Der Markt Altusried liegt mit rund 10.000 Einwohner:innen im bayerisch-schwäbischen Landkreis Oberallgäu direkt an der Oberschwäbischen Barockstraße. Unser Entwurf sieht die Umstrukturierung zweier im alten Ortskern errichteter Gebäude vom Anfang des 19. Jahrhunderts von bisher insgesamt drei auf insgesamt fünf Nutzungseinheiten vor.
Qualität statt Quantität. Wohnraum ist knapp, der Holzmodulbau bietet eine Lösung. Mit hoher Gestaltungsqualität wird der Flächenverbrauch pro Kopf ohne Verlust an Raumqualität reduziert. Das Konzept fördert die soziale Interaktion, ist nachhaltig in Bau und Betrieb und adaptierbar für andere Standorte.
Die seit 1890 bestehende Tischlerei, die sich als Rückflügel an ein Altbremer Reihenhaus angliedert, bot zwar substanziellen Raum, stand jedoch aufgrund ihrer ausgedienten Nutzung vor dem Verfall. Die Umnutzung zu Wohnen verbindet Bestandserhalt mit zeitgenössischen Anforderungen und verweist auf das Potenzial ungenutzter Hinterhofflächen.
Mit vier nachhaltigen Mehrfamilienhäuser in Holzständerbauweise und Brettsperrholzdecken schafft das Ludwigsburger Wohnquartier Schauinsland ein ökologisches Ensemble mit kostengünstigen Wohnraum im KfW-55-Standard: 37 energieeffiziente Wohnungen minimieren den CO2-Fußabdruck und sichern durch extrem flexible Grundrisse eine hohe Lebensdauer.
levelUP transformiert die ehemalige Kinderschutzstation von Jože Plečnik in ein Chancenhaus für junge obdachlose Menschen. Die Holzaufstockung schafft Raum für Wohnen, Lernen und Gemeinschaft und verbindet soziale Nachhaltigkeit mit ressourcenschonender Nachverdichtung im Bestand.
Die Renovierung der historischen Villa am Comer See verbindet Bestand und zeitgenössische Eingriffe in einem präzisen Dialog. Ein monochromes Farbkonzept stärkt die räumliche Wirkung: helle Töne zum See, dunkle Nuancen in den Rückzugsräumen. Haus und Garten wurden behutsam weiterentwickelt und als zusammenhängendes Ensemble neu interpretiert.
Vom geschlossenen Kloster zum offenen Wohn- und Begegnungsort: Durch die Aufstockung und Weiterentwicklung eines historischen Gebäudeensembles entstanden 43 neue Wohneinheiten sowie Angebote für Pflege, Versorgung und Gemeinschaft. Das Projekt zeigt, wie sich bestehende Bausubstanz zu einem zukunftsfähigen Quartier weiterentwickeln lässt.
Das Architekturbüro Bachschuster ersetzte die sanierungsbedürftige Forstdienststelle von 1955 durch einen rückbaubaren Holzneubau. Der als Prototyp entwickelte CLT-Bau bietet flexible Grundrisse, trennt Büro und Wohnen klar und fügt sich mit seiner Holzfassade harmonisch in den Waldbestand ein.
Durch Umbau, Erweiterung des bestehenden Wohnhauses entstehen vier neue Wohneinheiten. Die Planung berücksichtigt die Hanglage, integriert die Stellplätze in den Baukörper und fügt sich durch das zurückgesetzte Staffelgeschoss harmonisch in die Umgebung ein. Begrünte Dachflächen und eine zeitgemäße Fassadengestaltung prägen das Erscheinungsbild.
Am Waldrand des Schwarzwalds vereint das Gebäude Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. Regionales Holz aus benachbarten Wäldern, Lehm aus der Baugrube und Strohdämmung prägen das nachhaltige Konzept. Traditionelle Elemente der Schwarzwaldhöfe werden zeitgemäß interpretiert und in die Kulturlandschaft integriert.
„Sieht halt aus wie eine Scheune“ – genau darin liegt die Stärke. Das Haus greift Merkmale traditioneller Spessart-Scheunen auf und übersetzt sie zeitgemäß: kompakt, offen, ressourcenschonend und aus lokalen Materialien in Hang, Dorf und Landschaft eingebettet.
Die Baugemeinschaft „WerkStadt“ im Kirchheimer Steingauquartier verbindet nachhaltiges Wohnen mit gemeinschaftlichem Leben. Das Holz-Hybrid-Gebäude umfasst acht Wohnungen, darunter sozial geförderte Einheiten, sowie eine gemeinschaftlich genutzte Werkstatt als Treffpunkt für Bewohner und Nachbarschaft.
Das Holzhausprojekt ECKBAUM befindet sich in dem neu entstandenen Steingauquartier in Kirchheim unter Teck. Das Gebäude umfasst drei zur Vermietung vorgesehene Geschosswohnungen sowie ein Gastronomieangebot im Erdgeschoss. Alle Einheiten sind barrierefrei und auf altersgerechtes Wohnen ausgelegt.
In Berlin verschwindet bezahlbarer Wohnraum, soziale Isolation wächst. "Von Innen Heraus — Gemeinschaft Als Gegenmittel" transformiert ein bedrohtes Gründerzeitgebäude im Mettmannkiez zu genossenschaftlichem Gemeinschaftswohnen für 48 Personen: Bezahlbar, generationengemischt und räumlich gegen Einsamkeit gebaut.
