Als Nachverdichtung in zweiter Reihe zur Erfurter Straße entstand in Apolda ein barrierefreies Massivholzhaus als Alterssitz. Der kompakte Grundriss, flexible Raumachsen und der konsequente ökologische Bauansatz verbinden selbstständiges Wohnen, hohe Anpassungsfähigkeit und eine klare Bindung an Ort, Material und Landschaft.
Der Entwurf ergänzt ein Einfamilienhaus mit gefaltetem Dach und Cortenstahlfassade um einen kompakten Anbau. Ziel ist zusätzlicher Wohnraum bei Erhalt von Bestand und Ensemblecharakter. Der Neubau versteht sich als ruhige Weiterführung, nicht als Konkurrenz. Korkfassade greift Cortenfarbigkeit weich auf und bildet ein klares Ensemble.
Die seit 1890 bestehende Tischlerei, die sich als Rückflügel an ein Altbremer Reihenhaus angliedert, bot zwar substanziellen Raum, stand jedoch aufgrund ihrer ausgedienten Nutzung vor dem Verfall. Die Umnutzung zu Wohnen verbindet Bestandserhalt mit zeitgenössischen Anforderungen und verweist auf das Potenzial ungenutzter Hinterhofflächen.
Neubau eines Wohngebäudes mit 21 Wohneinheiten inkl. Freiraum und Grundstücksplanung. Das Bauwerk verfügt über drei Geschosse und ist vollständig unterkellert. Das Effizienzhaus wurde darüber hinaus im KfW-55 Standard errichtet. Prägendes Element ist die neun Meter hohe Lochfassade im Eingangsbereich aus einem hochwertigen Wasserstrichziegel.
Die Alte Tuchfabrik in Radevormwald wird durch den Erhalt und die Umnutzung der bestehenden Industriehallen zu einem ressourcenschonenden Quartier entwickelt. Wohnen, Werkstätten, Ateliers und Ausbildung verbinden sich mit Re-Use, Urban Mining und gezielten Ergänzungen zu einer nachhaltigen Nutzungsmischung.
Das Gartenhaus entwickelt aus den Bedingungen des Berliner Blockinneren eine vielschichtige Raumsequenz aus Innen-, Luft- und begrünten Außenräumen. Licht, gefilterte Ausblicke und versetzte Ebenen schaffen räumliche Tiefe. Der Ziegelbau verdichtet den urbanen Kontext und verbindet erneuerbare Energien mit einer alterungsfähigen Materialität.
Die denkmalgerechte Transformation der mehrfach umgebauten und zwischenzeitlich gewerblich genutzten Villa führt die überlagerten Raumstrukturen wieder einer Wohnnutzung zu. Rückbau, energetische Ertüchtigung und präzise Eingriffe stärken die Qualitäten des Bestands und machen die unterschiedlichen Zeitschichten des Hauses lesbar.
Durch die Transformation eines Einfamilienhauses von 1956 entstehen vier flexible Mieteinheiten. Der Erhalt grauer Energie, kreislauffähige Materialien und eine skulpturale Aluhülle schaffen ein zukunftsweisendes, gestalterisch anspruchsvolles Beispiel für nachhaltiges Bauen im ländlichen Kontext.
Studentenwohnheim in Universitätsgebäude: Meine Bachelorarbeit versteht sich als architektonischer Gegenentwurf zum geplanten Abriss des ehemaligen Instituts der Pharmazie in Münster. Das seit 2012 leerstehende Universitätsgebäude soll 2026 abgebrochen werden – Die Arbeit stellt daher die Frage: Warum abreißen, wenn Weiterbauen möglich ist?
Eingebettet in die sanft geschwungenen Hügel von Torricelle außerhalb Veronas, präsentiert sich das F+C Haus als Zusammenspiel aus monolithischer Eleganz und fein ausgearbeiteter Lichtinszenierung. Auf 300 m² greifen Barrierefreiheit, hohe Wärmedämmung und modernes Design ineinander.
Das Haus am Jägerberg entwickelt die regionale Typologie des Einseithofes zu einer zeitgemäßen Wohnform weiter. Kompakte Kubatur, präzise Orientierung und reduzierte Materialität folgen dem Prinzip einer suffizienten Architektur. Räumliche Qualität, Robustheit und die Einbindung in den Ort bilden die Grundlage einer tragfähigen Architektur.
