Der Entwurf entwickelt eine Wohnanlage der 1960er-Jahre durch offene Grundrisse, flexible Wohnräume und gemeinschaftliche Außenbereiche weiter. Eine neue vorgehängte Fassade, umgenutzte Nebengebäude sowie Garten- und Aufenthaltsflächen stärken die Verbindung zwischen Architektur, Gemeinschaft und Außenraum.
Die ehemalige Martin-Luther-Kirche in Geseke wurde behutsam zu zwei hochwertigen Wohneinheiten umgebaut. Historische Elemente wie Buntglasfenster, Kirchturmspitze und Bronzetür blieben erhalten. Ergänzt durch Photovoltaik und Luft-Wärmepumpe verbindet das Projekt historische Architektur mit modernem und nachhaltigem Wohnen.
Wo Architektur und Kunst höchste Ansprüche an Ästhetik stellen, muss auch die elektrotechnische Infrastruktur überzeugen – möglichst unsichtbar und zugleich flexibel. Genau hier kommen die OBO Kassettenlösungen für fugenlose Böden ins Spiel.
Um den wachsenden Flugverkehr auch in Zukunft reibungslos bewältigen zu können und ein attraktives Drehkreuz für Verbindungen in alle Welt zu bleiben, hat der Flughafen München den Terminal 1 um einen neuen Non-Schengen Flugsteig erweitert.
Das Mehrgenerationenhaus mit 27 Wohnungen wurde von einer Baugruppe reali-siert, die die Planung in städtebaulicher, gestalterischer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht zusammen mit den Architekten entwickelte. Für die unterschiedlich großen Wohnungen wurden die Lebensräume individuell konzipiert.
Das Hotel Kristberg verbindet dunklen Sichtbeton mit einer kristallartigen Hülle aus Glas und schwarzem Holz. Knapp 30 Panoramasuiten, Spa mit Outdoorpool, Yoga- und Fitnessbereich sowie der Salon Lech und der Scotch Club prägen das alpine Refugium.
Der multifunktionale Betonbau vereint einen EU-Schlachthof mit Produktion und Weinlager im UG sowie Hofladen und Bistro im OG. Das Top-Geschoss bietet Platz für Büros und eine Wohnung. Die dunkle Fassade aus gebrannter Fichte erinnert ans Speckselchen. Energetisch ist das kompakt gedämmte Gebäude an die Fernwärme angebunden.
Die Villa Beer in Wien, 1929–30 von Josef Frank und Oskar Wlach erbaut, ist ein Schlüsselwerk der Wiener Moderne. Ziel war die Entwicklung eines nachhaltigen, denkmalgerechten Erhaltungskonzepts. Im Mittelpunkt stand der sorgfältige Umgang mit der historischen Substanz bei gleichzeitiger Erfüllung zeitgemäßer Anforderungen an den Museumsbetrieb.
Auf einem Konversionsgelände der Stadt Donaueschingen entstand bis Anfang 2026 eine Realschule für bis zu 1.000 Schülerinnen und Schüler. Das pädagogische Konzept der Clusterschule sieht für jeden Jahrgang Unterrichts- und Gruppenräume, Lernbereiche und Teamstationen. Die Sporthalle wird von der Schule und von Vereinen genutzt
Anlass des Wettbewerbs 2015 war der sanierungsbedürftige Zustand des Rathauses. Mit der Sanierungsmaßnahme bot sich die Chance, das Rathaus in ein offenes und lebendiges Haus der Stadtgesellschaft zu transformieren. Ausgangspunkt des Entwurfs war die Umwandlung des ehemaligen Wirtschaftshofs in ein Atrium als Erschließungs- und Veranstaltungsraum.
Die Baugemeinschaft „WerkStadt“ im Kirchheimer Steingauquartier verbindet nachhaltiges Wohnen mit gemeinschaftlichem Leben. Das Holz-Hybrid-Gebäude umfasst acht Wohnungen, darunter sozial geförderte Einheiten, sowie eine gemeinschaftlich genutzte Werkstatt als Treffpunkt für Bewohner und Nachbarschaft.
Alle drei Baukörper sind durch ein begrüntes Sockelgeschoss verbunden. Die Entkoppelung zwischen fahrendem Verkehr und einer Durchdringung mit bequemer fußläufiger Anbindung in alle Richtungen des Wohn-Ensembles wird über zwei Geländetreppen geschaffen, die zudem den urbanen halböffentlichen Außenbereich auf dem Sockelgeschoss erschließen.
