Bürogebäude in München-Sendling auf dem ehemaligen Kodak-Werksgelände. Das Entwurfskonzept „INDUSTRIAL 2.0” verbindet industrielles Erbe mit moderner Formensprache. Grün lasierte Keramikriemchen, maximale Flächenflexibilität und die Auszeichnung mit DGNB Gold prägen ein Gebäude mit städtebaulicher Strahlkraft.
Über einem grundstücksspezifischen Sockel mit Supermarkt und Gemeinschaftsflächen stehen vier freie Baukörper in Holz-Skelettbauweise. Eine rigide Schicht bündelt Erschließung und Nassräume, der Rest bleibt flexibel. Gemeinschaftsräume, Joker-Zimmer und Freiräume reduzieren den individuellen Flächen- und Ressourcenbedarf.
Grüner Brückenschlag am Ortseingang von Barbian: Ein multifunktionaler Holzbau vereint Kindergarten, Kindertagesstätte, Kinderrestaurant, Tourismusbüro und barrierefreie Dorfanbindung. Architektur, Pädagogik und nachhaltige Mobilität verbinden sich zu einer neuen Landmarke für den ländlichen Raum.
Das Architekturjuwel wurde denkmalgerecht saniert, durch einen turmartigen Neubau ergänzt und mittels ausgewogenem Freiraumkonzept zu einem lebenswerten Hochschulcampus verdichtet.
Die Renovierung der historischen Villa am Comer See verbindet Bestand und zeitgenössische Eingriffe in einem präzisen Dialog. Ein monochromes Farbkonzept stärkt die räumliche Wirkung: helle Töne zum See, dunkle Nuancen in den Rückzugsräumen. Haus und Garten wurden behutsam weiterentwickelt und als zusammenhängendes Ensemble neu interpretiert.
Statt Abriss: B(r)aukultur macht die erhaltenen Bauten der Holsten-Brauerei zum Quartierszentrum. Markthalle, Bücherhalle im historischen Stahltragwerk, Säle und Club stapeln sich vom Gewölbekeller bis zur Turmspitze. Ein gemeinwohlorientierter Gegenentwurf zum spekulativen Stillstand des Hamburger Areals.
Das neue House of Schools auf dem JKU Campus in Linz schafft mit seiner offenen Struktur und seinem großzügigen Atrium einen lebendigen Lern und Arbeitsort.
Der revitalisierte Schwollbachhof verbindet historische Bausubstanz mit zeitgenössischem Holzbau zu einem nachhaltigen Ensemble. Regionale Materialien, Kreislaufprinzipien und erneuerbare Energien prägen den Entwurf. Eingebettet in die Landschaft entsteht ein ressourcenschonender Ort mit starker regionaler Identität.
Die Maickler-Grundschule gibt 350 SchülerInnen einen hochwertigen Lernraum. Neben der Clusterstruktur bietet die Schule begrünte Atriumhöfe und überdachte Pausenbereiche. Die oberen Geschosse bekleidet eine Fassade aus Glasmosaik-Fliesen, das Erdgeschoss ist in Aluminium und Glas gehalten. Fensterbänke dienen als Sitzgelegenheiten und Stauraum.
Das bestehende Verwaltungsgebäude wird durch einen zweigeschossigen Saalanbau mit Empore erweitert. Im Erdgeschoss des Bestandes werden Foyer, Gruppen- und Nebenräume des Gemeindezentrums eingerichtet und komplett umgebaut, die Nutzung verändert. Die Obergeschosse des Verwaltungsbaus bleiben weiterhin als Büro- und Verwaltungsflächen genutzt.
Der Kinder- und Jugendcampus Remchingen vereint Kita, Mensa und Schülerbetreuung zu einem lebendigen Bildungsort. Die zwei kompakten Baukörper fügen sich selbstverständlich in das bestehende Schulumfeld ein und schaffen mit offenen Freiräumen, einer Dachterrasse und vielfältigen Aufenthaltsbereichen Raum zum Lernen, Spielen und Begegnen.
Die über 500 Jahre alte Kirche in Vogelsberg sollte ursprünglich abgerissen werden. Das „Haus im Haus“-Konzept ermöglichte ihren Erhalt durch den Einbau einer ovalen Holz-Arche in das sanierte Kirchenschiff. Hist. Substanz, nachhaltige Materialien und flexible Nutzung verbinden sich zu einem energieeffizienten Begegnungsort für Gemeinde und Dorf.
Aus der geschlossenen Struktur entwickelt sich durch gezielte Eingriffe ein durchlässiges Raumgefüge mit neuer Vielfalt. Die neue Identität der Defensionskaserne entsteht aus der Gleichzeitigkeit von Geschichte und Gegenwart – und wird zum lebendigen Innovationsort für Unternehmen, Startups, Kreativ- und Kulturschaffende.
Am Waldrand des Schwarzwalds vereint das Gebäude Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. Regionales Holz aus benachbarten Wäldern, Lehm aus der Baugrube und Strohdämmung prägen das nachhaltige Konzept. Traditionelle Elemente der Schwarzwaldhöfe werden zeitgemäß interpretiert und in die Kulturlandschaft integriert.
Aus einem traditionsreichen Würzburger Hutladen wurde HUTGEMACHT: ein behutsam transformierter Verkaufs- und Werkstattraum. Einbauten der 1950er-/60er-Jahre wurden freigelegt, weitergebaut und mit Fischgrätparkett, regionalem Muschelkalk und sichtbarer Werkstatt zu einem zeitlosen Salon für Handwerk und Beratung verbunden.
