Qualität statt Quantität. Wohnraum ist knapp, der Holzmodulbau bietet eine Lösung. Mit hoher Gestaltungsqualität wird der Flächenverbrauch pro Kopf ohne Verlust an Raumqualität reduziert. Das Konzept fördert die soziale Interaktion, ist nachhaltig in Bau und Betrieb und adaptierbar für andere Standorte.
Als Nachverdichtung in zweiter Reihe zur Erfurter Straße entstand in Apolda ein barrierefreies Massivholzhaus als Alterssitz. Der kompakte Grundriss, flexible Raumachsen und der konsequente ökologische Bauansatz verbinden selbstständiges Wohnen, hohe Anpassungsfähigkeit und eine klare Bindung an Ort, Material und Landschaft.
Neubau, Holz-Massivbauweise. Nachverdichtung für einen sozialen Träger. Wohngemeinschaften, Kleinwohnungen und zwei Clusterwohnungen für LSBTI Personen. Die Erschließung erfolgt über Laubengänge in tragender Holzbauweise, die zwischen zwei offenen Treppenhäusern liegen. Aufzugsschacht und Brandwände in Holzbauweise.
Die seit 1890 bestehende Tischlerei, die sich als Rückflügel an ein Altbremer Reihenhaus angliedert, bot zwar substanziellen Raum, stand jedoch aufgrund ihrer ausgedienten Nutzung vor dem Verfall. Die Umnutzung zu Wohnen verbindet Bestandserhalt mit zeitgenössischen Anforderungen und verweist auf das Potenzial ungenutzter Hinterhofflächen.
Die Alte Tuchfabrik in Radevormwald wird durch den Erhalt und die Umnutzung der bestehenden Industriehallen zu einem ressourcenschonenden Quartier entwickelt. Wohnen, Werkstätten, Ateliers und Ausbildung verbinden sich mit Re-Use, Urban Mining und gezielten Ergänzungen zu einer nachhaltigen Nutzungsmischung.
Die Arbeit untersucht, wie aus temporären Wohnstrukturen langfristige Orte entstehen können. Am Beispiel der ehemaligen Universitätsmensa von Ferdinand Kramer wird Architektur als offenes Gerüst verstanden, das durch Weiterbauen im Bestand neue, anpassbare Wohnformen und eine ressourcenschonende Transformation ermöglicht.
Durch die Umnutzung eines leerstehenden Parkhauses in Kreuzberg entsteht ein hybrider Ort für Wohnen, Arbeiten und Begegnung. Werkstätten, Projekträume und neue Wohnformen fördern soziale Integration, kreative Produktion und urbane Nachverdichtung, während der Bestand ressourcenschonend weitergebaut wird.
Das Gartenhaus entwickelt aus den Bedingungen des Berliner Blockinneren eine vielschichtige Raumsequenz aus Innen-, Luft- und begrünten Außenräumen. Licht, gefilterte Ausblicke und versetzte Ebenen schaffen räumliche Tiefe. Der Ziegelbau verdichtet den urbanen Kontext und verbindet erneuerbare Energien mit einer alterungsfähigen Materialität.
Am Bischofsteich wurde ein geförderter Wohnungsbau fertiggestellt, der Menschen mit psychischen Behinderungen und chronischen Suchterkrankungen selbstständiges Wohnen ermöglicht. Das Projekt zeigt eine tragfähige Architektur für die Zukunft bilden.
Das Hamburger Mehrgenerationenprojekt „Wohnen hoch drei“ verbindet 24 geförderte Wohnungen in zwei Holzgebäuden. Statt privater Balkone dient ein vorgelagerter Laubengang als Gemeinschaftstreff. Die Gebäude am Harburger Stadtpark nutzen das Prinzip des Durchwohnens und bieten viel Gemeinschaftsfläche für ein solidarisches, offenes Miteinander.
Laubenganghaus (CLT) Das DGNB zertifizierte Wohnhaus für die LSBTI* Community ist ein Nutzungshybrid. Gemeinschaft-, Beratungs- und Büroflächen im Erdgeschoss sowie unterschiedliche Wohnangebote in den Obergeschossen (WG, Cluster- und Einzewohnen) finden darin Platz. Neuartig ist auch die Errichtung der Brandwände und des Aufzugsschachts in Holz.
