Der Entwurf stärkt die Volme als identitätsstiftenden Stadtraum durch ein soziokulturelles Zentrum mit Mehrgenerationenwohnen. Nachhaltige, zirkuläre Bauweisen und die Neuordnung des Quartiers schaffen Gemeinschaft, verbinden Stadt und Wasser und greifen die bestehende städtebauliche Struktur durch abgestufte Bebauung und kommunikative Räume auf.
AFTER WORK transformiert ein leerstehendes Bürohochhaus in Hamburg zu einem zukunftsfähigen Ort für Wohnen und Arbeiten. Die Masterthesis versteht Leerstand als räumliche Ressource und entwickelt ein übertragbares Konzept, das den Bestand weiterbaut, graue Energie erhält und neue gemeinschaftliche Lebens- und Arbeitsformen ermöglicht.
Das Projekt zeigt eine alternative Lesart von Stadt auf: Der vermeintliche Konflikt aus Verdichtung und Entsiegelung bietet Grundlage, um die Frage nach Nachverdichtung und urbanen Ökosysteme neu zu stellen. Jeder Kreislauf wird in Zusammenhang mit dem ökologischen Gesamtsystem gesetzt, jeder Eingriff ist Teil einer Bilanz auf Stadtebene.
Mit dem Haus des Tourismus ist im Oktober 2025 im Zentrum Stuttgarts ein neuer urbaner Treffpunkt entstanden, der Tourist-Information, Gastronomie, Veranstaltungsflächen und öffentlich zugängliche Arbeitswelten unter einem Dach vereint. Das Gebäude am Marktplatz geht auf das frühere Modehaus Breitling zurück und wurde von asp Architekten saniert.
Das 117,5 Meter hohe Bauwerk mit einem Durchmesser von knapp 68 Metern ist die höchste Ausstellungshalle Europas. Ein besonderes Highlight der letzten Ausstellung „Planet Ozean“, war die immersive Installation „Klang der Tiefe“. Eigens für diese wurde unter Denkmalschutz ein runder, hochschallgedämmter und multifunktionaler Akustikraum geschaffen.
Einen neuen Standort für eine wachsende Organisation zu finden, ist eine echte Herausforderung. Die Frankfurt School of Finance & Management hat einen gründlichen Prozess durchlaufen, um etwas wirklich Neues zu schaffen: ein Gebäude, das die Geschichte der Schule respektiert und neue Möglichkeiten für Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert eröffnet.
Der Neubau fügt sich als funktionales Ensemble am nordwestlichen Stadtrand geschickt in das Gelände ein. Er besteht aus einem dreigeschossigen Schulgebäude, einem eingeschossigen Zwischentrakt und einer Dreifach-Sporthalle, wobei der Geländesprung zum Flötzbach optimal genutzt wird.
The Material Lounge wurde anlässlich des Salone del Mobile 2026 als Ort der Entspannung und Reflexion geschaffen – ein Ort, an dem Keramik zu Sprache, Licht und Erlebnis wird. Marazzi präsentiert hier eine ganz neue Art, Design zu erfahren.
Die Mensa Wilhelmstraße in Tübingen (1966, Paul Baumgarten) ist ein denkmalgeschütztes Beispiel der Nachkriegsmoderne. Die Sanierung verbindet den Erhalt prägender Bauelemente wie Sichtbeton und pavillonartiger Speisesäle mit einem zurückhaltenden Neubau und entwickelt das Ensemble funktional und städtebaulich weiter.
Die Arbeit untersucht Schwellenräume deutscher Einfamilienhäuser des 20. Jh. und deren Potenzial zur Verknüpfung von Innen- und Außenraum. Analysiert werden räumliche Sequenzen, die Wohnen, Garten und Gebäudekante produktiv verbinden.
AWT Bavaria eröffnet das innovative AWT Studio in Kiew, in der Ukraine. Es gilt als neuer Erlebnisraum, der im Frühjahr 2025 von AWT Bavaria, dem offiziellen Importeur der BMW Group, Aston Martin, ALPINA und INEOS in der Ukraine eröffnet wurde.
