In Kooimeer, einem Viertel im niederländischen Alkmaar, reifte ein auf den ersten Blick herkömmliches Instandhaltungsprojekt zu einem tiefgreifenden, verbindenden und vor allem sozialen Erneuerungsprozess heran, der dem Viertel neue Impulse gibt.
Neubau 3-zügige Grundschule mit Sporthalle im Ganztagsbetrieb. Vorgelagerter Quartiersplatz durch Übereckanordnung der Baukörper von Schule und Sporthalle. Alle Außenfassaden mit hellem Ziegel bekleidet. Felder von Gittermauerwerk mit dahinterliegenden Öffnungsflügeln ermöglichen geschützte Fensterlüftung.
Die Feuerwehr, als wesentlicher öffentlicher Funktionsträger, stellt sich transparent und offen nach außen dar. Feuer- und Rettungswache sind ablesbar und doch räumlich verbunden. Die Freiwillige Feuerwehr ist integrativer Bestandteil, bildet aber eine in sich abgeschlossene und eigenständige Einheit in dem Ensemble.
Die älteste Kirche in Kehl, die klassizistische Christuskirche, wurde durch Sanierung und den Neubau eines Gemeindehauses in monolithischem Ziegelmauerwerk zu einem multifunktionalen Gemeindezentrum erweitert.
Auf dem Gelände des Alexianerkrankenhauses (Psychatrie) planten wir den Garten der Stille. Hier sollte, inmitten einer Blumenwiese, ein Objekt stehen, das einen ruhigen spirituellen Raum bildet und sich zum Himmel öffnet. Hier hat die Kegelschnecke ihren Platz gefunden.
Das natürliche Licht, der durch die FAKRO-Dachfenster ins Gebäude der Fakultät für Radio und Fernsehen einfällt, bringt positive Energie für die Studierenden und Mitarbeiter.
Das Projekt für die Region Janakpur in Nepal zielt darauf ab in den widrigen klimatischen Umständen einen funktionalen und zugleich räumlich attraktiven Gesundheitsbau zu stellen, der erdbebensicher, flutsicher, vor starken Regenfällen und Sonneneinstrahlung geschützt ist.
In Kooperation mit der gemeinnützigen Organisation Fundación Cristo Vive Bolivia, haben Studierende unter Leitung des Fachgebietes den Bau eines Internats für die bereits ausgeführte Landwirtschaftsschule entworfen, geplant und anschließend gemeinsam mit den lokalen Partnern vor Ort eigenhändig in die Realität umgesetzt.
Nach einem Erdbeben im Küstenort Chamanga, Ecuador planten und bauten Studierende der Hochschule München, der Portland State University und lokale Architekten im Rahmen eines DesignBuild Projektes ein Kulturzentrum. Der zweigeschossige erdbebensichere Neubau wurde mittels lokalen Ressourcen wie Bambus, Holz und Lehm erbaut.
Die Märchenbibliothek mit Museum greift das Thema "Architektur für Kinder" auf & sucht Antworten auf die Frage nach einem sensiblen Städtebau im dörflichen Kontext & nach multisensuell wahrnehmbarer Architektur. Entwurfsprägend ist die funktionale & gestalterische Einbeziehung der alten Papierfabrik auf dem Entwurfsgrundstück.
Die Tegula-Villen liegen im Heidelberger Stadtteil Neuenheim gegenüber der Johanneskirche an der Kreuzung Lutherstraße und Mönchhofstraße. In unmittelbarer Nähe befinden sich der Neuenheimer Marktplatz, der Neckar und der Philosophenweg.
Die Stadt verlangte als Vorgabe in diesem Gebiet ein rotes Ziegeldach. Um dem Gebäude eine plastische Präsenz und eine poetische Form zu verleihen, entschieden wir uns für eine monochrome Farbgebung des Hauses in Ochsenblutrot - eine Farbe, welche sich von den gezielt ausgesuchten Dachziegeln ableitet.
Für ein freistehendes Einfamilienhaus sollte eine gleichzeitig ortstypisch-tradierte und zeitgenössische Formensprache gefunden werden. Dazu wurden bekannte Gestaltmerkmale mit Hilfe digitaler Planungswerkzeuge verfremdet, um im Sinne eines „parametric regionalism“ die ästhetischen Konventionen von Stadtrandarchitekturen zu hinterfragen.
Im hessischen Ort Korbach hat das ortsansässige Architekturbüro Kleine und Potthoff für die Bauunternehmung Fr. Fisseler GmbH & Co.KG zwei Mehrfamilienhäuser mit je sechs Wohnungen und zwei Penthäusern realisiert. Für die Gestaltung wurde die Architektur der umliegenden Gebäude sowie der historische Kontext des Grundstücks mit einbezogen.
Der Neubau knüpft als Erweiterung an die Bestandsbauten an, schliesst die städtebauliche Lücke und formuliert einen Innenhof zwischen Alt- / Neubau. Sämtliche öffentl. Einrichtungen, die von allen Abteilungen genutzt werden, liegen im EG des Neubaus und gruppieren sich um diesen zentralen Innenhof.