Eine Baulücke mit 6 Meter Breite wird ein neues Zuhause für eine junge Familie auf 4 Ebenen. Über eine hinter der Garderobenwand versteckte Treppe betritt man das 1. Obergeschoss. Dort bildet der 2-geschossige Wohnraum mit Küche, das Zentrum des Hauses. Die Küche vermittelt als Möbelstück zwischen Essraum und Wohnraum.
Das Wohnquartier steht für modernes Leben im Einklang mit der Natur mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Hier ist das größte ökologisch orientierte Wohnbauprojekt in beeindruckender Holzbauweise entstanden. Insgesamt wurden neun Gebäude mit 119 hochwertigen Mietwohnungen realisiert.
Transformation eines still gewordenen Warenhauses: Der Entwurf verwebt Stadtraum, Bewegung und Wohnen zu einem offenen Gefüge. Bestehende Strukturen werden freigelegt, neu belebt und in eine vielschichtige, gemeinschaftliche Zukunft überführt.
In Ludwigsburg entstanden fünf energieeffiziente Mehrfamilienhäuser, die nachhaltige Ziegelbauweise mit wirtschaftlichem und sozial verantwortlichem Wohnungsbau verbinden. Das preisgekrönte Projekt der WBL schafft nach dem „Fair-Wohnen“-Modell hochwertigen, bezahlbaren Wohnraum und setzt Maßstäbe für kommunalen Wohnbau.
Sanierung eines Nurdachhauses von 1972 im Ferienhausgebiet von Damp. Durch die Neuorganisation des Grundrisses, die Freilegung der Sparrenstruktur und eine energetische Modernisierung mit Holzweichfaser Dämmung entstand ein zeitgemäßes Ferienhaus, das die räumliche Qualität der ursprünglichen Dacharchitektur wieder erlebbar macht.
Im Elbbrückenquartier der Hamburger HafenCity erhebt sich das Holzhochhaus ROOTS – ein 65 Meter hoher Turm, der als Referenzprojekt für urbanen Holzbau in Deutschland gilt. Gemeinsam mit dem geplanten Elbtower bildet ROOTS den östlichen Abschluss der HafenCity und markiert eine Landmarke zwischen Stadtraum und Wasser.
Der Multi Park Schrobenhausen vereint moderne Architektur mit flexiblen Nutzungsmodellen. Der Gebäudekomplex wurde so konzipiert, dass die sieben Einheiten sowohl für Wohn- als auch für gewerbliche Zwecke genutzt werden können. Diese wechselnden Anforderungen erforderten ein Lüftungskonzept, das sich anpassen lässt.
Ein alter Vierseithof, im Lauf der Jahre erweitert durch zusätzliche Gebäude,stand vor einer Herausforderung: Wie kann er modernisiert werden, ohne seinen Charme zu verlieren? Die Antwort lag in einer sorgfältigen Restaurierung, Reinigung und behutsamen Umgestaltung.
Das Wohngebäude Diorit entstand auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruchs zwischen den Brünner Stadtteilen Komín und Bystrc. Der Entwurf nutzt die besondere Topografie des aufgegebenen Industrieareals und übersetzt sie in eine Architektur, die sich bewusst in die steilen Felswände und Terrassen des ehemaligen Steinbruchs einfügt.
Wie lässt sich anspruchsvolle Gebäudetechnik so gestalten, dass sie intuitiv, wartungsarm und ästhetisch ansprechend integriert ist? Ein Einfamilienhaus im Raum Ellwangen gibt eine mögliche Antwort: Auch ein komplexes KNX-System lässt sich mit klar strukturierter Visualisierung und ohne überladene Bedienkonzepte realisieren.
Weitblick und Zurückgezogenheit waren die zentralen Wünsche der Bauherren für ihr neues Zuhause. Moderne Smart Home-Technik garantiert Komfort und Sicherheit auf höchstem Niveau, integriert sich dabei aber dezent ins Ambiente.
Mit wohngesunden Materialien, einer klaren architektonischen Handschrift sowie der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Architektinnen, Bauherrin und technischer Beratung von Brillux gelingt mit dem „Raum für morgen“ in Kaiserslautern ein Vorzeigeprojekt für energieeffizientes Bauen im Bestand.
Die verfallene Villa aus den 1930ern wurde grundlegend saniert und erweitert: Ein Anbau in Holz-Hybridbauweise ergänzt das Haus und verbindet historische Substanz mit moderner Konstruktion. Ein neuer Dachstuhl mit zusätzlichen Zwerchgiebeln prägt das neue Erscheinungsbild.
Pures Glück im Grünen bringt das idyllische Gartengrundstück in Ansbach seinen Besitzern. Der Naturteich lädt zum Schwimmen ein, das Sonnendeck zum ausgiebigen Entspannen. Die robuste WPC-Diele von NaturinForm unterstreicht den natürlichen Charakter der privaten Naturteichanlage und benötigt dabei nur so viel Pflege wie nötig.
Beim Bau von 84 Doppel- und Reihenhäusern wurde die traditionelle Holzbauweise mit einem modernen ökologischen Konzept kombiniert. Umweltfreundliche Gipsfaserplatten passen gut zum nachhaltigen Konzept und sorgen für hohen Wohnkomfort sowie für hervorragenden Brand- und Schallschutz.