Die Arbeit untersucht, wie aus temporären Wohnstrukturen langfristige Orte entstehen können. Am Beispiel der ehemaligen Universitätsmensa von Ferdinand Kramer wird Architektur als offenes Gerüst verstanden, das durch Weiterbauen im Bestand neue, anpassbare Wohnformen und eine ressourcenschonende Transformation ermöglicht.
Durch die Umnutzung eines leerstehenden Parkhauses in Kreuzberg entsteht ein hybrider Ort für Wohnen, Arbeiten und Begegnung. Werkstätten, Projekträume und neue Wohnformen fördern soziale Integration, kreative Produktion und urbane Nachverdichtung, während der Bestand ressourcenschonend weitergebaut wird.
Das Gartenhaus entwickelt aus den Bedingungen des Berliner Blockinneren eine vielschichtige Raumsequenz aus Innen-, Luft- und begrünten Außenräumen. Licht, gefilterte Ausblicke und versetzte Ebenen schaffen räumliche Tiefe. Der Ziegelbau verdichtet den urbanen Kontext und verbindet erneuerbare Energien mit einer alterungsfähigen Materialität.
Grüner Brückenschlag am Ortseingang von Barbian: Ein multifunktionaler Holzbau vereint Kindergarten, Kindertagesstätte, Kinderrestaurant, Tourismusbüro und barrierefreie Dorfanbindung. Architektur, Pädagogik und nachhaltige Mobilität verbinden sich zu einer neuen Landmarke für den ländlichen Raum.
Die Josef-Schwarz-Schule verbindet Bildung und Nachhaltigkeit in einem zukunftsweisenden Campus. Holz-Hybridbauweise, regionale Materialien sowie Geothermie und Photovoltaik schaffen in Verbindung mit einer herausragenden Architektur eine gesunde, ressourcenschonende Lernumgebung.
Die Neue Festhalle Bern vereint Technik, Design und Funktion auf höchstem Niveau. Die Fassaden- und Deckenlösungen von Montana Bausysteme AG prägen den Charakter des Baus und erfüllen anspruchsvollste technische Anforderungen – zukunftsweisende Veranstaltungsarchitektur, die goldene Standards setzt.
Die denkmalgerechte Transformation der mehrfach umgebauten und zwischenzeitlich gewerblich genutzten Villa führt die überlagerten Raumstrukturen wieder einer Wohnnutzung zu. Rückbau, energetische Ertüchtigung und präzise Eingriffe stärken die Qualitäten des Bestands und machen die unterschiedlichen Zeitschichten des Hauses lesbar.
Das neue Gymnasium Brügelmannstraße in Köln‑Deutz steht exemplarisch für einen tiefgreifenden Wandel im Schulbau: neue Realisierungsmodelle, beschleunigte Prozesse, klimaneutrale Gebäudekonzepte, pädagogisch transformierte Raumstrukturen und die Integration von Bildung in hybride, urbane Nutzungsgefüge.
Das Franck-Areal in Ludwigsburg wird zu einem neuen Eingangstor zwischen Ost- und Weststadt. Ausgehend von der neuen Bahnunterführung entwickelt sich eine räumliche Sequenz von der Fuge über das Band zum Gebäude, die Mobilität, Kultur, Arbeiten und Aufenthalt verbindet und die industrielle Identität des Ortes neu interpretiert.
The BOW ist ein sechsgeschossiges Bürogebäude auf dem Freiburger Güterbahnhofareal, dessen geschwungene Form aus der Kurvenlage des Grundstücks entwickelt wurde. Die markante Gebäudefigur mit der Auskragung prägt den Quartierseingang. In die Fassade integrierte PV-Elemente verbinden Architektur und Energiegewinnung zu einer Einheit.
Die Masterarbeit untersucht im Kontext schrumpfender Städte im Strukturwandel die Potentiale von Wissenschaftsnutzungen als Stadtbausteine zur funktionalen Diversifizierung. Am Beispiel der Stadt Cottbus wird ein prototypischer Ansatz zur Umnutzung eines ehemaligen Warenhauses zu einem Laborgebäude mit öffentlichen Nutzungen entwickelt.
Der Neubau stärkt den Übergang zw. Stadt, Bürgerpark & Oker und bildet mit den Terrassenanlagen einen neuen Auftakt zum Park. Architektur, Freiraum & Grenzmauern fügen sich durch die einheitliche Klinkermaterialität zu einem Ensemble. Das Haus reagiert auf die Hanglage & verbindet nachhaltige Technik mit einer langlebigen, ortsbezogenen Architektur
Durch die Transformation eines Einfamilienhauses von 1956 entstehen vier flexible Mieteinheiten. Der Erhalt grauer Energie, kreislauffähige Materialien und eine skulpturale Aluhülle schaffen ein zukunftsweisendes, gestalterisch anspruchsvolles Beispiel für nachhaltiges Bauen im ländlichen Kontext.