Das Haus am Jägerberg entwickelt die regionale Typologie des Einseithofes zu einer zeitgemäßen Wohnform weiter. Kompakte Kubatur, präzise Orientierung und reduzierte Materialität folgen dem Prinzip einer suffizienten Architektur. Räumliche Qualität, Robustheit und die Einbindung in den Ort bilden die Grundlage einer tragfähigen Architektur.
Das historische Holzblockhaus in Mönchspoint wurde behutsam saniert: Die äußere Form blieb erhalten während ein "Haus-im-Haus" modernes Wohnen, Energieeffizienz und flexible Raumgestaltung ermöglicht. Regionale, nachhaltige Materialien und die Wiederverwendung alter Balken und Schindeln verbinden historische Substanz mit zeitgemäßer Wohnqualität.
Der Wiederaufbau der Hofstelle war aufgrund von Sturm und Gewitterschäden notwendig. In diesem Zuge war der Erhalt, die Sanierung und die Nachnutzung der vier bestehenden Silotürme die zentrale Grundidee und wird sowohl im Konzept als auch in der Ausführung das prägende Element des Projekts.
Durch die Aufstockung in Holzbauweise entsteht am Candidplatz ein innovatives Wohnquartier über dem Bestandsensemble. Vertikale Höfe sichern Belichtung, Belüftung und Gemeinschaft, während Re-Use, Vorfertigung und Design for Disassembly eine zukunftsfähige und ressourcenschonende Architektur ermöglichen.
Das Mehrgenerationenhaus mit 27 Wohnungen wurde von einer Baugruppe reali-siert, die die Planung in städtebaulicher, gestalterischer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht zusammen mit den Architekten entwickelte. Für die unterschiedlich großen Wohnungen wurden die Lebensräume individuell konzipiert.
In Berlin verschwindet bezahlbarer Wohnraum, soziale Isolation wächst. "Von Innen Heraus — Gemeinschaft Als Gegenmittel" transformiert ein bedrohtes Gründerzeitgebäude im Mettmannkiez zu genossenschaftlichem Gemeinschaftswohnen für 48 Personen: Bezahlbar, generationengemischt und räumlich gegen Einsamkeit gebaut.
Als Innenverdichtung im geschützten Siedlungsdenkmal bildet der LichtStein mit zwei Altbauten ein Ensemble um den entsiegelten Hof als blau-grünem Wohnzimmer. Die gemeinsame Versorgung über Wärmepumpe und PV-Anlage, das Recycling der Reichsformat-Klinker als Leitmaterial sowie die Wohnflächeneffizienz begründen die Suffizienz des Ensembles.
„Schichtsalat“ nutzt das Potenzial der Nachverdichtung über eingeschossigen Supermärkten hin zu sozial förderbarem, zukunftsfähigem, genossenschaftlichem Wohnraum. Durch die schichtartige Struktur entsteht ein robustes Konzept in kreislaufgerechter Lehmbauweise, das privates Wohnen und ein solidarisches Miteinander in der Stadt von morgen vereint.
Vertikal organisiertes Stadthaus in Berlin-Neukölln mit Markt, Gemeinschaftsflächen und Wohnen. Durch Nutzungsmischung, gemeinschaftliche Infrastruktur und offene Raumbeziehungen entsteht eine „Stadt in der Stadt“, die soziale Nachhaltigkeit, urbane Dichte und gemeinschaftliches Wohnen neu interpretiert.
Die Villa am Düsseldorfer Stadtrand kombiniert eine geradlinige Klinkerfassade mit geschlossener Straßenfront und sich rückseitig öffnenden Flächen mit großen Verglasungen und winkelföfmigen Dachterrassen zur Gartenseite.
Als innerstädtische Nachverdichtung reagiert das Quartier auf den städtebaulichen und sozialen Kontext. Ein barrierefreier Anger mit Quartiersplatz und Fußwegen gliedert das Hanggrundstück. 21 kompakte, teils gekoppelte Häuser überspielen den Höhenunterschied und formen drei grüne Höfe. Vielfältige Wohnungstypen schaffen bezahlbaren Wohnraum.
