Im neuen Technikum der Westsächsischen Hochschule Zwickau sorgen modulare Glas- und Vollwandsysteme von Goldbach Kirchner für transparente, flexible Räume. Das Trennwandsystem T34 und passende Türsysteme verbinden Brandschutz, Schallschutz und eine klare Innenraumgestaltung.
Die Ausbildung der offenen Fensterbänder in Kombination mit geschlossenen Bändern vermittelt zwischen den Ausdrucksformen und Gebäudesprachen der umgebenden Bestandsbauten und verleiht dem ruhigen Erscheinungsbild eine spannungsvolle Dynamik mit technischem Gepräge.
Mit dem Neubau des Bildungszentrums bündelt die IHK Nordschwarzwald Schulungs-, Seminar- und Begegnungsbereiche an einem Standort in Nagold. Zuvor waren die Angebote auf mehrere Gebäude verteilt.
Turnhalle wird Orchestersaal, Umkleiden werden Bibliothek: Für den Musikzug brauchte das Eberhard-Ludwigs-Gymnasium mehr Raum. Erweiterte diskret – und zeigte nebenbei, wie man ein zartes 1950er-Ensemble denkmalgerecht ins 21. Jahrhundert holt.
Das Center for Advanced Liquid-Phase Engineering (CALEDO) an der TU Dortmund vereint hochmoderne Speziallabore und Büroflächen für interdisziplinäre Forschung. Ein zentraler Gartenhof fördert Austausch und Orientierung. Die markante Klinkerfassade fügt den skulpturalen Forschungsbau harmonisch in den bestehenden Campus ein.
Die Easter Calder Grundschule bietet eine äußerst anregende Lernumgebung in einer kompakten, dynamischen Dreiecksform, die sich direkt aus dem Grundstück ergibt, wobei der markante, nach Süden ausgerichtete Eingangsbereich dazu dient, die Sonneneinstrahlung zu reduzieren.
Der Neubau des Sächsischen Landesarboretum der Forstbotanischen Fakultät der TU Dresden in Tharandt steht beispielhaft für nachhaltiges, regional verankertes Bauen. Der Standort am Rundweg zwischen Mammutbaumpflanzung und Teichlandschaft vereint optimale Erschließung, kurze Wege sowie die enge Verbindung von Forschung, Lehre und Naturerlebnis.
Der viergeschossige Holzmodulbau am Wissenschaftspark Tübingen verbindet serielle Bauweise, Nachhaltigkeit (BNB-Silber, Effizienzhaus Plus) und gestalterische Präzision. Die PV-Fassade mit versetzten Fenstern und lasierten Holzelementen schafft Ordnung und Variation. Innen prägen gedeckte Blautöne und rosa „Glitch“-Elemente die Identität.
Die Josef-Schwarz-Schule verbindet Bildung und Nachhaltigkeit in einem zukunftsweisenden Campus. Holz-Hybridbauweise, regionale Materialien sowie Geothermie und Photovoltaik schaffen in Verbindung mit einer herausragenden Architektur eine gesunde, ressourcenschonende Lernumgebung.
Die Michaeli-KiTa am Faltermaierberg ist ein markanter, fünfgliedriger Holzbau für Krippen- und Kindergartenkinder. Proportionen, differenzierte Räume, Naturmaterialien und warme Farben schaffen ein kindgerechtes Umfeld, in dem sich die jüngsten Stadtbewohner frei entfalten.
Die Maickler-Grundschule gibt 350 SchülerInnen einen hochwertigen Lernraum. Neben der Clusterstruktur bietet die Schule begrünte Atriumhöfe und überdachte Pausenbereiche. Die oberen Geschosse bekleidet eine Fassade aus Glasmosaik-Fliesen, das Erdgeschoss ist in Aluminium und Glas gehalten. Fensterbänke dienen als Sitzgelegenheiten und Stauraum.
Aus einer Förderschule wird ein offener Lern- und Lebensraum. Durch die Erweiterung des Campus entstehen vielfältige Lernlandschaften, barrierefreie Verbindungen und gemeinschaftliche Freiräume. Das Projekt zeigt, wie Architektur Teilhabe fördert und pädagogische Konzepte räumlich erlebbar macht.
Die Mensa Wilhelmstraße in Tübingen (1966, Paul Baumgarten) ist ein denkmalgeschütztes Beispiel der Nachkriegsmoderne. Die Sanierung verbindet den Erhalt prägender Bauelemente wie Sichtbeton und pavillonartiger Speisesäle mit einem zurückhaltenden Neubau und entwickelt das Ensemble funktional und städtebaulich weiter.
