Die offene Struktur des Loft-Flügels erlaubt eine langfristige Nutzungsoffenheit. Anpassungen durch Nutzerinnen waren auch nach der Bauausführung möglich, umgesetzt wurde ein breites Spektrum von Großraumbüros bis hin zu 50m²-Einheiten. Das Balkon-Deck erlaubt klima-angepasstes Wohnen und Arbeiten, sowie eine flexible Aufteilung der Loft-Einheiten.
Zwei Drittel aller Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, doch im raumplanerischen Diskurs sind sie unterrepräsentiert.Die Arbeit analysiert Missstände wie Zersiedelung, Isolation und Klimakosten und zeigt, wie durch Impulse aus der Eigentümerschaft heraus ein Wandel entstehen kann – mit Potenzial für Klimaschutz und mehr Wohnraum.
Die Masterarbeit „Die Universität im Austausch“ ist eine sozial-räumliche Intervention am Stammgelände der TU München. Sie fordert zur kollektiven Mitgestaltung universitärer Räume auf, untersucht deren Potenziale und schlägt konkrete, partizipative Transformationsmaßnahmen für einen offenen, nachhaltigen Campus als Gemeingut und Lebensraum vor.
Der Kaffeespeicher Santos im Rotterdamer Rijnhaven wurde substanzerhaltend transformiert und aufgestockt. Historische Substanz, originale Elemente treffen auf moderne Architektur. Ikonische Dachskulptur, zentrales Atrium und energieeffiziente Technik machen das neue Nederlands Fotomuseum zum kulturellen Leuchtturmprojekt zeitgemäßer Denkmalpflege.
„Ruhkant“ vereint nachhaltigen Holzbau, denkmalgerechte Integration des Bauernhauses und eine klare funktionale Gliederung. Das neue Clubhaus fungiert als Lärmschutzwand, verbindet Alt- und Neubauten und schafft vielfältige Angebote für alle Generationen.
Das einstige Firmengelände und die Stadt Warendorf sind historisch eng miteinander verwoben. Der geplante großteilige Abriss der Industrieanlage sollte kritisch hinterfragt werden. Die architektonischen Qualitäten ermöglichen eine Transformation, die den industriellen Charakter und die Historie erhalten. Gleichzeitig werden die Ressourcen bewahrt.
Der Rundlokschuppen ist ein idealer Ort um auf die Bedarfe der sozialen Infrastruktur zu reagieren und einen sehr positiven Beitrag zu einer inklusiven Stadtentwicklung zu leisten. Zwischen Nord und Süd inmitten der Gleise soll ein Ort des Zusammenkommens und spontanen Anhaltens entstehen mit Angeboten für die Menschen im Kiez und darüber hinaus.
Fahrbahndeckenerneuerung Rastanlage Potzberg: Beim Pilotprojekt an der A62 setzte die Autobahn GmbH auf einen Rekordanteil von 70 % Recyclingmaterial im Beton.
Die Colonie Estive sind ein architektonisches Überbleibsel des faschistischen Italiens. Das Entwurfsgebäude (1938) steht vor dem Verfall und soll durch seine reflektierte Transformation eine neue Nutzung erhalten. Als künstlerische Schaffensgemeinschaft bietet sie Wohnräume und Werkstätten für Kreative aus unterschiedlichen Disziplinen.
Kostenlose und öffentlich zugängliche Boulderwände in München zu schaffen und damit ungenutzte Stadtflächen aufzuwerten - das ist das Ziel des „Kraxkollektivs“. Mit Hilfe des IFUB* und vieler freiwilliger Helferstunden wurde ein Unort - eine nicht mehr genutzte Fußgängerunterführung - zu einer frei nutzbaren Boulderhalle für alle aufgewertet.
Zwischen Stadtautobahn, Industriegebiet und historischen Produktionsstätten entsteht derzeit ein architektonisches Statement: das Projekt INK (Inspire Neukölln) in Berlin. Schon von weitem sichtbarer Ausdruck dieses Anspruchs ist die blau-grün schimmernde Keramikfassade von Agrob Buchtal.
Die Matthäi-Skylounge und die Weser-Lounge im Weserstadion wurden im vergangenen Jahr in multifunktionale Räume umgewandelt, die der grünen Marke „SV Werder Bremen“ ein Gesicht geben. Die Ausstattung mit Teppichfliesen und LVT von Interface war dabei naheliegend: Sie sind nachhaltig, ästhetisch, widerstandsfähig und modular verlegbar.
Vorschlag für eine zeitgemäße Typologie, die Wohnen und Gewerbe miteinander verbindet. Durch flexible Raumkonzepte und die Organisation von Programmen, die kommerzielle Vitalität in Wohnräume übertragen, wird die Privatisierung der Architektur verhindert und eine gemeinschaftliche Lebensweise mit dem lokalen Umfeld gefördert.
