Bries ist ein temporärer Strandclub. Das weiße Textildach besteht aus zwei Schichten, von denen die obere den Sonnenschutz bildet und einen Schatten auf die darunter befindliche, wasserführende Haut wirft. Die Trägerstruktur des temporären, rund 360 m² großen Daches bildet ein Stahlgerüst aus 24 Stützen und 9 Längsträgern.
Happyshop Berlin ist ein Pavillon für einen Mode conceptstore auf der Torstrasse in Berlin-Mitte. Architektur und Ladenausstattung wurden von Fingerle&Woeste erstellt. Der Pavillion beherbergt einen Verkaufsraum, der durch den EInsatz von Bühnentraversen auch für Veranstaltungen wie Modenshows, Parties, Tanzaufführungen genutzt werden kann.
In direkter Nachbarschaft zur Museumsinsel entwickelt die Unternehmensgruppe Euroboden ein außergewöhnliches Apartmenthaus in einer Baulücke in der Johannisstraße in Berlin Mitte. Der Entwurf von J. MAYER H. Architekten basiert dabei auf einer Neuinterpretation des klassischen Berliner Wohnhauses mit mehreren Einheiten und begrüntem Innenhof.
Der Entwurf für die Kindertagesstätte mit 75 Plätzen liegt die Zielstellung zu Grunde, den vorhandenen Baumbestand weitgehend zu erhalten und den Kindern eine möglichst große Freifläche für Spiel und Bewegung anzubieten. Konzipiert wurde deshalb ein zweigeschossiger Baukörper mit einem begrünten Flachdach.
Ein schwarzer Würfel mit gläsernen Vitrinen als Verbindung zwischen Innenraum und Landschaft mit Ausblicken, fasst alle Funktionen als ein Gebäude zusammen. Im Inneren sind jeweils 2 Geschosse räumlich verbunden. Hier windet sich organisch die Erschließungsspirale empor und schafft Orientierung durch Lichtführung und grafische Akzente.
Madison ist ein Kaufhaus für Young Fashion People. In 3 Geschossen bietet es junge Mode für Herren und Damen, sowie Accessoires an. Die Raumwirkung assoziiert Dynamik und Leichtigkeit. Die Farb- und Musterwirkungen bestimmen die Atmosphäre des Kaufhauses, erzeugen Frische und Identität.
“Nimm ein Buch, setz Dich unter einen großen, Schatten spendenden Baum – und tauche ein in die Welt der Literatur und Wissenschaft oder in welches Buch auch immer, dass zu einem Besuch der Mansueto Library veranlasst hat!“ Dies war die zentrale Grundidee für die Lichtstimmung im Erweiterungsbau der Bibliothek der University of Chicago.
Städtebauliche Schließung einer Häuserlücke des 2. Weltkrieges. Besondere architektonische Betonung lag auf der Ecksituation der Straße. Innenraumgesaltung in enger Anlehnung an äußere Fassadenkonturen unter Verwendung hochwertiger Materialien und Techniken. Integration von Erdwärmepumpen sowie Bauteilaktivierung.
Neubau eines Mutter-Kind-Haus mit integrierter Kindertagesstätte und Gemeinschaftshaus in Düsseldorf-Wersten der Drs. Ulrike und Rudolf Frey Stiftung & Diakonie in Düsseldorf.
Ein Waldstück wurde für den Neubau der Schule am Kiefernwäldchen gewählt. Um der Grundstückssituation Ausdruck zu verleihen, wurden 3 „Baumhäuser“ entwickelt, die sich zwischen die Bäume einfügen. Sie sind in Holzbauweise errichtet und durch schräg gestellte Holzstützen aufgeständert. Die Verbindung der Baukörper erfolgt mit überdachten Stegen.
Am Eingang eines parkartigen Grundstücks am Rande eines Industriegebietes konnte eine Liegenschaft erworben werden. Dort errichtet der Bauherr an einer um 90° abbiegenden Durchgangsstrasse eine schlankes dreigeschossiges Gebäude als städtebauliche Dominante – das „Torhäusle“.
