Eine Industriebrache mitten in Schwerin wird zum hippsten Öko-Stadtteil der Landeshauptstadt. Wo über 140 Jahre nach dem deutschen Reinheitsgebot das Schall-und-Schwencke-Bier gebraut wurde, wird jetzt nach dem Reinheitsgebot für die Industrie gebaut.
Die Mitte des 19Jh. entstandene Brauerei Schall & Schwencke. 1990 hat ihren Betrieb eingestellt. 2011 kaufte der Architekten Ulrich Bunnemann das 37.000 m² große Grundstück. 2019 soll der neue ökologische Stadtteil fertiggestellt sein. Der ehemalige Siloturm diente der Brauerei als Getreidelager.
Der Wohnblock besteht aus 11 schmalen, privaten Stadthäusern mit jeweils 4 Geschossen. In seiner Gesamtheit tritt dieser als klarer Gebäuderiegel mit seitlich angefügten überdachten Parktaschen in Erscheinung. Die Differenzierung in einzelne Privathäuser stellt sich an der Nordfassade nur mit unterschiedlichen Putzkörnungen dar.
Innovationen sind nicht immer dort zu finden, wo sie zu erwarten wären. In München Schwabing ist in nur acht Monaten Bauzeit ein Stück Zukunft entstanden: Das erste innerstädtische Passivholzhaus Deutschlands mit zehn Wohneinheiten.
Das Doppelhaus aus den 60er Jahren reagiert mit einem geschoßhohen Gebäudeversprung auf die ansteigende Topographie. Die in der Mitte liegende Treppe zoniert den freien Grundriß in der Wohnebene. Der großzügige Wohnraum mit Kamin öffnet sich über eine großflächig verglaste Süd-Terrasse in den Garten. Ein Luftraum mit Galerie schafft Großzügigkeit.
Dieses Einfamilienhaus leigt direkt am Stadtpark und am Botanischen Garten der Stadt Gütersloh. Das architektonische Konzept sieht ein Mäander vor: Wände und Decken schwingen sich um die Räume. Der Flachdachbau ist nicht mit dem Grund verwurzelt, sondern davon abgesetzt und vermittelt einen schwebenden Eindruck.
3 Mehrfamilienhäuser der Fünfziger Jahre wurden saniert und energetisch saniert. Hierbei sollten die Wohnflächen erweitert werden. Die Gebäude wurden aufgestockt, die Dächer ausgebaut. Die Wohnqualität wurde durch große Terrassen/Balkone verbessert. Der Innenhof wurde gestaltet.
Die Pasing Arcaden, ein multifunktionales Gebäude in unmittelbarer Nähe des Pasinger Bahnhofs vereint Wohnen, Einkaufen, Gastronomie und Büroflächen in einem ganzheitlich konzeptionierten Volumen.
Das Projektbüro Kasper & Neininger aus Baden-Baden hat ein innovatives Bauprojekt erfolgreich abgeschlossen: das Kasper & Neininger Manufaktur-Haus. Das Außergewöhnliche an dem neuen Eigenheim ist die Kombination aus der Massivholzbauweise und moderner Architektur – innen und außen.
Der Kehler Architekt Jürgen Grossmann hat eine Leidenschaft für historische Objekte. Nach seinen Entwürfen sind unter anderem Schloss Rittersbach in Bühl und die Heilanstalt Illenau aus dem 19. Jahrhundert modernisiert worden. Sein letzter Coup: Die Verwandlung des denkmalgeschützten Marienheims des Klosters Erlenbad in Sasbach zur Villa Erlenbad.
Das Wohnhaus Am Heiligenstock liegt in einem villenartigen Wohngebiet. Der in einer klaren Formensprache realisierte Bau interpretiert die vorhandene Bebauung und deren typische Bauelemente neu. Die einfache Elementarform eines Satteldachhauses wird komplett in Weiß getaucht.
Das barocke Mühlengebäude ist Teil einer großzügigen Hofanlage. Durch ungenehmigte Umbauten war die historische Substanz größtenteils verschüttet und wurde auf den Kern zurückgebaut. Dabei konnte die eigentliche Struktur mit Mühlenraum und dienenden Zimmern mit Fachwerk und dem Teilbereich des wertvollen Dachstuhls wiederhergestellt werden.
