Am südlichsten Grundstück des Wiener Stadtentwicklungsareals „Freie Mitte“ am ehemaligen Nordbahnhof befindet sich die Wohnanlage „Nordbahnhof 1“. Die Verschmelzung von Gebäude und Landschaft sowie die funktionale Verzahnung zwischen Wohnen und Gewerbe schaffen eine lebendige und nachhaltige Umgebung, die das soziale Miteinander fördern.
Der neue Kindergarten ersetzt ein leerstehendes Supermarktgebäude. Auf rund 1.680 m² entstehen in Holz-Hybrid-Modulbauweise helle, eingeschossige Räume für sechs Gruppen. Eine naturbelassene Lärchenfassade unter markanter Giebelfigur gibt dem Haus ein warmes, dorfartiges Gesicht und gliedert die Großform in ablesbare, kindgerechte Einzelvolumen.
Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund wurde im historischen Katharinenkloster grundlegend saniert und erweitert. Dabei entstand ein moderner Museumsbau, der die wertvolle historische Substanz mit zeitgemäßen Ergänzungen verbindet. 2017 gewann das Büro Reichel Schlaier den Architekturwettbewerb mit einem Entwurf, der Alt und Neu harmonisch vereint.
Der revitalisierte Schwollbachhof verbindet historische Bausubstanz mit zeitgenössischem Holzbau zu einem nachhaltigen Ensemble. Regionale Materialien, Kreislaufprinzipien und erneuerbare Energien prägen den Entwurf. Eingebettet in die Landschaft entsteht ein ressourcenschonender Ort mit starker regionaler Identität.
Der neue Unternehmensstandort von Swisslog Austria im Gewerbegebiet von Eberstalzell ist das zentrale neue Technologie- und Assembling-Zentrum in Österreich.
Das über 150-jährige Einfamilienhaus wurde mit einem nachhaltigen Holzelementbau zum Mehrgenerationenhaus aufgestockt. Das fein proportionierte Fassadenbild nimmt strukturelle Elemente der darunterliegenden Fassade auf und fügt sich dadurch harmonisch in das Strassenbild ein, bleibt aber durch seine eigenständige Materialisierung ablesbar.
HAUS BAUWESEN - NEUE ARCHITEKTURSCHULE Der Entwurf nutzt vorhandene Raumpotenziale des Bestandsgebäudes und schafft neue Formen der Architekturlehre an der Berliner Hochschule für Technik.
Die Maickler-Grundschule gibt 350 SchülerInnen einen hochwertigen Lernraum. Neben der Clusterstruktur bietet die Schule begrünte Atriumhöfe und überdachte Pausenbereiche. Die oberen Geschosse bekleidet eine Fassade aus Glasmosaik-Fliesen, das Erdgeschoss ist in Aluminium und Glas gehalten. Fensterbänke dienen als Sitzgelegenheiten und Stauraum.
Die ehemalige Nagelfabrik Rübenau (1906) im Erzgebirge wurde in ein Ferienhaus umgewandelt. Der historische Bestand wurde freigestellt und durch einen in den Hang integrierten Anbau ergänzt. Durch den Einsatz regionaler Materialien sowie Wasserkraft und Solarenergie ist das Gebäude weitgehend autark.
Nachhaltiger Büroneubau: Der zweigeschossige Neubau setzt auf totale Kreislauffähigkeit. Die Holzkonstruktion meidet fossile Verbundstoffe und ist sortenrein rückbaubar. Während eine Solarfassade (BIPV) 73 % des Energiebedarfs deckt, sorgen Gründach, Lehm und Kalk für ein gesundes Klima.
Am Ortseingang von Heiligenberg haben KOSA Architekten eine ehemalige forstwirtschaftliche Werkstatt aus den 1930er Jahren zu einem Therapiezentrum umgenutzt. Anstelle eines Abrisses und Neubaus verfolgt das Projekt konsequent den Ansatz, sich behutsam in die vorhandene Struktur einzunisten.
Das Projekt "Urban Machine" am Stuttgarter Hauptbahnhof nutzt demontierte Hallen- und Gleisanlagen von Stuttgart 21 als Ressource. Ein Stützenwald aus wiederverwendeten Bahnschienen strukturiert das Volumen. Modulare Holzboxen, Begrünung und eine flexible Hülle schaffen adaptive Räume – eine offene, zukunftsfähige Bauweise.
''Unlisted Berlin'' versteht Bestand als Ressource statt als Belastung. Durch die Erweiterung des Denkmalschutzes um Substanzschutz und Erinnerungsschutz wird der Steglitzer Kreisel neu gelesen und durch ein Modell geteilter Verantwortung schrittweise vom einem ''Burden Building'' zum Träger zukünftiger Stadtentwicklung transformiert.
