Der NOI Techpark – einst Busbahnhof – vereint Uni, Wirtschaft, Start-ups und Events. Die Gebäude fügen sich über zwei Ebenen ideal in die Stadt ein: oben der Vorplatz, unten das Foyer. Gedrehte Betonlamellen bieten integrierten Sonnenschutz. Clou der Nachhaltigkeit: Eine Wasserstoff-Speicheranlage nutzt PV-Strom für autarken Inselbetrieb.
Auf einem Konversionsgelände der Stadt Donaueschingen entstand bis Anfang 2026 eine Realschule für bis zu 1.000 Schülerinnen und Schüler. Das pädagogische Konzept der Clusterschule sieht für jeden Jahrgang Unterrichts- und Gruppenräume, Lernbereiche und Teamstationen. Die Sporthalle wird von der Schule und von Vereinen genutzt
Anlass des Wettbewerbs 2015 war der sanierungsbedürftige Zustand des Rathauses. Mit der Sanierungsmaßnahme bot sich die Chance, das Rathaus in ein offenes und lebendiges Haus der Stadtgesellschaft zu transformieren. Ausgangspunkt des Entwurfs war die Umwandlung des ehemaligen Wirtschaftshofs in ein Atrium als Erschließungs- und Veranstaltungsraum.
Die Baugemeinschaft „WerkStadt“ im Kirchheimer Steingauquartier verbindet nachhaltiges Wohnen mit gemeinschaftlichem Leben. Das Holz-Hybrid-Gebäude umfasst acht Wohnungen, darunter sozial geförderte Einheiten, sowie eine gemeinschaftlich genutzte Werkstatt als Treffpunkt für Bewohner und Nachbarschaft.
Alle drei Baukörper sind durch ein begrüntes Sockelgeschoss verbunden. Die Entkoppelung zwischen fahrendem Verkehr und einer Durchdringung mit bequemer fußläufiger Anbindung in alle Richtungen des Wohn-Ensembles wird über zwei Geländetreppen geschaffen, die zudem den urbanen halböffentlichen Außenbereich auf dem Sockelgeschoss erschließen.
Dieses innovative Bürogebäude in erstklassiger Lage in Berlin verbindet historische Elemente mit moderner Architektur. Der Neubau in Sichtbeton greift Elemente der benachbarten Postbahnhof-Altbauten auf und schafft eine harmonische Ergänzung.
An der TH Georg Agricola wurden feuchte, kaum genutzte Kellerräume in einen modernen Aufenthaltsbereich für Studierende verwandelt. Die Sanierung verbindet alte Ziegelwände und eine wiederentdeckte, historische Türzarge mit modernem Raumdesign. Das neue Konzept bietet zwei Räume: einen kommunikativen sowie einen ruhigen Lounge-Rückzugsbereich.
Das Bürogebäude in der Darwinstraße ist ein erster Baustein der Transformation eines ehemaligen Kraftwerksgeländes in Berlin. Der Neubau vereint 12.000 m² Büroflächen mit einem 2.200 m² großen Dachpark. Kaskadierende Gärten verbinden Innen- und Außenräume zu einer begehbaren Topografie für neue Arbeitswelten im Dialog mit Natur und Stadt.
Freilufthalle in Holzkonstruktion mit Stahltrapezblechdach mit PV-Anlage. Natürlich belüftet über eine mikroperforierte Textilmembran. Nebengebäude mit minimiertem Raumprogramm.
Generalsanierung und Erweiterung der Tübinger Musikschule in mehreren Bauabschnitten. Bestandsgebäude: Energetische Sanierung und Brandschutzsanierung Stahlbetonsanierung, Sichtbetonfassade, Erweiterungsbauten: Holzmassivbau mit Holzfassaden und Holz-Alu-Fenstern.
Die Kita Baakenhafen („The Birdnest“) ist ein achtgeschossiges Gebäude in der HafenCity mit organischer Architektur und begrünter Fassade. Das flexible Raumkonzept basiert auf einer baumartigen Struktur. Die Begrünung verbessert Klima und Biodiversität und wird automatisch bewässert.
In Berlin verschwindet bezahlbarer Wohnraum, soziale Isolation wächst. "Von Innen Heraus — Gemeinschaft Als Gegenmittel" transformiert ein bedrohtes Gründerzeitgebäude im Mettmannkiez zu genossenschaftlichem Gemeinschaftswohnen für 48 Personen: Bezahlbar, generationengemischt und räumlich gegen Einsamkeit gebaut.
