Vom Ziegel zum Licht: Umbau eines Offiziershauses der ehemaligen Trainkaserne Münster: Ein neuer Dachaufbau aus Stahl, Holz und Glas erweitert den Ziegelbau zu einem Atelierwohnhaus. Alt und Neu verschmelzen in einem fließenden Übergang mit klarer Lichtführung.
Just Architekten haben den Bestand zukunftsfähig gemacht – jetzt verkörpert der Westend Tower in Frankfurt ein modernes Bürokonzept, das Funktionalität, Stil, Design und urbanes Lebensgefühl vereint. Die Boutique Offices setzen auf Qualität: Kleine, hochwertige Büroeinheiten, mit flexibel zubuchbaren Konferenzbereichen.
Im Zuge einer Quartiersentwicklung des Villenviertels entschieden sich die Eigentümer für die Erhaltung dieses Hauses. Dem Bestand wurde eine „Krone“ aufgesetzt. Der Kreuzgiebel ermöglicht den Ausbau des Dachgeschoßes und verleiht der Hauptfassade mehr Präsenz. Der große Garten mit seinem historischen Baumbestand bleibt nahezu unberührt erhalten.
Wohnkunst bildet den Auftakt des Kunstquartiers Göttingen und versteht Wohnen als gemeinschaftliches Prinzip intern wie im Quartier. Es verbindet moderne und konventionelle Wohnformen mit gemeinschaftlichen und öffentlichen Nutzungen. Als fließende Bewegung vermittelt es zwischen Meiningerhaus und Stadtmauer.
Die Arbeit entwirft zu einem konkreten Gebäudekomplex in Wien, das gerade abgerissen wird um einer Neubebauung zu weichen, eine Umnutzungsstrategie und bauliche Anpassung, die eine valide Alternative zum Abriss darstellt und als Beispiel für den Umgang mit anderen Gebäude der 60er bis 80er Jahre dienen kann.
Aufstockung einer ehemaligen Fabrikhalle im 10. Bezirk Wiens mit zwei Vollgeschossen, aus vorgefundenem, wiederverwendeten und kreislauffähigen Materialien. Integratives Cluster- und Atelierwohnen in Holzhybridbauweise mit Stampflehm- und Stahlelementen.
Die Kirche Skt. Martini steht, durch die zunehmende Säkularisierung, vor dem Problem, dass immer weniger Menschen die Kirche besuchen. Dennoch soll die sehr präsente Kirche im Stadtbild Greußens, nicht aufgegeben werden, sondern durch das Schaulager eine neue Nutzung erhalten und so der Kirche wieder Leben einhauchen.
Kohleausstieg in der Lausitz bedeutet Wassermangel in Berlin. Unser Entwurf antwortet mit einer ganzheitlichen Vision: Wasser als Schlüsselressource und verbindendes Element, sichtbare Kreisläufe, partizipative Strukturen – für ein ökologisch, sozial und materiell nachhaltiges Miteinander von Stadt und Umwelt, von Mensch und Nicht-Mensch.
Der Neubau schafft, gemeinsam mit dem Kirchgebäude und dem kernsanierten Fachwerk-Pfarrhaus, ein Ensemble. Durch die Situierung des Baukörpers unter geschickter Ausnutzung der Topografie werden differenziert nutzbare Freiräume auf zwei Ebenen geschaffen.
Das Zierporzellanwerk Lichte wird zum Lernraum für Kunst und Handwerkstradition: Ein schrittweises Nachnutzungskonzept skizziert die Revitalisierung der Manufaktur als Porzellanmuseum, Herberge, Kunstwerkstatt und Veranstaltungsort vor dem Leitmotiv der Museumspädagogik, kommunalem Wohnen und der Ruralisierung durch Kunst und Kultur.
Das Konzept „Berliner Gewächshaus“ beschäftigt sich mit der städtebaulichen Durcharbeitung und Neugestaltung eines für den Bezirk Berlin-Mitte geplanten Rathausneubaus. Im künftigen Zukunftsquartier am Haus der Statistik markiert dieses einen neuen Mittelpunkt für Politik und Begegnung.