Die Hainer Höfe in Frankfurt-Sachsenhausen verbinden klassische Stadtarchitektur mit zeitgemäßem Wohnkomfort und schaffen nachhaltigen Wohnraum durch konsequente innerstädtische Nachverdichtung.
Auf schwierigem Grundstück entstand ein vielfältiges Wohnquartier mit Mehrgeschosser, Reihen- und Stadthäusern. Ein öffentlicher Boulevard und eine grüne Achse verbinden die Bebauung, die sich zu einem ruhigen, begrünten Innenbereich öffnet.
Das Projekt TAKE CARE verbindet soziale Haltung und architektonische Präzision. Das GSZM in Berlin wird durch ein gemischtes Wohnquartier für unterschiedliche Lebensformen, gemeinschaftliche Erdgeschosszonen und Freiräume erweitert. Es entsteht ein übertragbares System, gedacht vom Städtebau bis zur Wohnung aus Perspektive der Nutzer:innen.
Selbstverständlich Holz - Zurückhaltend farbig, pragmatisch und autofrei, so präsentiert sich die neue Wohnsiedlung „Im Eich“ in der Schweizer Gemeinde Gossau im Züricher Oberland. Auf den umgebenden Wiesen weiden Kühe und Ziegen, und doch erreicht man von hier in einer guten halben Stunde den Hauptbahnhof Zürich.
Sanierung und Erweiterung eines denkmalgeschützten Weberhauses in Potsdam-Babelsberg. Zwei moderne Holz-Anbauten verbinden Wohnhaus und Remise und setzen einen zeitgenössischen Kontrast zum historischen Bestand. Energetische Sanierung auf „Effizienzhaus Denkmal EE“-Niveau.
Die historische Scheune am Dorfrand von Berau wurde in zwei markante Einfamilienhäuser transformiert, die traditionelle Schwarzwald-Baukultur mit modernem Wohnkomfort vereinen. Durch eine vollständige Entkernung und vertikale Gliederung entstanden lichtdurchflutete, offene Wohnräume über mehrere Ebenen.
Ein alter Vierseithof, im Lauf der Jahre erweitert durch zusätzliche Gebäude,stand vor einer Herausforderung: Wie kann er modernisiert werden, ohne seinen Charme zu verlieren? Die Antwort lag in einer sorgfältigen Restaurierung, Reinigung und behutsamen Umgestaltung.
Das 1748 errichtete Ganterhäusle, ein Schwarzwaldhaus vom Elztäler Typ, wurde dank eines Bauherren, der das Haus retten wollte, ohne es zu zerstören, in den letzten Jahren einfühlsam und in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege saniert.
Am Erfurter Ring in Ludwigshafen-Ruchheim hat die GAG Ludwigshafen ein neues modernes Wohnquartier mit acht Mehrfamilienhäusern errichtet, das nicht nur durch seine durchdachte Planung, sondern auch durch seine soziale und ökologische Ausrichtung überzeugt.
Seine besondere Qualität erhält die Bebauung des Mayfarth Quartier nicht nur durch ihren lebendigen Funktions-Mix, die gelungene städtebauliche Einbettung ins Quartier sowie die abwechslungsreiche Anordnung der verschiedenen Baukörper, sondern auch durch seine hochwertig ausgeführten architektonischen Details.
Die Transformation unserer Innenstädte ist täglich in der Presse und das Konzept der kommerziellen Fußgängerzone sucht nach neuen Lösungen. Das Projekt befindet sich am Standort des ehemaligen H&M in Wiesbaden. Hier vereint der Entwurf ein studentisches Wohnheim mit temporärem Wohnen als Hostel und bringt so junges Wohnen in das Zentrum der Stadt.
Der genossenschaftliche Wohnbau rückt Gemeinschaft in den Vordergrund und zeichnet sich durch einen ressourcenschonenden Einsatz von Holz sowie die Verwendung von Gusslehm in den Decken aus. Die Wohnungen ermöglichen eine Vielzahl an Wohnkonstellationen und lassen eine Schaltbarkeit sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen zu.