An der TH Georg Agricola wurden feuchte, kaum genutzte Kellerräume in einen modernen Aufenthaltsbereich für Studierende verwandelt. Die Sanierung verbindet alte Ziegelwände und eine wiederentdeckte, historische Türzarge mit modernem Raumdesign. Das neue Konzept bietet zwei Räume: einen kommunikativen sowie einen ruhigen Lounge-Rückzugsbereich.
Generalsanierung und Erweiterung der Tübinger Musikschule in mehreren Bauabschnitten. Bestandsgebäude: Energetische Sanierung und Brandschutzsanierung Stahlbetonsanierung, Sichtbetonfassade, Erweiterungsbauten: Holzmassivbau mit Holzfassaden und Holz-Alu-Fenstern.
Der Hoffnungshaus Standort Ulm Gögglingen-Donaustetten verbindet bezahlbaren Wohnraum, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft. In vier Neubauten entstehen 38 Wohnungen für Menschen unterschiedlicher Lebenssituationen. Begrünte Höfe, gemeinschaftliche Begegnungsräume und ein autofreies Quartierszentrum fördern Integration und hohe Lebensqualität.
Die Kita Baakenhafen („The Birdnest“) ist ein achtgeschossiges Gebäude in der HafenCity mit organischer Architektur und begrünter Fassade. Das flexible Raumkonzept basiert auf einer baumartigen Struktur. Die Begrünung verbessert Klima und Biodiversität und wird automatisch bewässert.
Der Entwurf stärkt die Volme als identitätsstiftenden Stadtraum durch ein soziokulturelles Zentrum mit Mehrgenerationenwohnen. Nachhaltige, zirkuläre Bauweisen und die Neuordnung des Quartiers schaffen Gemeinschaft, verbinden Stadt und Wasser und greifen die bestehende städtebauliche Struktur durch abgestufte Bebauung und kommunikative Räume auf.
AFTER WORK transformiert ein leerstehendes Bürohochhaus in Hamburg zu einem zukunftsfähigen Ort für Wohnen und Arbeiten. Die Masterthesis versteht Leerstand als räumliche Ressource und entwickelt ein übertragbares Konzept, das den Bestand weiterbaut, graue Energie erhält und neue gemeinschaftliche Lebens- und Arbeitsformen ermöglicht.
Das Projekt zeigt eine alternative Lesart von Stadt auf: Der vermeintliche Konflikt aus Verdichtung und Entsiegelung bietet Grundlage, um die Frage nach Nachverdichtung und urbanen Ökosysteme neu zu stellen. Jeder Kreislauf wird in Zusammenhang mit dem ökologischen Gesamtsystem gesetzt, jeder Eingriff ist Teil einer Bilanz auf Stadtebene.
Mit dem Haus des Tourismus ist im Oktober 2025 im Zentrum Stuttgarts ein neuer urbaner Treffpunkt entstanden, der Tourist-Information, Gastronomie, Veranstaltungsflächen und öffentlich zugängliche Arbeitswelten unter einem Dach vereint. Das Gebäude am Marktplatz geht auf das frühere Modehaus Breitling zurück und wurde von asp Architekten saniert.
Das 117,5 Meter hohe Bauwerk mit einem Durchmesser von knapp 68 Metern ist die höchste Ausstellungshalle Europas. Ein besonderes Highlight der letzten Ausstellung „Planet Ozean“, war die immersive Installation „Klang der Tiefe“. Eigens für diese wurde unter Denkmalschutz ein runder, hochschallgedämmter und multifunktionaler Akustikraum geschaffen.
Einen neuen Standort für eine wachsende Organisation zu finden, ist eine echte Herausforderung. Die Frankfurt School of Finance & Management hat einen gründlichen Prozess durchlaufen, um etwas wirklich Neues zu schaffen: ein Gebäude, das die Geschichte der Schule respektiert und neue Möglichkeiten für Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert eröffnet.
Der Neubau fügt sich als funktionales Ensemble am nordwestlichen Stadtrand geschickt in das Gelände ein. Er besteht aus einem dreigeschossigen Schulgebäude, einem eingeschossigen Zwischentrakt und einer Dreifach-Sporthalle, wobei der Geländesprung zum Flötzbach optimal genutzt wird.
The Material Lounge wurde anlässlich des Salone del Mobile 2026 als Ort der Entspannung und Reflexion geschaffen – ein Ort, an dem Keramik zu Sprache, Licht und Erlebnis wird. Marazzi präsentiert hier eine ganz neue Art, Design zu erfahren.
