Mitten in Wien vereint das Haus des Meeres auf einzigartige Weise Natur, Architektur und Geschichte. Ein Highlight ist das Tropenhaus – ein gläserner Anbau, der Besucherinnen und Besucher in die faszinierende Welt tropischer Regenwälder entführt. Nach 20 Jahren intensiver Nutzung wurde dieser Bereich 2023 einer umfassenden Sanierung unterzogen.
Der Entwurf für das Tanztheater am Theaterpark Braunschweig integriert sich in die Umgebung und betont die Dynamik des Tanzes architektonisch. Flexible Raumzonen, eine Kassettendecke mit Vorhangschienen und individuell geformte Stützen aus Shotcrete schaffen ein sinnlich-bewegtes Raumkonzept.
Die faltBAR ist ein mobiles. aufklappbares Café, das von Architekturstudierenden der BHT entworfen und aus recycelten Bauteilen eines vorherigen Studierendenprojekts gebaut wurde. Mit ihren kompakten Maßen und Rollbarkeit kann und wird sie bereits flexibel innen und außen eingesetzt werden und lädt zum Verweilen, Mitgestalten und Austausch ein.
Der denkmalwürdige Konzertsaal von Hans Brandt wird im Rahmen einer umfassenden Kernsanierung behutsam erweitert und als Haus der Kulturen neu interpretiert. Inspiriert von Scharouns Raumideen entsteht ein multifunktionaler Kulturort der Vielfalt ermöglicht, Gemeinschaft stärkt und nachhaltig Bestand hat.
Das Wohn- und Atelierhaus des Künstlers Adolf Hölzel war Treffpunkt der Avantgarden. Um das Hölzel-Haus wieder als lebendigen kulturellen Ort zu etablieren, wird der Bestand von 1905 behutsam saniert, um einen Anbau erweitert und für die Aufgaben einer modernen Stiftung ertüchtigt. Ergebnis ist eine neue architektonische Landmarke in Stuttgart.
Der Kaffeespeicher Santos im Rotterdamer Rijnhaven wurde substanzerhaltend transformiert und aufgestockt. Historische Substanz, originale Elemente treffen auf moderne Architektur. Ikonische Dachskulptur, zentrales Atrium und energieeffiziente Technik machen das neue Nederlands Fotomuseum zum kulturellen Leuchtturmprojekt zeitgemäßer Denkmalpflege.
Ursprünglich als Basis für ein neues Gebäude vorgesehen, erwies sich das alte Klohäuschen gegenüber dem Bahnhof bald als zu klein. Statt banaler Zweckarchitektur entstand – inspiriert von der regionalen Baukultur – die Idee eines Neubaus, der Tradition zeitgemäß interpretiert und dem Ensemble neue Kraft verleiht.
Der Rundlokschuppen ist ein idealer Ort um auf die Bedarfe der sozialen Infrastruktur zu reagieren und einen sehr positiven Beitrag zu einer inklusiven Stadtentwicklung zu leisten. Zwischen Nord und Süd inmitten der Gleise soll ein Ort des Zusammenkommens und spontanen Anhaltens entstehen mit Angeboten für die Menschen im Kiez und darüber hinaus.
„Das Haus, das man nicht sieht“ – so beschreiben Einheimische das an einem idyllischen See im Salzkammergut gelegene Gebäude, das trotz einer Nutzfläche von über 200 Quadratmetern harmonisch mit der umliegenden Landschaft verschmilzt.
Mit der Sanierung des Gebäudes in der Weißfrauenstraße 1-3 und einer visionären Fusion konnte ein Stück Frankfurter Nachkriegsgeschichte neu belebt und zukunftsweisend weiterentwickelt werden.
In einem Gewölbekeller aus dem frühen 19. Jahrhundert zeigen wir eine Ausstellung zur Frankfurter jüdischen Geschichte dieser Zeit. Sie lädt ein zur Auseinandersetzung mit dem Kampf von Jüdinnen und Juden um Gleichberechtigung sowie dem Ringen um Emanzipation bei gleichzeitiger Traditionspflege.