Das durchgängig barrierefreie Gebäude mit 4 R-Wohnungen als KfW55 Haus im Energiestandard A+ ist ein besonderer Beitrag zum geförderten Wohnungsbau hinsichtlich des architektonischen, atmosphärischen, soziologischen und ökologischen Anspruchs. Das offene Erscheinungsbild ist Ausdruck von Inklusion und Teilhabe.
Das „Arbeitende Haus“ untersucht die suffiziente Transformation eines Bremer Kleinsthauses im Heimatviertel. Aus dem kleinen Bestand entsteht ein anpassungsfähiges Haus, das Erweiterung, gemeinschaftliche Nutzung und konstruktive Einfachheit verbindet – und zeigt, dass gerade im Kleinen großes Potenzial für die Bauwende liegt.
Am Waldrand des Schwarzwalds vereint das Gebäude Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. Regionales Holz aus benachbarten Wäldern, Lehm aus der Baugrube und Strohdämmung prägen das nachhaltige Konzept. Traditionelle Elemente der Schwarzwaldhöfe werden zeitgemäß interpretiert und in die Kulturlandschaft integriert.
Durch die Aufstockung in Holzbauweise entsteht am Candidplatz ein innovatives Wohnquartier über dem Bestandsensemble. Vertikale Höfe sichern Belichtung, Belüftung und Gemeinschaft, während Re-Use, Vorfertigung und Design for Disassembly eine zukunftsfähige und ressourcenschonende Architektur ermöglichen.
Der Entwurf entwickelt eine Wohnanlage der 1960er-Jahre durch offene Grundrisse, flexible Wohnräume und gemeinschaftliche Außenbereiche weiter. Eine neue vorgehängte Fassade, umgenutzte Nebengebäude sowie Garten- und Aufenthaltsflächen stärken die Verbindung zwischen Architektur, Gemeinschaft und Außenraum.
Die ehemalige Martin-Luther-Kirche in Geseke wurde behutsam zu zwei hochwertigen Wohneinheiten umgebaut. Historische Elemente wie Buntglasfenster, Kirchturmspitze und Bronzetür blieben erhalten. Ergänzt durch Photovoltaik und Luft-Wärmepumpe verbindet das Projekt historische Architektur mit modernem und nachhaltigem Wohnen.
Diese Arbeit untersucht, wie das Berliner Mietshaus umgerüstet werden kann, um selbstständiges Altern in vertrauter Umgebung zu ermöglichen und dabei ungenutzten Wohnraum zu aktivieren und für die nächste Generation freizugeben. Die Untersuchung umfasst die architektonischen Möglichkeiten sowie die ökonomische und organisatorische Machbarkeit.
In Berlin verschwindet bezahlbarer Wohnraum, soziale Isolation wächst. "Von Innen Heraus — Gemeinschaft Als Gegenmittel" transformiert ein bedrohtes Gründerzeitgebäude im Mettmannkiez zu genossenschaftlichem Gemeinschaftswohnen für 48 Personen: Bezahlbar, generationengemischt und räumlich gegen Einsamkeit gebaut.
Der Entwurf stärkt die Volme als identitätsstiftenden Stadtraum durch ein soziokulturelles Zentrum mit Mehrgenerationenwohnen. Nachhaltige, zirkuläre Bauweisen und die Neuordnung des Quartiers schaffen Gemeinschaft, verbinden Stadt und Wasser und greifen die bestehende städtebauliche Struktur durch abgestufte Bebauung und kommunikative Räume auf.
In der Karlsruher Oststadt steigen die Wohnkosten, während Parkraum unentgeltlich bleibt. „Temporärer Vollstand" zeigt, wie frei werdende Stellflächen zu Gemeinschaftsräumen werden und so eine Nachverdichtung im Bestand ohne Neubau ermöglichen. Ein 1:1-Pavillon mit dem Zukunftsraum (ITAS/KIT) machte die Vision erfahrbar.
Das Projekt zeigt eine alternative Lesart von Stadt auf: Der vermeintliche Konflikt aus Verdichtung und Entsiegelung bietet Grundlage, um die Frage nach Nachverdichtung und urbanen Ökosysteme neu zu stellen. Jeder Kreislauf wird in Zusammenhang mit dem ökologischen Gesamtsystem gesetzt, jeder Eingriff ist Teil einer Bilanz auf Stadtebene.