Vertikal organisiertes Stadthaus in Berlin-Neukölln mit Markt, Gemeinschaftsflächen und Wohnen. Durch Nutzungsmischung, gemeinschaftliche Infrastruktur und offene Raumbeziehungen entsteht eine „Stadt in der Stadt“, die soziale Nachhaltigkeit, urbane Dichte und gemeinschaftliches Wohnen neu interpretiert.
Das neue Filialgebäude ist mit ortstypischen Materiaien gestaltet. Umgeben von Marktplatz und Dom tritt der reduzierte Baukörper aus markantem Wittmunder Klinker selbstbewusst und massiv in den Straßenraum.
Das neue Jugend- und Verwaltungszentrum der Wallfahrtsstadt Kevelaer ist ein Gebäudeensemble, bestehend aus der sanierten ehemaligen Virginia-Satir-Schule und dem sich L-förmig angegliederten Neubau. Als Nebenstandort des Rathauses bietet es an der Kroatenstraße allen Bürgern und der Jugend eine zentrale Anlaufstelle.
Das Bestandsgebäude der Mariengrundschule im Gelderner Ortsteil Kapellen wurde umfangreich saniert und um einen 2-geschossigen Neubau erweitert. Dessen u-förmige Anordnung vor dem Altbau lässt im Zentrum der Schule ein vielfältig nutzbares Forum entstehen.
Mit dem „Digital Monolith“ in Traunstein realisierte ASB GlassFloor eine LED-Glasinstallation im öffentlichen Raum. Die 4,5 Meter hohe, beidseitig bespielbare Skulptur verbindet Kunst, Architektur und digitale Inhalte und schafft eine flexibel nutzbare Plattform für Kommunikation, Information und kulturelle Inszenierungen.
Wo Betrieb und Aufenthaltsqualität gleichermaßen gefragt sind, braucht es Lösungen, die den Raum klar gliedern, ohne ihn abzuschließen. In der Kantine der Koehler Group in Willstätt übernimmt diese Aufgabe ein beweglicher Raumteiler von Baier: drei Hebefaltläden aus Streckmetall, die die Ausgabesituation über mehr als zehn Meter Breite zonieren.
Mit dem zweigeschossigen Erweiterungsbau der Kindertageseinrichtung Breslauer Straße reagiert die Stadt auf den gestiegenen Bedarf an Betreuungsplätzen und schafft auf rund 1.000 m² zusätzliche Flächen. Der Neubau ergänzt das Bestandsgebäude aus den 1950er‑Jahren und fügt sich harmonisch in den städtebaulichen Kontext des Stadtteils Buch ein.
Die Dreifeld-Sporthalle der Hermann-Ehlers-Schule für Schul- und Vereinsnutzung schließt den Schulhof räumlich ab. Dem Geländeverlauf folgend sind Foyer, Tribüne, Teeküche und Kraftraum ebenerdig erreichbar. Eine Sitzstufenanlage mit Blick auf das Außensportfeld erschließt die im Untergeschoss liegenden Sportflächen, Umkleiden und Technikräume.
Der Neubau der Ausbildungswerkstatt SachsenEnergie wurde nach DGNB Gold-Standard geplant und zeigt, welchen Mehrwert ein integriertes Boden-Wand-System für Planer, Bauherr und Nutzer bietet: zertifizierte Material- und Hygienesicherheit, robuste Alltagstauglichkeit und ein durchgängiges Gestaltungskonzept.
Eine moderne Lehrauffassung von Lernlandschaften findet Ausdruck in der Bildung von Clustern, zusammengesetzt aus je vier Klassenräumen, zwei Gruppenräumen, einem Teamraum für Lehrer sowie einem Marktplatz zum offenen Austausch und der Intensivierung des gemeinsamen Miteinanders.