In der neuen Vinothek werden die hochwertigen Produkte des Weingutes präsentiert. Materialien wie Schiefer, Eiche und Gold inszenieren die Qualität der Weine und schaffen eine innovative Architektur. Das Flaschenfenster, farbige Glasscheiben, die bis ins Detail entworfene Einrichtung und ein effektvolles Beleuchtungskonzept erwarten den Besucher.
Anfang 2012 eröffnete Globetrotter Ausrüstung eine neue Filiale in Frankfurt. Diesmal handelte es sich nicht um eine Revitalisierung im Bestand wie bei den anderen 7 Filialen deutschlandweit, sondern Prof. Moths Architekten entwarf gleich einen kompletten Neubau, der eine korrespondierende Einheit aus Innen- und Außenbereich bildet.
Funktionale, von innen farbig gestaltete Boxen treten aus der dunklen Fassade des langen 1-geschossigen Baukörpers hervor und lockern den diesen auf. Hell gebeizte Fichtenholzmöbel wurden eigens für die Krippe entworfen und integrieren sich multifunktional in das Konzept.
Der Baukörper stellt sich als 3-geschossiger Solitär mit angelagerter Garage u. Carport dar. Neben im Erd- und Obergeschoss angeordneten Wohnfunktionen sind untergeschossig Sauna- und Fitnessbereich, Gästewohnung und Nebenräume untergebracht. Die Fassaden sind durch ruhige Putz- und Klinkeroberflächen charakterisiert.
Die Paradiesgasse führte im Mittelalter in die Furt. 2011 wächst das 8 m breite Wohnhaus auf dem Trümmergrundstück mit 143 m². Es entstehen 6 Wohnetagen, die Straßenfassade schiebt die Obergeschosse in den Luftraum. Ohne Formenzitate vergangener Zeiten, mit einem winzigen Garten, ist das schmale Stadthaus vielseitig wandelbar.
Ein Stadthaus im Kölner Stadtteil Nippes: trotz des gerade einmal 95 Quadratmeter großen Grundstücks und der beengten städtebaulichen Situation in der Baulücke galt es, großzügig wirkende, lichtdurchflutete Räume zu schaffen – also Dichte nicht zu Enge werden zu lassen.
Das gebaute Projekt ist Verwaltungssitz eines der führenden Unternehmen weltweit im Bereich der Kunststoffverarbeitung für den Sportschuhbereich. Der Neubau gliedert sich an bestehende Produktionshallen der Firma an.
Das Warmbüchenquartier als Erweiterung der Versicherungsgruppe Hannover VGH ergänzt die vorhandene Stadtstruktur am östlichen Cityrand. Die Komposition aus drei kristallinen Baukörpern auf einem gemeinsamen Steinplateau bildet ein unverwechselbares Ensembles.
Auf einem der Felsen, welche für das schwedische Küstenbild der Schären typisch sind, findet das guesthouse seinen Ort. Die exponierte Lage bietet eine Aussicht über Inseln, Natur, Meer und Schären. Der Innenraum des kleinen geusthouse fügt sich mit der Landschaft als eine Einheit zusammen und bietet ein überraschendes großzügiges Wohnerlebniss.
Die Kirche ist sehr einfach konstruiert. Eine sichtbare Massivholzplatte überspannt sämtliche Räume. Sie faltet sich über dem Gottesdienstraum auf, so dass sich ein Kirchenschiff formt. Aus den Dachschrägen fällt durch Lamellen Licht in den Raum - scheinbar aus dem Nichts kommend - und erzeugt eine sakrale Atmosphäre.
Die Sporthalle an der Franz-Mehring-Schule ersetzt einen stark abgenutzten, nicht sanierungswürdigen Vorgängerbau. Mit begrenzten finanziellen Mitteln aus dem Konjunkturpaket II entsteht auf hohem energetischem Niveau ein kompakter Baukörper, der durch präzise Gestaltung einen neuen Identifikationspunkt auf dem heterogenen Schulgelände erzeugt.