Der Innovationscampus Cyber Valley übersetzt KI-Spitzenforschung in Architektur. Herzstück ist das Atrium, um das sich Büros und Labore für maximale Interdisziplinarität gruppieren. Die aktive Hülle vereint technologische Innovation, nachhaltige Energieerzeugung und ein dynamisches Erscheinungsbild.
Ein offenes Raumkonzept mit zentralem Marktplatz und zonierten Beratungsbereichen verbindet Gemeinschaft, Transparenz und Diskretion. Glastrennwände, nachhaltige Materialien und präziser Innenausbau schaffen eine moderne, identitätsstiftende Filialarchitektur.
Das Hamburger Mehrgenerationenprojekt „Wohnen hoch drei“ verbindet 24 geförderte Wohnungen in zwei Holzgebäuden. Statt privater Balkone dient ein vorgelagerter Laubengang als Gemeinschaftstreff. Die Gebäude am Harburger Stadtpark nutzen das Prinzip des Durchwohnens und bieten viel Gemeinschaftsfläche für ein solidarisches, offenes Miteinander.
Statt Abriss: B(r)aukultur macht die erhaltenen Bauten der Holsten-Brauerei zum Quartierszentrum. Markthalle, Bücherhalle im historischen Stahltragwerk, Säle und Club stapeln sich vom Gewölbekeller bis zur Turmspitze. Ein gemeinwohlorientierter Gegenentwurf zum spekulativen Stillstand des Hamburger Areals.
High-Tech-Energieeffizienz mit lokalen Low-Tech-Naturmaterialien: Als Hessens erstes öffentliches Gebäude in strohgedämmter Holzrahmenbauweise ist das Projekt ein Leuchtturmprojekt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Es vereint lokale natürliche Baumaterialien mit einer CO2 neutralen Energieversorgung durch ein mit Klärgas betriebenes BHKW.
Mit dem Main Bad entsteht in Frankfurt-Bornheim ein Freizeit- und Sportbad, das ökologische Verantwortung mit hoher Aufenthaltsqualität verbindet. Der Neubau überzeugt durch kompakte Architektur, durchdachte Funktionalität und atmosphärische Gestaltung – bei ressourcenschonender und wirtschaftlicher Betriebsweise.
Der neue Kindergarten ersetzt ein leerstehendes Supermarktgebäude. Auf rund 1.680 m² entstehen in Holz-Hybrid-Modulbauweise helle, eingeschossige Räume für sechs Gruppen. Eine naturbelassene Lärchenfassade unter markanter Giebelfigur gibt dem Haus ein warmes, dorfartiges Gesicht und gliedert die Großform in ablesbare, kindgerechte Einzelvolumen.
Die Klimahäuser in Schallstadt setzen ein Zeichen für konsequenten Klimaschutz, hohe Wohnqualität und ansprechende Architektur – sozial ausgewogen und langfristig wirtschaftlich. Die Bewohner profitieren von stabilen Energiekosten und gemeinschaftlich nutzbarer Infrastruktur.
Das neue Rathausfoyer ist mehr als ein Eingangsbereich. Es ist ein öffentlicher Raum für Information, Begegnung und Aufenthalt – ein räumlicher Übergang zwischen Stadtgesellschaft und Verwaltung und damit ein wichtiger Baustein für die Belebung der Darmstädter Innenstadt.
Mit dem "carls" öffnet im historischen Badhaus ein Restaurant, das Architektur, Innenarchitektur und kulinarisches Konzept in eine stimmige Gesamtkomposition übersetzt. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde behutsam modernisiert und verbindet nun seine historische Substanz mit einem klaren, eleganten Design.
Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund wurde im historischen Katharinenkloster grundlegend saniert und erweitert. Dabei entstand ein moderner Museumsbau, der die wertvolle historische Substanz mit zeitgemäßen Ergänzungen verbindet. 2017 gewann das Büro Reichel Schlaier den Architekturwettbewerb mit einem Entwurf, der Alt und Neu harmonisch vereint.
Der revitalisierte Schwollbachhof verbindet historische Bausubstanz mit zeitgenössischem Holzbau zu einem nachhaltigen Ensemble. Regionale Materialien, Kreislaufprinzipien und erneuerbare Energien prägen den Entwurf. Eingebettet in die Landschaft entsteht ein ressourcenschonender Ort mit starker regionaler Identität.