Im Zuge neuer brandschutztechnischer Anforderungen mussten umfassende Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Neben einer außen angebrachten Fluchttreppe zur Sicherstellung des zweiten Rettungsweges wurden umfangreich hochtransparente Feuerschutzabschlüsse in den Fluren und zu den Treppenräumen eingebaut.
Mit dem Projekt wurde das ursprüngliche architektonische Konzept erstmals seit der Zerstörung des zentralen Lesesaals wieder erlebbar. Mangelhafte Reparaturen, verborgene Schäden am Tragwerk und unvermutete Hohlräume machten die Arbeiten anspruchsvoll, zumal der Betrieb weiterlief.
Der Neubau der dreizügigen Grundschule Grünstraße mit einer Zweifeldsporthalle fügt sich sensibel in die gewachsene Struktur Velberts ein und stärkt den bestehenden Bilungsstandort.
Am Alten Gymnasium Oldenburg vereinen sich Geschichte und Moderne: Ein viergeschossiger Neubau ergänzt den denkmalgeschützten Bestand mit flexiblen Lernräumen, barrierefreier Erschließung und nachhaltiger Bauweise. Transparenz, Inklusion und Gemeinschaft prägen das neue Ensemble.
Im Zuge der Generalsanierung der denkmalgeschützten Grundschule Haimhauser Straße in München wurden 25 elegante Brandschutztüren mit freiem Glasumfeld eingebaut. Die Sonderlösung leitet die Lasten über die Verglasung in ertüchtigte Wände ab – eine technisch anspruchsvolle Umsetzung, die Ästhetik und Funktion vereint.
Die „Rote Schule“ in Grimma – ein denkmalgeschützter Bau aus dem Jahr 1899 – wurde im Rahmen moderner Brandschutzmaßnahmen behutsam saniert. Ziel war es, neue Fluchtwege zu schaffen, ohne das historische Erscheinungsbild zu beeinträchtigen.
Das Ensemble aus Gasthof „Altzella“ und Postmeilensäule (1727) prägte historische Handelswege im Erzgebirge. Der Entwurf bindet das historische Bruchsteinbauwerk in Landwirtschaftsfachschule, Förderzentrum und Verwaltung ein. Bestand, Verbindungsbau und Hintergebäude sichern Ortserinnerung und Verbindung von Dorfstruktur und Klosteranlage.
Seit dem Wiederaufbau in den in den Jahren 1957 bis 1964 wird der Prachtbau vor allem von der Universität und der Universitätsbibliothek Mannheim genutzt. Im Rahmen der denkmalschutzgerechten Sanierung wurde nun der gesamte Bereich zwischen Aula, Verbindungsbau und Kunstturm seit dem Jahr 2016 grundsaniert.
Der Kinderhort der Waldorfschule in Berlin-Mitte ist ein freistehender Holzbau mit dorfartiger Struktur im begrünten Innenhof. Die nachhaltige Holzkonstruktion mit Weißzederschindeln schafft behagliche Lernräume und vielfältige Außenbereiche für Kinder. Alle Einheiten haben eigene Gärten oder Terrassen.
Der „Flowdome“ ist ein nachhaltiges, bewohnbares Kunstwerk aus Lehm, Holz und Kalk. Es basiert auf einem Geodom mit Erkern, kreativen Fenstern und integrierter Einrichtung. In 18 Monaten entstand es in Eigenarbeit auf einem Anhänger, komplett rückbaubar – ein Experiment: Kann man in Kunst leben?
Da Forschende im Helmholtz Pioneer Campus für begrenzte Zeit arbeiten, ist Flexibilität entwurfsbestimmender Faktor. Dies manifestiert sich etwa in dem zentralen Atrium mit über die Geschosse angeordneten Kommunikations- und Arbeitsbereichen. Als markanter Rhombus positioniert sich der Neubau selbstbewusst auf dem Areal des Helmholtz Zentrums.
Das Schulzentrum in Davos ist ein wegweisendes Beispiel für nachhaltige Architektur im alpinen Raum. Anstatt den Bestand aus den 60er Jahren abzureißen, wurde dieser erhalten und durch einen Holzbau ergänzt. Diese Herangehensweise vereint Alt und Neu in harmonischer Weise und reduziert den ökologischen Fußabdruck durch den Erhalt von Ressourcen.
Um sowohl die Sicherheit als auch die Effizienz der Architektur und Planung der Schule De Nassau zu optimieren, wurde das elektronische Schließsystem blueEvo von Winkhaus ausgewählt. Das System bietet eine flexible Zutrittskontrolle, lässt sich nahtlos integrieren und erfüllt so architektonische und betriebliche Anforderungen der Schule.
„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen…“. Entsprechend diesem afrikanischen Sprichwort sind die nach ökologischen Kriterien geplante Kita, Grundschule und Sporthalle als drei Bausteine um einen zentralen „Dorfplatz“ angeordnet.