Der Leipziger Schultypus wird durch präzise Ergänzungen neu interpretiert: Werkstätten, Lern- und Gemeinschaftsräume erweitern das serielle Raster und öffnen die Schule zur Stadt. Wiederverwendete Materialien und sichtbare Konstruktionen schaffen eine zeitgemäße, zukunftsorientierte Lesart des Bestands.
Das neue Jugend- und Verwaltungszentrum der Wallfahrtsstadt Kevelaer ist ein Gebäudeensemble, bestehend aus der sanierten ehemaligen Virginia-Satir-Schule und dem sich L-förmig angegliederten Neubau. Als Nebenstandort des Rathauses bietet es an der Kroatenstraße allen Bürgern und der Jugend eine zentrale Anlaufstelle.
Im luxemburgischen Berbourg ist eine neue Feuerwehrstation entstanden, die durch ihre markante Holzfassade und eine technisch anspruchsvolle Unterkonstruktion besticht. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden und Partner Prefalux realisierte SYSTEA eine Lösung, die Passivhaus-Standards, Brandschutz und eine komplexe Hybrid-Bauweise vereint.
Das Bestandsgebäude der Mariengrundschule im Gelderner Ortsteil Kapellen wurde umfangreich saniert und um einen 2-geschossigen Neubau erweitert. Dessen u-förmige Anordnung vor dem Altbau lässt im Zentrum der Schule ein vielfältig nutzbares Forum entstehen.
Die Dreifeld-Sporthalle der Hermann-Ehlers-Schule für Schul- und Vereinsnutzung schließt den Schulhof räumlich ab. Dem Geländeverlauf folgend sind Foyer, Tribüne, Teeküche und Kraftraum ebenerdig erreichbar. Eine Sitzstufenanlage mit Blick auf das Außensportfeld erschließt die im Untergeschoss liegenden Sportflächen, Umkleiden und Technikräume.
Eine moderne Lehrauffassung von Lernlandschaften findet Ausdruck in der Bildung von Clustern, zusammengesetzt aus je vier Klassenräumen, zwei Gruppenräumen, einem Teamraum für Lehrer sowie einem Marktplatz zum offenen Austausch und der Intensivierung des gemeinsamen Miteinanders.
Das ehemalige Fernmeldehochhaus prägt Bielefeld seit Jahrzehnten – nun setzt es als „H1“ ein selbstbewusstes Zeichen der Erneuerung. Eine umfassende Revitalisierung mit neu gestalteter Fassade macht den markanten Bau zukunftsfähig und architektonisch zeitgemäß.
Mit der Sanierung einer denkmalgeschützten Fabrik und fünf Neubauten entsteht in München-Pasing ein lebendiges Stadtquartier mit starkem architektonischem Profil. Eine materialübergreifende Fensterplanung von Schüco verbindet dabei Bestand und Neubau mit hohen Anforderungen an Gestaltung, Schall- und Wärmeschutz.
Transformation eines still gewordenen Warenhauses: Der Entwurf verwebt Stadtraum, Bewegung und Wohnen zu einem offenen Gefüge. Bestehende Strukturen werden freigelegt, neu belebt und in eine vielschichtige, gemeinschaftliche Zukunft überführt.
Vier Mehrfamilienhäuser in Holzbauweise bilden ein städtebauliches Ensemble, das durch die gemeinschaftlich nutzbare, offene Freiraumgestaltung zusammengefasst wird. Die Erschließung der Gebäude erfolgt über einen großzügigen außen liegenden Treppenraum mit Aufenthaltsqualität. Neben klassischen Wohnungen wurden drei Cluster-Wohnungen realisiert.
Das Gebäude ist eine der Arbeitsstätten innerhalb eines Justizvollzugskomplexes und nimmt eine besondere Rolle innerhalb des Vollzugsregimes ein. Ein zentrales Ziel des Entwurfs ist es, den Insassen eine Perspektive auf das Leben außerhalb zu ermöglichen. Der Verkaufsraum wurde deshalb als offener, heller und angenehmer Ort gestaltet.