Der Neubau eines Alpakastalls in Papenhausen verbindet tiergerechte Haltung mit Besucher- und Seminarnutzung. Eine scheunenartige Holzstruktur mit Skywalk ermöglicht Einblicke, ohne die Tiere zu stören. Natürliche Belüftung, flexible Stallbereiche und Photovoltaik prägen das nachhaltige Konzept.
Aus einer Villa von 1955 entstand durch Aufzugseinbau und Anbau ein generationenübergreifendes Wohnensemble. Der Aufzug verbindet Bestand und Neubau barrierefrei und ermöglicht selbstbestimmte Teilhabe. Das Projekt zeigt, wie Nachverdichtung und die behutsame Weiterentwicklung eines Bestands zu einer zukunftsfähigen Architektur verschmelzen.
Das Hamburger Mehrgenerationenprojekt „Wohnen hoch drei“ verbindet 24 geförderte Wohnungen in zwei Holzgebäuden. Statt privater Balkone dient ein vorgelagerter Laubengang als Gemeinschaftstreff. Die Gebäude am Harburger Stadtpark nutzen das Prinzip des Durchwohnens und bieten viel Gemeinschaftsfläche für ein solidarisches, offenes Miteinander.
Statt Abriss: B(r)aukultur macht die erhaltenen Bauten der Holsten-Brauerei zum Quartierszentrum. Markthalle, Bücherhalle im historischen Stahltragwerk, Säle und Club stapeln sich vom Gewölbekeller bis zur Turmspitze. Ein gemeinwohlorientierter Gegenentwurf zum spekulativen Stillstand des Hamburger Areals.
High-Tech-Energieeffizienz mit lokalen Low-Tech-Naturmaterialien: Als Hessens erstes öffentliches Gebäude in strohgedämmter Holzrahmenbauweise ist das Projekt ein Leuchtturmprojekt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Es vereint lokale natürliche Baumaterialien mit einer CO2 neutralen Energieversorgung durch ein mit Klärgas betriebenes BHKW.
Mit dem Main Bad entsteht in Frankfurt-Bornheim ein Freizeit- und Sportbad, das ökologische Verantwortung mit hoher Aufenthaltsqualität verbindet. Der Neubau überzeugt durch kompakte Architektur, durchdachte Funktionalität und atmosphärische Gestaltung – bei ressourcenschonender und wirtschaftlicher Betriebsweise.
Am südlichsten Grundstück des Wiener Stadtentwicklungsareals „Freie Mitte“ am ehemaligen Nordbahnhof befindet sich die Wohnanlage „Nordbahnhof 1“. Die Verschmelzung von Gebäude und Landschaft sowie die funktionale Verzahnung zwischen Wohnen und Gewerbe schaffen eine lebendige und nachhaltige Umgebung, die das soziale Miteinander fördern.
Der neue Kindergarten ersetzt ein leerstehendes Supermarktgebäude. Auf rund 1.680 m² entstehen in Holz-Hybrid-Modulbauweise helle, eingeschossige Räume für sechs Gruppen. Eine naturbelassene Lärchenfassade unter markanter Giebelfigur gibt dem Haus ein warmes, dorfartiges Gesicht und gliedert die Großform in ablesbare, kindgerechte Einzelvolumen.
Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund wurde im historischen Katharinenkloster grundlegend saniert und erweitert. Dabei entstand ein moderner Museumsbau, der die wertvolle historische Substanz mit zeitgemäßen Ergänzungen verbindet. 2017 gewann das Büro Reichel Schlaier den Architekturwettbewerb mit einem Entwurf, der Alt und Neu harmonisch vereint.
Der revitalisierte Schwollbachhof verbindet historische Bausubstanz mit zeitgenössischem Holzbau zu einem nachhaltigen Ensemble. Regionale Materialien, Kreislaufprinzipien und erneuerbare Energien prägen den Entwurf. Eingebettet in die Landschaft entsteht ein ressourcenschonender Ort mit starker regionaler Identität.
Der neue Unternehmensstandort von Swisslog Austria im Gewerbegebiet von Eberstalzell ist das zentrale neue Technologie- und Assembling-Zentrum in Österreich.
Das über 150-jährige Einfamilienhaus wurde mit einem nachhaltigen Holzelementbau zum Mehrgenerationenhaus aufgestockt. Das fein proportionierte Fassadenbild nimmt strukturelle Elemente der darunterliegenden Fassade auf und fügt sich dadurch harmonisch in das Strassenbild ein, bleibt aber durch seine eigenständige Materialisierung ablesbar.