Das Wohngebäude ist einseitig in einen Hang eingeschoben, so dass es von der Straße als eingeschossig, vom Wasser aber zweigeschossig wahrgenommen wird. Zwei rechteckige Riegel des Gartengeschosses werden durch einen quer liegenden Riegel oben abgedeckt und erzeugen darunter Raum, der als Sommerküche zu nutzen ist.
Das Wohnhaus S fügt sich mit schlichter Eleganz in ein bestehendes Wohngebiet in Montabaur (Rheinland-Pfalz) ein. Durch die Anordnung des Baukörpers und der Wandscheiben wurden nicht einsehbare Innenhöfe und ein Gartenbereich geschaffen. Die Großzügigkeit des offenen Grundrisses wird durch flächenbündige Einbaumöbel und große Fensterflächen betont.
Das Haus als Skulptur im Moor, die mit der Landschaft eine Einheit bildet und den Bedürfnissen nach Geborgenheit in der Natur, freiem Blick in die Weite der rauen Mooslandschaft und Zonierung der Nutzung entspricht. Auf Bohrpfählen in Moos gegründet - raue Schale zum rauen Moosumfeld - innen minimaoistisch und klar.
Pavillon NORA - 90m² das erste "Pret-a-Porter" Aktivhaus mit E-Mobilität, 100% CO2-frei, 100% recyclingfähig, in 67294 Bischheim, VG Kirchheimbolanden, RLP
Über Jahrhunderte gewachsen, zuletzt vom Verfall bedroht, wurde eine denkmalgeschützte Hofanlage für stadtnahes Wohnen und Arbeiten reaktiviert. Die baulichen Eingriffe erfolgten im Sinne eines „pragmatisch-poetischen Weiterbauens“.
Der Neubau des Reihenendhaus "aus der Reihe" besitzt trotz der Außenmaße von 6m x 9m einen unverwechselbaren, großzügigen Raumeindruck und eine kommunikative Offenheit. Die klare Geometrie und Reduktion der Materialien schaffen eine angemessene Volumetrie im kontextuellen Umfeld der Wohnbebauung.
Das Schwimmbad, angebunden an ein nebenstehendes Einfamilienwohnhaus hat keine Verwendung mehr und soll zu Wohnraum umgenutzt werden. Das Grundstück liegt am Rand eines Wohngebietes in Höhenlage mit Blick über Tübingen auf die Schwäbische Alb. Eine Aufstockung und Vollverglasung zu dieser Aussicht bietet sich an.
Der Begriff "MULTI - GENERATIONSHAUS" soll bewusst gegen Formen der Generationskonflikte und der Integrationskonflikte sprechen und gleichzeitig das Miteinander von Jung und Alt neu beleben.
Wie aus einem Guss zeigt sich die Gebäudehülle aus Faserzement zur Straße hin und verrät nichts von der Offenheit und Großzügigkeit der Gartenfassade des Einfamilienhauses.
8 Familien haben in der Baugemeinschaft „en famille“ ihre individuellen Wohnvorstellungen gemeinschaftlich und kostengünstig realisiert. Im Erdgeschoss befindet sich sozial orientiertes Gewerbe in Eigentümerselbstverwaltung: Café, Werkstatt, Laden. Bei der Baukonstruktion lag der Fokus auf Langlebigkeit, Ökologie und lebendige Gestaltung.
Im Alphotel Hirschegg tauscht der Hotelier sein nicht mehr zukunftsfähiges elektronisches Zutrittssystem aus und freut sich über neu gewonnenen Komfort für sich und seine Gäste
Das aus den 1920er Jahren stammendes Mehrfamilienhaus im Erfurter Süden, stand vor einem Generationswechsel. Zur Wohnung gehörten Kellerräume mit wenig Raumqualität. Durch einen Umbau konnte ein günstiges Einfamilienhaus im Mehrfamilienhaus realisiert werden, das den Reiz der Lage voll ausnutzt indem es Haus und Garten zu einer Einheit verschmilzt.
Das viergeschossige Wohngebäude mit Tiefgarage spiegelt den Entwurfsprozess mit der Baugruppe in jeglicher Hinsicht wieder. Keine der 14 Wohnungen gleicht der anderen, jede ist individuell auf die Bedürfnisse der Bewohner zugeschnitten. Von der Atriumwohnung über das dreigeschossige Stadthaus bis hin zum Penthouse sind alle Wohnungstypen vertreten.