An prominenter Stelle direkt am Rheinufer in Basel soll nach Abriss obsoletem Bestandes ein Neubau mit modernen Mietwohnungen entstehen. Ziel war es jeder Wohnung einen attraktiven Ausblick auf den Rhein und die gegenüberliegende Altstadt zu ermöglichen. Das "vis à vis" ist Entwurfskatalysator und wird zum formgebenden Prinzip.
Der 2-geschossiger Neubau mit Staffelgeschoss und angeschlossenem Atelier aus verputzten Porotonmauerwerk mit eloxierten Aluminiumfenstern bietet traditionelles Wohnen in einem zeitgemäßen Haus für eine Familie mit vier Kindern, zwei Erwachsenen und vielen Gästen.
In Freiburgs Parkhaus „Karlsbau“ macht eine durchdachte Farbgebung die Orientierung denkbar einfach. Die Neugestaltung der drei Ebenen mit insgesamt 656 Plätzen wurde konsequent auf die Bedürfnisse der Parkgäste ausgerichtet.
Vier leicht zueinander verschobene Geschosskubaturen aus tragendem Sichtbeton zeigen Fragmente historischer Architekturzeichnungen als sandfarbene Reliefserien. Die innere Nutzung ist klar gegliedert in EG-Empfang, Sanitärräume im UG, zwei Ausstellungsräume im 1. und 2., das Archiv im 3. OG und einen lichten Besprechungsraum mit Terrassen obenauf.
Das vom Fußballclub Rot-Weiss e.V. Essen genutzte Georg-Melches-Stadion war baufällig und wurde abgerissen. Parallel zum Spielbetrieb wurde der Neubau leicht versetzt zum alten Stadion errichtet. Eckenausbau und Aufstockung zum Zweirangstadion sind möglich. Es entstand ein reines Fußballstadion, das auch für Events und Konzerte genutzt werden kann.
Das Weingut empfängt mit einer schräg gestellten Box, die sich in der umgebenden gewachsenen Struktur markant herausstellt. Im Innern wirkt der Raum skulptural. Die Weinpräsentation hebt sich vor die zurückhaltenden Materialien Beton und Eichenholz. Im Untergeschoss der Betonskulptur erwartet einen mystische Kellerstimmung.
Die neue BVB-FanWelt am Signal Iduna Park vereint erstmals alle Funktionen rund um den Fan unter einem Dach. Servicecenter, Ticketverkauf, Merchandising und Erlebniswelt auf über 2.000 qm. in dem zweigeschossige Glasbau werden der Geist des BVBs und die industrielle Tradition Dortmunds erlebbar.
Einem aus dem Boden herausgeschobenen Steinblock gleich steht das Gebäude in der Landschaft. Erdfarbene, rauhe Betonschichten kennzeichnen das Gebäude. Im Innern entwickelt sich ein lebendiges zweigeschossiges Raumgefüge mit Bistro, Ausstellungs- und Vortragsräumen um ein zentrales, lichtdurchflutetes Atrium.
Im März 2009 gewann schneider+schumacher einen Wettbewerb, den der eigens für dieses Bauvorhaben gegründete Förderverein Autobahnkirche Siegerland e.V. ausgeschrieben hatte. Durch zahlreiche Spenden wurden die Planung und der Bau der christlich-ökumenischen Kirche mit Platz für ca. 50 Personen ermöglicht.
Die große Kubatur der Theaterfunktionen verbirgt sich unter einer durchgehenden Dachplatte. Diese fährt die Grundstückskanten nach und verbindet die heterogene Gebäudesubstanz des historischen Bestands. Die aufragenden Kuben der Proberäume und des Bühnenturms bilden maßstäbliche Hochpunkte und Gliederungen innerhalb der Dachlandschaft der Altstadt.
Eine Bildungsstätte sollte um einen Plenarbereich und Speisesaal erweitert werden. Der Betrieb durfte nur kurz unterbrochen werden, weshalb vorgefertigte Holzemlemente verwendet wurden. Das neue Erscheinungsbild der Räume und Fassaden ist mit sichtbaren Holzflächen gestaltet und zeigt den respektvollen Umgang mit Menschen und der Natur.
