Wald. Wandel. Werkhof. - Der Forstwerkhof steht exemplarisch für eine Bauweise, die ökologische, ökonomische und soziokulturelle Nachhaltigkeit mit hoher Funktionalität verbindet. Mit seinem klaren Entwurfskonzept, regionaler Materialnutzung und einem simplen Tragwerk, ist er Vorbild für verantwortungsvolle Architektur im ländlichen Raum.
A BEAUTY IN THE BEAST Ein Vorschlag zur Revitalisierung eines Kasernenleerstandes durch permakulturelle Prozessarchitektur am Beispiel der Kaserne in Schlanders
„Die neue Oberwiese“ – ein idyllischer Wohlfühlort mitten im Grünen. Hier entsteht ein Leben voller Komfort, und der Traum vom Eigenheim wird mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Sinne der kommenden Generationen vereint. Ein echtes Abenteuer – selbst für die Kleinsten unter uns.
Das eingeschossige Forschungszentrum in Livingstone vereint Labor-, Büro- und Wohnbereiche in modularer Lehmsteinbauweise. Innenhöfe, Holzlamellen, natürliche Belüftung und Wasserteiche sorgen für ein angenehmes Klima. Die Anlage ist erweiterbar, barrierefrei und an das heiße, trockene Klima angepasst.
Das neue Jugendhaus des Klosters Nütschau bietet Raum für zeitgemäße Jugendarbeit. Der Holzbau in Langhausform mit markantem PV-Solardach und umlaufendem Kreuzgang liegt eingebettet in die Naturlandschaft. Neben Gemeinschaftsräumen bietet es 10 Gästezimmer mit 38 Betten für Jugendgruppen.
Das besondere ökologische Konzept für das Mehrfamilienhaus in Holzmassivbauweise zeichnet sich durch die weitgehende Verwendung des Baustoffs Holz aus, sowohl in der tragendenden Struktur als auch in der Fassade, und überzeugte im Jahr 2021 in einem Konzeptverfahren der BIM Berliner Immobiliengesellschaft.
Der Entwurf „Memoria Nexus“ transformiert den St. Jacobi Friedhof in einen zukunftsweisenden Stadtraum. Ein erhöhter Hochweg verbindet ruhige, naturnahe Bereiche mit urbanen Zonen für Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Der historische Kontext bleibt erhalten und wird sensibel weiterentwickelt.
Das IBA-Modellprojekt steht für konsequent regionalen Holzbau und konstruktive Einfachheit. Zum Einsatz kam nur unbehandeltes Konstruktionsvollholz aus regionalem Schadholz. Der Erweiterungsbau ruht auf 84 Lärchenstämmen aus dem Forst Sondershausen. Zwei neue Flügel ergänzen das sanierte Bestandsgebäude mit funktionalen, teils unbeheizten Zonen.
“Umgedacht” besitzt zwei völlig unterschiedliche Gesichter mit dem selben Hintergrund: dem Wiederverwenden möglichst vieler Bauteile und Materialien. Im Norden füllen scheinbar willkürlich gewählte Materialien das Fassadenraster, während im Süden das gesamte Dach eines Supermarkts an das Gebäude gelehnt ist. Wortwörtlich umgedacht.
Durch Aufstockungen der Schammatwiese entstehen neue Wohnungen und Gemeinschaftsbereiche. Die markante Kubatur und Raumstruktur des Bestands wird weitergebaut. Mit kreislauffähigen Materialien wie TRIQBRIQs und Lehm entstehen individuelle, rückbaubare Einheiten. Ein Neubau ergänzt das Angebot barrierefrei.
Das Vorhaben „Generation Zeitz“ präsentiert eine visionäre Umgestaltung des ehemaligen Nebengebäudes 42 der „ZeKiWa“ zu einer vitalen Jugend- und Kulturbegegnungsstätte in der Stadt Zeitz Sachsen-Anhalt.
Der Entwurfsidee "SCHULGLEIS 1" präsentiert einen Neubau einer vierzügigen Grundschule mit einer Zweifeldsporthalle und einem Hortgebäude in Holzrahmenbauweise im Stadtteil Dresden-Plauen.
Der Neubau schafft, gemeinsam mit dem Kirchgebäude und dem kernsanierten Fachwerk-Pfarrhaus, ein Ensemble. Durch die Situierung des Baukörpers unter geschickter Ausnutzung der Topografie werden differenziert nutzbare Freiräume auf zwei Ebenen geschaffen.
