Der Neubau des Sächsischen Landesarboretum der Forstbotanischen Fakultät der TU Dresden in Tharandt steht beispielhaft für nachhaltiges, regional verankertes Bauen. Der Standort am Rundweg zwischen Mammutbaumpflanzung und Teichlandschaft vereint optimale Erschließung, kurze Wege sowie die enge Verbindung von Forschung, Lehre und Naturerlebnis.
Die Michaeli-KiTa am Faltermaierberg ist ein markanter, fünfgliedriger Holzbau für Krippen- und Kindergartenkinder. Proportionen, differenzierte Räume, Naturmaterialien und warme Farben schaffen ein kindgerechtes Umfeld, in dem sich die jüngsten Stadtbewohner frei entfalten.
Die Maickler-Grundschule gibt 350 SchülerInnen einen hochwertigen Lernraum. Neben der Clusterstruktur bietet die Schule begrünte Atriumhöfe und überdachte Pausenbereiche. Die oberen Geschosse bekleidet eine Fassade aus Glasmosaik-Fliesen, das Erdgeschoss ist in Aluminium und Glas gehalten. Fensterbänke dienen als Sitzgelegenheiten und Stauraum.
Der Bildungscampus Marianum ergänzt das historische Ensemble des Knabenkonvikts in Bregenz um einen sechsgruppigen Kindergarten. Als präzise gesetzter Neubau stärkt er den Campus räumlich, schafft eine neue Mitte und verbindet hochwertige Architektur, naturnahe Freiräume und zeitgemäße Pädagogik zu einem inspirierenden Lernort.
Das Kinderhaus Brunnengasse vereint Architektur, Pädagogik und Nachhaltigkeit zu einem zeitgemäßen Lern- und Lebensraum. Der dreigeschossige Holzbau schafft mit offenen, lichtdurchfluteten Räumen vielfältige Orte für Gemeinschaft, Kreativität und Entdeckung und stärkt die Verbindung zur Natur und zum Quartier.
Das Projekt Form folgt Feld ist ein Studierendenhaus, das als lebendiger Lern- und Begegnungsort konzipiert wurde. Alle gestalterischen Studiengänge sollen von dem Konzept gleichmäßig profitieren. Das entstehende Campus-Gelände soll Platz für Gärten und 1:1 Projekte bieten, um das Studieren in Detmold noch praxisnäher gestalten zu können.
Generalsanierung und Erweiterung der Tübinger Musikschule in mehreren Bauabschnitten. Bestandsgebäude: Energetische Sanierung und Brandschutzsanierung Stahlbetonsanierung, Sichtbetonfassade, Erweiterungsbauten: Holzmassivbau mit Holzfassaden und Holz-Alu-Fenstern.
In Großreuth bei Schweinau entstand ein viergruppiger Kindergarten für 100 Kinder mit SVE für 40 Kinder. Beide Nutzungen haben eigene Zugänge vom gemeinsamen Vorplatz aus. Ein zentraler Treppenraum organisiert die Erschließung und ermöglicht flexible Grundrisse. Die gelbe Hülle mit vorgehängter Wellblechfassade verleiht dem Bau Identität.
Das Haus für Kinder fügt sich harmonisch zwischen Rathaus und Kirche St. Margareta in die Dorfstruktur ein. Durch die sensible Positionierung entsteht ein einladender Vorplatz und ein geschützter Garten. Der Holzbau mit Satteldach greift die regionale Baukultur auf, gliedert die Funktionen klar und öffnet die Gruppenräume ins Grüne.
Ein kreisförmiger Baukörper bildet das kommunikative Zentrum der Schule, ergänzt durch einen linearen Gebäuderiegel für Fachräume und Werkstätten. Für die Kombination aus Begrünung und Energieerzeugung fiel die Wahl auf das Optigrün Solargründach FKD.
