„Haus – Stall – Scheune“: Ein ortstypischer Hof aus dem 19. Jahrhundert wurde zur neuen Bücherei im Ort umgebaut und erweitert. Der neue Doppelgiebelbau – das Bild der Scheune aufnehmend – ergänzt das noch bestehende Wohnhaus und den Stall. Im Sinne der Innenentwicklung ist ein Ort der Begegnung mit hoher baukultureller Qualität entstanden.
Das Gestaltungskonzept „Back to Basics | Lernen mit der Natur | Wissen ist überall“ schafft eine Umgebung, die erfahrungsorientiertes Lernen durch ein Leben im Einklang mit der Natur fördert und die Natur einbezieht. Durch die Planung der Gebäudenutzung und -ausrichtung wird die Hitze reduziert und der Bedarf an klimatisierten Räumen minimiert.
Der viergeschossige Holzmodulbau am Wissenschaftspark Tübingen verbindet serielle Bauweise, Nachhaltigkeit (BNB-Silber, Effizienzhaus Plus) und gestalterische Präzision. Die PV-Fassade mit versetzten Fenstern und lasierten Holzelementen schafft Ordnung und Variation. Innen prägen gedeckte Blautöne und rosa „Glitch“-Elemente die Identität.
Der Lehrbienenstand in Ichtershausen ist ein Lern- und Begegnungsort für Imkerei und Naturschutz. Ein krisenbedingter Baustopp führte zur Entwicklung einer transluzenten Fassadenschindel aus recycelten Kunststoffabfällen als Neuinterpretation der Thüringer Schieferschindel – eine „recycelte Tradition“ und ein Reallabor für zirkuläres Bauen.
Die Josef-Schwarz-Schule verbindet Bildung und Nachhaltigkeit in einem zukunftsweisenden Campus. Holz-Hybridbauweise, regionale Materialien sowie Geothermie und Photovoltaik schaffen in Verbindung mit einer herausragenden Architektur eine gesunde, ressourcenschonende Lernumgebung.
Die Masterarbeit untersucht im Kontext schrumpfender Städte im Strukturwandel die Potentiale von Wissenschaftsnutzungen als Stadtbausteine zur funktionalen Diversifizierung. Am Beispiel der Stadt Cottbus wird ein prototypischer Ansatz zur Umnutzung eines ehemaligen Warenhauses zu einem Laborgebäude mit öffentlichen Nutzungen entwickelt.
Die Michaeli-KiTa am Faltermaierberg ist ein markanter, fünfgliedriger Holzbau für Krippen- und Kindergartenkinder. Proportionen, differenzierte Räume, Naturmaterialien und warme Farben schaffen ein kindgerechtes Umfeld, in dem sich die jüngsten Stadtbewohner frei entfalten.
Der Innovationscampus Cyber Valley übersetzt KI-Spitzenforschung in Architektur. Herzstück ist das Atrium, um das sich Büros und Labore für maximale Interdisziplinarität gruppieren. Die aktive Hülle vereint technologische Innovation, nachhaltige Energieerzeugung und ein dynamisches Erscheinungsbild.
Die Maickler-Grundschule gibt 350 SchülerInnen einen hochwertigen Lernraum. Neben der Clusterstruktur bietet die Schule begrünte Atriumhöfe und überdachte Pausenbereiche. Die oberen Geschosse bekleidet eine Fassade aus Glasmosaik-Fliesen, das Erdgeschoss ist in Aluminium und Glas gehalten. Fensterbänke dienen als Sitzgelegenheiten und Stauraum.
Realschule Altlünen ist ein moderner Schulneubau mit drei Flügeln, der sich sensibel in die Umgebung einfügt. Im Zentrum liegt ein offenes Forum mit Lern- und Aufenthaltsbereichen. Flexible Raumstrukturen fördern neue Lernkonzepte. Nachhaltigkeit, KfW-40-Standard, PV-Anlage und Begrünung prägen das Gebäude und folgt dem GreytoGreen-Konzept modern.