Die Straßenmeisterei Abstatt nutz den Standort trotz fehlender Erweiterungsflächen effizient weiter. Fahrzeuge und Werkstätten befinden sich im EG, Verwaltung und Sozialräume darüber. Der Holzbau mit langlebiger, rückbaubarer Konstruktion und differenzierter Metallfassade verbindet Funktionalität, Nachhaltigkeit und architektonische Qualität.
Siebengeschossiger Neubau in Berlin-Charlottenburg mit 146 Wohneinheiten (50 % barrierefrei), Kita und Kieztreff. Entwickelt als Unterkunft für Geflüchtete, ist das Gebäude durch seine modulare Struktur ohne Umbau dauerhaft als geförderter Mietwohnungsbau nutzbar – ein übertragbares Modell für kommunales Bauen.
HAUS BAUWESEN - NEUE ARCHITEKTURSCHULE Der Entwurf nutzt vorhandene Raumpotenziale des Bestandsgebäudes und schafft neue Formen der Architekturlehre an der Berliner Hochschule für Technik.
Vom geschlossenen Kloster zum offenen Wohn- und Begegnungsort: Durch die Aufstockung und Weiterentwicklung eines historischen Gebäudeensembles entstanden 43 neue Wohneinheiten sowie Angebote für Pflege, Versorgung und Gemeinschaft. Das Projekt zeigt, wie sich bestehende Bausubstanz zu einem zukunftsfähigen Quartier weiterentwickeln lässt.
Beim Neubau eines modernen Kuhstalls mit Melkroboter wurden Boden- und Wandflächen in Melkanlage und Technikräumen mit einem vliesarmierten PUR-Flüssigabdichtungssystem geschützt. Die nahtlose und rutschhemmende Abdichtung bietet eine langlebige, hygienische und feuchtigkeitsbeständige Oberfläche für stark beanspruchte Bereiche.
Laubenganghaus (CLT) Das DGNB zertifizierte Wohnhaus für die LSBTI* Community ist ein Nutzungshybrid. Gemeinschaft-, Beratungs- und Büroflächen im Erdgeschoss sowie unterschiedliche Wohnangebote in den Obergeschossen (WG, Cluster- und Einzewohnen) finden darin Platz. Neuartig ist auch die Errichtung der Brandwände und des Aufzugsschachts in Holz.
Die Maickler-Grundschule gibt 350 SchülerInnen einen hochwertigen Lernraum. Neben der Clusterstruktur bietet die Schule begrünte Atriumhöfe und überdachte Pausenbereiche. Die oberen Geschosse bekleidet eine Fassade aus Glasmosaik-Fliesen, das Erdgeschoss ist in Aluminium und Glas gehalten. Fensterbänke dienen als Sitzgelegenheiten und Stauraum.
Die ehemalige Nagelfabrik Rübenau (1906) im Erzgebirge wurde in ein Ferienhaus umgewandelt. Der historische Bestand wurde freigestellt und durch einen in den Hang integrierten Anbau ergänzt. Durch den Einsatz regionaler Materialien sowie Wasserkraft und Solarenergie ist das Gebäude weitgehend autark.
Nachhaltiger Büroneubau für den EnBW-Standort Altbach: Der zweigeschossige Neubau setzt auf totale Kreislauffähigkeit. Die Holzkonstruktion meidet fossile Verbundstoffe und ist sortenrein rückbaubar. Während eine Solarfassade (BIPV) 73 % des Energiebedarfs deckt, sorgen Gründach, Lehm und Kalk für ein gesundes Klima.
Mit dem Neubau des Fasslagers erweitert das Jägermeister-Abfüllwerk seine Produktionsinfrastruktur in Kamenz. Das Lager dient der Aufbewahrung des Grundstoffs für den bekannten Kräuterlikör und stärkt zugleich die langfristige Entwicklung des Standorts sowie dessen wirtschaftliche Bedeutung für die Region.
Die großzügige Pfosten-Riegel-Fassade auf der Nordseite der Halle sowie das horizontale Oberlichtband auf der Südseite verleihen dem Innenraum, in Kombination mit der filigranen Dachkonstruktion aus Fischbauchträgern und den sorgfältig gewählten Materialien eine helle, angenehme und harmonische Atmosphäre.