Ein ehemaliges Schulhaus wird zum grünen Herz des Dorfes: Unser NEB-Projekt verbindet Tradition mit Zukunft - als barrierefreies, generationenübergreifendes Zentrum für klimagerechte Baukultur im ländlichen Raum.
Wie kann ein ehemaliges Militärgelände genutzt werden, ohne sein historisches Erbe zu verdrängen? Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die schrittweise Transformation eines deutschen Militärstützpunkts aus dem Zweiten Weltkrieg. Seit 2010 wird das Areal, das an das Naturschutzgebiet De Veluwe grenzt, in ein Wohn- und Kulturquartier umgewandelt.
Nach zuletzt einigen Jahren Leerstand ist die denkmalgeschützte ehemalige Marktschule in Idar-Oberstein von Grund auf saniert und zu einem in Rheinland-Pfalz einzigartigen Mehrgenerationenprojekt umgebaut worden: „WLaM – Wohnen und Leben am Markt“ vereint eine Kindertagesstätte und ein Pflegeheim für Senioren unter einem Dach.
Das Wohnhaus NORDGRÜN ist eine Aufstockung mit 21 Wohnungen, basierend auf dem Raster des Bestands. Sie werden über zwei Treppentürme und Laubengänge erschlossen. Die Massivholzkonstruktion lagert auf einem „Stahltisch“ um das Bestandsgebäude. Die Fassade aus grünem Trapezblech und Staketengeländern gibt dem Gebäude eine feingliedrige Haptik.
Der denkmalwürdige Konzertsaal von Hans Brandt wird im Rahmen einer umfassenden Kernsanierung behutsam erweitert und als Haus der Kulturen neu interpretiert. Inspiriert von Scharouns Raumideen entsteht ein multifunktionaler Kulturort der Vielfalt ermöglicht, Gemeinschaft stärkt und nachhaltig Bestand hat.
Die neue Ortsmitte von Scheyern entstand durch die denkmalgeschützte Sanierung der 1568 erbauten ehemaligen Waldbauernschule und den Neubau des Rathauses mit Bücherei. Historische Elemente wurden bewahrt und mit moderner Architektur kombiniert. Das Areal bietet Platz für Veranstaltungen, ein Bürgerhaus, einen Dorfplatz und Lesegarten.
Das Projekt Francka versucht die Problematik des heutigen Wohnungsbaus auf verschiedenen Ebenen nachhaltig zu lösen. Die flexiblen Wohneinheiten, welche bei Bedarf mithilfe von Schaltzimmern vergrößert oder verkleinert werden können und die Verwendung von wiederverwendeten Bauteilen stellen die Kernaspekte des Entwurfs dar.
Das genossenschaftliche Wohnprojekt „Gemeinschaft zur Linde“ vereint gemeinschaftliches Wohnen, Kita, Musikschule und Café. Inspiriert vom Phalanstère-Modell entstehen nachhaltige, soziale und ressourcenschonende Wohn- und Arbeitsräume im urbanen Kontext.
Ein Zeichen mit Substanz und Geschichte: Wir revitalisieren den ungenutzten Wasserturm in zentraler Lage und verknüpfen ihn architektonisch wie sozial mit seinem Umfeld. So entstehen neue Perspektiven für Ort und Nachbarschaft.
Das neue Betriebsrestaurant EAT der apetito AG in Rheine dient als zentraler Treffpunkt für das Familienunternehmen. In seiner räumlichen Klarheit und Einfachheit zeigt sich der Neubau zurückhaltend und findet einen eigenständigen architektonischen Ausdruck, um der Besonderheit der öffentlichen Funktion gerecht zu werden.
Die 2-geschossige Dachaufstockung in Holzbauweise zur Schaffung weiteren Wohnraums erfolgte im Zusammenhang mit der erforderlichen, energetischen Fassaden- und Strangsanierung des 6-geschossigen und 130m langen genossenschaftlichen Wohngebäudes von 1977. Unter den 26 neuen Wohnungen unterschiedlicher Größe befinden sich auch vier Clusterwohnungen
Das Wohn- und Atelierhaus des Künstlers Adolf Hölzel war Treffpunkt der Avantgarden. Um das Hölzel-Haus wieder als lebendigen kulturellen Ort zu etablieren, wird der Bestand von 1905 behutsam saniert, um einen Anbau erweitert und für die Aufgaben einer modernen Stiftung ertüchtigt. Ergebnis ist eine neue architektonische Landmarke in Stuttgart.
