Wo Architektur und Kunst höchste Ansprüche an Ästhetik stellen, muss auch die elektrotechnische Infrastruktur überzeugen – möglichst unsichtbar und zugleich flexibel. Genau hier kommen die OBO Kassettenlösungen für fugenlose Böden ins Spiel.
Das Mehrgenerationenhaus mit 27 Wohnungen wurde von einer Baugruppe reali-siert, die die Planung in städtebaulicher, gestalterischer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht zusammen mit den Architekten entwickelte. Für die unterschiedlich großen Wohnungen wurden die Lebensräume individuell konzipiert.
Der Gasthof zur Post wurde zu einem multifunktionalen Gebäude umgebaut und wiederbelebt. Es verfügt über einen Dorfladen mit Café, eine Arztpraxis, dem Rathaus der Gemeinde sowie einen Bürgersaal mit Platz für Veranstaltungen und Vereine. Die Kombination der Nutzungen macht es zu einem sozialen und infrastrukturellen Mittelpunkt der Gemeinde.
Diese Arbeit untersucht, wie das Berliner Mietshaus umgerüstet werden kann, um selbstständiges Altern in vertrauter Umgebung zu ermöglichen und dabei ungenutzten Wohnraum zu aktivieren und für die nächste Generation freizugeben. Die Untersuchung umfasst die architektonischen Möglichkeiten sowie die ökonomische und organisatorische Machbarkeit.
Der Entwurf versteht den Campus der TU Berlin als Raum der Transformation. Am Mathematikgebäude wird gezeigt, wie durch Umnutzung statt Neubau neuer Wohnraum entsteht. Die Integration von Wohnen schafft Verbindungen zwischen Universität und Stadt und entwickelt den funktionalen Campus zu einem urbanen Lebensraum weiter.
Der historisch bedeutende Bestand wird als Obdachlosenheim behutsam weitergeführt. Die Aufstockung in Holz interpretiert die bestehende Struktur zeitgenössisch und schafft einen sensiblen Dialog zwischen Alt und Neu. Die bis ins Detail geplante Flexibilität und Reversibilität in der Struktur ermöglichen zukünftige Nutzungstransformationen
Die Arbeit analysiert das Care-Raumsystem anhand dreier strukturell unterschiedlicher Orte in Dresden im Kontext feministischer Stadtplanung. Sie macht räumliche Ausdrucksformen von Care-Arbeit und soziale Aushandlungen sichtbar. Literaturrecherche und Critical Mapping zeigen: Care-Strukturen prägen Räume und reproduzieren Ungleichheiten.
Alle drei Baukörper sind durch ein begrüntes Sockelgeschoss verbunden. Die Entkoppelung zwischen fahrendem Verkehr und einer Durchdringung mit bequemer fußläufiger Anbindung in alle Richtungen des Wohn-Ensembles wird über zwei Geländetreppen geschaffen, die zudem den urbanen halböffentlichen Außenbereich auf dem Sockelgeschoss erschließen.
Das Holzhausprojekt ECKBAUM befindet sich in dem neu entstandenen Steingauquartier in Kirchheim unter Teck. Das Gebäude umfasst drei zur Vermietung vorgesehene Geschosswohnungen sowie ein Gastronomieangebot im Erdgeschoss. Alle Einheiten sind barrierefrei und auf altersgerechtes Wohnen ausgelegt.
Das Zivilschutzzentrum Sarntal vereint Funktionalität, Nachhaltigkeit und regionale Identität. Die Architektur setzt auf Beständigkeit und lokale Materialien. Fassaden aus Titanzinkblech und mobile Faltscherenläden prägen das Gebäude. Im EG nutzen Feuerwehr, Weißes Kreuz und Bergrettung Hallen und Lager; das OG bietet Büros und Schulungsräume.
Dieses innovative Bürogebäude in erstklassiger Lage in Berlin verbindet historische Elemente mit moderner Architektur. Der Neubau in Sichtbeton greift Elemente der benachbarten Postbahnhof-Altbauten auf und schafft eine harmonische Ergänzung.
