„Am Feldrand“ Neubau eines Wohnhausensembles in Lichtentanne mit Haupthaus, Nebengelass mit Orangerie und Garage. Ein zeitgemäßes modernes Landhaus, was ländliche Typologien neu interpretiert, ohne jedoch folkloristische und protzig zu sein.
Wie definiert man "regionale Bautradition“ und was ist deren Typus? An Stelle eines historischen Bauernhauses, das nicht sanierungsfähig war, entstand ein Neubau, der regionale Bezüge zu den im Dorf Woffenbach bei Neumarkt vorherrschenden historischen Bauernhöfen herstellt.
Früher Trafo-Station, heute Einfamilienhaus mit industriellem Loft-Charakter: Das Gebäude 068 besticht durch seinen besonderen Charme, den die Bauherren unbedingt bewahren wollten. Die Werkgemeinschaft Landau entwickelte daher ein Konzept, das die vorhandenen Qualitäten des Baus trotz Totalsanierung mit behutsamen Eingriffen betont.
Das Architektenhaus von 1959 wurde 2016 modernisiert, im Bestand originalgetreu restauriert und behutsam ergänzt. Dazu wurde der klassische, L-förmige Grundriss an beiden Schenkeln erweitert. Die bestehende Architektur strukturiert sich über drei geschichtete Deckenscheiben, die an den grauen Dachkanten ablesbar sind.
Eine fast gänzlich verfallene und unter Bestandsschutz stehende Ruine im dichtbesiedelten Stuttgarter Süden wurde mittels Zwischenbau mit dem dahinter liegenden unteren Geschoss eines Mehrfamilienhauses verbunden. Die anspruchsvolle Transformation erfolgte unter Einsatz lokaler und natürlicher Materialien, die für ein gesundes Raumklima sorgen.
Das große Ganze im Auge zu behalten und dennoch immer wieder einzutauchen in die Nuanciertheit sinnlicher Materialität und liebevoller Detailierung - das steht als Leitmotiv hinter der Entwurfsentwicklung für die Gestaltung dieses Lofts in Berlin.
Die Atmosphäre in den Räumen der Stadtvilla wird im Kern von zwei Komponenten getragen: der gestalterischen Eigenständigkeit des Innenausbaus und der Liebe und Sorgfalt in der Detailierung und Materialität. Der dunkle Holzboden, patinierte Kupferflächen und lebendige Rosenholz- Akzente bringen Wärme in die Räume.
Die in prominenter Innenstadtlage liegende Stadtwohnung sollte auf Wunsch des Bauherrn – einem kosmopolitischen Ehepaar - in puncto Grundrissindividualisierung optimiert werden und mit einer geradlinigen Innenarchitektur sowie einem Touch italienischer Moderne der 20er Jahre der Wohnung einen repräsentativen Rahmen geben.
Innerhalb des Wohn- und Gewerbekomplexes Bricks Berlin-Schöneberg, der als Großprojekt von GRAFT entwickelt wird, hat die weltweit verbreitete Organisation Kabbalah Centre seit Ende 2015 einen Standort für Kurse und Vorträge.
In der Düsseldorfer Waagenstraße steht eine Backsteinhalle aus dem Jahr 1904. Früher wurden hier große Industriewaagen gebaut, später wurde sie als Lagerhalle genutzt und stand schließlich zum Verkauf. Diese Gelegenheit nutzte der Unternehmer und Elektromeister Kai Hofmann und sicherte sich das 3.300 Quadratmeter große Grundstück.
Die Ilfishalle strahlt in neuem Licht und Gewand. Sie bietet dem lokalen Eishockeyclub eine zeitgemäße Infrastruktur und wirkt als Visitenkarte für die lebendige Gemeinde Langnau.
Revitalisierung und Neupositionierung eines Bestandsgebäudes aus den 1990er Jahren. Additive Ergänzung der wertigen Fassade um ein prägendes Konzept. Neue Fassadenelemente und Eingangssituationen setzen Akzente und bilden einen Kontrast zum Bestand. Neuorganisation der Erschließungen, der Büroflächen, der Freiflächen und der Innenhöfe.
Die integrierte Kernzeitbetreuung fordert durch zunehmenden Bedarf neue Räumlichkeiten. Um die Zentralität der Grundschulfunktion zu erhalten, wurde eine Erweiterung der Kernzeitbetreuung im bisher ungenutzten Dachgeschoss realisiert. Fünf Kuben, von Tageslicht durchflutet, stemmen sich selbstbewusst aus dem 50 Meter langen Dachstuhl.