Für die Erweiterung ihres Campus beauftragte der Montessori Förderkreis Nürnberg e. V. das Architekturbüro Diezinger Architekten mit einem Neubau. Realisiert wurde eine Schule mit Low-Tech Energiekonzept, gleichzeitig achtete man beim Bau auf die Verwendung von ressourcenschonenden und recyclingfähigen Materialien.
Durch den Umbau wurde das Seminargebäude des DAI räumlich, technisch und atmosphärisch in eine neue Ära überführt. Die Formensprache und Haptik der Holzmöbeleinbauten sowie die farblich neu gestalteten Oberflächen und Materialien schaffen eine freundliche, stimmige, zeitlose Atmosphäre. Neue Glaswände stellen neue Raum- und Blickbezüge her.
Kleiner Pavillonbau in monolithischer Bauweise im Eingangsbereich zum Berggarten Hannover-Herrenhausen. Im Inneren stellt die Kassettendecke in Sichtbetonbauweise eine Besonderheit dar. In Gestaltung und Material nimmt der Bau Bezug auf die benachbarte Bibliothek von G.F. Laves.
Durch die Verschneidung zweier unregelmäßiger Vielecke gelingt es, die Kubatur der Kindertagesstätte in die kleinteilige dörfliche Umgebung einzupassen. Zudem werden dadurch Vor- und Freiräume unterschiedlicher Qualität definiert und gefasst. Es entsteht eine dynamische Raumwirkung mit fließenden Räumen und spannenden Blickbeziehungen.
Der Entwurf für das neue Campus Center der Universität Hamburg am Von-Melle-Park sieht die Transformation zweier denkmalgeschützter Gebäude zu einem zentralen Ort vor. Ziel ist es, ein identitätsstiftendes Gebäude zu schaffen, das als neue Anlaufstelle für Studierende dient und die Präsenz des Campus im Stadtraum stärkt.
„Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen…“. Entsprechend diesem afrikanischen Sprichwort sind die nach ökologischen Kriterien geplante Kita, Grundschule und Sporthalle als drei Bausteine um einen zentralen „Dorfplatz“ angeordnet.
Die erste Berliner Kindertagesstätte in Holzbauweise mit durchgehend autismussensibler Gestaltung wurde von D:4 Architektur geplant. Sie bietet Platz für 70 Kinder und verbindet nachhaltiges Bauen mit einem inklusiven Raumkonzept. Architektur und Gestaltung fördern eine sinnesfreundliche, individuelle Entfaltung.
Es entsteht eine 5-zügige inklusive KiTa. Die Erschließung und die Außenanlagen sind barrierefrei geplant. Das Kirchenschiff ist der zentrale Ort. Das Highlight ist die Foliendecke, die die thermischen Rahmenbedingungen für eine KiTa Nutzung ermöglicht. Das ermöglicht ein schönes Raumklima und durch die Transparenz bleibt der Kirchenraum erlebbar.
Mit dem neuen Umweltbildungszentrum Augsburg ist ein Lernort zur nachhaltigen Entwicklung entstanden, der verschiedenen Einrichtungen der Stadt als Anlaufstelle, Plattform und Treffpunkt dient. Zugleich ist das Gebäude ein direktes Anschauungsbeispiel dafür, wie ästhetisch energieeffizientes und nachhaltiges Bauen sein kann.
Die Schule, die Sporthalle, die Bibliothek und der Kindergarten mit einer großen Spielfläche dazwischen bilden einen Campus. Zwischen den Volumen konturiert eine durchgehende Kolonnade die städtebauliche Raumfolge. Sie schafft einen schrittweisen Übergang von der pulsierenden Stadt zu dem privateren Schulbereich und spendet Schatten.
"immer gewesen sein was ich bin und doch so anders als ich war" An seinem städtebaulich prominenten Standort im Zentrum Kressbronns hat sich der ehemals landwirtschaftlich genutzte Stadel zu einem öffentlichen Gebäude - der Bücherei Kressbronn a. B. - gewandelt.
