Das Gartenhaus entwickelt aus den Bedingungen des Berliner Blockinneren eine vielschichtige Raumsequenz aus Innen-, Luft- und begrünten Außenräumen. Licht, gefilterte Ausblicke und versetzte Ebenen schaffen räumliche Tiefe. Der Ziegelbau verdichtet den urbanen Kontext und verbindet erneuerbare Energien mit einer alterungsfähigen Materialität.
Durch die Transformation eines Einfamilienhauses von 1956 entstehen vier flexible Mieteinheiten. Der Erhalt grauer Energie, kreislauffähige Materialien und eine skulpturale Aluhülle schaffen ein zukunftsweisendes, gestalterisch anspruchsvolles Beispiel für nachhaltiges Bauen im ländlichen Kontext.
Das Hamburger Mehrgenerationenprojekt „Wohnen hoch drei“ verbindet 24 geförderte Wohnungen in zwei Holzgebäuden. Statt privater Balkone dient ein vorgelagerter Laubengang als Gemeinschaftstreff. Die Gebäude am Harburger Stadtpark nutzen das Prinzip des Durchwohnens und bieten viel Gemeinschaftsfläche für ein solidarisches, offenes Miteinander.
Das über 150-jährige Einfamilienhaus wurde mit einem nachhaltigen Holzelementbau zum Mehrgenerationenhaus aufgestockt. Das fein proportionierte Fassadenbild nimmt strukturelle Elemente der darunterliegenden Fassade auf und fügt sich dadurch harmonisch in das Strassenbild ein, bleibt aber durch seine eigenständige Materialisierung ablesbar.
Das durchgängig barrierefreie Gebäude mit 4 R-Wohnungen als KfW55 Haus im Energiestandard A+ ist ein besonderer Beitrag zum geförderten Wohnungsbau hinsichtlich des architektonischen, atmosphärischen, soziologischen und ökologischen Anspruchs. Das offene Erscheinungsbild ist Ausdruck von Inklusion und Teilhabe.
Die ehemalige Martin-Luther-Kirche in Geseke wurde behutsam zu zwei hochwertigen Wohneinheiten umgebaut. Historische Elemente wie Buntglasfenster, Kirchturmspitze und Bronzetür blieben erhalten. Ergänzt durch Photovoltaik und Luft-Wärmepumpe verbindet das Projekt historische Architektur mit modernem und nachhaltigem Wohnen.
Diese Arbeit untersucht, wie das Berliner Mietshaus umgerüstet werden kann, um selbstständiges Altern in vertrauter Umgebung zu ermöglichen und dabei ungenutzten Wohnraum zu aktivieren und für die nächste Generation freizugeben. Die Untersuchung umfasst die architektonischen Möglichkeiten sowie die ökonomische und organisatorische Machbarkeit.
Im heterogenen Stadtgefüge setzt der dreigeschossige Sichtbetonkubus einen ruhigen Akzent. Zur Straße weitgehend geschlossen, öffnen sich drei großzügige Wohnungen mit flexiblen Grundrissen zum Garten und zum Tübinger Österberg. Sichtbeton, Holzparkett und Holz-Alu-Fenster prägen die reduzierte Materialität; das Erdgeschoss ist barrierefrei.
Alle drei Baukörper sind durch ein begrüntes Sockelgeschoss verbunden. Die Entkoppelung zwischen fahrendem Verkehr und einer Durchdringung mit bequemer fußläufiger Anbindung in alle Richtungen des Wohn-Ensembles wird über zwei Geländetreppen geschaffen, die zudem den urbanen halböffentlichen Außenbereich auf dem Sockelgeschoss erschließen.
Das Holzhausprojekt ECKBAUM befindet sich in dem neu entstandenen Steingauquartier in Kirchheim unter Teck. Das Gebäude umfasst drei zur Vermietung vorgesehene Geschosswohnungen sowie ein Gastronomieangebot im Erdgeschoss. Alle Einheiten sind barrierefrei und auf altersgerechtes Wohnen ausgelegt.