Neubau eines Technikgebäudes der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für die verlängerte Straßenbahnlinie M10 in unmittelbarer Nähe zum Berliner Hauptbahnhof. Die Konstruktion ist als reine Sichtbetonkonstruktion in zweischaliger WU-Beton Bauweise konzipiert. Die äußere Schale wurde monolithisch in einem Guss hergestellt.
Der unter Denkmalschutz stehende Erlweinbau, umgangsprachlich auch Röschenhof genannt, ist heute, nach Aufwändigen Sanierungsarbeiten, ein Ort für Kongresse, Tagungen, Ausstellungen, Festveranstaltungen und Feiern jeder Art.
Die Mensa der IGS Salmtal wurde als multifunktionales Gebäude mit größtmöglicher Flexibilität konzipiert. Der Hauptraum dient als Speisesaal und Unterrichtsraum. Der in Deckentragwerk, Fassade und Schulhof schachbrettartige Entwurf kann bei geöffneter Faltwand zudem für diverse Veranstaltungen wie zum Beispiel Konzerte genutzt werden.
Ein steingewordener grob gewebter und permeabler Landschaftsteppich, auf dem eine Gebäudestruktur aus Beton, Glas und Stoff textilartig gewirkt das neue Headquarter für den Textilverband aufnimmt.
Für das Grundstück in exponierter Lage im Eingangsbereich eines neu entwickelten Gewerbegebietes wünschte sich der Bauherr, eine Versicherungsagentur, ein Gebäude, welches die Firmenphilosophie, nämlich maximale Transparenz und Kommunikation in allen Arbeitsbereichen optimal widerspiegelt.
Das neu geplante Studentenwohnheim in der Alten Neustadt (Bremen) bildet aus architektonischer Sicht eine starke Verbindung von Industrie und Wohnen. Das Objekt strahlt eine klare Präsenz aus und gibt dem genüberliegenden Lucie-Flechtmann-Platz eine eindeutige Identität.
Das Cannstatter Rathaus wurde 1490/91 erbaut. Nach dem Ergebnis der Bauforschung wurde es vermutlich als Kornhaus und Markthalle genutzt. Im Stadtkreis Stuttgart ist es das mit Abstand größte erhaltene spätgotische Fachwerkgebäude, durchaus vergleichbar mit den Rathäusern von Esslingen oder Tübingen. Seit 1966 ist es eingetragenes Kulturdenkmal.
Mit dem Hotelkompetenzzentrum öffnet die erste Dauerausstellung für Hotel- und Gastronomie in der Nähe von München ihre Pforten. Die von JOI-Design gestaltete Muster-Etage bietet auf über 1.000 Quadratmetern elf unterschiedliche Zimmertypen vom Drei-Sterne-Komfort-Hotel bis zur Luxus-Suite sowie einer großen Lobby mit Rezeption und Cafébar.
Der Breslauer Platz befindet sich auf der Nordostseite des Kölner Hauptbahnhofs. Der neu entstandene städtische Platz bildet das Entrée zu den Eingängen des Hauptbahnhofes und der neuen Haltestelle. Als Verknüpfungspunkt zwischen Stadt-, Fern- und S-Bahn kommt der Haltestelle eine große Bedeutung im verkehrstechnischen Netz der Stadt Köln zu.
Die neue Produktionsstätte wurde aus einem Liapor-Leichtbeton gefertigt. Umlaufend 35cm Wand- und Decken-Stärke, verarbeitet als Ortbeton, sorgen sowohl für eine allseitig homogene Sichtbetonoptik als auch für die notwendige Isolation. Der Entwurf ist sehr reduziert gehalten und auf das nötigste beschränkt.
Im 12. Jahrhundert erbaute die Bergbaustadt Freiberg eine Burg zur Sicherung ihrer Schätze. Nach Jahrhunderten rücksichtslosen Umbaus des Gebäudes lobte die Stadt Freiberg im Jahre 2004 einen europaweiten Wettbewerb für ein kulturelles Nachnutzungskonzept aus.