Studentenwohnheim in Universitätsgebäude: Meine Bachelorarbeit versteht sich als architektonischer Gegenentwurf zum geplanten Abriss des ehemaligen Instituts der Pharmazie in Münster. Das seit 2012 leerstehende Universitätsgebäude soll 2026 abgebrochen werden – Die Arbeit stellt daher die Frage: Warum abreißen, wenn Weiterbauen möglich ist?
Das denkmalgeschützte BAT-Stammhaus an der Hamburger Außenalster wurde zu einer offenen, flexiblen Arbeitswelt für Activity-Based-Working transformiert – mit Open Spaces, Rückzugsorten, neuer Lobby, Clubrestaurant, begrüntem Innenhof und „Black Box“ im ehemaligen Rechenzentrum.
Die Erweiterung des Amtsgerichts ordnet sich dem historischen Bestand unter und schafft eine identitätsstiftende Adresse. Über Foyer mit Bürgerservice wird man in ein Split-Level mit fünf Sitzungssälen geführt, während nicht öffentliche Bereiche funktional getrennt im Untergeschoss angeordnet sind.
Eingebettet in die sanft geschwungenen Hügel von Torricelle außerhalb Veronas, präsentiert sich das F+C Haus als Zusammenspiel aus monolithischer Eleganz und fein ausgearbeiteter Lichtinszenierung. Auf 300 m² greifen Barrierefreiheit, hohe Wärmedämmung und modernes Design ineinander.
Das Wohnprojekt in Schönaich vereint Flüchtlingsunterkunft und Sozialwohnungsbau in einer flexiblen Holz-Hybrid-Konstruktion. Die nachhaltige Struktur ermöglicht spätere Umnutzungen und fördert durch gemeinschaftliche Freiräume das soziale Miteinander.
Aus einer Förderschule wird ein offener Lern- und Lebensraum. Durch die Erweiterung des Campus entstehen vielfältige Lernlandschaften, barrierefreie Verbindungen und gemeinschaftliche Freiräume. Das Projekt zeigt, wie Architektur Teilhabe fördert und pädagogische Konzepte räumlich erlebbar macht.
Die Erweiterung und Sanierung des Realgymnasiums schuf in drei Bauphasen 42 Klassen, Sport- und Freiflächen auf engem Grundstück. Nachhaltige Materialien, natürliche Lüftung, PV-Anlagen und Gründächer prägen das Projekt. Flexible Lernräume und barrierefreie Erschließung verbinden Alt- und Neubau zu einem zukunftsfähigen Schulcampus.
Das Haus am Jägerberg entwickelt die regionale Typologie des Einseithofes zu einer zeitgemäßen Wohnform weiter. Kompakte Kubatur, präzise Orientierung und reduzierte Materialität folgen dem Prinzip einer suffizienten Architektur. Räumliche Qualität, Robustheit und die Einbindung in den Ort bilden die Grundlage einer tragfähigen Architektur.
Das historische Holzblockhaus in Mönchspoint wurde behutsam saniert: Die äußere Form blieb erhalten während ein "Haus-im-Haus" modernes Wohnen, Energieeffizienz und flexible Raumgestaltung ermöglicht. Regionale, nachhaltige Materialien und die Wiederverwendung alter Balken und Schindeln verbinden historische Substanz mit zeitgemäßer Wohnqualität.
Hydraulic Engineering Laboratory BOKU, Wien, ist ein hochspezialisiertes Forschungsgebäude mit hohen Anforderungen durch die Lage am Wasser. Trimoterm Fassadenpaneele gewährleisten eine dauerhafte, luft- und wasserdichte Gebäudehülle und unterstreichen zugleich die klare, technische Architektur.
Sanierung, Umbau, Umnutzung, Erweiterung und Aufstockung einer ehem. Schokoladenfabrik aus der Gründerzeit zur Unterbringung des Integrativen Familienzentrums des Kinderschutzbund e. V..
Der Kinder- und Jugendcampus Remchingen vereint Kita, Mensa und Schülerbetreuung zu einem lebendigen Bildungsort. Die zwei kompakten Baukörper fügen sich selbstverständlich in das bestehende Schulumfeld ein und schaffen mit offenen Freiräumen, einer Dachterrasse und vielfältigen Aufenthaltsbereichen Raum zum Lernen, Spielen und Begegnen.
Vergleichbar mit den Zielen des „Gebäudetyps E“, stellt der Klimapavillon ein „gebautes Experiment“ dar: Der Innenraum stemmt sich nicht gegen das Außenraumklima, vielmehr orientiert er sich daran und schafft mit passiven Mitteln einen Ort, der über das ganze Jahr im wandelhaften Austausch mit dem ihn umgebenden Klimagarten steht.