Das Bürogebäude in der Darwinstraße ist ein erster Baustein der Transformation eines ehemaligen Kraftwerksgeländes in Berlin. Der Neubau vereint 12.000 m² Büroflächen mit einem 2.200 m² großen Dachpark. Kaskadierende Gärten verbinden Innen- und Außenräume zu einer begehbaren Topografie für neue Arbeitswelten im Dialog mit Natur und Stadt.
Das Leihgebäude versteht sich als Infrastruktur des Teilens. Eine Dingothek, Lagerflächen und kleinteilige Nutzungen reagieren auf verdichtete Städte und schrumpfenden Wohnraum. Umlaufende Photovoltaikbänder prägen das Haus zwischen Warenlager, Schiff und urbanem Regal.
Die 1969 erbaute Hyparschale Magdeburg, eines von rund fünfzig erhaltenen Schalenbauten Ulrich Müthers, wurde als multifunktionaler Veranstaltungsort wiederbelebt. Im Fokus von Sanierung und Umbau steht die innenräumliche Wirkung des Schalendachs. Die wieder geöffneten Oberlichter und neue Kuben mit Galerieebenen machen den Raum vielfältig nutzbar.
Die Kita Baakenhafen („The Birdnest“) ist ein achtgeschossiges Gebäude in der HafenCity mit organischer Architektur und begrünter Fassade. Das flexible Raumkonzept basiert auf einer baumartigen Struktur. Die Begrünung verbessert Klima und Biodiversität und wird automatisch bewässert.
In Dießen steht ein Museum, das Leben und Werk des Komponisten und Musikpädagogen Carl Orff gewidmet ist – das Anwesen war Orffs letzter Wohn- und Schaffensort. Die denkmalgeschützten Gebäude wurden behutsam saniert, und der neu errichtete Erweiterungsbau aus hochwärmegedämmtem Infraleichtbeton fügt sich respektvoll in die historische Anlage ein.
Der Entwurf stärkt die Volme als identitätsstiftenden Stadtraum durch ein soziokulturelles Zentrum mit Mehrgenerationenwohnen. Nachhaltige, zirkuläre Bauweisen und die Neuordnung des Quartiers schaffen Gemeinschaft, verbinden Stadt und Wasser und greifen die bestehende städtebauliche Struktur durch abgestufte Bebauung und kommunikative Räume auf.
Revitalisierung und Neunutzung einer brachliegenden Gewerbeimmobilie. Die Anlage liegt in einem Mischgebiet, bei dem die Durchmischung von verträglicher gewerblicher Nutzung und anspruchsvollem stadtnahen Wohnen das Ziel war. Weitläufige Ausblicke auf die Hangausläufer der schwäbischen Alb bestimmen die Qualität der Wohnanlage.
„Schichtsalat“ nutzt das Potenzial der Nachverdichtung über eingeschossigen Supermärkten hin zu sozial förderbarem, zukunftsfähigem, genossenschaftlichem Wohnraum. Durch die schichtartige Struktur entsteht ein robustes Konzept in kreislaufgerechter Lehmbauweise, das privates Wohnen und ein solidarisches Miteinander in der Stadt von morgen vereint.
Der Moabiter Kinderhof ist ein neuer Treffpunkt im Herzen von Berlin-Moabit. Der Bau aus hölzernen Kuben öffnet sich zum Quartier und bietet geschützte Räume für Kinder und Jugendliche. Zentrales Gestaltungselement ist eine multifunktionale Regalwand, die zugleich Tragwerk ist und die Grenzen zwischen Konstruktion und nutzbarem Raum auflöst.
Mit dem Haus des Tourismus ist im Oktober 2025 im Zentrum Stuttgarts ein neuer urbaner Treffpunkt entstanden, der Tourist-Information, Gastronomie, Veranstaltungsflächen und öffentlich zugängliche Arbeitswelten unter einem Dach vereint. Das Gebäude am Marktplatz geht auf das frühere Modehaus Breitling zurück und wurde von asp Architekten saniert.
Im Osten von Crailsheim realisierte WEINBERGER Bauen und Wohnen ein modernes Mehrfamilienhaus, das zeitgemäßes Wohnen mit hoher Aufenthaltsqualität vereint. Das mehrgeschossige Gebäude präsentiert sich mit einer markanten, geschwungen geformten Fassade in Weiß und Warmgrau – ein architektonischer Blickfang.
