Das neue Zentrum der Musik erweitert die Meistersingerhalle in Nürnberg und revitalisiert den Bestand durch ein vielfältiges Raumprogramm und eine wiederhergestellte Verbindung zum Park. Durch seinen offenen Charakter baut der Neubau Schwellen ab und lässt mit Angeboten zur Musikvermittlung klassische Musik erfahrbar werden.
Der Entwurf soll die Erinnerung an einen ganz bestimmten Ort hervorrufen. Er soll diesen Ort reflektieren, aber auch versuchen ihm eine neue Identität zu geben. Es soll ein Gebäude entstehen, das mit der Geologie des Ortes korrespondiert.
Die Märchenbibliothek mit Museum greift das Thema "Architektur für Kinder" auf & sucht Antworten auf die Frage nach einem sensiblen Städtebau im dörflichen Kontext & nach multisensuell wahrnehmbarer Architektur. Entwurfsprägend ist die funktionale & gestalterische Einbeziehung der alten Papierfabrik auf dem Entwurfsgrundstück.
Die Hauptfeuer- und Rettungswache Krefeld basiert auf einem H-Grundriss, der aus zwei parallelen Riegeln und verbindendem Erschließungs- und Werkstattgebäude besteht und eine optimale Zuordnung der Feuerwehrfunktionen erzielt. Besucher erreichen das Gebäude über eine Glashalle von Westen, die Alarmausfahrten führen direkt zur neuen Ritterstrasse.
In der Zusammenarbeit mit Designern, Architekten, Handwerkern und Künstlern wurde an einer neuen Oberfläche gearbeitet, welche die Kraft und die Authentizität des Materials Beton in sich bewahren sollte.
Der Campus für angewandte Resonanzforschung dient zum einen als Rückzugsort für Komponisten, welche totale Naturkonfrontation suchen, zum anderen ist es ein Institut das sich, im Wesen des Gebäudes als Forschungsinstrument versteht. Der Campus bildet eine Struktur in der Landschaft, die durch Atmosphäre, erstarrte Dynamik der Natur erkennbar macht.
Der erhöhte Platzbedarf zweier zusammengelegter Reviere war in Feuerbach durch die Erweiterung eines altgedienten Dienstgebäudes zu decken. Der gesamte Innenausbau und die Gebäudetechik mussten den gültigen Forderungen entsprechend angepasst werden.
Durch die zunehmende Konkurrenz von Unterhaltungsmedien, ein Mangel an Freiflächen und die erhöhte Nachfrage nach Wohnraum in der Stadt, muss das Kino im urbanen Kontext andere Ansprüche erfüllen und flexibler gestaltet sein. Zusätzliche Nutzungen müssen gefunden werden um ein städtisches Kino effektiver betreiben zu können.
Das Hoffnungshaus Rohrackerweg ist ein Gebäude eines modularen Baukastensystems in Holzbauweise für Integratives Wohnen von Geflüchteten und Einheimischen. Die weiche, geschwungene, positive Formensprache kontrastiert zur funktionalen und rationalen Containerarchitektur vieler temporärer Flüchtlingsunterbringungen.
Die Tegula-Villen liegen im Heidelberger Stadtteil Neuenheim gegenüber der Johanneskirche an der Kreuzung Lutherstraße und Mönchhofstraße. In unmittelbarer Nähe befinden sich der Neuenheimer Marktplatz, der Neckar und der Philosophenweg.
Ein ehemaliges evangelisches Gemeindehaus bildet den Kern eines neuen Wohnheims für Studierende in Essen. Der Bestand wurde so stark überformt, dass er kaum wiederzuerkennen ist - ein Aufwand, der sich lohnte, weil für einen Neubau an diesem Standort keine Baugenehmigung erteilt worden wäre.
Das moderne Einfamilienhaus wurde nicht nur mit einem neu entwickelten Bausttoff (Infraleichtbeton) gebaut, sondern auch auf einem schwer zu bebauenden Hanggrundstück.
Der denkmalgeschützte Turm wurde aufwändig und nachhaltig zur Wohnnutzung saniert. Auf dem verbleibenden Grundstück wurde von dem Architekten ein Einfamilienhaus geplant und realisiert. Der Neubau ist über einen verglasten „Laubengang“ mit dem Turm verbunden.
Ein Haus für den Künstler Leo Schötz als Ort zum Arbeiten und Leben. Das Atelier- u. Wohnhaus befindet sich auf einem Wiesengrundstück zwischen Pulling und Blaibach im vorderen Bayerischen Wald auf rund 400 m Meereshöhe. Die Wiese, der Wald, der Fluss Regen und die Verbindungsstraße bilden geographisch Linearstrukturen in der Landschaft.
Das Generalkonsulat besteht aus einem Arrangement von Häusern und Höfen, welche in einen Sockel eingestellt sind. Die Häuser beherbergen die vielseitigen Funktionen einer ausländischen Vertretung. Durch die verschiedenen Höfe und den umfassenden Laubengang werden sie zueinander positioniert, miteinander verbunden oder strikt voneinander getrennt.
Strukturelle und energetische Sanierung eines Siedlungshauses in Aachen. Durch Weiterbau der vorgefundenen Baustruktur eines Siedlungshauses aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts wird der Raumbedarf für eine fünfköpfige Familie erzeugt.
Die Herausforderung bestand darin, in einem kurzen Zeitraum Wohn- und Schlafräume für 400 Menschen in die bestehende Architektur zu integrieren, und hierbei die baurechtlichen sowie die Brandschutzvorschriften einzuhalten.
Das Minihaus München bietet qualitativ hochwertige Betreuungsplätze in Kinderkrippen und Kindergärten an und verfügt über erstklassige, bildungsorientierte pädagogische Konzepte für die Tagesbetreuung von Kindern von null bis sechs Jahren.
Für ein freistehendes Einfamilienhaus sollte eine gleichzeitig ortstypisch-tradierte und zeitgenössische Formensprache gefunden werden. Dazu wurden bekannte Gestaltmerkmale mit Hilfe digitaler Planungswerkzeuge verfremdet, um im Sinne eines „parametric regionalism“ die ästhetischen Konventionen von Stadtrandarchitekturen zu hinterfragen.