Leuchtturmprojekt für moderne Officearbeit: Mit dem NEO.VERDE QUARTIER hat die AOK Sachsen-Anhalt im Zentrum von Magdeburg ein neues Bürogebäude realisiert, das Offenheit und Flexibilität mit einem ausgeprägten Nachhaltigkeitsanspruch verbindet.
Das dreigeschossige Bürogebäude bietet rund 330 Arbeitsplätze entlang lichtdurchfluteter Glasfassaden mit Blick ins Grüne. Flexible New-Work-Strukturen und ein zentraler Funktionskern mit organischem Betonkern prägen jede Etage. Die massive Erdgeschoss-Auskragung stellte eine besondere statische Herausforderung dar.
Das Hotel Kristberg verbindet dunklen Sichtbeton mit einer kristallartigen Hülle aus Glas und schwarzem Holz. Knapp 30 Panoramasuiten, Spa mit Outdoorpool, Yoga- und Fitnessbereich sowie der Salon Lech und der Scotch Club prägen das alpine Refugium.
Die Villa Beer in Wien, 1929–30 von Josef Frank und Oskar Wlach erbaut, ist ein Schlüsselwerk der Wiener Moderne. Ziel war die Entwicklung eines nachhaltigen, denkmalgerechten Erhaltungskonzepts. Im Mittelpunkt stand der sorgfältige Umgang mit der historischen Substanz bei gleichzeitiger Erfüllung zeitgemäßer Anforderungen an den Museumsbetrieb.
An der TH Georg Agricola wurden feuchte, kaum genutzte Kellerräume in einen modernen Aufenthaltsbereich für Studierende verwandelt. Die Sanierung verbindet alte Ziegelwände und eine wiederentdeckte, historische Türzarge mit modernem Raumdesign. Das neue Konzept bietet zwei Räume: einen kommunikativen sowie einen ruhigen Lounge-Rückzugsbereich.
Als Innenverdichtung im geschützten Siedlungsdenkmal bildet der LichtStein mit zwei Altbauten ein Ensemble um den entsiegelten Hof als blau-grünem Wohnzimmer. Die gemeinsame Versorgung über Wärmepumpe und PV-Anlage, das Recycling der Reichsformat-Klinker als Leitmaterial sowie die Wohnflächeneffizienz begründen die Suffizienz des Ensembles.
Mit dem Campus Schneider Geiwitz entwickeln Nething Architekten im Ulmer Gleisdreieck eine neue Typologie für Kanzleibauten: ein prägnantes Ensemble aus transformiertem Bestand und turmartigem Neubau, das die urbane Topografie weiterdenkt und zeigt, wie nachhaltiges Weiterbauen Architektur, Kultur und Stadt neu verbindet.
Aus einer klassischen Bürofläche wurde ein Ort, der Begegnung fördert und Zusammenarbeit neu denkt. Die neu geschaffenen Räume verbinden funktionale Anforderungen mit einem Gefühl von Zugehörigkeit – repräsentativ nach außen, offen und gemeinschaftlich im Inneren.
Die Werkstatt für Menschen mit Behinderung ist mehr als ein Zweckbau – sie ist ein lebendiger Ort der Teilhabe. Drei unterschiedlich geformte Innenhöfe schaffen einen spannungsvollen Positiv-/Negativraum, der Licht, Orientierung, Begegnungen und einen vielseitigen Innenraum schafft.
Ein Kölner Stadthaus wurde zu einem ruhigen Rückzugsort umgestaltet: Das Thomas Mang Studio schuf für Moderatorin Laura Wontorra ein schlichtes, elegantes Interieur, in dem Licht, Holz und natürliche Farben harmonisch zusammenwirken.
Ein alter Vierseithof, im Lauf der Jahre erweitert durch zusätzliche Gebäude,stand vor einer Herausforderung: Wie kann er modernisiert werden, ohne seinen Charme zu verlieren? Die Antwort lag in einer sorgfältigen Restaurierung, Reinigung und behutsamen Umgestaltung.
Durch Sanierung und Erweiterung entstand eine moderne Ganztagsgrundschule für rund 200 Kinder. Zwei denkmalgeschützte Schulhäuser (1877/1927) und eine neue Sporthalle verbinden historischen Bestand mit heutigen Anforderungen. Barrierefreiheit, Brandschutz, digitale Infrastruktur und nachhaltige Energieversorgung prägen das Ensemble.
Die Vision der Hotelgründer war es, Design und Funktionalität miteinander zu vereinen und ein unverwechselbares Hotelerlebnis zu erschaffen, das für jedermann bezahlbar ist. Der Designer Karim Rashid verleiht jedem »prizeotel« durch den Einsatz verschiedener Farbwelten und Geometrien seinen eigenen, farbenfrohen Charakter.
Wie lässt sich anspruchsvolle Gebäudetechnik so gestalten, dass sie intuitiv, wartungsarm und ästhetisch ansprechend integriert ist? Ein Einfamilienhaus im Raum Ellwangen gibt eine mögliche Antwort: Auch ein komplexes KNX-System lässt sich mit klar strukturierter Visualisierung und ohne überladene Bedienkonzepte realisieren.
Das 1748 errichtete Ganterhäusle, ein Schwarzwaldhaus vom Elztäler Typ, wurde dank eines Bauherren, der das Haus retten wollte, ohne es zu zerstören, in den letzten Jahren einfühlsam und in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege saniert.