In Dießen steht ein Museum, das Leben und Werk des Komponisten und Musikpädagogen Carl Orff gewidmet ist – das Anwesen war Orffs letzter Wohn- und Schaffensort. Die denkmalgeschützten Gebäude wurden behutsam saniert, und der neu errichtete Erweiterungsbau aus hochwärmegedämmtem Infraleichtbeton fügt sich respektvoll in die historische Anlage ein.
Drei denkmalgeschützte Bauten – ehemaliger Kuhstall, Pferdestall & Speicher – bilden das Zentrum des neuen Quartiers in Alt-Biesdorf. Sie wurden für Büro-/ Gewerbenutzung & Stadtteilzentrum umgebaut. Tragwerk & Fassaden der ihrer Zeit fortschrittlichen Anlagen wurden saniert und durch zeitgenössische Einbauten in gleicher Materialität ergänzt.
Der Entwurf stärkt die Volme als identitätsstiftenden Stadtraum durch ein soziokulturelles Zentrum mit Mehrgenerationenwohnen. Nachhaltige, zirkuläre Bauweisen und die Neuordnung des Quartiers schaffen Gemeinschaft, verbinden Stadt und Wasser und greifen die bestehende städtebauliche Struktur durch abgestufte Bebauung und kommunikative Räume auf.
In der Karlsruher Oststadt steigen die Wohnkosten, während Parkraum unentgeltlich bleibt. „Temporärer Vollstand" zeigt, wie frei werdende Stellflächen zu Gemeinschaftsräumen werden und so eine Nachverdichtung im Bestand ohne Neubau ermöglichen. Ein 1:1-Pavillon mit dem Zukunftsraum (ITAS/KIT) machte die Vision erfahrbar.
Revitalisierung und Neunutzung einer brachliegenden Gewerbeimmobilie. Die Anlage liegt in einem Mischgebiet, bei dem die Durchmischung von verträglicher gewerblicher Nutzung und anspruchsvollem stadtnahen Wohnen das Ziel war. Weitläufige Ausblicke auf die Hangausläufer der schwäbischen Alb bestimmen die Qualität der Wohnanlage.
AFTER WORK transformiert ein leerstehendes Bürohochhaus in Hamburg zu einem zukunftsfähigen Ort für Wohnen und Arbeiten. Die Masterthesis versteht Leerstand als räumliche Ressource und entwickelt ein übertragbares Konzept, das den Bestand weiterbaut, graue Energie erhält und neue gemeinschaftliche Lebens- und Arbeitsformen ermöglicht.
„Schichtsalat“ nutzt das Potenzial der Nachverdichtung über eingeschossigen Supermärkten hin zu sozial förderbarem, zukunftsfähigem, genossenschaftlichem Wohnraum. Durch die schichtartige Struktur entsteht ein robustes Konzept in kreislaufgerechter Lehmbauweise, das privates Wohnen und ein solidarisches Miteinander in der Stadt von morgen vereint.
Das Projekt zeigt eine alternative Lesart von Stadt auf: Der vermeintliche Konflikt aus Verdichtung und Entsiegelung bietet Grundlage, um die Frage nach Nachverdichtung und urbanen Ökosysteme neu zu stellen. Jeder Kreislauf wird in Zusammenhang mit dem ökologischen Gesamtsystem gesetzt, jeder Eingriff ist Teil einer Bilanz auf Stadtebene.
Inmitten der historischen Stauferstadt Ellwangen entstand ein modernes Wohnbauprojekt, das zeitgemäßes Wohnen mit einer einzigartigen Lage vereint. Auf einem ruhigen, aber zugleich zentral gelegenen Grundstück realisierten Bauträger und Planer ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus mit 13 hochwertigen, barrierearmen Eigentumswohnungen.
Mit der Landesgartenschau rückt Ellwangen 2026 in den Blickpunkt der Region – und die Stadt nutzt diesen Moment. Das Holiday Inn Express Ellwangen entsteht nicht als Übergangslösung für ein Großereignis, sondern als dauerhafter Baustein einer wachsenden Stadtinfrastruktur.
Die MURRTAL-ARENA in Backnang ersetzt die alte Karl-Euerle-Halle als barrierefreie Vierfeldsporthalle für Schul-, Vereins- und Spitzensport und bietet Platz für 1.400 Zuschauer. Der Neubau fügt sich harmonisch in den bestehenden Schulcampus und die vorgegebene Topographie ein. Licht, Außenraum und Sporterlebnis fließen nahtlos ineinander über.