Das von Egger Architektur entworfene Gebäude bietet kleinen und mittleren Unternehmen, Start-ups und Kreativen ein dynamisches Umfeld. Die Fenster, Türen und Verglasungen mit Stahlprofilsystemen von Forster prägen den industriellen Charakter des Gebäudes.
Barrierefreier Neubau in Holzbauweise in Form von zwei pavillonartigen Baukörpern mit großzügigen Fensterflächen zur Tagesbetreuung von Kindern und Jugendlichen mit Nahwärmezentrale und angegliedertem Parkplatz
Mit dem Neubau ihrer Zentrale im Herzen Innsbrucks setzt die Tiroler Versicherung ein Zeichen für nachhaltiges Bauen. DIN A4 Architektur verbindet Holzhybridbauweise mit Glasfaserbeton. Regionales Holz, energieeffiziente Konstruktion und langlebige Materialien sorgen für hohe Qualität und geringen ökologischen Fußabdruck.
Die sechszügige Kita positioniert sich mit zwei klar strukturierten Baukörpern, die über einen Zwischenbau miteinander verbunden sind und eine klare Zonierung des Grundstücks schaffen. Mit der gewählten Gebäudetypologie wird eine klar lesbare Raumorganisation angeboten, die eine leichte Orientierung bei vielfältiger Nutzungsoption ermöglicht.
Die Burg Hohenbeilstein ist am Rande des Schwäbisch-Fränkischen Waldes nördlich von Stuttgart ein echter Blickfang. Am Fuße des Burgbergs liegt die zugehörige Ortschaft Beilstein im Bottwartal. Im Zuge der Teilsanierung eines altehrwürdigen Fachwerkhauses wurde dessen großzügige Dachterrasse rundum erneuert.
Der Baukörper des Gebäudes ist kompakt und modern. Er besteht aus zwei klar ablesbaren Volumen: einem massiven Sockel aus rotbraunem Backstein und einem darüberliegenden Kubus mit Aluminiumhülle. Durch ihre Verschiebung entstehen Überhänge, Einschnitte und geschützte Freibereiche.
Sanierung eines Nurdachhauses von 1972 im Ferienhausgebiet von Damp. Durch die Neuorganisation des Grundrisses, die Freilegung der Sparrenstruktur und eine energetische Modernisierung mit Holzweichfaser Dämmung entstand ein zeitgemäßes Ferienhaus, das die räumliche Qualität der ursprünglichen Dacharchitektur wieder erlebbar macht.
Entworfen vom Architekturbüro Engelshove, präsentiert sich das Wohnhaus modern und skulptural, geprägt von durchdachten Sichtbeziehungen und einer ausgeprägten Lichtführung.
Im Elbbrückenquartier der Hamburger HafenCity erhebt sich das Holzhochhaus ROOTS – ein 65 Meter hoher Turm, der als Referenzprojekt für urbanen Holzbau in Deutschland gilt. Gemeinsam mit dem geplanten Elbtower bildet ROOTS den östlichen Abschluss der HafenCity und markiert eine Landmarke zwischen Stadtraum und Wasser.
Die historische Scheune am Dorfrand von Berau wurde in zwei markante Einfamilienhäuser transformiert, die traditionelle Schwarzwald-Baukultur mit modernem Wohnkomfort vereinen. Durch eine vollständige Entkernung und vertikale Gliederung entstanden lichtdurchflutete, offene Wohnräume über mehrere Ebenen.
In Großreuth bei Schweinau entstand ein viergruppiger Kindergarten für 100 Kinder mit SVE für 40 Kinder. Beide Nutzungen haben eigene Zugänge vom gemeinsamen Vorplatz aus. Ein zentraler Treppenraum organisiert die Erschließung und ermöglicht flexible Grundrisse. Die gelbe Hülle mit vorgehängter Wellblechfassade verleiht dem Bau Identität.