Aufstockung der denkmalgeschützten ehemaligen Braunschweigischen Bank (1853) mittels Altholz des Bestandsdachstuhls als Primärstruktur. Das Dach wird zum öffentlichen Raum mit Auditorium und Aussichtsplattform. Durch digitale Analyse- und Fertigungsmethodiken wird ein 1:1 Mockup der zentralen Holzverbindung aus altem und neuem Holz hergestellt.
Am Ortseingang von Heiligenberg haben KOSA Architekten eine ehemalige forstwirtschaftliche Werkstatt aus den 1930er Jahren zu einem Therapiezentrum umgenutzt. Anstelle eines Abrisses und Neubaus verfolgt das Projekt konsequent den Ansatz, sich behutsam in die vorhandene Struktur einzunisten.
Ein Bürogebäude wird durch Eingriffe und eine Aufstockung zur dreiteiligen Bildungslandschaft. Öffentliche Sockelzone, experimentelle Departments und repräsentative Labore gliedern das Programm vertikal. Die goldverspiegelte Fassade macht Bildung als gesellschaftlichen Wert sichtbar.
Umnutzung einer denkmalgeschützten Güterhalle am Alten Leipziger Bahnhof Dresden zu einem Bauteillager für Urban Mining und zirkuläres Bauen. Die „Halle der Materialisierung“ verbindet Materiallager, Werkstätten, Planung und Öffentlichkeit zu einem Reallabor für die Bauwende.
Die rigide Megastruktur Nixdorf Fabrik ist in einem hervorragenden Zustand, wird aber dennoch abgerissen. Meine Masterarbeit zeigt die Qualitäten der Struktur und entwirft differenzierte Nutzungen. Entworfen wird prototypisch im Geiste der Originallogik – im Segment. Ein vielfältiges Gebilde mit entsteht und zeigt die Absurdität des Abrisses.
Größte Geburtenklinik Norddeutschlands mit einer Kapazität von 4.500 Geburten pro Jahr öffnete am 2. Oktober 2025 seine Türen – eine neue Geburtenklinik mit zwei OP-Sälen, sowie Bestandsmodernisierung der Neonatologischen Intensivpflege der renommierten Kinderklinik auf der Bult.
Das ''Karree'' in Luckenwalde wird durch Weiterbauen statt Abriss zu einem offenen Campus transformiert. Bestehende Gebäude werden schrittweise für Handwerk, Bildung, Produktion und Wohnen aktiviert und vernetzt. So entsteht aus dem industriellen Erbe eine lebendige WerkStadt, die Lernen, Arbeiten und Leben miteinander verbindet.
Der Entwurf setzt sich mit der Frage auseinander, wie sich die Architektur auf die Genesung von Menschen in dem psychosomatischen Rehazentrum auswirken kann. Zudem befindet sich das Rehazentrum in einem historischen Bestand der eine neue Stärke, aber gleichzeitig einen sensiblen Umgang benötigt.
Das Projekt "Urban Machine" am Stuttgarter Hauptbahnhof nutzt demontierte Hallen- und Gleisanlagen von Stuttgart 21 als Ressource. Ein Stützenwald aus wiederverwendeten Bahnschienen strukturiert das Volumen. Modulare Holzboxen, Begrünung und eine flexible Hülle schaffen adaptive Räume – eine offene, zukunftsfähige Bauweise.
''Unlisted Berlin'' versteht Bestand als Ressource statt als Belastung. Durch die Erweiterung des Denkmalschutzes um Substanzschutz und Erinnerungsschutz wird der Steglitzer Kreisel neu gelesen und durch ein Modell geteilter Verantwortung schrittweise vom einem ''Burden Building'' zum Träger zukünftiger Stadtentwicklung transformiert.
Studentenwohnheim in Universitätsgebäude: Meine Bachelorarbeit versteht sich als architektonischer Gegenentwurf zum geplanten Abriss des ehemaligen Instituts der Pharmazie in Münster. Das seit 2012 leerstehende Universitätsgebäude soll 2026 abgebrochen werden – Die Arbeit stellt daher die Frage: Warum abreißen, wenn Weiterbauen möglich ist?
Das denkmalgeschützte BAT-Stammhaus an der Hamburger Außenalster wurde zu einer offenen, flexiblen Arbeitswelt für Activity-Based-Working transformiert – mit Open Spaces, Rückzugsorten, neuer Lobby, Clubrestaurant, begrüntem Innenhof und „Black Box“ im ehemaligen Rechenzentrum.