Der Hoffnungshaus Standort Ulm Gögglingen-Donaustetten verbindet bezahlbaren Wohnraum, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft. In vier Neubauten entstehen 38 Wohnungen für Menschen unterschiedlicher Lebenssituationen. Begrünte Höfe, gemeinschaftliche Begegnungsräume und ein autofreies Quartierszentrum fördern Integration und hohe Lebensqualität.
In Berlin verschwindet bezahlbarer Wohnraum, soziale Isolation wächst. "Von Innen Heraus — Gemeinschaft Als Gegenmittel" transformiert ein bedrohtes Gründerzeitgebäude im Mettmannkiez zu genossenschaftlichem Gemeinschaftswohnen für 48 Personen: Bezahlbar, generationengemischt und räumlich gegen Einsamkeit gebaut.
„Schichtsalat“ nutzt das Potenzial der Nachverdichtung über eingeschossigen Supermärkten hin zu sozial förderbarem, zukunftsfähigem, genossenschaftlichem Wohnraum. Durch die schichtartige Struktur entsteht ein robustes Konzept in kreislaufgerechter Lehmbauweise, das privates Wohnen und ein solidarisches Miteinander in der Stadt von morgen vereint.
Inmitten der historischen Stauferstadt Ellwangen entstand ein modernes Wohnbauprojekt, das zeitgemäßes Wohnen mit einer einzigartigen Lage vereint. Auf einem ruhigen, aber zugleich zentral gelegenen Grundstück realisierten Bauträger und Planer ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus mit 13 hochwertigen, barrierearmen Eigentumswohnungen.
Im Osten von Crailsheim realisierte WEINBERGER Bauen und Wohnen ein modernes Mehrfamilienhaus, das zeitgemäßes Wohnen mit hoher Aufenthaltsqualität vereint. Das mehrgeschossige Gebäude präsentiert sich mit einer markanten, geschwungen geformten Fassade in Weiß und Warmgrau – ein architektonischer Blickfang.
The Newton ist ein innovatives Wohngebäude im Kop Zuidas, Amsterdam, entworfen von diederendirrix. Das Projekt umfasst 101 Apartments und zeichnet sich durch eine zentrale Spaltung aus, die Tageslicht und Natur ins Innere bringt.
Als innerstädtische Nachverdichtung reagiert das Quartier auf den städtebaulichen und sozialen Kontext. Ein barrierefreier Anger mit Quartiersplatz und Fußwegen gliedert das Hanggrundstück. 21 kompakte, teils gekoppelte Häuser überspielen den Höhenunterschied und formen drei grüne Höfe. Vielfältige Wohnungstypen schaffen bezahlbaren Wohnraum.
Im Elbbrückenquartier der Hamburger HafenCity erhebt sich das Holzhochhaus ROOTS – ein 65 Meter hoher Turm, der als Referenzprojekt für urbanen Holzbau in Deutschland gilt. Gemeinsam mit dem geplanten Elbtower bildet ROOTS den östlichen Abschluss der HafenCity und markiert eine Landmarke zwischen Stadtraum und Wasser.
Die Lichtenreuther Zeile ist ein zus.ammenhängendes Wohngebäudeensemble im neuen Nürnberger Stadtteil Lichtenreuth. Es besteht aus zwölf mehrgeschossigen Häusern, die sich über eine Länge von rund 445 Metern erstrecken
Der klare, kubische Baukörper der 3-Familienvilla orientiert sich an der ruhigen Straßenstruktur Altbogenhausens und setzt einen modernen, dennoch zurückhaltenden architektonischen Akzent.
Bei der Sanierung des Wasserturms in Delitzsch wurden die Gauben im Turmdach nach historischen Fotos rekonstruiert. Dank CAD-Konstruktion und CNC-Vorfertigung überzeugt das Ergebnis in jeder Beziehung.
„Alemanns Gärten“ – so heißt dieses Mehrfamilienhaus in Hannover, benannt nach seiner Adresse in der Alemannstraße, einer ruhigen Wohnstraße des Stadtteils Vahrenwald.
In zentraler Lage entstanden drei Mehrfamilienhäuser mit zurückhaltender, architektonisch anspruchsvoller Gestaltung. Geschwungene Loggien, warme Fassadenfarben und textile Außenvorhänge als Sonnenschutz sorgen für eine harmonische Einbettung ins Ortsbild und schaffen eine wohnliche Atmosphäre mit Blick auf die Umgebung.