Die Tierärztliche Praxis Ottersberg, die im August 2024 ihren Neubau eröffnete, steht nicht nur für medizinische Kompetenz, sondern auch für ein ganzheitliches Konzept, das die Bedürfnisse von Tieren, deren Besitzern sowie den Mitarbeitenden der Praxis in den Mittelpunkt stellt.
Der denkmalwürdige Konzertsaal von Hans Brandt wird im Rahmen einer umfassenden Kernsanierung behutsam erweitert und als Haus der Kulturen neu interpretiert. Inspiriert von Scharouns Raumideen entsteht ein multifunktionaler Kulturort der Vielfalt ermöglicht, Gemeinschaft stärkt und nachhaltig Bestand hat.
Ausdrucksstarkes Verwaltungsgebäude zwischen Betonwerk und Flussschleife. Der Neubau repräsentiert sich mit seiner weißen Sichtbetonfassade und der gegensätzlich geknickten Gebäudeform markant zum Außenraum. Innen prägen Glas und Sichtbetonoberflächen die lichtdurchfluteten Räume.
Lehmbau im Städtischen Kontext Brüssels - Eine Untersuchung von Umnutzungsanpassungen des eigenen Entwurfs, vom architektonischen Ausdruck des Baustoffs Lehm und von der gestalterischen Raumwirkung neuer Konstruktionen. Vom Weiterdenken bestehender Stadtstruktur zu einem Lebensentwurf in den eigenen vier nachhaltigen Wänden. L'art de vivre en Pisé.
Das denkmalgeschützte Pfarrhausensemble mit Garten (1680/1721) wurde liebevoll saniert und modernisiert. Hierfür wurden die Gebäude entkernt, schadhafte Fachwerkbalken instandgesetzt, der Dachstuhl angehoben und ausgebaut. Zudem wurde das Denkmal durch einen modernen Anbau ergänzt. Die Kombination verbindet Tradition mit zeitgemäßem Wohnkomfort.
Ein Zeichen mit Substanz und Geschichte: Wir revitalisieren den ungenutzten Wasserturm in zentraler Lage und verknüpfen ihn architektonisch wie sozial mit seinem Umfeld. So entstehen neue Perspektiven für Ort und Nachbarschaft.
Im Hof des Bürgerzentrums 'Alte Feuerwache' im Kölner Stadtzentrum ergänzt eine neue, öffentliche Holzwerkstatt das denkmalgeschützte Ensemble. Der nachhaltige Holzbau mit Werkstatt, Maschinenraum und Lager setzt auf Offenheit und kulturelle Vielfalt - gestaltet für ein diverses Publikum.
Das modulare Micro House mit Holzrahmen und großzügiger Verglasung basiert auf einem klaren Rastermaß und ist für den einfachen Transport vorgefertigt. Ein zentraler Cube zoniert den offenen Innenraum, während Terrassen ihn nach außen erweitern. Flexible Verschattungselemente und ein geneigtes Titanzinkdach runden das Konzept ab.
Das neue Betriebsrestaurant EAT der apetito AG in Rheine dient als zentraler Treffpunkt für das Familienunternehmen. In seiner räumlichen Klarheit und Einfachheit zeigt sich der Neubau zurückhaltend und findet einen eigenständigen architektonischen Ausdruck, um der Besonderheit der öffentlichen Funktion gerecht zu werden.
Das Wohn- und Atelierhaus des Künstlers Adolf Hölzel war Treffpunkt der Avantgarden. Um das Hölzel-Haus wieder als lebendigen kulturellen Ort zu etablieren, wird der Bestand von 1905 behutsam saniert, um einen Anbau erweitert und für die Aufgaben einer modernen Stiftung ertüchtigt. Ergebnis ist eine neue architektonische Landmarke in Stuttgart.
