Das Digital Innovation Space der Hochschule Aalen ist ein modernes Zentrum für Forschung, Wissenstransfer und Digitalisierung. Der sechsgeschossige Rundbau vereint Büro-, Labor- und Ausstellungsflächen sowie einen Mediendom und fördert als regionaler Leuchtturm die Vernetzung von Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft.
Der viergeschossige Holzmodulbau am Wissenschaftspark Tübingen verbindet serielle Bauweise, Nachhaltigkeit (BNB-Silber, Effizienzhaus Plus) und gestalterische Präzision. Die PV-Fassade mit versetzten Fenstern und lasierten Holzelementen schafft Ordnung und Variation. Innen prägen gedeckte Blautöne und rosa „Glitch“-Elemente die Identität.
Der Lehrbienenstand in Ichtershausen ist ein Lern- und Begegnungsort für Imkerei und Naturschutz. Ein krisenbedingter Baustopp führte zur Entwicklung einer transluzenten Fassadenschindel aus recycelten Kunststoffabfällen als Neuinterpretation der Thüringer Schieferschindel – eine „recycelte Tradition“ und ein Reallabor für zirkuläres Bauen.
Der TUM Campus im Olympiapark vereint Lehre, Forschung und Sport in einem der größten Holzbauprojekte Europas. Unter einem 22.000 m² großen Holzdach verbindet der Campus präzise Ingenieursleistung, industrielle Holzbauweise und nachhaltige Architektur zu einem zukunftsweisenden Bildungs- und Sportstandort.
Die Josef-Schwarz-Schule verbindet Bildung und Nachhaltigkeit in einem zukunftsweisenden Campus. Holz-Hybridbauweise, regionale Materialien sowie Geothermie und Photovoltaik schaffen in Verbindung mit einer herausragenden Architektur eine gesunde, ressourcenschonende Lernumgebung.
Die Masterarbeit untersucht im Kontext schrumpfender Städte im Strukturwandel die Potentiale von Wissenschaftsnutzungen als Stadtbausteine zur funktionalen Diversifizierung. Am Beispiel der Stadt Cottbus wird ein prototypischer Ansatz zur Umnutzung eines ehemaligen Warenhauses zu einem Laborgebäude mit öffentlichen Nutzungen entwickelt.
Die Michaeli-KiTa am Faltermaierberg ist ein markanter, fünfgliedriger Holzbau für Krippen- und Kindergartenkinder. Proportionen, differenzierte Räume, Naturmaterialien und warme Farben schaffen ein kindgerechtes Umfeld, in dem sich die jüngsten Stadtbewohner frei entfalten.
Der Innovationscampus Cyber Valley übersetzt KI-Spitzenforschung in Architektur. Herzstück ist das Atrium, um das sich Büros und Labore für maximale Interdisziplinarität gruppieren. Die aktive Hülle vereint technologische Innovation, nachhaltige Energieerzeugung und ein dynamisches Erscheinungsbild.
Das neue House of Schools auf dem JKU Campus in Linz schafft mit seiner offenen Struktur und seinem großzügigen Atrium einen lebendigen Lern und Arbeitsort.
HAUS BAUWESEN - NEUE ARCHITEKTURSCHULE Der Entwurf nutzt vorhandene Raumpotenziale des Bestandsgebäudes und schafft neue Formen der Architekturlehre an der Berliner Hochschule für Technik.
Die Maickler-Grundschule gibt 350 SchülerInnen einen hochwertigen Lernraum. Neben der Clusterstruktur bietet die Schule begrünte Atriumhöfe und überdachte Pausenbereiche. Die oberen Geschosse bekleidet eine Fassade aus Glasmosaik-Fliesen, das Erdgeschoss ist in Aluminium und Glas gehalten. Fensterbänke dienen als Sitzgelegenheiten und Stauraum.
Ein Bürogebäude wird durch Eingriffe und eine Aufstockung zur dreiteiligen Bildungslandschaft. Öffentliche Sockelzone, experimentelle Departments und repräsentative Labore gliedern das Programm vertikal. Die goldverspiegelte Fassade macht Bildung als gesellschaftlichen Wert sichtbar.
