Aufstockung der denkmalgeschützten ehemaligen Braunschweigischen Bank (1853) mittels Altholz des Bestandsdachstuhls als Primärstruktur. Das Dach wird zum öffentlichen Raum mit Auditorium und Aussichtsplattform. Durch digitale Analyse- und Fertigungsmethodiken wird ein 1:1 Mockup der zentralen Holzverbindung aus altem und neuem Holz hergestellt.
Das MOMENTUM verbindet Gemeindezentrum und Ganztagsschule zu einem gemeinsamen Haus. Drei markante Holzdächer geben den Nutzungsbereichen Identität und bringen Licht ins Innere. Sichtbeton, Ziegel und Holz prägen eine robuste, materialgerechte Architektur rund um Forum und Piazza.
Mit dem Ensemble „MittenIm“ ist in Niederwerrn ein neuer Ort der Begegnung entstanden: Zwei Neubauten aus Recyclingbeton und Holz fügen sich mit transformiertem Bestand zu einer identitätsstiftenden Ortsmitte. Möglich wurde die sozial nachhaltige Weiterentwicklung durch eine aktive Immobilienpolitik der Gemeinde und die Beteiligung der Bevölkerung.
„Ran an den Bestand !“ zeigt am Schlossareal Ebelsbach, wie leerstehende Bausubstanz durch minimale, reversible Eingriffe und gemeinschaftliches Handeln reaktiviert werden kann. Aus einem ersten nutzbaren Raum entwickelt sich prozesshaft ein sozialer Ort für Begegnung, Beteiligung und gemeinschaftliche Aneignung.
Das Vorhaben „Generation Zeitz“ präsentiert eine visionäre Umgestaltung des ehemaligen Nebengebäudes 42 der „ZeKiWa“ zu einer vitalen Jugend- und Kulturbegegnungsstätte in der Stadt Zeitz Sachsen-Anhalt.
Der Neubau schafft, gemeinsam mit dem Kirchgebäude und dem kernsanierten Fachwerk-Pfarrhaus, ein Ensemble. Durch die Situierung des Baukörpers unter geschickter Ausnutzung der Topografie werden differenziert nutzbare Freiräume auf zwei Ebenen geschaffen.
Die neue Ortsmitte von Scheyern entstand durch die denkmalgeschützte Sanierung der 1568 erbauten ehemaligen Waldbauernschule und den Neubau des Rathauses mit Bücherei. Historische Elemente wurden bewahrt und mit moderner Architektur kombiniert. Das Areal bietet Platz für Veranstaltungen, ein Bürgerhaus, einen Dorfplatz und Lesegarten.
Ursprünglich als Basis für ein neues Gebäude vorgesehen, erwies sich das alte Klohäuschen gegenüber dem Bahnhof bald als zu klein. Statt banaler Zweckarchitektur entstand – inspiriert von der regionalen Baukultur – die Idee eines Neubaus, der Tradition zeitgemäß interpretiert und dem Ensemble neue Kraft verleiht.
Der Rundlokschuppen ist ein idealer Ort um auf die Bedarfe der sozialen Infrastruktur zu reagieren und einen sehr positiven Beitrag zu einer inklusiven Stadtentwicklung zu leisten. Zwischen Nord und Süd inmitten der Gleise soll ein Ort des Zusammenkommens und spontanen Anhaltens entstehen mit Angeboten für die Menschen im Kiez und darüber hinaus.
Wie definiert sich die zukünftige Mitte im peripheren/ländlichen Raum? Wie können wir als Planer:innen mit begrenzten Ressourcen und Mitteln die vorhandenen öffentlichen Räume in der Dorfmitte stärken, sodass sie Gemeinschaft stiften? Dieses Projekt widmet sich zu diesen Fragen beispielhaft mit der Mitte des thüringischen Dorfes Niedergrunstedt.
Umbau eines landwirtschaftlichen und denkmalgeschützten Gebäudes mit Wohn- und Ökonomieteil in ein Gemeindehaus mit folgenden Nutzungen: Cafe, Mediathek, Marktscheune, Bürgersaal und Co-Working Arbeitsplätzen.
Im Herzen der unterfränkischen Gemeinde Niederwerrn ist eine neue Ortsmitte mit Bürgerzentrum, Museum und Energiescheune entstanden. Abgerundet wird das Innenausbau-Konzept durch HERADESIGN® Holzwolle-Akustik-Deckenplatten von Knauf Ceiling Solutions.
Das Gemeinschaftshaus in Grumbach, stärkt den sozialen Zusammenhalt in ländlichen Regionen mit hoher Zuwanderung. Es bietet flexible Räume für Vereine, Veranstaltungen und die Freiwillige Feuerwehr. Die nachhaltige Holz-Lehm-Bauweise reduziert CO₂-Emissionen und optimiert das Raumklima durch massive Lehmkerne, die als Energiespeicher fungieren.
In der südburgenländischen Gemeinde Burgauberg-Neudauberg wurde ein neues Gemeindezentrum eröffnet. Der Neubau, geplant von der Projektgemeinschaft Miyako Nairz Architects I MNA ZT KG und der goebl architecture ZT GmbH, vereint nachhaltiges Bauen mit zeitgemäßer Formensprache.
Der ländliche Raum ist reich an leerstehenden Bestandsgebäuden, die Ortsbilder und Ortsidentitäten formten und damit nicht nur architektonisch wertvoll sind, sondern vor allem von den Menschen, die mit ihnen Erinnerungen verbinden, wertgeschätzt werden. Ebendiese Orte sind die idealen Kristallisationspunkte für neue Konzepte des Gemeinwesens.