Die verfallene Villa aus den 1930ern wurde grundlegend saniert und erweitert: Ein Anbau in Holz-Hybridbauweise ergänzt das Haus und verbindet historische Substanz mit moderner Konstruktion. Ein neuer Dachstuhl mit zusätzlichen Zwerchgiebeln prägt das neue Erscheinungsbild.
Haus Stapel ist ein hochrangiges Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Früher als Stallung und als Lager- und Werkstattflächen genutzt, wurde die nördliche und südliche Vorburg zur langfristigen und nachhaltigen Sicherung des Fortbestandes denkmalverträglich in Wohnung umgenutzt.
Die ehemalige Polizeiinspektion aus den 60er-Jahren in Dortmund-Hörde beeindruckt nach ihrer umfassenden Sanierung als ein gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohngebäude.
Der genossenschaftliche Wohnbau rückt Gemeinschaft in den Vordergrund und zeichnet sich durch einen ressourcenschonenden Einsatz von Holz sowie die Verwendung von Gusslehm in den Decken aus. Die Wohnungen ermöglichen eine Vielzahl an Wohnkonstellationen und lassen eine Schaltbarkeit sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen zu.
Das besondere ökologische Konzept für das Mehrfamilienhaus in Holzmassivbauweise zeichnet sich durch die weitgehende Verwendung des Baustoffs Holz aus, sowohl in der tragendenden Struktur als auch in der Fassade, und überzeugte im Jahr 2021 in einem Konzeptverfahren der BIM Berliner Immobiliengesellschaft.
Wohnkunst bildet den Auftakt des Kunstquartiers Göttingen und versteht Wohnen als gemeinschaftliches Prinzip intern wie im Quartier. Es verbindet moderne und konventionelle Wohnformen mit gemeinschaftlichen und öffentlichen Nutzungen. Als fließende Bewegung vermittelt es zwischen Meiningerhaus und Stadtmauer.
Im Sinne der Ästhetik der Technik ist die Küche als Lowtech-Kachelofen das thermische Zentrum der Wohnung. Aus Lehm gebaut und bauteilaktiviert verbindet sie nachhaltige Heiztechnik mit sozialer und räumlicher Qualität. Einfache, ökologische Systeme werden sichtbar und erfahrbar gemacht.
„Querluft“ ist ein klimaresilientes Wohnprojekt in Berlin-Rixdorf. Ein schmaler Laubengang mit sumpfartigem Gewässer und Pflanzen kühlt das Mikroklima und ermöglicht eine Querlüftung der durchgesteckten Wohnungen. Lowtech-Strategien, Regenwassernutzung und flexible Grundrisse fördern gemeinschaftliches und nachhaltiges Wohnen.
Das Projekt schafft nachhaltigen Wohnraum in Hanglage des Thüringer Schiefergebirges. Zwei Baukörper mit begrünten Flachdächern fügen sich maßstäblich ein. Massivholzbauweise, Split-Level-Organisation und Terrassenstruktur verbinden ökologische Qualität mit moderner Architektur und Ausblick.
Das Projekt Francka versucht die Problematik des heutigen Wohnungsbaus auf verschiedenen Ebenen nachhaltig zu lösen. Die flexiblen Wohneinheiten, welche bei Bedarf mithilfe von Schaltzimmern vergrößert oder verkleinert werden können und die Verwendung von wiederverwendeten Bauteilen stellen die Kernaspekte des Entwurfs dar.
Die beiden im Jahr 1966 errichteten fünfgeschossigen Wohngebäude wurden umfassend seriell saniert und gleichzeitig mit jeweils drei zusätzlichen Stockwerken in Holzmassivbauweise nachverdichtet.
Die Frage, wie sich serielles Bauen mit zukunftsweisenden, entwicklungsoffenen Wohnkonzepten neu denken lässt, bildet die Leitschnur des Entwurfes für ein Wohnhaus mit 50 % geförderten Wohnungen. Der längliche Baukörper wird in Schichten gedacht und zoniert. Ein tiefer Laubengang erschließt alle Wohnungen und dient als zentraler Kommunikationsort.