Die Mensa Wilhelmstraße in Tübingen (1966, Paul Baumgarten) ist ein denkmalgeschütztes Beispiel der Nachkriegsmoderne. Die Sanierung verbindet den Erhalt prägender Bauelemente wie Sichtbeton und pavillonartiger Speisesäle mit einem zurückhaltenden Neubau und entwickelt das Ensemble funktional und städtebaulich weiter.
Die Arbeit untersucht Schwellenräume deutscher Einfamilienhäuser des 20. Jh. und deren Potenzial zur Verknüpfung von Innen- und Außenraum. Analysiert werden räumliche Sequenzen, die Wohnen, Garten und Gebäudekante produktiv verbinden.
AWT Bavaria eröffnet das innovative AWT Studio in Kiew, in der Ukraine. Es gilt als neuer Erlebnisraum, der im Frühjahr 2025 von AWT Bavaria, dem offiziellen Importeur der BMW Group, Aston Martin, ALPINA und INEOS in der Ukraine eröffnet wurde.
Vertikal organisiertes Stadthaus in Berlin-Neukölln mit Markt, Gemeinschaftsflächen und Wohnen. Durch Nutzungsmischung, gemeinschaftliche Infrastruktur und offene Raumbeziehungen entsteht eine „Stadt in der Stadt“, die soziale Nachhaltigkeit, urbane Dichte und gemeinschaftliches Wohnen neu interpretiert.
Das neue Filialgebäude ist mit ortstypischen Materiaien gestaltet. Umgeben von Marktplatz und Dom tritt der reduzierte Baukörper aus markantem Wittmunder Klinker selbstbewusst und massiv in den Straßenraum.
Das neue Jugend- und Verwaltungszentrum der Wallfahrtsstadt Kevelaer ist ein Gebäudeensemble, bestehend aus der sanierten ehemaligen Virginia-Satir-Schule und dem sich L-förmig angegliederten Neubau. Als Nebenstandort des Rathauses bietet es an der Kroatenstraße allen Bürgern und der Jugend eine zentrale Anlaufstelle.
Das Bestandsgebäude der Mariengrundschule im Gelderner Ortsteil Kapellen wurde umfangreich saniert und um einen 2-geschossigen Neubau erweitert. Dessen u-förmige Anordnung vor dem Altbau lässt im Zentrum der Schule ein vielfältig nutzbares Forum entstehen.
Mit dem „Digital Monolith“ in Traunstein realisierte ASB GlassFloor eine LED-Glasinstallation im öffentlichen Raum. Die 4,5 Meter hohe, beidseitig bespielbare Skulptur verbindet Kunst, Architektur und digitale Inhalte und schafft eine flexibel nutzbare Plattform für Kommunikation, Information und kulturelle Inszenierungen.
Wo Betrieb und Aufenthaltsqualität gleichermaßen gefragt sind, braucht es Lösungen, die den Raum klar gliedern, ohne ihn abzuschließen. In der Kantine der Koehler Group in Willstätt übernimmt diese Aufgabe ein beweglicher Raumteiler von Baier: drei Hebefaltläden aus Streckmetall, die die Ausgabesituation über mehr als zehn Meter Breite zonieren.
Mit dem zweigeschossigen Erweiterungsbau der Kindertageseinrichtung Breslauer Straße reagiert die Stadt auf den gestiegenen Bedarf an Betreuungsplätzen und schafft auf rund 1.000 m² zusätzliche Flächen. Der Neubau ergänzt das Bestandsgebäude aus den 1950er‑Jahren und fügt sich harmonisch in den städtebaulichen Kontext des Stadtteils Buch ein.
Die Dreifeld-Sporthalle der Hermann-Ehlers-Schule für Schul- und Vereinsnutzung schließt den Schulhof räumlich ab. Dem Geländeverlauf folgend sind Foyer, Tribüne, Teeküche und Kraftraum ebenerdig erreichbar. Eine Sitzstufenanlage mit Blick auf das Außensportfeld erschließt die im Untergeschoss liegenden Sportflächen, Umkleiden und Technikräume.
Der Neubau der Ausbildungswerkstatt SachsenEnergie wurde nach DGNB Gold-Standard geplant und zeigt, welchen Mehrwert ein integriertes Boden-Wand-System für Planer, Bauherr und Nutzer bietet: zertifizierte Material- und Hygienesicherheit, robuste Alltagstauglichkeit und ein durchgängiges Gestaltungskonzept.
Eine moderne Lehrauffassung von Lernlandschaften findet Ausdruck in der Bildung von Clustern, zusammengesetzt aus je vier Klassenräumen, zwei Gruppenräumen, einem Teamraum für Lehrer sowie einem Marktplatz zum offenen Austausch und der Intensivierung des gemeinsamen Miteinanders.