Die bestehende Typologie der Volksschule Bütze Wolfurt wird weitergeschrieben. Den diversen Nutzungen des Hauses als Kindergarten, Volksschule, Turnsaal und Veranstaltungsort werden klar definierte Räumlichkeiten zugeordnet, welche über die zentralen Atrien und Lichthöfe in Beziehung treten – eine Hausgemeinschaft entsteht.
Ein zweigeschoßiges Gebäude mit Satteldächern und ein ebenfalls zweigeschoßiger Baukörper mit Flachdach schließen im nordöstlichen Teil des Grundstückes an das Bestandsgebäude an. Der Zubau strickt den Dialog zwischen Flach- und Schrägdächern eigenständig weiter. Von Beginn an stand eine ganzheitliche ökologische Bauweise im Zentrum.
Die Kita wurde als konstruktiver Holzbau mit sichtbar belassenen Oberflächen erstellt. Ihre haptischen und atmosphärischen Qualitäten machen sie zu einem Haus zum Anfassen. Jeder Gruppenraum verfügt über ein räumlich integriertes Kletterelement, das sich als Ausguck über die begrünte Dachfläche erhebt.
Eine Staffelübergabe des Gültigen ans Heute für Morgen, beschreibt Architekt Holger Lohrmann sein Arbeiten. Die beiden Gebäude, entworfen nach dem Vorbild der historisch landschaftsprägenden Holzscheunen, bringen das große Thema Holzbau ruhig und eindrucksvoll auf den denkbar aktuellen Stand – und darüber hinaus.
Gestaltet wird die Kita als mystisches Holzhybridhaus mit Yakisugi Holzschutztechnik, dem waldigen Gelände perfekt angepasst. Die klare Formensprache der funktionalen Architektur vereint sich mit traditionellen Materialien und Farbkontrasten zu einem atmosphärischen Ort, der den Wunsch der Kinder nach einem kreativen Kinderhaus erfüllt.
Der Neubau der Kita Sonnenschein erweitert die vorhandene Kindertagesstätte um Betreuungsplätze für 80 Kinder im Alter von 0-3 Jahren. Im Garten des Bestandsgebäudes mit seinem beeindruckenden Baumbestand bildet das neue Volumen einen Rücken zur Nachbarbebauung.
form follows energy+light – das BBZ ist tageslichtoptimiert und energieeffizient. Eine sich selbst verschattende Fassade lässt viel Tageslicht nach innen, Schutz vor Blendung und Überhitzung wird gewährt.
Das Gebäude Messestrasse II der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien beherbergt die Fakultäten Medizin, Zahnmedizin und Rechtswissenschaften. Die Gliederung der Architektur in einzelne, ineinandergreifende Kubaturen verleiht dem Volumen eine skulpturale Plastizität. Die elegant anmutende Fassade schafft eine öffentlichkeitswirksame Strahlkraft.
Beim Schulcampus Oberding entstand ein Gebäudekomplex in Holz- bzw. Holzhybridbauweise mit 4 versetzt aneinandergereihten Baukörpern, der sich dem geschwungenen Verlauf einer Hangkante anpasst. Eine Besonderheit ist die über zwei Geschosse offene Aula mit Treppe sowie die hohe Grundrissflexibilität.
Das Institut für Grenzforschung ist sowohl ein Ort der Forschung als auch der Vermittlung. Es soll ein Rahmen für die verschiedenen Betrachtungsfelder territorialer Grenzen sein und sucht nach einem übergeordneten Narrativ, um eine räumliche Metapher für das Gebäude zu entwickeln.
Einen Einblick hinter die Kulissen des Fürst Pückler Parkes Bad Muskau und dessen Handwerk soll eine Baumschulung schaffen. Ziel ist es, sowohl die Autarkie des Parkes als auch den Besucher fast museal durch die unterschiedlichen Welten des dienenden Zentrums zu leiten.
ZUKUNFTSINSTITUT KASSEL ist ein Ort, der nicht nur verspricht die Zukunft zu untersuchen, sondern ist auch ein lebendiges Experimentierfeld für diese. Das spiegeln nicht nur die Funktionen des Baus wieder, sondern auch der Entwurf selbst.