einer funktionalen Erschließung und Nutzung an den Architekten.
Für eine junge Familie mit zwei Kindern sollte das ursprüngliche Zweifamilienwohnhaus und ehemalige Wohnhaus des ersten Oberbürgermeisters der Stadt aus dem Jahr 1932 umgebaut und energetisch auf KfW 70-Standard saniert werden.
In dem von Stadtvillen geprägten Stadtteil Dresden - Tolkewitz wurde im Juli 2010 ein weiteres Stück zeitgenössischer Architektur fertiggestellt. Dabei stand der Typus der Stadtvilla zum Vorbild.
Der Bestand: Das bestehende Gebäude Am Pflanzgarten 20 wurde Mitte der 80er Jahre als Wohn- und Betriebsgebäude mit Einliegerwohnung für eine Gärtnerei errichtet.
Auf dem Gelände eines ehemaligen Kalksandsteinwerkes entstand ein landschaftlich reizvolles Neubaugebiet mit einem kleinen Yachthafen direkt am Mittellandkanal.
Die Grundstücke der Zwillingshäuser liegen in einem bereits vollständig erschlossenen Wohngebiet im Zentrum von Münster-Handorf, am Ende einer Stichstraße mit kleinem Wendehammer. Es sind zwei identische Einfamilienhäuser in Holzbauweise als Passivhäuser entstanden.
Planungsziel für das Kronacher Wohnhaus war es, das Gebäude zur Straße und zur Nachbarbebauung abzuschotten und die hangabwärts gelegenen Wohnräume über großflächige Fensterfronten zu öffnen.
Das Grundstück liegt im Münchner Nord-Westen an einem nachbarschaftlichen Platz - ein klassische Wohngegend. In den beiden Häusern wohnen zwei Schwestern mit ihren Familien.
Die Sanierung des Stadthauses in der Ellwanger Innenstadt ist ein prägnantes Beispiel für eine funktional gelungene Revitalisierung historischer Gebäude unter besonderer Berücksichtigung denkmalpflegerischer und architektonischer, aber auch energetischer Belange.
Die Vielschichtigkeit der umgebenden städtischen Strukturen und die stille, intime Privatsphäre im ruhigen Innenhof eines klassizistischen Gebäudeensembles werden Impulsgeber für die räumliche Konzeption bei diesem Gebäude.
Die ersten Planungen für das Rathaus in Alt-Weiden von den Kölner Architekten Emil Schreiterer und Bernhard Below lagen bereits in den zwanziger Jahren vor, wurden aber aufgrund der Weltwirtschaftskrise und auch später, in der Zeit des Nationalsozialismus, nicht weiter verfolgt.
Der Wuppertaler Projektbeitrag zum Solar Decathlon Europe 2010 vereint die Themenbereiche Architektur, Technik, Funktionalität, experimentelles Wohnen und Nachhaltigkeit in einem prototypischen Wohnhaus.
Bestand: Das bestehende Gebäude war ein einfaches Wohngebäude aus den 60er Jahren. Der Innenraum war geprägt durch eine kleinteilige, verwinkelte Raumstruktur
Historie: Beim vorliegenden Objekt handelt es sich um den Umbau - Sanierung eines Einfamilienwohnhauses Baujahr 1980 in eingeschossiger Bauweise mit Satteldach.
Nach dem Auszug der erwachsenen Kinder des Bauherrenehepaares, sollten die zwei Kinderzimmer und das Kinderbad im OG aufgelöst und für die Eltern altersgerecht und großzügiger umgenutzt werden.
Im Osten die Straße, trotzdem ein sonniger Frühstücksplatz im Innenhof, vorgelagert die Garagen, wenig Öffnungen nach Norden, Licht von oben, geöffnet nach Süden und Westen zu Natur und Schmuttertal.