Die Arbeit untersucht Schwellenräume deutscher Einfamilienhäuser des 20. Jh. und deren Potenzial zur Verknüpfung von Innen- und Außenraum. Analysiert werden räumliche Sequenzen, die Wohnen, Garten und Gebäudekante produktiv verbinden.
Ein Gesundheitsbau in Holzbauweise der evidenzbasiert und bedürfnisgerecht positiv zur Genesung psychisch erkrankter Kinder und Jugendlicher beiträgt. Der Zubau zum Bestandsgebäude entsteht aus fünf "Häusern" die sich um einen "Dorfplatz" gruppieren. Dies schafft trotz des großen Volumens einen menschlichen Maßstab.
Sinkende Besucherzahlen stellen die gesellschaftliche Rolle des Kinos infrage. Am Beispiel des leerstehenden Filmkunsttheaters "Kammer, Palette, Atelier" in Marburg wird untersucht, wie Nutzungsüberlagerungen das Kino als flexiblen Kulturraum in die Zukunft führen können.
AWT Bavaria eröffnet das innovative AWT Studio in Kiew, in der Ukraine. Es gilt als neuer Erlebnisraum, der im Frühjahr 2025 von AWT Bavaria, dem offiziellen Importeur der BMW Group, Aston Martin, ALPINA und INEOS in der Ukraine eröffnet wurde.
Idyllisch am Burgberg Hohenbeilstein liegt der neue Eventraum des Bio-Weinguts Dippon. Markantes Highlight ist die Weißtannen-Gewölbedecke nach Entwürfen von H.G. Schädel. Historische Details und Besonderheiten werden durch moderne Elemente ergänzt. Zusammen entsteht ein ganz neues, altes außergewöhnliches Ambiente.
Ziel der Sanierung war die nachhaltige Sicherung und behutsame Weiterentwicklung des denkmalgeschützten Gebäudes bei gleichzeitiger umfassender technischer Modernisierung. Ergänzend erfolgten architektonische Anpassungen, Oberflächenwiederherstellungen und Schadstoffsanierungen.
In der Erfurter Schottenkirche soll mit dem Entwurf „vis a vis“ ein ökumenisches Jugendzentrum für Begegnung, Bildung und Kultur entstehen. Der behutsame Holzeinbau verbindet historische Bausubstanz mit zeitgenössischer Architektur und schafft flexible Räume für Gemeinschaft, Veranstaltungen und offene Jugendarbeit.
Der Leipziger Schultypus wird durch präzise Ergänzungen neu interpretiert: Werkstätten, Lern- und Gemeinschaftsräume erweitern das serielle Raster und öffnen die Schule zur Stadt. Wiederverwendete Materialien und sichtbare Konstruktionen schaffen eine zeitgemäße, zukunftsorientierte Lesart des Bestands.
Das neue Filialgebäude ist mit ortstypischen Materiaien gestaltet. Umgeben von Marktplatz und Dom tritt der reduzierte Baukörper aus markantem Wittmunder Klinker selbstbewusst und massiv in den Straßenraum.
Die SeeLoge setzt die soziale Inklusion in das Zentrum seines architektonischen Entwurfs. Der Klinker dient als ästhetisches Element und Bindeglied zwischen Form, Funktion und der inklusiven Gebäudephilosophie.
Das Sophienkontor setzt neue Maßstäbe in Kiels städtischer Architektur. Nahe zum Hauptbahnnof gelegen, fügt sich das Gebäude mit seiner markanten dunklen Fassade aus Wittmunder Klinker harmonisch in das Stadtgefüge ein und wird dabei zu einer prägnanten Adresse in der Stadt.
Der leichte und lichte Neubau soll mit seiner überwiegend gläsernen Fassade einen klaren Gegensatz zu der schweren Architektur des Bestandes bilden. Er nimmt Farb- und Gestaltungselemente der vorherigen Erweiterung auf und unterstreicht durch die leichte Verdrehung des Baukörpers die Dynamik des Neubaus.
Das neue Jugend- und Verwaltungszentrum der Wallfahrtsstadt Kevelaer ist ein Gebäudeensemble, bestehend aus der sanierten ehemaligen Virginia-Satir-Schule und dem sich L-förmig angegliederten Neubau. Als Nebenstandort des Rathauses bietet es an der Kroatenstraße allen Bürgern und der Jugend eine zentrale Anlaufstelle.
Die bislang ungenutzten Rohbauräume von Schloss Herrenchiemsee wurden in das Museumskonzept integriert. Dabei gelang es, die erforderlichen technischen Anlagen behutsam in die historische Substanz einzufügen und das Gebäude zugleich denkmalgerecht im Hinblick auf Brandschutz, Bauphysik und Einbruchschutz zu ertüchtigen.
Der Entwurf für den Rheinhafen Karlsruhe transformiert das industrielle Erbe in ein lebendiges, gemischt genutztes Quartier. Der denkmalgeschützte Getreidespeicher wird als Kulturspeicher zum identitätsstiftenden Anker. Der Erhalt des Bestands in Kombination mit passiven Klimastrategien bildet die Grundlage eines nachhaltigen Quartiers.
Im luxemburgischen Berbourg ist eine neue Feuerwehrstation entstanden, die durch ihre markante Holzfassade und eine technisch anspruchsvolle Unterkonstruktion besticht. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden und Partner Prefalux realisierte SYSTEA eine Lösung, die Passivhaus-Standards, Brandschutz und eine komplexe Hybrid-Bauweise vereint.