Im Eckermannpark in Winsen (Luhe) entstand das erste CO₂-neutrale Naturbad Deutschlands – energieautark, umweltfreundlich und inklusionsgerecht. D:4 Architekten planten die Funktionsbauten, Polyplan Kreikenbaum übernahm Gestaltung und Technik des Bades.
Die beiden im Jahr 1966 errichteten fünfgeschossigen Wohngebäude wurden umfassend seriell saniert und gleichzeitig mit jeweils drei zusätzlichen Stockwerken in Holzmassivbauweise nachverdichtet.
Zwei Drittel aller Wohngebäude sind Einfamilienhäuser, doch im raumplanerischen Diskurs sind sie unterrepräsentiert.Die Arbeit analysiert Missstände wie Zersiedelung, Isolation und Klimakosten und zeigt, wie durch Impulse aus der Eigentümerschaft heraus ein Wandel entstehen kann – mit Potenzial für Klimaschutz und mehr Wohnraum.
Ein skulpturaler Empfangspavillon aus gestapelten Boxen markiert den neuen Zugang zum Betriebsgelände der Hamburger Energienetze. Sichtbares Holztragwerk und kupferne Hülle vereinen Nachhaltigkeit, Konstruktion und Gestaltung zu einem prägnanten Baukörper mit starker Identität.
„Ruhkant“ vereint nachhaltigen Holzbau, denkmalgerechte Integration des Bauernhauses und eine klare funktionale Gliederung. Das neue Clubhaus fungiert als Lärmschutzwand, verbindet Alt- und Neubauten und schafft vielfältige Angebote für alle Generationen.
Der 4-geschossige, barrierefreie Neubau des Technikcampus Hilden mit Holzfassade über quadratischem Grundriss und die angrenzende Lagerhalle sind nachhaltig und energetisch anspruchsvoll und stechen positiv aus der industriell geprägten Umgebung hervor. Die flexible Grundrissstruktur lässt Open Space-Bereiche, Teambüros, Einzel- & Doppelbüros zu.
Mehrgenerationenwohnen trifft Holzbau: Der Entwurf „Wohnen in Generationen“ schließt eine städtische Baulücke in Leipzig mit einem nachhaltigen Quartier in Holzbauweise, das generationenübergreifendes Leben, Arbeiten und Gemeinschaft in einem lebendigen Stadtraum vereint.
Die Bauleute wünschten sich ein Ferienhaus für jede Jahreszeit, das genügend Raum für Familie und Freund*innen bietet und sich harmonisch in die Landschaft einfügt. Inspiriert wurden sie von den legendären Strandhäusern der Hamptons.
Drei der ursprünglich sechs Bestandsgebäude wurden aus wirtschaftlichen Gründen zurückgebaut. An ihrer Stelle setzten wir sechs polygonal angeordnete Neubauten, die sich harmonisch in die Topografie einfügen. Gemeinsam mit den erhaltenen Häusern definieren sie eine neue, offene Quartiersmitte – mit Spiel-, Aufenthalts- und Begegnungsflächen.
Ursprünglich als Basis für ein neues Gebäude vorgesehen, erwies sich das alte Klohäuschen gegenüber dem Bahnhof bald als zu klein. Statt banaler Zweckarchitektur entstand – inspiriert von der regionalen Baukultur – die Idee eines Neubaus, der Tradition zeitgemäß interpretiert und dem Ensemble neue Kraft verleiht.
Der Rundlokschuppen ist ein idealer Ort um auf die Bedarfe der sozialen Infrastruktur zu reagieren und einen sehr positiven Beitrag zu einer inklusiven Stadtentwicklung zu leisten. Zwischen Nord und Süd inmitten der Gleise soll ein Ort des Zusammenkommens und spontanen Anhaltens entstehen mit Angeboten für die Menschen im Kiez und darüber hinaus.
Das Projekt sieht ein neues Quartier in der Dorfmitte Justingen vor. Statt neue Baugebiete am Ortsrand auszuweisen, setzt das Konzept auf Nachverdichtung und stärkt die Mitte des Dorfes. Im Fokus steht das Wohnen im Alter.