Als innerstädtische Nachverdichtung reagiert das Quartier auf den städtebaulichen und sozialen Kontext. Ein barrierefreier Anger mit Quartiersplatz und Fußwegen gliedert das Hanggrundstück. 21 kompakte, teils gekoppelte Häuser überspielen den Höhenunterschied und formen drei grüne Höfe. Vielfältige Wohnungstypen schaffen bezahlbaren Wohnraum.
Transformation eines still gewordenen Warenhauses: Der Entwurf verwebt Stadtraum, Bewegung und Wohnen zu einem offenen Gefüge. Bestehende Strukturen werden freigelegt, neu belebt und in eine vielschichtige, gemeinschaftliche Zukunft überführt.
Wie reagiert zeitgenössische Architektur respektvoll auf historischen Bestand? Mit dem Projekt auf dem Turley Areal verknüpft Max Dudler einen 120 Jahre alten Kasernenbau mit monolithischen Neubauten zu einem atmosphärisch dichten Quartier, in dem Geschichte und Gegenwart selbstverständlich ineinandergreifen.
Im Elbbrückenquartier der Hamburger HafenCity erhebt sich das Holzhochhaus ROOTS – ein 65 Meter hoher Turm, der als Referenzprojekt für urbanen Holzbau in Deutschland gilt. Gemeinsam mit dem geplanten Elbtower bildet ROOTS den östlichen Abschluss der HafenCity und markiert eine Landmarke zwischen Stadtraum und Wasser.
Inmitten des malerischen Tessiner Dorfs Morcote am Luganer See wurde die Terrasse einer historischen Villa neugestaltet. Zum Einsatz kamen Dielen aus WPC von Naturinform. „Die Naturlinie“ in Eichenbraun überzeugte die Bauherren durch ihre natürliche Maserung, Pflegeleichtigkeit und Langlebigkeit.
Die Villa in Mechelen, Belgien, wurde 2025 fertiggestellt und steht beispielhaft für ein Wohnkonzept, das langfristige Nutzbarkeit, räumliche Ruhe und architektonische Klarheit miteinander verbindet.
Ein alter Vierseithof, im Lauf der Jahre erweitert durch zusätzliche Gebäude,stand vor einer Herausforderung: Wie kann er modernisiert werden, ohne seinen Charme zu verlieren? Die Antwort lag in einer sorgfältigen Restaurierung, Reinigung und behutsamen Umgestaltung.
Auf dem Gelände der ehemaligen DKM-Ice-Creme-Fabrik entsteht in Recke ein zukunftsorientiertes Stadtquartier. Das Projekt „Service – Wohnen – Recke“ verbindet im Tecklenburger Land moderne Lebensräume, Gewerbe und Begegnungsorte zu einem lebendigen Viertel.
Studentenwohnheim als Stadtreparatur am mittleren Ring in München mit diversen Gemeinschafts- und Individualzonen und identitätsstiftender Entwurfsgestaltung.
Die verfallene Villa aus den 1930ern wurde grundlegend saniert und erweitert: Ein Anbau in Holz-Hybridbauweise ergänzt das Haus und verbindet historische Substanz mit moderner Konstruktion. Ein neuer Dachstuhl mit zusätzlichen Zwerchgiebeln prägt das neue Erscheinungsbild.
Der individuell geplante, zweifach gewinkelte Bungalow in nachhaltiger Holzständerbauweise fügt sich innerhalb der bebaubaren Fläche am Ortsrand in das Grundstück gut ein.
Die ehemalige Polizeiinspektion aus den 60er-Jahren in Dortmund-Hörde beeindruckt nach ihrer umfassenden Sanierung als ein gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohngebäude.
Beim Bau von 84 Doppel- und Reihenhäusern wurde die traditionelle Holzbauweise mit einem modernen ökologischen Konzept kombiniert. Umweltfreundliche Gipsfaserplatten passen gut zum nachhaltigen Konzept und sorgen für hohen Wohnkomfort sowie für hervorragenden Brand- und Schallschutz.
Haus S ist ein sorgfältig geplantes Transformationsprojekt im malerischen Salzkammergut in Österreich. Ziel der Sanierung war es, das Haus unter Achtung seiner Geschichte zu modernisieren und gleichzeitig seine Funktionalität für die nächste Lebensphase zu optimieren.