Das 117,5 Meter hohe Bauwerk mit einem Durchmesser von knapp 68 Metern ist die höchste Ausstellungshalle Europas. Ein besonderes Highlight der letzten Ausstellung „Planet Ozean“, war die immersive Installation „Klang der Tiefe“. Eigens für diese wurde unter Denkmalschutz ein runder, hochschallgedämmter und multifunktionaler Akustikraum geschaffen.
Ein Gesundheitsbau in Holzbauweise der evidenzbasiert und bedürfnisgerecht positiv zur Genesung psychisch erkrankter Kinder und Jugendlicher beiträgt. Der Zubau zum Bestandsgebäude entsteht aus fünf "Häusern" die sich um einen "Dorfplatz" gruppieren. Dies schafft trotz des großen Volumens einen menschlichen Maßstab.
Einen neuen Standort für eine wachsende Organisation zu finden, ist eine echte Herausforderung. Die Frankfurt School of Finance & Management hat einen gründlichen Prozess durchlaufen, um etwas wirklich Neues zu schaffen: ein Gebäude, das die Geschichte der Schule respektiert und neue Möglichkeiten für Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert eröffnet.
Der Neubau fügt sich als funktionales Ensemble am nordwestlichen Stadtrand geschickt in das Gelände ein. Er besteht aus einem dreigeschossigen Schulgebäude, einem eingeschossigen Zwischentrakt und einer Dreifach-Sporthalle, wobei der Geländesprung zum Flötzbach optimal genutzt wird.
Eine Baulücke mit 6 Meter Breite wird ein neues Zuhause für eine junge Familie auf 4 Ebenen. Über eine hinter der Garderobenwand versteckte Treppe betritt man das 1. Obergeschoss. Dort bildet der 2-geschossige Wohnraum mit Küche, das Zentrum des Hauses. Die Küche vermittelt als Möbelstück zwischen Essraum und Wohnraum.
Die Arbeit untersucht Schwellenräume deutscher Einfamilienhäuser des 20. Jh. und deren Potenzial zur Verknüpfung von Innen- und Außenraum. Analysiert werden räumliche Sequenzen, die Wohnen, Garten und Gebäudekante produktiv verbinden.
Bestand wird zum Zukunftsquartier. Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung 2027 will VIVAWEST mit diesem Quartiert die Antwort darauf geben, wie wir morgen leben werden.
AWT Bavaria eröffnet das innovative AWT Studio in Kiew, in der Ukraine. Es gilt als neuer Erlebnisraum, der im Frühjahr 2025 von AWT Bavaria, dem offiziellen Importeur der BMW Group, Aston Martin, ALPINA und INEOS in der Ukraine eröffnet wurde.
Die neue Feuerwache entsteht als kompakter, nachhaltiger Bau in Holzhybridbauweise mit DGNB-Platin-Standard. Recycelter Klinker, PV-Anlage, Wärmepumpe und Speicher reduzieren den CO₂-Ausstoß um ca. 800 t. Dachbiotop, Fassadenbegrünung und Nistkästen stärken Biodiversität im sensiblen Landschaftsraum.
In der Erfurter Schottenkirche soll mit dem Entwurf „vis a vis“ ein ökumenisches Jugendzentrum für Begegnung, Bildung und Kultur entstehen. Der behutsame Holzeinbau verbindet historische Bausubstanz mit zeitgenössischer Architektur und schafft flexible Räume für Gemeinschaft, Veranstaltungen und offene Jugendarbeit.
Der Leipziger Schultypus wird durch präzise Ergänzungen neu interpretiert: Werkstätten, Lern- und Gemeinschaftsräume erweitern das serielle Raster und öffnen die Schule zur Stadt. Wiederverwendete Materialien und sichtbare Konstruktionen schaffen eine zeitgemäße, zukunftsorientierte Lesart des Bestands.
Die SeeLoge setzt die soziale Inklusion in das Zentrum seines architektonischen Entwurfs. Der Klinker dient als ästhetisches Element und Bindeglied zwischen Form, Funktion und der inklusiven Gebäudephilosophie.
Das Sophienkontor setzt neue Maßstäbe in Kiels städtischer Architektur. Nahe zum Hauptbahnnof gelegen, fügt sich das Gebäude mit seiner markanten dunklen Fassade aus Wittmunder Klinker harmonisch in das Stadtgefüge ein und wird dabei zu einer prägnanten Adresse in der Stadt.