Der neue BORA-Flagshipstore verbindet Architektur und Markenwelt: ein filigraner Stahl-Glas-Flügel, der nahezu über dem Gelände zu schweben scheint. Für den Lounge- und Restaurantbereich wurde eine spektakuläre, vollständig öffenbare Dachlösung gewünscht. Baier entwickelte ein überdimensionales Cabrio-Dach mit zwei Dachschiebefenster von je 63 m².
Eine moderne Lehrauffassung von Lernlandschaften findet Ausdruck in der Bildung von Clustern, zusammengesetzt aus je vier Klassenräumen, zwei Gruppenräumen, einem Teamraum für Lehrer sowie einem Marktplatz zum offenen Austausch und der Intensivierung des gemeinsamen Miteinanders.
Das Hotel Hirschen im Ortskern Schwarzenberg ist Teil eines denkmalgeschützten Ensembles. Die Erweiterung durch das Badehaus mit Außenpool sowie die Sanierung des Wälderhauses ist eine behutsame Ergänzung, die sich harmonisch in die Umgebung einfügt und es gleichzeitig schafft, den Anforderungen eines zeitgemäßen Hotelbetriebs gerecht zu werden.
Die neue Therme ersetzt das frühere Bad am Standort und entwickelt ein räumliches Konzept, das Wellness, Sport und Erholung in unterschiedlichen Bereichen vereint. Rund 9.400 m² Bruttogrundfläche bilden den Rahmen für Thermenwelt, Sauna- und Wellnesslandschaft sowie Gastronomie.
Die Hainer Höfe in Frankfurt-Sachsenhausen verbinden klassische Stadtarchitektur mit zeitgemäßem Wohnkomfort und schaffen nachhaltigen Wohnraum durch konsequente innerstädtische Nachverdichtung.
Jüdenhof Dresden verbindet historische Stadtrekonstruktion mit zeitgemäßer Baukultur: In monolithischer Bauweise mit dämmstoffverfüllten Poroton-Ziegeln entstanden sieben Geschosse ohne zusätzliche Außendämmung. So knüpft das Ensemble an bewährte Traditionen an.
Mit der Sanierung einer denkmalgeschützten Fabrik und fünf Neubauten entsteht in München-Pasing ein lebendiges Stadtquartier mit starkem architektonischem Profil. Eine materialübergreifende Fensterplanung von Schüco verbindet dabei Bestand und Neubau mit hohen Anforderungen an Gestaltung, Schall- und Wärmeschutz.
Zwischen schroffen Klippen und windgepeitschten Kiefern erhebt sich im Stockholmer Schärengarten ein minimalistisches Haus, das scheinbar unmögliche architektonische Herausforderungen meistert. Die „Pine Edge Villa“ verbindet internationale Moderne mit skandinavischer Zurückhaltung.
Transformation eines still gewordenen Warenhauses: Der Entwurf verwebt Stadtraum, Bewegung und Wohnen zu einem offenen Gefüge. Bestehende Strukturen werden freigelegt, neu belebt und in eine vielschichtige, gemeinschaftliche Zukunft überführt.
Wie reagiert zeitgenössische Architektur respektvoll auf historischen Bestand? Mit dem Projekt auf dem Turley Areal verknüpft Max Dudler einen 120 Jahre alten Kasernenbau mit monolithischen Neubauten zu einem atmosphärisch dichten Quartier, in dem Geschichte und Gegenwart selbstverständlich ineinandergreifen.
Das Projekt TAKE CARE verbindet soziale Haltung und architektonische Präzision. Das GSZM in Berlin wird durch ein gemischtes Wohnquartier für unterschiedliche Lebensformen, gemeinschaftliche Erdgeschosszonen und Freiräume erweitert. Es entsteht ein übertragbares System, gedacht vom Städtebau bis zur Wohnung aus Perspektive der Nutzer:innen.
Die drei markanten Häuser entfalten gemeinsam mit der vorhandenen Bebauung eine identitätsstiftende Ensemblewirkung für die junge Hochschule Geisenheim. Die Neubauten werden in einer durchgängigen Form- und Materialsprache entwickelt, um dem Campus eine attraktive Mitte mit hohem Identifikationspotenzial zu verleihen.
Selbstverständlich Holz - Zurückhaltend farbig, pragmatisch und autofrei, so präsentiert sich die neue Wohnsiedlung „Im Eich“ in der Schweizer Gemeinde Gossau im Züricher Oberland. Auf den umgebenden Wiesen weiden Kühe und Ziegen, und doch erreicht man von hier in einer guten halben Stunde den Hauptbahnhof Zürich.
Die neue Deutschlandzentrale von Samsung Electronics bildet den adressbildenden Hochpunkt des Eschborn Gate und formuliert eine torähnliche Eingangsgeste für Eschborn Süd. Das hochflexible und nachhaltige Hochhaus scheint durch einen Twist in der Gebäudemitte in zwei aufeinanderliegende Kuben geteilt zu sein und erhält so zusätzliche Leichtigkeit.
Schon auf den ersten Blick prägt die Fassade das Emblem und verleiht ihm starke Präsenz im Stadtbild von Lille. Zugleich erfüllt sie zentrale Funktionen: Sie reguliert Licht, Wärme und Energie. Bauweise und Fassadenkonzept trugen wesentlich zur BREEAM-Zertifizierung „Excellent“ bei.
Die Sanierung des Platzes orientiert sich an der klaren Formensprache des 20. Jhds. Die Besetzung der beiden Stirnseiten mit festen Einbauten wurde in Form eines Sitzpodest und einer mobilen Gastronomie wieder aufgegriffen. Der Platz lebt vom Kontrast des Platanendachs und dem hellen Bodenbelag, der von grünen Staudenpflanzungen eingerahmt wird.