Neubau eines Wohngebäudes mit 21 Wohneinheiten inkl. Freiraum und Grundstücksplanung. Das Bauwerk verfügt über drei Geschosse und ist vollständig unterkellert. Das Effizienzhaus wurde darüber hinaus im KfW-55 Standard errichtet. Prägendes Element ist die neun Meter hohe Lochfassade im Eingangsbereich aus einem hochwertigen Wasserstrichziegel.
Das Gartenhaus entwickelt aus den Bedingungen des Berliner Blockinneren eine vielschichtige Raumsequenz aus Innen-, Luft- und begrünten Außenräumen. Licht, gefilterte Ausblicke und versetzte Ebenen schaffen räumliche Tiefe. Der Ziegelbau verdichtet den urbanen Kontext und verbindet erneuerbare Energien mit einer alterungsfähigen Materialität.
Durch die Transformation eines Einfamilienhauses von 1956 entstehen vier flexible Mieteinheiten. Der Erhalt grauer Energie, kreislauffähige Materialien und eine skulpturale Aluhülle schaffen ein zukunftsweisendes, gestalterisch anspruchsvolles Beispiel für nachhaltiges Bauen im ländlichen Kontext.
Das durchgängig barrierefreie Gebäude mit 4 R-Wohnungen als KfW55 Haus im Energiestandard A+ ist ein besonderer Beitrag zum geförderten Wohnungsbau hinsichtlich des architektonischen, atmosphärischen, soziologischen und ökologischen Anspruchs. Das offene Erscheinungsbild ist Ausdruck von Inklusion und Teilhabe.
Die ehemalige Martin-Luther-Kirche in Geseke wurde behutsam zu zwei hochwertigen Wohneinheiten umgebaut. Historische Elemente wie Buntglasfenster, Kirchturmspitze und Bronzetür blieben erhalten. Ergänzt durch Photovoltaik und Luft-Wärmepumpe verbindet das Projekt historische Architektur mit modernem und nachhaltigem Wohnen.
Diese Arbeit untersucht, wie das Berliner Mietshaus umgerüstet werden kann, um selbstständiges Altern in vertrauter Umgebung zu ermöglichen und dabei ungenutzten Wohnraum zu aktivieren und für die nächste Generation freizugeben. Die Untersuchung umfasst die architektonischen Möglichkeiten sowie die ökonomische und organisatorische Machbarkeit.
In Berlin verschwindet bezahlbarer Wohnraum, soziale Isolation wächst. "Von Innen Heraus — Gemeinschaft Als Gegenmittel" transformiert ein bedrohtes Gründerzeitgebäude im Mettmannkiez zu genossenschaftlichem Gemeinschaftswohnen für 48 Personen: Bezahlbar, generationengemischt und räumlich gegen Einsamkeit gebaut.
Als innerstädtische Nachverdichtung reagiert das Quartier auf den städtebaulichen und sozialen Kontext. Ein barrierefreier Anger mit Quartiersplatz und Fußwegen gliedert das Hanggrundstück. 21 kompakte, teils gekoppelte Häuser überspielen den Höhenunterschied und formen drei grüne Höfe. Vielfältige Wohnungstypen schaffen bezahlbaren Wohnraum.
Im Elbbrückenquartier der Hamburger HafenCity erhebt sich das Holzhochhaus ROOTS – ein 65 Meter hoher Turm, der als Referenzprojekt für urbanen Holzbau in Deutschland gilt. Gemeinsam mit dem geplanten Elbtower bildet ROOTS den östlichen Abschluss der HafenCity und markiert eine Landmarke zwischen Stadtraum und Wasser.
Die verfallene Villa aus den 1930ern wurde grundlegend saniert und erweitert: Ein Anbau in Holz-Hybridbauweise ergänzt das Haus und verbindet historische Substanz mit moderner Konstruktion. Ein neuer Dachstuhl mit zusätzlichen Zwerchgiebeln prägt das neue Erscheinungsbild.
Die ehemalige Polizeiinspektion aus den 60er-Jahren in Dortmund-Hörde beeindruckt nach ihrer umfassenden Sanierung als ein gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohngebäude.