Alte Mälzerei aus dem 16./17. JH wurde kernsaniert und zum offenen Treff für kulturelles Gemeindeleben umgewandelt. Der rohe Charakter wurde bewahrt, die Historie erlebbar gemacht. Flexible Nutzungen, gewerblich oder privat sind möglich und immer ein Erlebnis.
Begründet durch den historischen Wert der Bestandsgebäude sowie ihren aktuellen kulturellen Beitrag durch die Graffitikunst soll das Ensemble als öffentlich genutzter Teil in die Stadtstruktur zurückgeführt werden. Die Gebäude sollen dabei so niedrigschwellig wie möglich für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Die Trinitatiskirche ist eine identitätsstiftende Kirchruine der Dresdner Johannstadt. Die bestehenden Grundmauern bilden die Kubatur für den zurückhaltenden Einbau einer neuen Jugendkirche. In den unter Denkmalschutz stehenden Gebäudeteilen ist der neue Glaskubus über der Vierung des Kirchenschiffs sichtbares Element der neuen Nutzung.
Die Villa Berg ist ein Kulturdenkmal im Stuttgarter Osten, welches in den letzten Jahren stark in die Vergessenheit geriet. Die neue Villa Berg soll zu einem Kulturzentrum für alle werden, welche Raum für Musik und vieles mehr bietet.
't Gasthoês ist das multifunktionale, nachhaltig sanierte und um neue Funktionen erweiterte Gemeindezentrum im niederländischen Horst aan de Maas. Für das Schalten, Dimmen und die smarte Steuerung der LED-Beleuchtung wurde sich für das Unternehmen für Theben.
Der Entwurf, welcher sich in Wasserhaus und Buttenstube gliedert, beschäftigt sich mit der Fortschreibung des Genius Loci der Fränkischen Schweiz. Durch die multifunktionale Nutzung, als Museum und Gemeindezentrum, kann eine Vergegenwärtigung der Kultur erzielt werden, und die Tradition durch Einheimische sowie Besucher fortgeschrieben werden.
Die Innenraumgestaltung des 2-geschossigen typischen 60iger Jahre Gemeindezentrums sollte ein neues Gesicht erhalten. Die vorhandene dunkle Holzdecke wurde durch eine abgehangene helle Akustikdecke mit neuer LED-Beleuchtung ersetzt. Das Sichtmauerwerk aus Kalksandstein verputzt. Die Gruppenräume und Kita mit neuem Kautschukbodenbelag ausgelegt.
Durch Hinzufügen eines funktionalen, modernen Baukörpers wurde das historische Ensemble der Kirchgemeinde Bad Berka – bestehend aus Kirche, Pfarrhaus und Innenhof –zu einem überregionalen Gemeindezentrum erweitert. Ziel des zeitgenössischen Eingriffs war, die erhaltene Substanz behutsam zu bereinigen, zu öffnen und weiterzubauen.
Das Bischof-Bernhard-Haus wurde durch die Sanierungsmaßnahme zu einem attraktiven Treffpunkt und Veranstaltungszentrum für die gesamte Marktgemeinde revitalisiert, das auch überregionales Publikum anlockt. Mit der Sanierung wurde ein weiteres Gebäude am historischen Marktplatz bewahrt, welches das Ortszentrum und das Gemeindeleben belebt.
Die Gemeinde Tyrlaching erhält mit dem Ensemble des denkmalgeschützten Gasthofs zur Post und dem Neubau des Bürgersaals eine neue attraktive Ortsmitte.
Das kath. Gemeindezentrum gruppeiert die historische Kirche St. Kilian, das bestehende Pafarrhaus mit zwei Neubauten für eine Gemeindehaus und eine Kindertagesstätte zu einem Ensemble mit ganz neuen Außenräumen und Bezügen.
Die neue Stadthalle in Rheda-Wiedenbrück bereichert mit ihrer Vielfältigkeit und modularen Bespielbarkeit das regionale Veranstaltungsangebot der Stadt und sichert so das gemeindliche Zusammenleben.
Das Projekt ist ein Erweiterungsbau des aus Lehrerhäusern und Schulgebäuden bestehenden Schulgeländes der High School der St.Rupert Mayer Mission Station, welche sich weit abgelegen von größeren Städten und Dörfern im Herzen Simbabwes befindet.
Die Arbeit zielt auf eine konkrete Auseinandersetzung hin, was es bedeutet, vernakuläre, also ungeplante, aus der Logik entstandene Bauformen, mit der Moderne zu verbinden. Welche Synthese kann daraus entstehen, und vor allem welche Lehren können wir daraus ziehen.
Die Gestaltung der neuen, offen konzipierten Räumlichkeiten, ergänzt durch zwei schließbare, multifuktionale Raumkörper, forciert dynamische Pastoralarbeit innerhalb flexibler Raumstrukturen. Das Ziel: eine vertrauensvolle Begegnungs- und Kommunikationskultur, die die Bedürfnisse einer modernen Gesellschaft erfasst.
Die Reha-Südwest OH gGmbH und die Stadt Krautheim haben mit Ihrem gemeinsamen Projekt Mut bewiesen: Sie haben auf neue Aufgabenstellungen konsequent reagiert und eine notwendige Neuorientierung bewerkstelligt. Synergie und Inklusion sind die wesentlichen Grundpfeiler des Neubaus und geben diesem ein Alleinstellungsmerkmal in der Region.