Im Jahr 2022 eröffnet, gehört der mehrfach preisgekrönte Museumsneubau zum größten städtebaulich-kulturellen Projekts in Europa, dem Liget Budapest Project. Der Entwurf stammt von Marcel Ferencz aus dem Budapester Büro Napur Architect.
Die Flut im Jahr 2021 hat das Ahrtal und Ihre Bevölkerung hart getroffen. Durch den Umbau einer alten Garage in Rech an der Ahr wird ein Ort geschaffen, den die Bewohner*innen aufsuchen können, um dem Verlorenen zu gedenken oder einfach nur in stiller Einkehr mit sich zu sein.
Das neue Bürgerhaus in Kippenheim bietet Raum für Veranstaltungen, Vereinsaktivitäten und die Gemeindebibliothek. Dieser gemeinschaftliche Ort für die Bürger der Gemeinde ist durch einen klaren Baukörper aus gefärbten Leichtbeton, dem geneigten begrünten Holzdach und den Arkaden zu einer repräsentativen Adresse am Ortseingang geworden.
Das Ensemble aus Gemeindesaal und Gasthaus in Holzbauweise bildet im Dialog mit Kirche und Rathaus die neue einladende Dorfmitte. Die großflächige Nutzung wird auf zwei Häuser aufgeteilt. Unter dem Platzniveau verbunden, bilden beide dennoch eine funktionale Einheit. Holz spielt innen wie außen und in der Konstruktion eine wichtige Rolle.
Nachhaltig gebaut: Das Multigenerationenzentrum „WILàvie“ in Wittlich vereint unter seinem Dach auf rund 3.700 m² Räume für eine achtgruppige Kindertagesstätte, für das „Haus der Jugend“ sowie für das „Mehr-Generationen-Haus“. Die Fassade wurde mit einer 140 mm dicken Dämmung ausgeführt, die mit Rockpanel Tafeln der Serie Stones bekleidet.
Um der in Vergessenheit geratenen Lehmbaukultur Weilburgs neuen Schwung zu verleihen, entsteht am Landtor ein Lehmforum mit Werkstatt, Restaurant und Herberge. Die drei zweigeschossigen, polygonalen Solitäre ergänzen das Stadtbild sinnvoll und machen die historische Stampflehmbauweise nach innen und außen erfahrbar.
Ein Umbau mit technischen und energetischen Verbesserungen nebst neuen Strukturen und Ergänzung durch einen Neubau, damit wurde im Stadtbild von Velburg ein historisches Wahrzeichen wiederbelebt.
Das Gebäudeensemble aus Kulturzentrum, Landesarchiv, Landesbibliothek, Literaturhaus, Volkshochschule und einem Gastronomiebetrieb liegt sensibel positioniert in der parkähnlichen Landschaft an der stark geneigten Wulkalände und gegenüber dem steil abfallenden Bahndamm.
Der Stiftungsgedanke der 'Spore' dient als Generator eines städtischen Bausteins, der in seinem Kontext verwoben eine spezifische architektonische Idee entwickelt. Es ist ein Haus mit Eigenschaften und einem spannenden, öffentlichen Nutzungskonzept entstanden, das zum gesellschaftlichen Dialog beiträgt und als Nutzungsinitiator fungieren kann.
Begründet durch den historischen Wert der Bestandsgebäude sowie ihren aktuellen kulturellen Beitrag durch die Graffitikunst soll das Ensemble als öffentlich genutzter Teil in die Stadtstruktur zurückgeführt werden. Die Gebäude sollen dabei so niedrigschwellig wie möglich für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Umgestaltung der neugotischen Stiftungskirche St. Nicolaus sowie Gestaltung der Außenanlagen und Errichtung eines Lern- und Gedenkortes in Hamburg-Alsterdorf
Eine auf filigranen Stützen ruhende, elegant geschwungene Dachkonstruktion überdeckt die raumhoch verglasten Innenräume und erzeugt so einen fließenden Übergang von Innen- und Außenraum.
Das neue Erlebnis-Hus in St. Peter-Ording bildet den Abschluss der erweiterten Strandpromenade. Der neu interpretierte Pfahlbau dient als Treffpunkt für Groß und Klein, für Alt und Jung.