Acht Jahre Bauzeit, 55 Kilometer lang, 40.000 Fahrzeuge täglich, 420.000 Tonnen Stahl, Kosten von rund 14 Milliarden Euro – das Mammutprojekt gilt als ein Symbol der Einheit Chinas. Auch OBO Bettermann Systemlösungen wurden in diesem Megaprojekt verbaut.
Die neue Therme ersetzt das frühere Bad am Standort und entwickelt ein räumliches Konzept, das Wellness, Sport und Erholung in unterschiedlichen Bereichen vereint. Rund 9.400 m² Bruttogrundfläche bilden den Rahmen für Thermenwelt, Sauna- und Wellnesslandschaft sowie Gastronomie.
Haberkorn plant eine Büroerweiterung mit 100 Arbeitsplätzen im Bestand, ohne neue Flächen zu versiegeln. Ein eingefügter, zweigeschossiger Holzbau zoniert die Halle, schafft vielfältige Arbeitsbereiche und fördert durch natürliche Materialien ein nachhaltiges, behagliches Arbeitsumfeld.
Transformation eines still gewordenen Warenhauses: Der Entwurf verwebt Stadtraum, Bewegung und Wohnen zu einem offenen Gefüge. Bestehende Strukturen werden freigelegt, neu belebt und in eine vielschichtige, gemeinschaftliche Zukunft überführt.
Beim Umbau des DFN-Meeting- und Pausenraums in Berlin wurde der bewährte Kugelvlies Arena® mit der Corporate-Farbe Arena® peridot zu einem modernen, akustisch wirksamen Raumkonzept weiterentwickelt, geplant von Susanne Kaiser.
Vier Mehrfamilienhäuser in Holzbauweise bilden ein städtebauliches Ensemble, das durch die gemeinschaftlich nutzbare, offene Freiraumgestaltung zusammengefasst wird. Die Erschließung der Gebäude erfolgt über einen großzügigen außen liegenden Treppenraum mit Aufenthaltsqualität. Neben klassischen Wohnungen wurden drei Cluster-Wohnungen realisiert.
Das Projekt TAKE CARE verbindet soziale Haltung und architektonische Präzision. Das GSZM in Berlin wird durch ein gemischtes Wohnquartier für unterschiedliche Lebensformen, gemeinschaftliche Erdgeschosszonen und Freiräume erweitert. Es entsteht ein übertragbares System, gedacht vom Städtebau bis zur Wohnung aus Perspektive der Nutzer:innen.
Wohnhochhaus im Frankfurter Gutleutviertel mit gemischten Nutzungen aus Wohnen, Arbeiten und öffentlichen Funktionen. Eine klare Gebäudestruktur schafft geordnete Abläufe und flexible Grundrisse. Der Sockel belebt das Quartier, während im Haus unterschiedliche Wohnformen die Nachbarschaft und den Austausch fördern.
Selbstverständlich Holz - Zurückhaltend farbig, pragmatisch und autofrei, so präsentiert sich die neue Wohnsiedlung „Im Eich“ in der Schweizer Gemeinde Gossau im Züricher Oberland. Auf den umgebenden Wiesen weiden Kühe und Ziegen, und doch erreicht man von hier in einer guten halben Stunde den Hauptbahnhof Zürich.
Die Architektur des Krankenhauses verbindet funktionale Effizienz mit klar strukturierten Raumorganisationen und reagiert dabei auf die Anforderungen eines modernen Klinikbetriebs.
Neubau einer sechsgruppigen Kita als Weiterentwicklung eines Bildungscampus. Der zweigeschossige Baukörper vermittelt zwischen Altstadt und Neubau. Holzfassade und klare Struktur übersetzen pädagogische Anforderungen in eine ruhige, nachhaltige und klar gegliederte Architektur.
Das Kunstdepot Darmstadt bündelt die Bestände von Museum, Archiv und Musikinstitutionen in einem zentralen, viergeschossigen Depotbau. Präzise zonierte Lager-, Arbeits- und Logistikbereiche sowie ein Passivhauskonzept mit positiver Energiebilanz sichern Erhalt, Nutzung und effiziente Abläufe.