Neubau eines NMR- und Laborgebäudes mit Büros und Seminarräumen als Verfügungsgebäude für die Fachbereiche Chemie, Material- und Geowissenschaften der Technischen Universität Darmstadt
Die ehemaligen Güterhallen des Mainzer Hbf werden revitalisiert und einem Band zusammengeführt. Durch Einbau von Büroboxen entstehen individuelle Arbeitswelten. Die Stagebox ist der bauliche Kontrapunkt und schließt eine bauliche Lücke im Band. In den zwei versetzt zueinander gestapelten, weiß gerahmten Boxen finden sich moderne Co-Working Spaces.
Das Melanchthonhaus gilt als authentischstes Gebäude der Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt. Der Erweiterungsbau ergänzt das Gebäude und beherbergt Ausstellungsräume und die für beide Gebäude notwendige Infrastruktur.
Für Traktoren und Vernissagen. Der Remisenpavillon ergänzt ein typisches niedersächsisches Hofensemble. Eigentlich sollte nur eine Garage gebaut werden, in der auch Feuerholz bearbeitet werden kann, doch der neue Eckpunkt des Hofes inspierert zu Gartenempfängen und zum Feste feiern.
Der Entwurf befasst sich mit einer Kunsthandwerksschule in Venedig. Der Grundgedanke besteht darin, die architektonischen Elemente Venedigs neu zu interpretieren und ein Gebäude zu entwickeln, welches nur in Venedig erbaut werden kann. Der Entwurf gliedert sich mit seiner Typologie und der Ziegelfassade in die Stadt ein und baut diese weiter.
Die Bundeswehr-Gedenkstätte „Wald der Erinnerung“ ist den im Einsatz verstorbenen Soldaten gewidmet. Das architektonische Konzept umfasst drei wesentliche Elemente: den "Weg der Erinnerung", ein Empfangs- und Informationsgebäude sowie den "Ort der Stille". Zurückgeführte Ehrenhaine aus den ausländischen Feldlagern wurden hier wiedererrichtet.
"Gründungsviertel - Neues Wohnen auf historischen Parzellen im UNESCO-Welterbe Lübecker Altstadt." Offener einstufiger Ideenwettbewerb zur Fassadengestaltung von drei Stadthäusern Wettbewerbsbeitrag
Der ehemalige Luftschutzbunker bildet ein solides Fundament für das neue Einfamilienhaus in Dortmund. Das Haus richtet sich direkt zum Fuß- und Radweg, der in wenigen Minuten zum Phoenix See führt. Einer von drei oberirdischen Zugängen zum Bunker wurde in den Grundriss integriert.
Das Einfamilienhaus liegt direkt am Waldrand und zeichnet sich durch weitläufige Terrassen sowie eine markante Auskragung des Obergeschosses aus. In der Kombination von dunkelrotem Klinker und kühler silberner Verkleidung des Obergeschosses liegt eine geeignete architektonische Antwort auf die Umgebungsbauten.
Das Fachwerkhaus Breite Straße 12 ist im Kern auf eine Bauzeit von 1330 (d) datiert. Eine erste Rohbausicherung erfolgte 2007/08. Dabei wurde eine barocke Fassadenfassung freigelegt und restauriert. In einer weiteren Bauphase 2010-13 wurde das Haus denkmalpflegerisch saniert und um einen städtebaulich prägnanten Anbau ergänzt.
Über Jahrhunderte gewachsen, zuletzt vom Verfall bedroht, wurde eine denkmalgeschützte Hofanlage für stadtnahes Wohnen und Arbeiten reaktiviert. Die baulichen Eingriffe erfolgten im Sinne eines „pragmatisch-poetischen Weiterbauens“.
Das imposante Bauwerk hat viele Elemente des ursprünglichen Gebäudes bewahrt: den klassischen edwardianischen Stil, das Design der Fassade, Ziegel als wesentliches Fassadenmaterial und die geschwungene Form des Daches, die dem historischen Vorbild nachempfunden ist. Jetzt ist das Dach voll verglast.
Das folgende Zitat aus dem Erläuterungsbericht zu unserem Wettbewerbsentwurf, 2009, bildet das Leitmotiv für alle unsere Überlegungen: „Dieser besondere und großartige Kirchenraum muss aufgeräumt und zunächst von allem befreit werden, was dort nicht hineingehört. Die meisten Wünsche und Zielvorstellungen werden dann gleichsam von selbst erreicht.“
Strategie zur Nachverdichtung der Innenstadt im Kontext von Industrie und Gewerbe. Soziale Durchmischung durch typologische Vielfalt. Das Problem disperser Stadträume wird zur Qualität. Den veränderten Wohnvorstellungen entsprechend, werden einzigartige Lebensräume mit ungewöhnlichen Qualitäten als Identitätsträger vorgeschlagen.
Das Wohnhaus interpretiert die Typologie der umliegenden Bauernhöfe neu. Im EG liegen die Individualräume geschützt zum Hof, oben erstreckt sich ein offener Wohnraum mit Panoramafenster. Auf Nachhaltigkeit wurde großer Wert gelegt, wie z. B. bei verwendeten Materialien, Energieverbrauch und –träger. Natürliche Oberflächen erhöhen den Wohnwert.