Umbau und denkmalgerechte Modernisierung des Kornhauses Kempten zu einem offenen, multifunktionalen Kulturhaus. Erhalt der historischen Substanz, ergänzt durch neue Nutzungen wie Veranstaltungen, Ausstellungen und Gastronomie. Verbesserte Erschließung, Barrierefreiheit und Technik sichern flexible und nachhaltige Nutzung.
Das durchgängig barrierefreie Gebäude mit 4 R-Wohnungen als KfW55 Haus im Energiestandard A+ ist ein besonderer Beitrag zum geförderten Wohnungsbau hinsichtlich des architektonischen, atmosphärischen, soziologischen und ökologischen Anspruchs. Das offene Erscheinungsbild ist Ausdruck von Inklusion und Teilhabe.
Im Zuge der Neustrukturierung des Klinikums Stuttgart entstand mit dem „Haus G“ am Hegelplatz ein Neubau für die Krebsbehandlung. Trotz beengter Fläche wurde eine optimale Nutzung erreicht. Das Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl bietet auf 7.000 m² moderne Therapien und Forschung für eine patientenzentrierte Versorgung.
Vom Schwarzwälder Schreinerbetrieb zur innovativen Möbelmanufaktur: Für zieflekoch entstand in Waldachtal-Cresbach ein Neubau, der Produktion, Verwaltung und Showroom vereint. Geneigte Eichenstämme tragen die Architektur sichtbar mit, Tageslicht durchflutet alle Bereiche. Corporate Identity wird hier zu Corporate Architecture.
Der Bildungscampus Marianum ergänzt das historische Ensemble des Knabenkonvikts in Bregenz um einen sechsgruppigen Kindergarten. Als präzise gesetzter Neubau stärkt er den Campus räumlich, schafft eine neue Mitte und verbindet hochwertige Architektur, naturnahe Freiräume und zeitgemäße Pädagogik zu einem inspirierenden Lernort.
Für eine Brachfläche in Leipzig entsteht ein Konzept zur temporären Aktivierung eines bislang ungenutzten Stadtraums. Standardisierte, wiederverwendbare Module bilden die Grundlage für unterschiedliche Nutzungen und machen zirkuläre Bauweisen als gestalterisches und räumliches Prinzip erfahrbar.
Das Kinderhaus Brunnengasse vereint Architektur, Pädagogik und Nachhaltigkeit zu einem zeitgemäßen Lern- und Lebensraum. Der dreigeschossige Holzbau schafft mit offenen, lichtdurchfluteten Räumen vielfältige Orte für Gemeinschaft, Kreativität und Entdeckung und stärkt die Verbindung zur Natur und zum Quartier.
Die über 500 Jahre alte Kirche in Vogelsberg sollte ursprünglich abgerissen werden. Das „Haus im Haus“-Konzept ermöglichte ihren Erhalt durch den Einbau einer ovalen Holz-Arche in das sanierte Kirchenschiff. Hist. Substanz, nachhaltige Materialien und flexible Nutzung verbinden sich zu einem energieeffizienten Begegnungsort für Gemeinde und Dorf.
Die Villa Futurum verbindet die charmante Substanz der 30er Jahre mit innovativer, nachhaltiger Technik. Durch die harmonische Symbiose aus Vergangenheit und Zukunft entsteht eine Arbeitswelt mit ganz eigenem Charakter.
Aus der geschlossenen Struktur entwickelt sich durch gezielte Eingriffe ein durchlässiges Raumgefüge mit neuer Vielfalt. Die neue Identität der Defensionskaserne entsteht aus der Gleichzeitigkeit von Geschichte und Gegenwart – und wird zum lebendigen Innovationsort für Unternehmen, Startups, Kreativ- und Kulturschaffende.
WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat ist ein Hotel- und Tagungsensemble in Kiedrich. Das Projekt verbindet eine an den Wald angelehnte Architektur mit nachhaltigen Energiekonzepten, naturnaher Freiraumgestaltung und einer engen Einbindung in die umgebende Landschaft des Rheingaus.
Das „Arbeitende Haus“ untersucht die suffiziente Transformation eines Bremer Kleinsthauses im Heimatviertel. Aus dem kleinen Bestand entsteht ein anpassungsfähiges Haus, das Erweiterung, gemeinschaftliche Nutzung und konstruktive Einfachheit verbindet – und zeigt, dass gerade im Kleinen großes Potenzial für die Bauwende liegt.
Die neue Firmenzentrale in Hohenbrunn, im ländlichen Teil des Landkreis München, besteht aus einem dreigeschossigen Bürogebäude und einer hochwertigen, vollunterkellerten Lagerhalle. Das Ensemble schafft Identität im Gewerbegebiet und vereint anspruchsvolle, nachhaltige Bauweise mit funktionaler Logistikarchitektur – als "veredelter Rohbau".