Das Projekt reagiert auf die desolate Lage im Flüchtlingsamp Kara Tepe (Lesbos) mit einer demontierbaren, isolierten Leichtbauweise aus Stroh und Holz. Die Konstruktion nutzt lokale Ressourcen wie Sandsäcke, alte Getränkekisten und Zeltplanen, ist kreislauffähig, kostengünstig und einfach von Laien aufzubauen.
Vom Ziegel zum Licht: Umbau eines Offiziershauses der ehemaligen Trainkaserne Münster: Ein neuer Dachaufbau aus Stahl, Holz und Glas erweitert den Ziegelbau zu einem Atelierwohnhaus. Alt und Neu verschmelzen in einem fließenden Übergang mit klarer Lichtführung.
“Umgedacht” besitzt zwei völlig unterschiedliche Gesichter mit dem selben Hintergrund: dem Wiederverwenden möglichst vieler Bauteile und Materialien. Im Norden füllen scheinbar willkürlich gewählte Materialien das Fassadenraster, während im Süden das gesamte Dach eines Supermarkts an das Gebäude gelehnt ist. Wortwörtlich umgedacht.
„Querluft“ ist ein klimaresilientes Wohnprojekt in Berlin-Rixdorf. Ein schmaler Laubengang mit sumpfartigem Gewässer und Pflanzen kühlt das Mikroklima und ermöglicht eine Querlüftung der durchgesteckten Wohnungen. Lowtech-Strategien, Regenwassernutzung und flexible Grundrisse fördern gemeinschaftliches und nachhaltiges Wohnen.
Kohleausstieg in der Lausitz bedeutet Wassermangel in Berlin. Unser Entwurf antwortet mit einer ganzheitlichen Vision: Wasser als Schlüsselressource und verbindendes Element, sichtbare Kreisläufe, partizipative Strukturen – für ein ökologisch, sozial und materiell nachhaltiges Miteinander von Stadt und Umwelt, von Mensch und Nicht-Mensch.
w∞d.ii ist ein mobiler Tiny Lernraum, der Jugendliche und Erwachsene für Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und zirkuläres Bauen begeistert. Als interaktiver Erlebnisraum sensibilisiert es spielerisch für zukunftsfähiges Denken und Handeln.
Ein ehemaliges Schulhaus wird zum grünen Herz des Dorfes: Unser NEB-Projekt verbindet Tradition mit Zukunft - als barrierefreies, generationenübergreifendes Zentrum für klimagerechte Baukultur im ländlichen Raum.
Der denkmalwürdige Konzertsaal von Hans Brandt wird im Rahmen einer umfassenden Kernsanierung behutsam erweitert und als Haus der Kulturen neu interpretiert. Inspiriert von Scharouns Raumideen entsteht ein multifunktionaler Kulturort der Vielfalt ermöglicht, Gemeinschaft stärkt und nachhaltig Bestand hat.
Der „Flowdome“ ist ein nachhaltiges, bewohnbares Kunstwerk aus Lehm, Holz und Kalk. Es basiert auf einem Geodom mit Erkern, kreativen Fenstern und integrierter Einrichtung. In 18 Monaten entstand es in Eigenarbeit auf einem Anhänger, komplett rückbaubar – ein Experiment: Kann man in Kunst leben?
Lehmbau im Städtischen Kontext Brüssels - Eine Untersuchung von Umnutzungsanpassungen des eigenen Entwurfs, vom architektonischen Ausdruck des Baustoffs Lehm und von der gestalterischen Raumwirkung neuer Konstruktionen. Vom Weiterdenken bestehender Stadtstruktur zu einem Lebensentwurf in den eigenen vier nachhaltigen Wänden. L'art de vivre en Pisé.
Das denkmalgeschützte Pfarrhausensemble mit Garten (1680/1721) wurde liebevoll saniert und modernisiert. Hierfür wurden die Gebäude entkernt, schadhafte Fachwerkbalken instandgesetzt, der Dachstuhl angehoben und ausgebaut. Zudem wurde das Denkmal durch einen modernen Anbau ergänzt. Die Kombination verbindet Tradition mit zeitgemäßem Wohnkomfort.