Aus einer Förderschule wird ein offener Lern- und Lebensraum. Durch die Erweiterung des Campus entstehen vielfältige Lernlandschaften, barrierefreie Verbindungen und gemeinschaftliche Freiräume. Das Projekt zeigt, wie Architektur Teilhabe fördert und pädagogische Konzepte räumlich erlebbar macht.
Die Erweiterung und Sanierung des Realgymnasiums schuf in drei Bauphasen 42 Klassen, Sport- und Freiflächen auf engem Grundstück. Nachhaltige Materialien, natürliche Lüftung, PV-Anlagen und Gründächer prägen das Projekt. Flexible Lernräume und barrierefreie Erschließung verbinden Alt- und Neubau zu einem zukunftsfähigen Schulcampus.
Der Kinder- und Jugendcampus Remchingen vereint Kita, Mensa und Schülerbetreuung zu einem lebendigen Bildungsort. Die zwei kompakten Baukörper fügen sich selbstverständlich in das bestehende Schulumfeld ein und schaffen mit offenen Freiräumen, einer Dachterrasse und vielfältigen Aufenthaltsbereichen Raum zum Lernen, Spielen und Begegnen.
An der Schillerschule in Unna-Massen wurde die bestehende Schule um Räume für den offenen Ganztag erweitert und eine neue Kindertagesstätte realisiert.
Das Kinderhaus Brunnengasse vereint Architektur, Pädagogik und Nachhaltigkeit zu einem zeitgemäßen Lern- und Lebensraum. Der dreigeschossige Holzbau schafft mit offenen, lichtdurchfluteten Räumen vielfältige Orte für Gemeinschaft, Kreativität und Entdeckung und stärkt die Verbindung zur Natur und zum Quartier.
Die zweigeschossige Kita Löwenburg wurde als nachhaltiger Holz-Hybrid-Modulbau mit ca. 2.000 m² BGF für sechs Gruppen realisiert. Eine lebendige HPL-Fassade, bodentiefe Fenster und ein zentraler Spielflur prägen die Architektur. Balkonzonen, direkter Gartenzugang, PV-Anlage und Effizienzhaus-40-Standard verbinden Aufenthaltsqualität mit Ökologie.
Umbau des ehemaligen Schulgebäudes der Heidelberg Middle School aus den 1970er Jahren zu einer zukunftsorientierten Bildungsstätte. Im Mittelpunkt steht die nachhaltige Transformation des Bestands mit Holz als CO₂-bindendem Baustoff sowie die Integration moderner pädagogischer Raumkonzepte in die bestehende Struktur.
Das Projekt Form folgt Feld ist ein Studierendenhaus, das als lebendiger Lern- und Begegnungsort konzipiert wurde. Alle gestalterischen Studiengänge sollen von dem Konzept gleichmäßig profitieren. Das entstehende Campus-Gelände soll Platz für Gärten und 1:1 Projekte bieten, um das Studieren in Detmold noch praxisnäher gestalten zu können.
Generalsanierung und Erweiterung der Tübinger Musikschule in mehreren Bauabschnitten. Bestandsgebäude: Energetische Sanierung und Brandschutzsanierung Stahlbetonsanierung, Sichtbetonfassade, Erweiterungsbauten: Holzmassivbau mit Holzfassaden und Holz-Alu-Fenstern.
Einen neuen Standort für eine wachsende Organisation zu finden, ist eine echte Herausforderung. Die Frankfurt School of Finance & Management hat einen gründlichen Prozess durchlaufen, um etwas wirklich Neues zu schaffen: ein Gebäude, das die Geschichte der Schule respektiert und neue Möglichkeiten für Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert eröffnet.
Der Neubau fügt sich als funktionales Ensemble am nordwestlichen Stadtrand geschickt in das Gelände ein. Er besteht aus einem dreigeschossigen Schulgebäude, einem eingeschossigen Zwischentrakt und einer Dreifach-Sporthalle, wobei der Geländesprung zum Flötzbach optimal genutzt wird.
