Im folgenden wird ein ein Konzept für ein neues Wohnen für die durch den Terrorkonflikt zerstörten Gebieten in Syrien vorgestellt. Die dargestellte Planung bezieht sich hierbei konkret auf ein zerstörtes Gebiet in Damaskus, kann jedoch ortsunabhängig an jeglichen anderen Orten seine Anwendung finden.
Der Entwurf „Hofbunker“ basiert auf dem Ansatz, viel der Struktur und des Charakters des Bunkers beizubehalten. Nach dem Umbau zum Wohnhaus soll die Geschichte des Gebäudes spürbar bleiben. Gezielte Einschnitte öffnen die Masse des Bunkers an den notwendigen Stellen. So wird mit wenigen Eingriffen großzügiger, gut belichteter Wohnraum geschaffen.
Die Brammerfläche in Hamburg Eidelstedt wird mit zwei Riegeln bebaut, welche einen halb-öffentlichen Innenhof schaffen. Über eine Laubengangerschließung gelangt der Bewohner zu seiner Microwohnung, die perfekt auf seine menschlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Der Entwurf entwickelt ein Prinzip zur Nachverdichtung von Nachkriegszeilenbauten. Ausgehend von einem Raster können durch Auflösen und Zusammenlegen der einzelnen Räume einer Wohnung Wohnungsgrenzen neu interpretiert werden. So entsteht durch verschiedene Kombinationen ein wandelbares, von unterschiedlichsten Nutzergruppen bewohnbares Wohnkonzept.
Das Grundstück in Nürnberg ist umgeben von unterschiedlichen Bauformen, Gebäudehöhen und sozialen Strukturen. Mit einem Gerüst aus Stahl schließen wir die bestehende Blockrandbebauung. Zusätzlich verdichten wir das Grundstück mit einer weiteren, abgerückten Zeile. Das Stahlskelett ermöglicht verschiedenste Nutzungen mit der immer gleichen Struktur.
Die Bühne für diese Geschichte ist ein Haus mit verschlossenem Garten. Die Wohnungen gliedern sich in Tag und Nachträume. Große und kleine Fenster gliedern zusammen das Außenbild einer Arche. Der reiche Garten versinnlicht die Schönheit und die Gemeinsamkeit der Bewohner, er wird zum Sehnsuchtsort in der Stadt.
Konzipiert wurde ein Studentenwohnheim auf einem Kreisverkehr in Hamburg in Modularer Bauweise. Durch eine entwickelte Stapelung war es uns möglich mit eckigen Wohnmodulen auf die runde Grundstücksform zu reagieren.
Im Zentrum des Gebäudes entsteht durch die Anordnung zweier geknickter Riegel ein Innenhof, der sich zum Wasser hin öffnet. Durch ein geschicktes Spiel von Fassade und Erschließung wird der sich durch das Gebäude schlängelnde Laubengang zur lebendigen Erweiterung des Wohnraums.
Am Boulevard Macdonald im Nordosten von Paris erfolgte ab 2013 im Rahmen einer grösseren städtischen Sanierung die weitreichende Umwandlung und Neugestaltung eines ehemaligen Lagerhauses.
Drei Stadthäuser vor den Toren Lüneburgs im zeitlos modernen Bauhausstil mit energieeffiziente und dezentrale Warmwasserversorgung mit E-Durchlauferhitzern. Die drei Häuser sind jeweils mit zwei E-Komfortdurchlauferhitzern für zwei Bäder, einem E-Kompaktdurchlauferhitzer in der Küche und einem E-Kleindurchlauferhitzer ausgestattet.
Das 'Gehöft' in Finnland ist das Ergebnis zwischen selbstständigem Planen und Bauen. Der Entwurf wurde während des Bachelorstudiums geplant und in den Folgejahren von den beiden Architektur- und Stadtplanungsstundenten in die Praxis umgesetzt.
Der freigestellte Baukörper besetzt ein Eckgrundstück am neuen "Park am Gleisdreieck" unweit des Potsdamer Platzes. Das sechsgeschossige Haus steht parallel zur gedeckelten Hochbahntrasse. Es beinhaltet drei Wohngebäude der Architekten DMSW, roedig.schop und sieglundalbert, die über eine einheitliche Metallfassade zusammengefasst sind.
Das Konzept sieht vertikale und horizontale dienende Schichten vor, die alle nötigen Wohnfunktionen aufnehmen und den Bewohnern trotz kleiner Wohneinheiten maximal viel Freifläche bieten. Die vorgefertigten Holzbaumodule auf massivem Sockel können zu unterschiedlichen Gebäudetypologien kombiniert werden.
der Entwurf ist als zusammenhängende Raumskulptur gedacht, welche aus real teilbaren Einzelhäusern besteht. Der Zusammenhalt des Ensembles funktioniert über eine Nuancierung der Oberfläche in „Weiß“.
Der Flachdachbau aus dunklem Sichtbeton mit einer flankierenden Mauer auf der Vorderseite und der großzügigen Terrasse auf der Gartenseite präsentiert die Persönlichkeit seiner Besitzer: hochwertig und stilbewusst.
VOIDS?! Baulücken in Stuttgart und anderen Städten mit anspruchsvollen Baumodulen für Studenten und Asybewerber schließen. Wohnunterkünfte für die Geflohenen sind nicht bzw. nicht ausreichend vorhanden. Daher besteht dringend Bedarf für einfachen und kostengünstigen, aber trotzdem lebenswerten Wohnraum.
Der ein oder andere Passant wird sich verwundert die Augen reiben, kommt er an jenem flachen Neubau vorbei, der seit einiger Zeit in einem kleinen Ort in Norddeutschland steht.
Es soll eine innerstädtische Situation ausgewählt werden, welche auf andere Grundstücke übertragbar ist und neue Wohnkonzepte aufzeigt. Das rund 31.200 km lange Streckennetz in Deutschland könnte hierfür einen Lösungsansatz sein. Oft findet man hier brachliegende und ungenutzte Flächen. Diese bieten ein großes Potential zur Nachverdichtung.
Es geht also darum ‚inmitten dazwischen‘ zu leben - inmitten einer Stadt, inmitten der Gesellschaft und inmitten einer Gemeinschaft, gleichzeitig aber auch zwischen zwei Kulturen, zwischen zwei Häusern und in Zwischenräumen.