HAUS BAUWESEN - NEUE ARCHITEKTURSCHULE Der Entwurf nutzt vorhandene Raumpotenziale des Bestandsgebäudes und schafft neue Formen der Architekturlehre an der Berliner Hochschule für Technik.
Laubenganghaus (CLT) Das DGNB zertifizierte Wohnhaus für die LSBTI* Community ist ein Nutzungshybrid. Gemeinschaft-, Beratungs- und Büroflächen im Erdgeschoss sowie unterschiedliche Wohnangebote in den Obergeschossen (WG, Cluster- und Einzewohnen) finden darin Platz. Neuartig ist auch die Errichtung der Brandwände und des Aufzugsschachts in Holz.
Die Maickler-Grundschule gibt 350 SchülerInnen einen hochwertigen Lernraum. Neben der Clusterstruktur bietet die Schule begrünte Atriumhöfe und überdachte Pausenbereiche. Die oberen Geschosse bekleidet eine Fassade aus Glasmosaik-Fliesen, das Erdgeschoss ist in Aluminium und Glas gehalten. Fensterbänke dienen als Sitzgelegenheiten und Stauraum.
Die ehemalige Nagelfabrik Rübenau (1906) im Erzgebirge wurde in ein Ferienhaus umgewandelt. Der historische Bestand wurde freigestellt und durch einen in den Hang integrierten Anbau ergänzt. Durch den Einsatz regionaler Materialien sowie Wasserkraft und Solarenergie ist das Gebäude weitgehend autark.
Nachhaltiger Büroneubau für den EnBW-Standort Altbach: Der zweigeschossige Neubau setzt auf totale Kreislauffähigkeit. Die Holzkonstruktion meidet fossile Verbundstoffe und ist sortenrein rückbaubar. Während eine Solarfassade (BIPV) 73 % des Energiebedarfs deckt, sorgen Gründach, Lehm und Kalk für ein gesundes Klima.
Am Ortseingang von Heiligenberg haben KOSA Architekten eine ehemalige forstwirtschaftliche Werkstatt aus den 1930er Jahren zu einem Therapiezentrum umgenutzt. Anstelle eines Abrisses und Neubaus verfolgt das Projekt konsequent den Ansatz, sich behutsam in die vorhandene Struktur einzunisten.
Das Projekt "Urban Machine" am Stuttgarter Hauptbahnhof nutzt demontierte Hallen- und Gleisanlagen von Stuttgart 21 als Ressource. Ein Stützenwald aus wiederverwendeten Bahnschienen strukturiert das Volumen. Modulare Holzboxen, Begrünung und eine flexible Hülle schaffen adaptive Räume – eine offene, zukunftsfähige Bauweise.
''Unlisted Berlin'' versteht Bestand als Ressource statt als Belastung. Durch die Erweiterung des Denkmalschutzes um Substanzschutz und Erinnerungsschutz wird der Steglitzer Kreisel neu gelesen und durch ein Modell geteilter Verantwortung schrittweise vom einem ''Burden Building'' zum Träger zukünftiger Stadtentwicklung transformiert.
Studentenwohnheim in Universitätsgebäude: Meine Bachelorarbeit versteht sich als architektonischer Gegenentwurf zum geplanten Abriss des ehemaligen Instituts der Pharmazie in Münster. Das seit 2012 leerstehende Universitätsgebäude soll 2026 abgebrochen werden – Die Arbeit stellt daher die Frage: Warum abreißen, wenn Weiterbauen möglich ist?
Das denkmalgeschützte BAT-Stammhaus an der Hamburger Außenalster wurde zu einer offenen, flexiblen Arbeitswelt für Activity-Based-Working transformiert – mit Open Spaces, Rückzugsorten, neuer Lobby, Clubrestaurant, begrüntem Innenhof und „Black Box“ im ehemaligen Rechenzentrum.
Die Erweiterung des Amtsgerichts ordnet sich dem historischen Bestand unter und schafft eine identitätsstiftende Adresse. Über Foyer mit Bürgerservice wird man in ein Split-Level mit fünf Sitzungssälen geführt, während nicht öffentliche Bereiche funktional getrennt im Untergeschoss angeordnet sind.
Eingebettet in die sanft geschwungenen Hügel von Torricelle außerhalb Veronas, präsentiert sich das F+C Haus als Zusammenspiel aus monolithischer Eleganz und fein ausgearbeiteter Lichtinszenierung. Auf 300 m² greifen Barrierefreiheit, hohe Wärmedämmung und modernes Design ineinander.