Der genossenschaftliche Wohnbau rückt Gemeinschaft in den Vordergrund und zeichnet sich durch einen ressourcenschonenden Einsatz von Holz sowie die Verwendung von Gusslehm in den Decken aus. Die Wohnungen ermöglichen eine Vielzahl an Wohnkonstellationen und lassen eine Schaltbarkeit sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen zu.
Das Projekt schafft nachhaltigen Wohnraum in Hanglage des Thüringer Schiefergebirges. Zwei Baukörper mit begrünten Flachdächern fügen sich maßstäblich ein. Massivholzbauweise, Split-Level-Organisation und Terrassenstruktur verbinden ökologische Qualität mit moderner Architektur und Ausblick.
Das Projekt Francka versucht die Problematik des heutigen Wohnungsbaus auf verschiedenen Ebenen nachhaltig zu lösen. Die flexiblen Wohneinheiten, welche bei Bedarf mithilfe von Schaltzimmern vergrößert oder verkleinert werden können und die Verwendung von wiederverwendeten Bauteilen stellen die Kernaspekte des Entwurfs dar.
Die beiden im Jahr 1966 errichteten fünfgeschossigen Wohngebäude wurden umfassend seriell saniert und gleichzeitig mit jeweils drei zusätzlichen Stockwerken in Holzmassivbauweise nachverdichtet.
Die Frage, wie sich serielles Bauen mit zukunftsweisenden, entwicklungsoffenen Wohnkonzepten neu denken lässt, bildet die Leitschnur des Entwurfes für ein Wohnhaus mit 50 % geförderten Wohnungen. Der längliche Baukörper wird in Schichten gedacht und zoniert. Ein tiefer Laubengang erschließt alle Wohnungen und dient als zentraler Kommunikationsort.
Unser Entwurf verknüpft ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeitsaspekte. Besonders die neu entwickelten Schmetterlingswohnungen ermöglichen anpassungsfähige, kosteneffiziente Wohnformen und fördern Integration sowie gemeinschaftliches Leben.
Holz Ziegel Lehm ist ein Pilotprojekt der Berliner STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft zum nachhaltigen Geschosswohnungsbau, das durch die ARGE ZRS Architekten und Bruno Fioretti Marquez realisiert wird. Unter wissenschaftlicher Begleitung werden zwei Wohnhäuser, eines in Holz-Lehm- und das zweite in Ziegel-Bauweise, gebaut.
Reduce - Reuse – Recycle Das Suffizienzhaus U10 ist ein ressourcenschonendes und kostengünstiges Gebäude zum gemeinschaftlichen Wohnen. Die Grundrisse sind einfach und lassen sich durch optionale Teilung sehr flexibel aufteilen. Die ressourcenschonende Holzbauweise und der umfangreiche Einsatz gebrauchter Bauteilen zeichnen das Projekt aus.
Das Ensemble aus drei Häusern (BJ 1963) liegt in Frankfurt-Sachsenhausen und bildet mit seinem alten Baumbewuchs eine grüne Insel im Stadtraum. Die energetische Sanierung erfolgte zum KfW-Effizienzhaus-85 mit Pfad zur Klimaneutralität bis 2045. Es wurden Fassaden, Dächer und Fenster saniert und Wärmepumpen und Solarthermie neu installiert.
Die "Martin-Luther-Kirche" wurde in nachhaltigen Wohnraum umgewandelt, wobei historische Elemente wie Buntglasfenster oder die Kirchturmspitze erhalten blieben. Zwei Wohneinheiten mit eigenen Gärten und einer modernen, energieeffizienten Versorgung durch Photovoltaik und Luft-Wärmepumpe verbinden den Charme des Alten mit zeitgemäßen Wohnkomfort.
Mit dem Quartier Heidestraße entsteht derzeit im Zenttraum von Berlin ein zukunftsweisend nachhaltiges Stadtentwicklungsprojekt. Zu dem facettenreichen Neubau-Ensemble gehören auch die beiden Wohn- und Geschäftsgebäude „QH Colonnades“ und „QH Straight“ mit insgesamt über 260 modernen Wohnungen.