Die Erweiterung und Sanierung des Realgymnasiums schuf in drei Bauphasen 42 Klassen, Sport- und Freiflächen auf engem Grundstück. Nachhaltige Materialien, natürliche Lüftung, PV-Anlagen und Gründächer prägen das Projekt. Flexible Lernräume und barrierefreie Erschließung verbinden Alt- und Neubau zu einem zukunftsfähigen Schulcampus.
Die zweigeschossige Kita Löwenburg wurde als nachhaltiger Holz-Hybrid-Modulbau mit ca. 2.000 m² BGF für sechs Gruppen realisiert. Eine lebendige HPL-Fassade, bodentiefe Fenster und ein zentraler Spielflur prägen die Architektur. Balkonzonen, direkter Gartenzugang, PV-Anlage und Effizienzhaus-40-Standard verbinden Aufenthaltsqualität mit Ökologie.
Das Projekt Form folgt Feld ist ein Studierendenhaus, das als lebendiger Lern- und Begegnungsort konzipiert wurde. Alle gestalterischen Studiengänge sollen von dem Konzept gleichmäßig profitieren. Das entstehende Campus-Gelände soll Platz für Gärten und 1:1 Projekte bieten, um das Studieren in Detmold noch praxisnäher gestalten zu können.
Generalsanierung und Erweiterung der Tübinger Musikschule in mehreren Bauabschnitten. Bestandsgebäude: Energetische Sanierung und Brandschutzsanierung Stahlbetonsanierung, Sichtbetonfassade, Erweiterungsbauten: Holzmassivbau mit Holzfassaden und Holz-Alu-Fenstern.
Der Landkreis Hameln-Pyrmont plant den Bau eines neuen Schulzentrums in Emmerthal. Insgesamt bietet es Platz für 850 Kinder, wobei die Grundschule und die weiterführende Schule unter einem Dach vereint werden. Die derzeitigen weiterführenden Schulen werden abgerissen.
Der Neubau fügt sich als funktionales Ensemble am nordwestlichen Stadtrand geschickt in das Gelände ein. Er besteht aus einem dreigeschossigen Schulgebäude, einem eingeschossigen Zwischentrakt und einer Dreifach-Sporthalle, wobei der Geländesprung zum Flötzbach optimal genutzt wird.
Der Entwurf transformiert ein unscheinbares Bestandsgebäude durch minimale Eingriffe zu einem Open Construction Hub. Neue Wege, Freiräume und Nutzungen stärken den Austausch zwischen Campus und Stadt. Die prägende Dachlandschaft verbindet Bestand und Neubau durch das Auditorium zu einem identitätsstiftenden Ensemble.
Die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt wurde um ein Wirtschaftsgebäude erweitert. Über 1.100 m² concrete skin in „chrome“ prägen die Fassade. Zusammen mit dem benachbarten Holzbau fügt sich der Neubau harmonisch ins Areal ein.
Die sechszügige Kita positioniert sich mit zwei klar strukturierten Baukörpern, die über einen Zwischenbau miteinander verbunden sind und eine klare Zonierung des Grundstücks schaffen. Mit der gewählten Gebäudetypologie wird eine klar lesbare Raumorganisation angeboten, die eine leichte Orientierung bei vielfältiger Nutzungsoption ermöglicht.
Im Zuge der Erweiterung der ASG-Gesamtschule in Hönow entstand ein moderner Neubau, der zusätzliche Unterrichts- und Gemeinschaftsflächen bereitstellt und die bestehende Schulanlage sowohl funktional als auch räumlich sinnvoll ergänzt.
Durch Sanierung und Erweiterung entstand eine moderne Ganztagsgrundschule für rund 200 Kinder. Zwei denkmalgeschützte Schulhäuser (1877/1927) und eine neue Sporthalle verbinden historischen Bestand mit heutigen Anforderungen. Barrierefreiheit, Brandschutz, digitale Infrastruktur und nachhaltige Energieversorgung prägen das Ensemble.
