In Dießen steht ein Museum, das Leben und Werk des Komponisten und Musikpädagogen Carl Orff gewidmet ist – das Anwesen war Orffs letzter Wohn- und Schaffensort. Die denkmalgeschützten Gebäude wurden behutsam saniert, und der neu errichtete Erweiterungsbau aus hochwärmegedämmtem Infraleichtbeton fügt sich respektvoll in die historische Anlage ein.
Der Entwurf stärkt die Volme als identitätsstiftenden Stadtraum durch ein soziokulturelles Zentrum mit Mehrgenerationenwohnen. Nachhaltige, zirkuläre Bauweisen und die Neuordnung des Quartiers schaffen Gemeinschaft, verbinden Stadt und Wasser und greifen die bestehende städtebauliche Struktur durch abgestufte Bebauung und kommunikative Räume auf.
Revitalisierung und Neunutzung einer brachliegenden Gewerbeimmobilie. Die Anlage liegt in einem Mischgebiet, bei dem die Durchmischung von verträglicher gewerblicher Nutzung und anspruchsvollem stadtnahen Wohnen das Ziel war. Weitläufige Ausblicke auf die Hangausläufer der schwäbischen Alb bestimmen die Qualität der Wohnanlage.
„Schichtsalat“ nutzt das Potenzial der Nachverdichtung über eingeschossigen Supermärkten hin zu sozial förderbarem, zukunftsfähigem, genossenschaftlichem Wohnraum. Durch die schichtartige Struktur entsteht ein robustes Konzept in kreislaufgerechter Lehmbauweise, das privates Wohnen und ein solidarisches Miteinander in der Stadt von morgen vereint.
Der Moabiter Kinderhof ist ein neuer Treffpunkt im Herzen von Berlin-Moabit. Der Bau aus hölzernen Kuben öffnet sich zum Quartier und bietet geschützte Räume für Kinder und Jugendliche. Zentrales Gestaltungselement ist eine multifunktionale Regalwand, die zugleich Tragwerk ist und die Grenzen zwischen Konstruktion und nutzbarem Raum auflöst.
Mit dem Haus des Tourismus ist im Oktober 2025 im Zentrum Stuttgarts ein neuer urbaner Treffpunkt entstanden, der Tourist-Information, Gastronomie, Veranstaltungsflächen und öffentlich zugängliche Arbeitswelten unter einem Dach vereint. Das Gebäude am Marktplatz geht auf das frühere Modehaus Breitling zurück und wurde von asp Architekten saniert.
Im Osten von Crailsheim realisierte WEINBERGER Bauen und Wohnen ein modernes Mehrfamilienhaus, das zeitgemäßes Wohnen mit hoher Aufenthaltsqualität vereint. Das mehrgeschossige Gebäude präsentiert sich mit einer markanten, geschwungen geformten Fassade in Weiß und Warmgrau – ein architektonischer Blickfang.
Die MURRTAL-ARENA in Backnang ersetzt die alte Karl-Euerle-Halle als barrierefreie Vierfeldsporthalle für Schul-, Vereins- und Spitzensport und bietet Platz für 1.400 Zuschauer. Der Neubau fügt sich harmonisch in den bestehenden Schulcampus und die vorgegebene Topographie ein. Licht, Außenraum und Sporterlebnis fließen nahtlos ineinander über.
Das Wohnbauprojekt „Lauterterrassen“ in Kirchheim unter Teck kombiniert moderne Architektur mit dezent verbauter Gebäudetechnik: In fünf Häusern wurden KNX-Touchpanels vom Typ Control 12 von PEAKnx ins Mobiliar integriert. Ein Beispiel für intelligente Technik, die sich formvollendet in den Innenausbau einfügt.
Im Heidenheimer Stadtteil Schnaitheim ist ein Wohnquartier entstanden, das zeigt, wie zeitgemäßes, nachhaltiges Wohnen für breite Bevölkerungsschichten funktionieren kann: der Kleehof. Die Städtische Grundstücks- und Wohnungsbau-GmbH Heidenheim (SGWH) realisierte hier sechs Gebäude in moderner Holzständerbauweise mit insgesamt 96 Mietwohnungen.