Ein neuer Lern-Marktplatz aus Holz verbindet Alt und Neu: nachhaltig, lichtdurchflutet und offen. Der Neubau in CLT-Holzbauweise mit PV- Anlage und natürlicher Lüftung schafft eine zukunftsfähige Lernumgebung mit hoher architektonischer Qualität.
Das modulare Micro House mit Holzrahmen und großzügiger Verglasung basiert auf einem klaren Rastermaß und ist für den einfachen Transport vorgefertigt. Ein zentraler Cube zoniert den offenen Innenraum, während Terrassen ihn nach außen erweitern. Flexible Verschattungselemente und ein geneigtes Titanzinkdach runden das Konzept ab.
Kleiner Pavillonbau in monolithischer Bauweise im Eingangsbereich zum Berggarten Hannover-Herrenhausen. Im Inneren stellt die Kassettendecke in Sichtbetonbauweise eine Besonderheit dar. In Gestaltung und Material nimmt der Bau Bezug auf die benachbarte Bibliothek von G.F. Laves.
Das Haus wurde für eine junge Familie mit zwei kleinen Kindern konzipiert. Bei der Ausführung des Hauses und der Außenanlagen kamen ausschließlich nachhaltige und umweltschonende Materialien zur Anwendung. Das Haus wurde in Massivholzbauweise erstellt. Die Fassade besteht aus Holzschindeln und Lärchenholzplatten. Es ist ein KfW-Effizienzhaus 55.
Im Eckermannpark in Winsen (Luhe) entstand das erste CO₂-neutrale Naturbad Deutschlands – energieautark, umweltfreundlich und inklusionsgerecht. D:4 Architekten planten die Funktionsbauten, Polyplan Kreikenbaum übernahm Gestaltung und Technik des Bades.
Aus der Auseinandersetzung mit der lokalen Baukultur entsteht ein zeitgemäßes und nachhaltiges Projekt: Haus Beenz verbindet regionale Baukultur mit nachhaltigen Materialien. Durch offene, flexible Grundrisse, recycelte Baustoffe und lokale Handwerkskunst entsteht ein zukunftsfähiges Wohnhaus, das sich harmonisch in die Dorfstruktur einfügt.
Der Kaffeespeicher Santos im Rotterdamer Rijnhaven wurde substanzerhaltend transformiert und aufgestockt. Historische Substanz, originale Elemente treffen auf moderne Architektur. Ikonische Dachskulptur, zentrales Atrium und energieeffiziente Technik machen das neue Nederlands Fotomuseum zum kulturellen Leuchtturmprojekt zeitgemäßer Denkmalpflege.
„Ruhkant“ vereint nachhaltigen Holzbau, denkmalgerechte Integration des Bauernhauses und eine klare funktionale Gliederung. Das neue Clubhaus fungiert als Lärmschutzwand, verbindet Alt- und Neubauten und schafft vielfältige Angebote für alle Generationen.
Der 4-geschossige, barrierefreie Neubau des Technikcampus Hilden mit Holzfassade über quadratischem Grundriss und die angrenzende Lagerhalle sind nachhaltig und energetisch anspruchsvoll und stechen positiv aus der industriell geprägten Umgebung hervor. Die flexible Grundrissstruktur lässt Open Space-Bereiche, Teambüros, Einzel- & Doppelbüros zu.
Weleda Logistik-Campus - ein Campus für Menschen, Produkte und die Natur geschaffen als Leuchtturm der Nachhaltigkeit in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht gilt. Ziel war es, einen Vorreiter für Logistikbauten zu schaffen, der Wirtschaftlichkeit und ökologische Verantwortung vereint.