Das Haus wurde für eine junge Familie mit zwei kleinen Kindern konzipiert. Bei der Ausführung des Hauses und der Außenanlagen kamen ausschließlich nachhaltige und umweltschonende Materialien zur Anwendung. Das Haus wurde in Massivholzbauweise erstellt. Die Fassade besteht aus Holzschindeln und Lärchenholzplatten. Es ist ein KfW-Effizienzhaus 55.
Der 6-geschossige konstruktive Holzbau ermöglicht freie Grundrisse und flexible Raumaufteilungen. Die Tiefenwirkung der Fassade erzeugt variierende Transparenzen. Die mittig liegende Zone bietet Raum für Kommunikation, Lufträume verbindet diese über mehrere Ebenen. Das Gebäude erfüllt höchste Cradle2Cradle- und Nachhaltigkeitsstandards.
Das ROCKYWOOD-Quartier ist ein Beispiel für nachhaltige Bauweise und soziale Interaktion. Das Gebäude WOOD besteht vollständig aus Holzmodulen. Diese Bauart ermöglicht nicht nur eine umweltfreundliche Bauweise, sondern schafft auch eine warme und natürliche Arbeitsatmosphäre.
Das über zehn Jahre leerstehende und stark vernachlässigte Denkmal, ein bedeutendes Zeitzeugnis der Sommerfeld’schen Siedlungsentwicklung Kleinmachnows, wurde denkmalgerecht instandgesetzt, saniert und durch zwei architektonisch klare und zurückhaltende Neubauten ergänzt.
Der Kaffeespeicher Santos im Rotterdamer Rijnhaven wurde substanzerhaltend transformiert und aufgestockt. Historische Substanz, originale Elemente treffen auf moderne Architektur. Ikonische Dachskulptur, zentrales Atrium und energieeffiziente Technik machen das neue Nederlands Fotomuseum zum kulturellen Leuchtturmprojekt zeitgemäßer Denkmalpflege.
Der 4-geschossige, barrierefreie Neubau des Technikcampus Hilden mit Holzfassade über quadratischem Grundriss und die angrenzende Lagerhalle sind nachhaltig und energetisch anspruchsvoll und stechen positiv aus der industriell geprägten Umgebung hervor. Die flexible Grundrissstruktur lässt Open Space-Bereiche, Teambüros, Einzel- & Doppelbüros zu.
Weleda Logistik-Campus - ein Campus für Menschen, Produkte und die Natur geschaffen als Leuchtturm der Nachhaltigkeit in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht gilt. Ziel war es, einen Vorreiter für Logistikbauten zu schaffen, der Wirtschaftlichkeit und ökologische Verantwortung vereint.
Ursprünglich als Basis für ein neues Gebäude vorgesehen, erwies sich das alte Klohäuschen gegenüber dem Bahnhof bald als zu klein. Statt banaler Zweckarchitektur entstand – inspiriert von der regionalen Baukultur – die Idee eines Neubaus, der Tradition zeitgemäß interpretiert und dem Ensemble neue Kraft verleiht.
Das einstige Firmengelände und die Stadt Warendorf sind historisch eng miteinander verwoben. Der geplante großteilige Abriss der Industrieanlage sollte kritisch hinterfragt werden. Die architektonischen Qualitäten ermöglichen eine Transformation, die den industriellen Charakter und die Historie erhalten. Gleichzeitig werden die Ressourcen bewahrt.
Der Rundlokschuppen ist ein idealer Ort um auf die Bedarfe der sozialen Infrastruktur zu reagieren und einen sehr positiven Beitrag zu einer inklusiven Stadtentwicklung zu leisten. Zwischen Nord und Süd inmitten der Gleise soll ein Ort des Zusammenkommens und spontanen Anhaltens entstehen mit Angeboten für die Menschen im Kiez und darüber hinaus.
Die Colonie Estive sind ein architektonisches Überbleibsel des faschistischen Italiens. Das Entwurfsgebäude (1938) steht vor dem Verfall und soll durch seine reflektierte Transformation eine neue Nutzung erhalten. Als künstlerische Schaffensgemeinschaft bietet sie Wohnräume und Werkstätten für Kreative aus unterschiedlichen Disziplinen.