Ein Gesundheitsbau in Holzbauweise der evidenzbasiert und bedürfnisgerecht positiv zur Genesung psychisch erkrankter Kinder und Jugendlicher beiträgt. Der Zubau zum Bestandsgebäude entsteht aus fünf "Häusern" die sich um einen "Dorfplatz" gruppieren. Dies schafft trotz des großen Volumens einen menschlichen Maßstab.
Der Neubau fügt sich als funktionales Ensemble am nordwestlichen Stadtrand geschickt in das Gelände ein. Er besteht aus einem dreigeschossigen Schulgebäude, einem eingeschossigen Zwischentrakt und einer Dreifach-Sporthalle, wobei der Geländesprung zum Flötzbach optimal genutzt wird.
Eine Baulücke mit 6 Meter Breite wird ein neues Zuhause für eine junge Familie auf 4 Ebenen. Über eine hinter der Garderobenwand versteckte Treppe betritt man das 1. Obergeschoss. Dort bildet der 2-geschossige Wohnraum mit Küche, das Zentrum des Hauses. Die Küche vermittelt als Möbelstück zwischen Essraum und Wohnraum.
Die Arbeit untersucht Schwellenräume deutscher Einfamilienhäuser des 20. Jh. und deren Potenzial zur Verknüpfung von Innen- und Außenraum. Analysiert werden räumliche Sequenzen, die Wohnen, Garten und Gebäudekante produktiv verbinden.
Sinkende Besucherzahlen stellen die gesellschaftliche Rolle des Kinos infrage. Am Beispiel des leerstehenden Filmkunsttheaters "Kammer, Palette, Atelier" in Marburg wird untersucht, wie Nutzungsüberlagerungen das Kino als flexiblen Kulturraum in die Zukunft führen können.
AWT Bavaria eröffnet das innovative AWT Studio in Kiew, in der Ukraine. Es gilt als neuer Erlebnisraum, der im Frühjahr 2025 von AWT Bavaria, dem offiziellen Importeur der BMW Group, Aston Martin, ALPINA und INEOS in der Ukraine eröffnet wurde.
Idyllisch am Burgberg Hohenbeilstein liegt der neue Eventraum des Bio-Weinguts Dippon. Markantes Highlight ist die Weißtannen-Gewölbedecke nach Entwürfen von H.G. Schädel. Historische Details und Besonderheiten werden durch moderne Elemente ergänzt. Zusammen entsteht ein ganz neues, altes außergewöhnliches Ambiente.
Ziel der Sanierung war die nachhaltige Sicherung und behutsame Weiterentwicklung des denkmalgeschützten Gebäudes bei gleichzeitiger umfassender technischer Modernisierung. Ergänzend erfolgten architektonische Anpassungen, Oberflächenwiederherstellungen und Schadstoffsanierungen.
In der Erfurter Schottenkirche soll mit dem Entwurf „vis a vis“ ein ökumenisches Jugendzentrum für Begegnung, Bildung und Kultur entstehen. Der behutsame Holzeinbau verbindet historische Bausubstanz mit zeitgenössischer Architektur und schafft flexible Räume für Gemeinschaft, Veranstaltungen und offene Jugendarbeit.
Der Leipziger Schultypus wird durch präzise Ergänzungen neu interpretiert: Werkstätten, Lern- und Gemeinschaftsräume erweitern das serielle Raster und öffnen die Schule zur Stadt. Wiederverwendete Materialien und sichtbare Konstruktionen schaffen eine zeitgemäße, zukunftsorientierte Lesart des Bestands.
Das neue Filialgebäude ist mit ortstypischen Materiaien gestaltet. Umgeben von Marktplatz und Dom tritt der reduzierte Baukörper aus markantem Wittmunder Klinker selbstbewusst und massiv in den Straßenraum.
Die SeeLoge setzt die soziale Inklusion in das Zentrum seines architektonischen Entwurfs. Der Klinker dient als ästhetisches Element und Bindeglied zwischen Form, Funktion und der inklusiven Gebäudephilosophie.