Mehrgenerationenwohnen trifft Holzbau: Der Entwurf „Wohnen in Generationen“ schließt eine städtische Baulücke in Leipzig mit einem nachhaltigen Quartier in Holzbauweise, das generationenübergreifendes Leben, Arbeiten und Gemeinschaft in einem lebendigen Stadtraum vereint.
Ursprünglich als Basis für ein neues Gebäude vorgesehen, erwies sich das alte Klohäuschen gegenüber dem Bahnhof bald als zu klein. Statt banaler Zweckarchitektur entstand – inspiriert von der regionalen Baukultur – die Idee eines Neubaus, der Tradition zeitgemäß interpretiert und dem Ensemble neue Kraft verleiht.
Das Projekt sieht ein neues Quartier in der Dorfmitte Justingen vor. Statt neue Baugebiete am Ortsrand auszuweisen, setzt das Konzept auf Nachverdichtung und stärkt die Mitte des Dorfes. Im Fokus steht das Wohnen im Alter.
Die BVB FanWelt in Dortmund vereint auf über 2.000 Quadratmetern Fläche viele Fanangebote des schwarzgelben Vereins unter einem Dach: Merchandising, Services und ein Café. Ein weiteres Highlight ist die sogenannte Beflockungsstation, an der Fans ihr eigenes Trikot bedrucken lassen können.
In Fortführung einer langjährigen Tradition wurde ein Besucherzentrum in der Natur Schwedens entworfen. Es wurde mit lokalen, verfügbaren und nachhaltigen Ressourcen geplant, wobei Materialien wie Seegras, Schilfrohr, Holz und Austernschalen für den Entwurf verwendet wurden.
Kostenlose und öffentlich zugängliche Boulderwände in München zu schaffen und damit ungenutzte Stadtflächen aufzuwerten - das ist das Ziel des „Kraxkollektivs“. Mit Hilfe des IFUB* und vieler freiwilliger Helferstunden wurde ein Unort - eine nicht mehr genutzte Fußgängerunterführung - zu einer frei nutzbaren Boulderhalle für alle aufgewertet.
Baden-Württembergs größter Neubau im Gesundheitswesen wurde in Karlsruhe mit 300.000 Kubikmeter umbautem Raum, so viel wie etwa 300 Einfamilienhäuser, umgesetzt.
Die bunte Welt der Kinder mit den Wünschen der Erwachsenen unter einem Dach zu verknüpfen, ist das Anliegen des Konzeptes. Dafür gibt es 3.000 m² Spiel- und Wellnessflächen. Zusätzlich stehen Sporteinrichtungen, eine Indoor-Go-Kart-Bahn, ein eigenes Kino und ein Virtual Reality-Raum sowie eine vielseitige Bade- und Saunalandschaft zur Verfügung.
Im aufstrebenden Salzburger Stadtteil Elisabeth-Vorstadt wurde das traditionsreiche „Hotel zum Hirschen“ umfassend umgebaut. Das Gebäudeensemble vereint Geschichte und Moderne in einem außergewöhnlichen Stadtquartier.
Der Neubau der Kultur- und Sporthalle leistet einen Beitrag zur Nachhaltigkeit durch seine innovative Holzkonstruktion und den Einsatz von Geothermie. Die für alle Bürger nutzbare Kulturhalle, insbesondere das öffentlich zugängliche Dach, trägt wesentlich zur Entwicklung eines neuen Ortskerns in Alfter bei.
Das Kinderhaus Luftikus ist eine Einrichtung für intensivpflegebedürftige Kinder, die hier ein liebevolles Zuhause, individuelle pflegerische und pädagogische Betreuung finden. Die umgebaute ehemalige Skifabrik schafft den Rahmen für eine heimelige Atmosphäre und gute Arbeitsbedingungen.
„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen…“. Entsprechend diesem afrikanischen Sprichwort sind die nach ökologischen Kriterien geplante Kita, Grundschule und Sporthalle als drei Bausteine um einen zentralen „Dorfplatz“ angeordnet.