IDAs. Aus der Vergangenheit lernen für die Zukunft. Im oberschwäbischen Dorf Betzenweiler haben Christine Reck Architekten GmbH BDA gewagt das Wohnen im ländlichen Raum zu beobachten, zu hinterfragen und neu zu denken.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Innenarchitektur in Krankenhäusern, hier spezifisch mit den Räumlichkeiten für das ambulante Kinderpalliativteam der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen.
Das rund 230 Jahre alte Stammhaus der Hoteliersfamilie Finkbeiner wurde im Januar 2020 ein Raub der Flammen. Entstanden ist in Baiersbronn nach Plänen der ARP Architektenpartnerschaft Stuttgart ein aus drei einzelnen Häusern bestehendes Neubauensemble mit knapp 3.000 m² über drei Geschosse, wobei das Grundstück in Hanglage optimal genutzt wurde.
Mit einer Wasserfläche von über 1.000 m² im Innenbereich und 2.000 m² im Freigelände setzt das Schlossbad Neumarkt in der oberpfälzischen Region neue Maßstäbe – sowohl für Sport- und Spaß-Begeisterte, als auch für Erholungssuchende.
Der ehemalige Hauptsitz der Sparkasse Ettlingen, ein aus mehreren Gebäuden bestehender Stadtbaustein inmitten der Altstadt von Ettlingen, wird wegen interner Umstrukturierungen aufgegeben, saniert, umgebaut und erweitert.
Durch einen Mangel an Platz und den damit verbundenen Bedarf an neuen Räumlichkeiten bestand Bedarf für eine Erweiterung der KITA Sonnenschein in Zehdenick. Innerhalb von 9 Monaten ab Modulmontage konnte das 900 m² große Gebäude fertiggestellt werden.
Im aufstrebenden Salzburger Stadtteil Elisabeth-Vorstadt wurde das traditionsreiche „Hotel zum Hirschen“ umfassend umgebaut. Das Gebäudeensemble vereint Geschichte und Moderne in einem außergewöhnlichen Stadtquartier.
Mit dem Umbau einer bestehenden Scheune schaffen Weyell Berner Architekten neue Gewerbeflächen für die Baumschulen Vogg GmbH in Neuenstein. Durch das sensible Einfügen neuer Räume in die bestehende Scheunenstruktur werden Ressourcen geschont und der Energieverbrauch minimiert.
Die Architektur der Grundschule Forchheimer Straße zeichnet sich durch zwei versetzt angeordnete Baukörper aus, die im südlichen Teil des Geländes positioniert sind.
Der grünste Markt der BILLA-Familie. Für einen niedrigen ökologischen Fußabdruck sorgt unter anderem eine auf LowCarbon-Rohstoffen basierte Glasfassade. Zum Einsatz kamen das CO2-reduzierte Glas ORAÉ von Saint-Gobain Glass sowie Aluminiumprofile aus der nachhaltigen Legierung Hydro CIRCAL 75R von Wicona.
Holz Ziegel Lehm ist ein Pilotprojekt der Berliner STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft zum nachhaltigen Geschosswohnungsbau, das durch die ARGE ZRS Architekten und Bruno Fioretti Marquez realisiert wird. Unter wissenschaftlicher Begleitung werden zwei Wohnhäuser, eines in Holz-Lehm- und das zweite in Ziegel-Bauweise, gebaut.
16 Wohnungen unterschiedlicher Typologien und Größen für die Baugemeinschaft P73 in Berlin-Weißensee. Vorderhaus und Gartenhaus der Wohnanlage umschließen einen Hofgarten als Treffpunkt der Hausgemeinschaft.
Als Berliner Leuchtturmprojekt zur Klima- und Ressourcenwende im kommunalen Wohnungsbau stellt das TYPENHAUS eco kostengünstiges, schnelles sowie klima- und ressourcenschonendes Bauen in gleichem Maße in den Mittelpunkt. Mit einem viergeschossigen Prototyp in Holz-Hybridbauweise erproben Arnold und Gladisch den seriellen Holz-Wohnungsbau.
Die Max-Planck-Gesellschaft errichtet ein neues Chemie-Laborgebäude Q auf dem Campus des Fritz-Haber-Instituts in Berlin-Dahlem. Das Gebäude wird zu den Bestandsgebäuden so positioniert, dass eine Vorplatzsituation entsteht.
Die erste Berliner Kindertagesstätte in Holzbauweise mit durchgehend autismussensibler Gestaltung wurde von D:4 Architektur geplant. Sie bietet Platz für 70 Kinder und verbindet nachhaltiges Bauen mit einem inklusiven Raumkonzept. Architektur und Gestaltung fördern eine sinnesfreundliche, individuelle Entfaltung.
In den idyllischen Weinbergen von Nordheim am Main, eingebettet in die malerische Landschaft der fränkischen Region, wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten Roland Bogenrieder ein außergewöhnliches Projekt realisiert.