Am nördlichen Ortsrand entstand eine 1,5-fach Turnhalle direkt neben Schule und Sportareal. Durch ihre erhöhte Lage zur Straße setzt sie einen prägenden Akzent im Ortsbild. Der Eingang auf Schul- und Parkplatzniveau vermittelt über einen überdachten Einschnitt und einer Freitreppe zu den tieferliegenden Sportflächen.
Der Gasometer in Berlin wurde durch eine umfassende Sanierung in ein Büro- und Veranstaltungszentrum transformiert. Dafür integrierte man einen Büroturm mit 28.000 m² Nutzfläche in das denkmalgeschützte Stahlgerüst. Als Teil des EUREF-Campus ist das Gasometer heute ein Ort für Digitalisierung, Energieinnovation und internationale Begegnungen.
In Hamburgs Neuer Mitte auf der Elbinsel Wilhelmsburg wurde 2012 das nachhaltige Wälderhaus erbaut, ein weltweit einzigartiges Multifunktionsgebäude, das neue architektonische Konzeptionen hinsichtlich Brandschutz und Energieversorgung umsetzt.
In rund 90 Metern Höhe thront die metallisch schimmernde Krone auf dem Schornstein der sanierten Energiezentrale an der Josefsstraße in Zürich, Schweiz.
Innovatives Bauprojekt mit Recycling-Beton, Stampflehm und Schweizer Stabbuche: Hybridtragwerk, hochhaustaugliche Verbundknoten und Dachkonstruktion aus Baubuche. Innenausbau mit maßgefertigten Schreinerarbeiten und moderner Pfosten-Riegel-Fassade.
Die Kombination aus einfacher Konstruktion, minimalem ökologischem Fußabdruck und einer technisch wie gestalterisch herausragenden Fensterlösung macht die Hytte Nordmarka zu einem Statement: Architektur muss nicht immer monumental sein, um eine starke Wirkung zu erzielen.
Zwei neue Wohnhäuser mit jeweils 20 Wohnungen prägen nun das Stadtquartier Hellwinkel in Wolfsburg, deren Energiekonzept auf dem kybernetischen Prinzip nach Prof. Günter Pfeifer basiert. Die Gebäude besitzen eine doppelschalige Konstruktion aus Kalksandstein und einer Außenhülle aus transparenten Polycarbonat- Paneelen von Rodeca.
Die Victoriahöfe in Berlin-Kreuzberg zählen zu den herausragenden Revitalisierungsprojekten der Hauptstadt. Unter der Leitung von GBP Architekten wurde das ehemals größte Verwaltungsgebäude der Welt denkmalgerecht modernisiert und einer zeitgemäßen Nutzung zugeführt.
Das 1748 errichtete Ganterhäusle, ein Schwarzwaldhaus vom Elztäler Typ, wurde dank eines Bauherren, der das Haus retten wollte, ohne es zu zerstören, in den letzten Jahren einfühlsam und in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege saniert.
Für die Renovierung des Odisee-Campusgebäudes in Aalst, Belgien, das früher eine Bank war, war ein innovativer Ansatz erforderlich, um sowohl ästhetische als auch technische Herausforderungen zu bewältigen.
Die Casa M beeindruckt nicht nur durch eine durchdachte Materialkombination aus RHEINZINK-prePATINA blaugrau, warmem Holz und markantem Sichtbeton, sondern auch durch meisterhafte Integration in die Hanglage.
Mit der Revitalisierung des denkmalgeschützten Opladener Kesselhauses gelang dem Kölner Büro oxen architekten der architektonische Spagat zwischen Bewahren und Verändern. Während sich die Fassade des modernen Anbaus dank der EHRET Faltschiebeläden aus Alu-Streckmetall ständig wandelt, bleibt der historische Bestand der ruhende Pol.