Das Lyoner Viertel in Frankfurt-Niederrad erhält ein neues Gesicht: Durch Umnutzung in Wohnraum soll dem zunehmenden Leerstand der Büroflächen begegnet und eine städtebauliche Erneuerung eingeleitet werden.
Die denkmalgeschützte Villa im Neorenaissancestil wurde 1896 errichtet. Die in den Innenräumen noch vorhandenen Reste der historischen Substanz wurden instandgesetzt, neu hinzugefügte Bauelemente sind im Bezug auf Materialwahl und Formensprache bewusst eigenständig gestaltet worden.
Bei dem eingereichten Projekt handelt es sich um einen Neubau, der im August 2010 fertiggestellt wurde. Das langestreckte Gebäude wurde nach Vorgabe des Bauherrn als barrierefreies und altersgerechtes Wohnen realisiert.
Das niedrige, eng mit dem Boden verbundene und dem Gelände folgende Volumen, die wenigen kleinen und grossflächig zurückgezogenen Öffnungen, sowie die grobe, dunkle und schützende Schale spiegeln den Charakter des Ortes.
Nachverdichtung im städtischen Kontext Immer mehr Bauherren entdecken die Wohnqualitäten der Innenstädte für sich: zentrale Lagen mit guter Infrastruktur und der Vermeidung langer Anfahrten.
Denkmalgeschützte Hafenhallen und Bauten prominenter zeitgenössischer Architekten prägen das Bild des ehemaligen Wirtschaftshafens in Düsseldorf, der sich seit den 80er Jahren in einen neuen Wirtschaftsstandort wandelt
Frankfurt ist die Stadt der Hochhäuser - sie prägen die Silhouette derMetropole seit den 50er und 60er Jahren wie es in keiner anderen deutschen Stadt der Fall ist.
Der 56 Stockwerke umfassende Main Tower ist Europas erstes Hochhaus mit einer Ganzglasfassade. Seit 2008 wird er Schritt für Schritt mit einem neuen, innovativen Sonnenschutzsystem ausgestattet.
Das Gebäude wurde 1931 als Verwaltungs- und Lagerhaus des Karstadt Konzerns erbaut. Architekt war Philipp Schäfer. Unter Beachtung der Denkmalsschutzauflagen erfolgte eine Umprojektierung als Büro-Dienstgebäude (ZSE) der Berliner Polizei.
Das Objekt ist Teil eines Ensembles welches um 1860 als Erstbebauung an diesem neu angelegten Straßenabschnitt entstand. Es stellt ein anschauliches Dokument der nach dem großen Brand eingesetzten Erweiterung der Vorstadt St. Georgs dar.