Ein kreisförmiger Baukörper bildet das kommunikative Zentrum der Schule, ergänzt durch einen linearen Gebäuderiegel für Fachräume und Werkstätten. Für die Kombination aus Begrünung und Energieerzeugung fiel die Wahl auf das Optigrün Solargründach FKD.
Daikin hat in Gent sein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für Wärmepumpen eröffnet. Dort entstehen auch DX‑Systeme für die EMEA‑Region sowie Kältetechnik. Der 30.600 m² große Neubau mit Bürotrakt und 23 Testkammern verdoppelt die Testkapazitäten, da die Räume in Ostende weiter genutzt werden.
Der Waldorf Campus Berlin in Schöneberg wurde zwischen 2015 und 2021 errichtet und umfasst einen Kindergarten mit Hort, die Johannes-Schule, das Rudolf‑Steiner‑Bildungszentrum sowie eine Sporthalle. Das Freiraumkonzept reduziert versiegelte Flächen konsequent und nutzt stattdessen wassergebundene Wegedecken und Rasengittersteine.
3.600 Quadratmeter doppelschaliges Linit®EcoGlass P 26/60/7 transluzentes Profilglas umhüllen das vielfach preisgekrönte English National Ballet, das von Glenn Howells Architects entworfen wurde.
Erbaut im Jahre 1784 ist die Alte Kaplanei in Hausach das älteste Gebäude der Stadt, die nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Sanierung Historie und Moderne verbindet und als Heim der örtlichen Musikschule fungiert. Im Rahmen der Sanierung kamen im Dachbereich die Lamellenfenster bigAir® der LACKER GmbH zum Einsatz.
Die Dr.-Wintrich-Realschule im südbayerischen Ebersberg geht mit der Zeit. Um der wachsenden Bevölkerung und den neuen technischen Standards gerecht zu werden, wurde die zweitgrößte Realschule im Landkreis 2019 generalsaniert und um ein zweites Obergeschoss erweitert.
Am Alten Gymnasium Oldenburg vereinen sich Geschichte und Moderne: Ein viergeschossiger Neubau ergänzt den denkmalgeschützten Bestand mit flexiblen Lernräumen, barrierefreier Erschließung und nachhaltiger Bauweise. Transparenz, Inklusion und Gemeinschaft prägen das neue Ensemble.
In Gelsenkirchen hat KLEUSBERG ein neues Oberstufengebäude für etwa 200 Schüler:innen errichtet. Der moderne Bau mit einer Bruttogrundfläche von 3.350 m² wurde in modularer Bauweise umgesetzt und zeichnet sich durch eine funktionale sowie architektonisch anspruchsvolle Gestaltung aus.
Im Rahmen einer umfangreichen Baumaßnahme wurde die Janusz-Korczak-Schule in Heinsberg um ein weiteres Stockwerk in Modulbauweise erweitert. Ziel war es, den steigenden Raumbedarf der Förderschule mit dem Schwerpunkt auf emotionaler und sozialer Entwicklung zu decken und gleichzeitig moderne, funktionale Lernräume zu schaffen.
Für die Erweiterung ihres Campus beauftragte der Montessori Förderkreis Nürnberg e. V. das Architekturbüro Diezinger Architekten mit einem Neubau. Realisiert wurde eine Schule mit Low-Tech Energiekonzept, gleichzeitig achtete man beim Bau auf die Verwendung von ressourcenschonenden und recyclingfähigen Materialien.
Im Herzen von Bremen fungiert das Zentrum als interdisziplinäres Forschungszentrum für Meereswissenschaften. SYSTEA wurde mit der Realisierung der Fassadenunterkonstruktion beauftragt und trägt damit zur gestalterischen wie auch technischen Exzellenz des Gebäudes bei.
Der neue Waterside Campus der Universität Northampton ist ein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit, da er nach kohlenstoffarmen Baustandards gebaut wurde. Das zentrale Element der natürlichen Belüftungsstrategie sind die Wetterschutzlamellen von CS, die eine hervorragende Luftzirkulation und dauerhaften Schutz vor Wind-getriebenem Regen bieten.