Die Mensa Wilhelmstraße in Tübingen (1966, Paul Baumgarten) ist ein denkmalgeschütztes Beispiel der Nachkriegsmoderne. Die Sanierung verbindet den Erhalt prägender Bauelemente wie Sichtbeton und pavillonartiger Speisesäle mit einem zurückhaltenden Neubau und entwickelt das Ensemble funktional und städtebaulich weiter.
Die Neue Grundschule am Eiskeller in Altenberge vereint zwei Schulstandorte durch Sanierung und Erweiterung bestehender Gebäude zu einem modernen, offenen Lernort. Durch die ressourcenschonende Strategie und dem zukunftsorientierten pädagogischen Raumkonzept wurde ein nachhaltiger und identitätsstiftender Schulcampus geschaffen.
Der Leipziger Schultypus wird durch präzise Ergänzungen neu interpretiert: Werkstätten, Lern- und Gemeinschaftsräume erweitern das serielle Raster und öffnen die Schule zur Stadt. Wiederverwendete Materialien und sichtbare Konstruktionen schaffen eine zeitgemäße, zukunftsorientierte Lesart des Bestands.
Der leichte und lichte Neubau soll mit seiner überwiegend gläsernen Fassade einen klaren Gegensatz zu der schweren Architektur des Bestandes bilden. Er nimmt Farb- und Gestaltungselemente der vorherigen Erweiterung auf und unterstreicht durch die leichte Verdrehung des Baukörpers die Dynamik des Neubaus.
Mit dem Projekt wurde das ursprüngliche architektonische Konzept erstmals seit der Zerstörung des zentralen Lesesaals wieder erlebbar. Mangelhafte Reparaturen, verborgene Schäden am Tragwerk und unvermutete Hohlräume machten die Arbeiten anspruchsvoll, zumal der Betrieb weiterlief.
Das Bestandsgebäude der Mariengrundschule im Gelderner Ortsteil Kapellen wurde umfangreich saniert und um einen 2-geschossigen Neubau erweitert. Dessen u-förmige Anordnung vor dem Altbau lässt im Zentrum der Schule ein vielfältig nutzbares Forum entstehen.
Eine moderne Lehrauffassung von Lernlandschaften findet Ausdruck in der Bildung von Clustern, zusammengesetzt aus je vier Klassenräumen, zwei Gruppenräumen, einem Teamraum für Lehrer sowie einem Marktplatz zum offenen Austausch und der Intensivierung des gemeinsamen Miteinanders.
Die drei markanten Häuser entfalten gemeinsam mit der vorhandenen Bebauung eine identitätsstiftende Ensemblewirkung für die junge Hochschule Geisenheim. Die Neubauten werden in einer durchgängigen Form- und Materialsprache entwickelt, um dem Campus eine attraktive Mitte mit hohem Identifikationspotenzial zu verleihen.
Die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt wurde um ein Wirtschaftsgebäude erweitert. Über 1.100 m² concrete skin in „chrome“ prägen die Fassade. Zusammen mit dem benachbarten Holzbau fügt sich der Neubau harmonisch ins Areal ein.
Die sechszügige Kita positioniert sich mit zwei klar strukturierten Baukörpern, die über einen Zwischenbau miteinander verbunden sind und eine klare Zonierung des Grundstücks schaffen. Mit der gewählten Gebäudetypologie wird eine klar lesbare Raumorganisation angeboten, die eine leichte Orientierung bei vielfältiger Nutzungsoption ermöglicht.
Das Grundstück der Hildburgschule befindet sich südlich des Stadtzentrums von Rinteln. Hier errichteten Bez+Kock Architekten einen einfachen, geometrisch klaren Baukörper, der für maximal 900 Schülerinnen und Schüler konzipiert wurde. Der zweigeschossige Neubau besteht zum größten Teil aus Lärchenholz in Kombination mit Beton und Aluminium.