Die fünfzügige Kinderkrippe in der Mannheimer Neckarstadt liegt an einem Eckgrundstück in sozial anspruchsvollem Umfeld. Der Neubau führt die umliegende Struktur fort und schließt den Blockrand mit einer scharfen Kante. Nach Außen wird ein schützender Rücken ausgebildet, zum Innenhof öffnet sich das Gebäude mit einer leichten Holzfassade.
Im Spannungsfeld zwischen Herdprämie und der Förderung neuer Betreuungsplätze hat sich eine gesellschaftliche Debatte entwickelt und zu Kitabauten als aktuelle Aufgabenstellung für Architekten geführt.
Durch Modulbauweise wurde die Planung sowie Umsetzungsphase der Kindertagesstätten erheblich verkürzt. Ganze 5 Kitas in und um Ulm wurden in kürzester Zeit mit dem gleichen System realisiert. Je nach Gruppen und Platzbedarf entstanden unterschiedliche und individuelle Lösungen. Vorstellung des Projekts am Beispiel des Kindergartens Ulm-Lehr.
Kinderkrippe, eingeschossig 3 Gruppen je 15 Kindern. Die verb. Spielflure dienen der gemeinsamen Nutzung + Kommunikation. Die Plaza in der Mitte ist der zentraler Treffpunkt. Die angegliederten Spielflure erweitern diesen Bereich. Jeder Gruppe wird zur Erkennung und Identifikation eine Farbe (Gelb-Orange-Rot ) und eigene Baukörperform zugeordnet.
Über einen zentralen Spielflur und eine offene Treppe wird das 2geschossige Gebäude erschlossen. Ein großer Balkon auf der Südseite ermöglicht das Spielen im Freien. Das Gebäude wird als Passivhaus errichtet mit einem Restenergiebedarf von 15 kWh/m²a. Die Kindertagesstätte setzt auf eine hohe Lebensqualität für die Kinder und den Schutz der Umwelt.
Mit Gras bewachsen - Eine abstrakte grüne Grasnarbe kleidet die Fassade des Kindergartens in Sighartstein. Farbe und Form scheinen den grünen Feldern und Wiesen, die das Gebäude umgeben, entnommen zu sein.
Der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft MAGK illiz bricht das Bauvolumen in L-förmige Körper, die so ineinander verschachtelt sind, dass in den Zwischenräumen unterschiedliche Orte und Freiräume zum Spielen und Lernen gebildet werden
Umbau eines 2-geschossiger Gemeinschaftssaal in eine Kita für ca. 80 Kinder. Insgesamt wurden 7 Räume für Kinder, eine Vollküche, 3 WC-Anlagen und ein Beh.-WC, 2 Garderoben und ein Personalraum realisiert.
Die goldene Stadt Prag mit ihren historischen Gebäuden ist Anziehungspunkt für jeden Traditionsliebhaber. Auch der Kindergarten Prag 3 wurde in seiner ursprünglichen Bausubstanz erhalten und nur im Bereich der zwei großen Sanitärräume komplett renoviert. Die Fertigstellung erfolgte pünktlich im August 2009.
Im Jahr 2003 begann die umfassende Instandsetzung und Neugestaltung der KITA »Abenteuerland«. Die Architekten und Bauherren realisierten einen Entwurf, der den Anforderungen der Erzieherinnen, Elternvertreter und Kinder gleichermaßen gerecht wird.
Aufgrund der problematischen Bodensituation mußte das gesamte Gebäude auf Pfählen gegründet werden. Diese Gründungsmethode erforderte für die Dämmung der Bodenplatte eine innovative Lösung.
Wer kann eine Kindertagesstätte besser planen als junge Mütter, die gleichzeitig als Architektinnen tätig sind? So geschehen im südwestlich von Aarhus gelegenen Kolt, einer Kleinstadt in Midtjylland.
Im Zuge des Neubaus des Krankenhauses Siloah wird die Kita Stadionbrücke an einem anderen Standort in der Ricklinger Straße in Linden-Süd als Passivhaus neu errichtet
Der Entwurf für die Kindertagesstätte mit 75 Plätzen liegt die Zielstellung zu Grunde, den vorhandenen Baumbestand weitgehend zu erhalten und den Kindern eine möglichst große Freifläche für Spiel und Bewegung anzubieten. Konzipiert wurde deshalb ein zweigeschossiger Baukörper mit einem begrünten Flachdach.
Funktionale, von innen farbig gestaltete Boxen treten aus der dunklen Fassade des langen 1-geschossigen Baukörpers hervor und lockern den diesen auf. Hell gebeizte Fichtenholzmöbel wurden eigens für die Krippe entworfen und integrieren sich multifunktional in das Konzept.
Seit mehreren Jahren bestand in der Kirchgemeinde Dresden-Briesnitz der Wunsch, eine evangelische Kindertagesstätte zu errichten. Mit der Bildung des Kirchspiels Dresden West ergab sich die Möglichkeit, das bis dahin nur wenig genutzte Gemeindehaus der Heilandskirchgemeinde zu einer Kindertagesstätte umzubauen.
Kayser Architekten gewannen 2007 den geladenen Wettbewerb KITA St. Maria. Aufgabe war das bestehende 2-geschossige Schwesternwohnheim zu einer KITA mit 2 Regel- und 3 Krippengruppen umzubauen. Kernidee war eine neue Erschliessungsachse die Straßenseite und Garten und die beiden Geschosse verbindet.
Entsprechend der Wettbewerbsaufgabe war eine planerische Lösung mit hohem Anspruch an Funktionalität und Gestaltung und an den Umwelt- und Klimaschutz erarbeitet worden.