Die Aufwertung von sechs Gebäuderiegeln war Teil einer Neugestaltung eines Quartiers in Neuss. Eine energetische Sanierung auf Basis des Wärmedämm-Verbundsystems MW Ecotop von Brillux gepaart mit einem Dreiklang verschiedener Oberflächenoptiken brachte eine neue Gebäudeästhetik hervor – mit besonderem Augenmerk auf den Artenschutz.
Das ehemalige Mannschaftsgebäude der einstigen Infanterieschule Wünsdorf wurde als erstes Gebäude des gesamten Denkmalensembles zum Wohngebäude umgewandelt. Es sind 36 Wohneinheiten für unterschiedliche Lebenskonzepte entstanden. Leitgedanke für die Planung war der behutsame Erhalt des Denkmals und die Schaffung schöner Wohnräume.
Die aus fünfzehn Familien bestehende Baugruppe D2 hatte das Glück eine der letzten Baulücken in zentraler Lage in Berlin Neukölln zu ergattern. Das gut in die Stadt eingefügte, ökologische, aber dennoch moderne und freundliche Haus mit viel Grün und Gemeinschaftsflächen im Hof und auf dem Dach setzt einen städtebaulichen Akzent in der Stadt.
Tragwerk gebildet aus Holz-Massivfassaden und Holz-Hohlkörperdecken und Holzstützen Alle Oberflächen unbehandelt holzsichtig belassen Flexibles GR-Layout mit pro Geschoss nur 2 Holzstützen KfW 40 plus Standard / A+ Drei mietpreisgebundene Wohnungen und ein gemeinnütziger Jugendverein Gewähr für Nachhaltigkeit, auch im sozialen Miteinander
Die Genossenschaft KARL hat im Jahr 2019 im Zuge eines Konzeptverfahrens der Stadt Bremen den Zuschlag für ein Grundstück im neuen Hulsberg-Viertel erhalten. Das viergeschossige Wohnprojekt mit Staffelgeschoss und großzügiger Laubengangerschließung verbindet einen relativ geringen Pro-Kopf-Flächenverbrauch mit zahlreichen Gemeinschaftsflächen.
Das Ensemble nimmt Elemente aus dem Regelwerk des Berliner Blocks auf, welche seit dem 19. Jahrhundert stadtbildprägend sind, und überträgt diese in die heutige Zeit. Terrassenbänder verbinden die straßenbegleitenden Vorderhäusern mit den Einzelbaukörper im Grundstücksinnenbereich und schaffen ein hohes Maß an Durchlässigkeit.
Zwischen Gestern und Morgen - KLUBUS - eine Symbiose aus historischem Charme und moderner Architektur. Ausgezeichnet durch die Kombination aus historischem Bestand und modernen Gestaltungselementen. Somit ist ein harmonisches Zusammenspiel entstanden, das den Charme des alten Gebäudes bewahrt und gleichzeitig zeitgemäße Wohnqualität bietet.
Im Projekt „Am Kanal“ haben wir uns dem Umbau und der Sanierung einer 2-Zimmer Wohnung im elften Stock eines Wohnhochhauses aus den 1960er Jahren gewidmet. Das Projekt mit Blick über München brachte viele spannende Herausforderungen mit sich.
Das kürzlich nach KFW 55 Norm fertiggestellte Bauprojekt lässt sich sehen und zeigt, wie man aus der Not auch eine Tugend macht. Denn die beiden Zwillingshäuser sind das Ergebnis von viel Arbeit und Liebe im Detail.
Die Kubatur des Gebäudes bildet ebenfalls ein abgeschlossenes Ensemble aus zwei Hauptbaukörpern die durch eine Brücke verbunden werden. Somit werden differenzierte Räume ausgebildet, die zwischen den verschiedenen Anforderungen an Privatsphäre gerecht werden können.
Nachdem das letzte noch verbliebene Einzeldenkmal „Oberschätzlhaus“ am Garser Marktplatz vom Vorbesitzer innen so entkernt wurde, dass es abgebrochen werden musste, lag das Grundstück jahrelang brach. Erst als die Gemeinde das Grundstück erwarb, konnte die Baulücke im historischen Ortskern mit einem Ersatzbau geschlossen werden.