Die MURRTAL-ARENA in Backnang ersetzt die alte Karl-Euerle-Halle als barrierefreie Vierfeldsporthalle für Schul-, Vereins- und Spitzensport und bietet Platz für 1.400 Zuschauer. Der Neubau fügt sich harmonisch in den bestehenden Schulcampus und die vorgegebene Topographie ein. Licht, Außenraum und Sporterlebnis fließen nahtlos ineinander über.
Das Wohnbauprojekt „Lauterterrassen“ in Kirchheim unter Teck kombiniert moderne Architektur mit dezent verbauter Gebäudetechnik: In fünf Häusern wurden KNX-Touchpanels vom Typ Control 12 von PEAKnx ins Mobiliar integriert. Ein Beispiel für intelligente Technik, die sich formvollendet in den Innenausbau einfügt.
Im Heidenheimer Stadtteil Schnaitheim ist ein Wohnquartier entstanden, das zeigt, wie zeitgemäßes, nachhaltiges Wohnen für breite Bevölkerungsschichten funktionieren kann: der Kleehof. Die Städtische Grundstücks- und Wohnungsbau-GmbH Heidenheim (SGWH) realisierte hier sechs Gebäude in moderner Holzständerbauweise mit insgesamt 96 Mietwohnungen.
Ein Gesundheitsbau in Holzbauweise der evidenzbasiert und bedürfnisgerecht positiv zur Genesung psychisch erkrankter Kinder und Jugendlicher beiträgt. Der Zubau zum Bestandsgebäude entsteht aus fünf "Häusern" die sich um einen "Dorfplatz" gruppieren. Dies schafft trotz des großen Volumens einen menschlichen Maßstab.
Der Neubau fügt sich als funktionales Ensemble am nordwestlichen Stadtrand geschickt in das Gelände ein. Er besteht aus einem dreigeschossigen Schulgebäude, einem eingeschossigen Zwischentrakt und einer Dreifach-Sporthalle, wobei der Geländesprung zum Flötzbach optimal genutzt wird.
Eine Baulücke mit 6 Meter Breite wird ein neues Zuhause für eine junge Familie auf 4 Ebenen. Über eine hinter der Garderobenwand versteckte Treppe betritt man das 1. Obergeschoss. Dort bildet der 2-geschossige Wohnraum mit Küche, das Zentrum des Hauses. Die Küche vermittelt als Möbelstück zwischen Essraum und Wohnraum.
Die Arbeit untersucht Schwellenräume deutscher Einfamilienhäuser des 20. Jh. und deren Potenzial zur Verknüpfung von Innen- und Außenraum. Analysiert werden räumliche Sequenzen, die Wohnen, Garten und Gebäudekante produktiv verbinden.
Sinkende Besucherzahlen stellen die gesellschaftliche Rolle des Kinos infrage. Am Beispiel des leerstehenden Filmkunsttheaters "Kammer, Palette, Atelier" in Marburg wird untersucht, wie Nutzungsüberlagerungen das Kino als flexiblen Kulturraum in die Zukunft führen können.
AWT Bavaria eröffnet das innovative AWT Studio in Kiew, in der Ukraine. Es gilt als neuer Erlebnisraum, der im Frühjahr 2025 von AWT Bavaria, dem offiziellen Importeur der BMW Group, Aston Martin, ALPINA und INEOS in der Ukraine eröffnet wurde.
Idyllisch am Burgberg Hohenbeilstein liegt der neue Eventraum des Bio-Weinguts Dippon. Markantes Highlight ist die Weißtannen-Gewölbedecke nach Entwürfen von H.G. Schädel. Historische Details und Besonderheiten werden durch moderne Elemente ergänzt. Zusammen entsteht ein ganz neues, altes außergewöhnliches Ambiente.
Ziel der Sanierung war die nachhaltige Sicherung und behutsame Weiterentwicklung des denkmalgeschützten Gebäudes bei gleichzeitiger umfassender technischer Modernisierung. Ergänzend erfolgten architektonische Anpassungen, Oberflächenwiederherstellungen und Schadstoffsanierungen.