Das Sophienkontor setzt neue Maßstäbe in Kiels städtischer Architektur. Nahe zum Hauptbahnnof gelegen, fügt sich das Gebäude mit seiner markanten dunklen Fassade aus Wittmunder Klinker harmonisch in das Stadtgefüge ein und wird dabei zu einer prägnanten Adresse in der Stadt.
Der leichte und lichte Neubau soll mit seiner überwiegend gläsernen Fassade einen klaren Gegensatz zu der schweren Architektur des Bestandes bilden. Er nimmt Farb- und Gestaltungselemente der vorherigen Erweiterung auf und unterstreicht durch die leichte Verdrehung des Baukörpers die Dynamik des Neubaus.
Das neue Jugend- und Verwaltungszentrum der Wallfahrtsstadt Kevelaer ist ein Gebäudeensemble, bestehend aus der sanierten ehemaligen Virginia-Satir-Schule und dem sich L-förmig angegliederten Neubau. Als Nebenstandort des Rathauses bietet es an der Kroatenstraße allen Bürgern und der Jugend eine zentrale Anlaufstelle.
Die bislang ungenutzten Rohbauräume von Schloss Herrenchiemsee wurden in das Museumskonzept integriert. Dabei gelang es, die erforderlichen technischen Anlagen behutsam in die historische Substanz einzufügen und das Gebäude zugleich denkmalgerecht im Hinblick auf Brandschutz, Bauphysik und Einbruchschutz zu ertüchtigen.
Der Entwurf für den Rheinhafen Karlsruhe transformiert das industrielle Erbe in ein lebendiges, gemischt genutztes Quartier. Der denkmalgeschützte Getreidespeicher wird als Kulturspeicher zum identitätsstiftenden Anker. Der Erhalt des Bestands in Kombination mit passiven Klimastrategien bildet die Grundlage eines nachhaltigen Quartiers.
Im luxemburgischen Berbourg ist eine neue Feuerwehrstation entstanden, die durch ihre markante Holzfassade und eine technisch anspruchsvolle Unterkonstruktion besticht. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden und Partner Prefalux realisierte SYSTEA eine Lösung, die Passivhaus-Standards, Brandschutz und eine komplexe Hybrid-Bauweise vereint.
Der neue BORA-Flagshipstore verbindet Architektur und Markenwelt: ein filigraner Stahl-Glas-Flügel, der nahezu über dem Gelände zu schweben scheint. Für den Lounge- und Restaurantbereich wurde eine spektakuläre, vollständig öffenbare Dachlösung gewünscht. Baier entwickelte ein überdimensionales Cabrio-Dach mit zwei Dachschiebefenster von je 63 m².
Eine moderne Lehrauffassung von Lernlandschaften findet Ausdruck in der Bildung von Clustern, zusammengesetzt aus je vier Klassenräumen, zwei Gruppenräumen, einem Teamraum für Lehrer sowie einem Marktplatz zum offenen Austausch und der Intensivierung des gemeinsamen Miteinanders.
Das Hotel Hirschen im Ortskern Schwarzenberg ist Teil eines denkmalgeschützten Ensembles. Die Erweiterung durch das Badehaus mit Außenpool sowie die Sanierung des Wälderhauses ist eine behutsame Ergänzung, die sich harmonisch in die Umgebung einfügt und es gleichzeitig schafft, den Anforderungen eines zeitgemäßen Hotelbetriebs gerecht zu werden.
Die neue Therme ersetzt das frühere Bad am Standort und entwickelt ein räumliches Konzept, das Wellness, Sport und Erholung in unterschiedlichen Bereichen vereint. Rund 9.400 m² Bruttogrundfläche bilden den Rahmen für Thermenwelt, Sauna- und Wellnesslandschaft sowie Gastronomie.
Die Hainer Höfe in Frankfurt-Sachsenhausen verbinden klassische Stadtarchitektur mit zeitgemäßem Wohnkomfort und schaffen nachhaltigen Wohnraum durch konsequente innerstädtische Nachverdichtung.